Archiv für den Monat: November 2005

Zarte Orangenplätzchen

Kaum zu glauben aber wahr, die Maronenkekse, Braunen Kuchen und die Aprikosen-Marzipan-Schnecken sind doch tatsächlich alle aufgegessen.
Da musste für Nachschub gesorgt werden. Ich habe heute die „Zarten Orangenplätzchen“ ausprobiert, die Dilek für den Cookie-Swap gebacken hatte.

Orangenplätzchen 001

Einstimmiger Kommentar meiner drei Herren: Sehr lecker! Anmerkung des
besten Ehemannes von allen: Ich glaube nicht, dass die Kekse den morgigen Tag überleben werden. Wenn das so weiter geht, glaube ich das auch nicht!

Übrigens statt eines Esslöffels habe ich wieder meinen Eisportionierer benutzt, der hat wirklich den Titel „Küchenhelfer des Jahres“ verdient.

Zarte Orangenplätzchen

Menge: 1 Backblech

Sehr zarte Plätzchen, die durch Orangenlikör, -saft und -abrieb wunderbar nach Orange schmecken.

Zutaten:

  • 65 Gramm Butter, weich
  • 125 Gramm Zucker
  • 100 ml Orangensaft
  • 1 Orange, der Abrieb
  • 2 Essl. Orangenlikör, alternativ 1 Essl. Orangenblütenwasser
  • 50 Gramm Mandeln, gemahlen
  • 100 Gramm Weizenmehl Type 405
  • 50 Gramm Mandelblättchen

QUELLE

abgewandelt von Kuechen latein nach:
Dilek’ce 2005 Nachtrag 2014 :Rezept ist nicht mehr online

ZUBEREITUNG

  1. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Orangensaft, -abrieb und -likör bzw. -blütenwasser unterrühren. Die gemahlenen Mandeln zufügen und unterrühren.
  2. Anschließend das Mehl zufügen und unterrühren. Einen Teil der gehobelten Mandeln für die Dekoration beiseite stellen und den Rest vorsichtig unter den Teig heben.
  3. Den Teig mit einem Esslöffel (Ulrike: Eisportionierer) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und mit Mandelblättchen dekorieren.
  4. Die Plätzchen bei 150 °C im Backofen ca. 10 – 12 Minuten backen, bis die Ränder anfangen zu bräunen. Auf dem Backblech eine Weile abkühlen lassen, bevor die zarten Plätuchen mit einem Spatel heruntergenommen werden.

Gesamtzeit: 30 Minuten
Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Koch-/Backzeit: 12 Minuten

Pain Poilâne

Im neuen Slow-Food Magazin wird über den Zusammenschluss verschiedener Bäcker zu „slow baking“ berichtet. Es geht um das „Backen mit Geschmack. Die Philosophie des slow baking beruht auf den Grundlagen traditioneller Backkultur, bei der die Teige in rein natürlichen Reifeprozessen ihr volles Aroma entfalten können. Die Bäckerei Poilâne in Paris backt so ein slow-bread. Ich habe ein Brot dieser Art vor eineinhalb Jahren das letzte Mal gebacken, Grund genug es zu wiederholen.

Poilane 001 Pain Polaine 006

Kaum zu glauben, welches Aroma die Mikroorganismen produzieren können! Dieses Brot mit so viel Geschmack benötigt keinen Belag, es schmeckt auch pur einfach köstlich.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v0.99.3

Titel: Pain Poilâne
Kategorien: Brot, USA
Menge: 1 Rezept

============================ 1. TAG ============================
474 Gramm Wasser (Ulrike 240 g)
120 Gramm Starter *
236 Gramm Grobes Vollkornweizenmehl

============================= 2.TAG =============================
65 Gramm Grobes Roggenvollkornmehl
254 Gramm Weizenmehl Typ 550
170 Gramm Dinkelvollkornmehl
20 Gramm Salz
(Ulrike: 234 Gramm Wasser)

============================= 3.TAG =============================
Backen

============================ QUELLE ============================
rec.food.sourdough Kenneth 27.06.2003
— Erfasst *RK* 07.03.2004 von
— übersetzt 10.03.204 von Ulrike Westphal

1. Tag:
Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen, diese mit Klarsichtfolie abdecken und 10 Stunden bei 20 ° C fermentieren lassen. (Ulrike: 15
Stunden)

2. Tag:
Das Mehl zu dem Vorteig geben und mit der Küchenmaschine auf niedriger Geschwindigkeit kneten, dabei vorsichtig das Wasser zugeben, bis sich die Masse vom Schüsselrand löst. Ich habe nur etwa 200 ml Wasser zugegeben. Dann die Küchenmaschine ausschalten und den Teig 20 Minuten ruhen lassen. Danach das Salz bei mittlerer Geschwindigkeit der Küchenmaschine einrieseln lassen und so lange kneten, bis ein weicher, nicht klebriger Teig entstanden ist. Den Teig in einer mit Klarsichtfolie bedeckten Schüssel für 24 in den Kühlschrank stellen. (Ulrike: 16 Stunden, der Teig geht im Kühlschrank ein wenig auf.)

3. Tag:
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, den Teig zu einer Kugel formen und in einem Gärkorb packen. Den Gärkorb in eine Plastiktüte stecken und 5 Stunden bei 20 °C gehen lassen. (Ulrike: 6 – 7 Stunden bei ca. 18 °C).

Das Brot auf ein mit Maismehl bestreuten Brotschieber stürzen, auf der Oberseite 1 Kreuz und dann noch 4 vertikale Schnitte an den Rändern schneiden und das ganze auf einen hießen Stein bei 250 °C für 35 Minuten backen. Die ersten 15 Minuten mit Dampf.

Anmerkungen Ulrike:

Bei mir steht unter dem Backstein in der Aufheizphase eine leere Pyrex-Schüssel, in die ich sofort nach dem Broteinschießen kochendes
Wasser schütte. Dabei entsteht eine ganze Menge Dampf. Mit dieser Methode komme ich besser klar, als mit der Spritzmethode.

=====
* Ergänzung 23.30 Uhr: Weizensauerteig 100 % Hydration

Gebackener Rosenkohl vom Blech

Dieses von Chili und Ciabatta bereits am Donnerstag präsentierte Gericht gab es heute bei uns.

Rosenkohl 003

Wirklich einfach, schnell und oberlecker.

Das Rezept ist hier zu finden. Und bis auf die bereits vorhandene Bio-Zitrone habe die Zutaten im L(aden) erstanden. Mit dem Gurkenhobel wurden die Zitronenscheibchen hauchdünn geschnitten und mitgegessen.

Nachtrag 21.12.2005: Da das Rezept leider in Petras altem Blog verschollen liegt, gibt es das jetzt auch hier:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v0.99.3

Titel: Gerösteter Rosenkohl mit Zitronen und Speck
Kategorien: Beilage, Gemüse
Menge: 4-6 Portionen

1 kg Rosenkohl
100 Gramm Bacon
1 Bio-Zitrone
Salz
Pfeffer
Öl; fürs Blech

============================ QUELLE ============================
modifiziert nach
Bon Appetit
December 2005
— Erfasst *RK* 24.11.2005 von
— Petra Holzapfel

Den Rosenkohl putzen und durch den Strunk halbieren.

Den Bacon in feine Streifchen schneiden.

Die Kappen der Zitrone abschneiden und wegwerfen. Die Zitrone der
Länge nach halbieren und die Hälften in feine Scheibchen schneiden.

Den Rosenkohl in kochendem Salzwasser 5 Minuten kochen, abgießen und
abtropfen lassen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Ein Backblech mit Öl bepinseln. Den Rosenkohl in einer Lage auf dem
Blech verteilen, salzen und pfeffern. Die Speckstreifchen und die
Zitronenscheiben auf dem Kohl verteilen.

Den Kohl für 30 Minuten in den Backofen schieben, dabei nach jeweils
10 Minuten alles umrühren. Die letzten 10 Minuten die Temperatur
gegebenenfalls auf 220°C erhöhen, am Schluss soll der Kohl leicht
gebräunt sein.

Alles in eine Schüssel geben und servieren.

Die Zitronen können (soweit sie nicht zu braun geworden sind)
mitgegessen werden und geben dem Kohl eine frische, säuerliche Note.

Anmerkung Petra: sehr lecker!

=====

IMMB – SHF Cookie Swap Party: Braune Kuchen – Brown Cakes

For the Cookie Swap Party , a joint event of IMMB and SHF , hosted by Jennifer, The Domestic Gooddess, and Alberto, Il Forno, you may share more than one recipe.


Friday I started with the Chestnut Cookies, yesterday I went on with the Apricot frangipane swirls and now – just in time for the 1st Advent – the recipe trial results in


Braune Kuchen – Brown Cakes

Braune_Kuchen 006

These are not real cakes, but cookies. Where I live – in the North of Germany – these cookies are very popular and traditional . This reminds me of my childhood: No
Advent season without „Braune Kuchen“. You have to know that we have
also „Weiße Kuchen – White Cakes“, which are also cookies.
You need for about 50 cookies

100 grams butter
75 grams brown sugar
100 grams dark molasses
75 grams almonds, chopped
1 teasp. cinnamon, ground
1 pinch cloves, ground
1/2 teasp. pottash
125 grams plain, Type 405
125 grams rye flour, Type 1150

Method:
In a saucepan warm butter, sugar and molasses on low heat. Fold in almonds, cinnamon and cloves. Leave to cool.

Dissolve the potash in 1 tablespoon warm water and add to the mixture. Add the flours and knead until the dough is smooth and well combined. If necessary add 1 or 2 tablespoons water.

Place into a bowl, cover with cling film and rest over night (or more) at room temperature.

Roll out between clingfilm, about 3 mm thick and cut into 3 x 5 cm rectangles. Place on greased baking tray.

Bake for 8 mins at 200 °C/fan 170 °C/gas 3 . Cool on a wire rack.

Store in an airtight container.

Technorati Tag: