Archiv für den Monat: März 2008

Dories perfekter Partykuchen

pink_dbClick here for the English version.

Das Rezept für diesen Monat stammt aus dem von mir kürzlich erworbenen Buch von Dorie Greenspan978-0-618-44336-9 und wurde von Morven Food Art and Random Thoughts ausgewählt. Dort gibt es auch das Rezept in Englisch. Die Daring Bakers sind inzwischen auf mehr als 700 über die ganze Welt verteilte Mitglieder angewachsen und ein Großteil davon serviert heute

Dories perfekter Partykuchen

Dories perfekter Partykuchen 001

Diesmal wurden zwei Böden aus Rührteig ohne Eigelb hergestellt und mit Buttercreme gefüllt. Herstellung der Buttercreme war ähnlich der des Weihnachtsscheites und war gut zu meistern. Da ich keine 2 Formen von 22 cm Durchmesser besitze, habe ich den Kuchen in 20 cm Backformen gebacken. Deshalb wurde der Kuchen recht hoch. Die Buttercreme machte das ganze auch noch sehr mächtig. Wir sind zwar mächtigen Kuchen nicht abgeneigt, aber dieser Kuchen hat uns sowohl optisch als auch geschmacklich nicht voll überzeugt. Trotzdem bereue ich es nicht, an der Challenge teilgenommen zu haben, denn es schadet nie, über den Tellerand hinauszuschauen.

Und hier das Rezept:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Dories perfekter Partykuchen
Kategorien: DB March 08
Menge: 1 Rezept

Zutaten

H FÜR DEN RÜHRTEIG
300 Gramm   Weizenmehl Type 405
1 Essl.   Backpulver
1/2 Teel.   Salz
300 ml   Buttermilch oder Milch
4     Eiweiße, Größe L
300 Gramm   Zucker
2 Teel.   Zitronenabrieb
115 Gramm   Butter, Raumtemperatur
1     Fläschchen Zitronenaroma
H FÜR DIE BUTTERCREME
200 Gramm   Zucker
4     Eiweiße, Größe L
345 Gramm   Butter, Raumtemperatur
60 ml   Zitronensaft
1 Teel.   Vanilleextrakt *
H FÜR DIE FERTIGSTELLUNG
5 1/4 Essl.   Himbeerkonfitüre, ohne Kerne, gut verrührt
130 Gramm   Kokosflocken

Quelle

978-0-618-44336-9978-0-618-44336-9* Dorie Greenspan
Baking: From My Home to Yours978-0-618-44336-9*
p. 250, ISBN 978-0-618-44336-9
  Erfasst *RK* 01.03.2008 von
  Ulrike Westphal

Zubereitung

Ein Rost in die Mitte des Backofens schieben und auf 175 °C vorheizen. 2 Springformen von 22 cm Ø fetten und den Boden mit Backpapier auslegen.

Mehl, Backpulver und Salz miteinander vermischen. In einer weiteren Schüssel Eiweiß und Buttermilch gut vermischen. In der Schüssel der Küchenmaschine den Zucker mit dem Zitronenabrieb gut vermischen, bis der Zucker durchfeuchtet ist und nach Zitrone riecht.

Mit dem Flachschläger bei mittlerer Geschwindigkeit die Butter einrühren und mindestens 3 Minuten rühren, bis die Masse heller geworden ist. Das Aroma zufügen und 1/3 der Mehlmischung zufügen.

Danach die Hälfte der Milch-Eiermischung, 1/3 der Mehlmischung unterrühren, bis sich alles gut vermischt hat. Die restliche Milch- Eiermischung und weiterrühren, bis ein homogener Teig entstanden ist, erst dann die restliche Mehlmischung zufügen.

Nachdem alle Zutaten zugefügt wurden, den Teig weitere 2 Minuten rühren, damit der Teig sich gut vermischt und viel Luft eingeschlossen hat.

Den Teig gleichmäßig auf die vorbereiteten Backformen verteilen und die Oberfläche glätten. Die Böden 30 – 35 Minuten backen, bis sie gut aufgegangen, eine elastische Oberfläche beim Berühren aufweisen und ein dünnes Messer in die Teigmitte gestochen, sauber wieder herauskommt. Die Teigböden 5 Minuten in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, dann mit einem Messer am Formenrand entlangfahren und die Böden aus der Form stürzen. Das Backpapier entfernen und wieder umgedreht auf Kuchengittern auskühlen lassen. (Die ausgekühlten Kuchen können luftdicht verpackt über Nacht aufbewahrt oder für 2 Monate tiefgekühlt werden.)

Für die Buttercreme:

In der Schüssel der Küchenmaschine Eiweiß und Zucker mit einem Mixer verrühren und dann über dem kochenden Wasserbad aufschlagen. Etwa 3 Minuten schlagen, bis der Zucker aufgelöst und die Masse heiß ist.

Die Schüssel aus dem Wasserbad nehmen und mit dem Schneebesen etwa 5 Minuten weiterschlagen, bis die Masse abgekühlt ist. Mit dem Flachschläger auf mittlerer Geschwindigkeit die weiche Butter in etwa 6 bis 10 Minuten unterrühren bis eine homogene Masse entstanden ist. Möglicherweise wird die Buttercreme gerinnen, aber immer weiterschlagen, sie wird irgendwann homogen. Jetzt mit mittlerer Geschwindigkeit den Zitronensaft teelöffelweise einrühren, dabei muss der Zitronensaft jedesmal erst vollständig von der Buttercreme aufgenommen worden sein. Dann das Vanillearoma unterrühren. Man erhält eine seidig glänzende, makellos weiße Buttercreme. Die Oberfläche mit Klarsichtfolie und beiseite stellen.

Den Kuchen fertigstellen.

Mit einem Kuchenmesser oder Tortenbodenschneider jeden Boden halbieren und mit der Schnittseite nach oben auf mit Backpapier belegte Pappe sezten. Einen Boden mit 1/3 der Himbeerkonfitüre bestreichen. Die Konfitüre mit 1/4 der Buttercreme bedecken. Das gleiche mit 2 weiteren Böden wiederholen. Dann hat mann all die Konfitüre aufgebraucht und noch 1/4 der Buttercreme übrig. Den letzen Boden mit der Schnittseite nach unten auf den Kuchen geben und Oberfläche und Seiten mit der restlichen Buttercreme bestreichen. Den Kuchen überall mit Kokosflocken bedecken und vorsichtig in die Buttercreme pressen.

Servieren.

Der Kuchen kann sofort nach dem Zusammenbauen serviert werden, sollte sich aber besser ein paar Stunden in einem kühlen Raum nicht im Kühlschrank setzen. Um das volle Aroma genießen zu können sollte der Kuchen bei Zimmertemperatur angeschnitten werden.

Aufbewahrung:

Der Kuchen schmeckt am Herstellungstag am besten, aber er kann gut abgedeckt bis zu 2 Tagen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Servieren aber wieder auf Raumtemperatur bringen.

* 1 Fläschchen Butter-Vanille-Aroma

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Dorie’s Perfect Party Cake

Dorie's Perfect Party Cake 001
About 2 weeks ago I purchased the book from Dorie Greespan. Morven from Food Art and Random Thoughts chose the recipe from page 250 for the Daring Bakers‘ challenge this month. Today a large part of the Daring Bakers members – meanwhile more than 700 members spread over the whole – serve today

Dorie’s Perfect Party Cake

Dorie's Perfect Party Cake

The sponge mixtur and the buttercream were easy to prepare, but the lack of egg yolks was out of the ordinary for me. I don’t own two 22 cm/9 “ pans so I used my 20 cm/8 “ pans, which resulted in very high cake. The buttercream made the cake very rich. Every now and than we eat rich cakes, but this one didn’t convince us in appearance and taste. But I am glad to complete the task, it is better to see further than the end of my nose.

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For the recipe visit Morven’s site.

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Rinderrouladen

Bei uns in der Familie konnte sich keiner mehr so genau erinnern, wann es das letzte Mal Rinderrouladen gegeben hatte. Bei ihr war es ein Sonntagsessen, bei uns eher ein festliches Montagsessen, weil es die am Ostermontag gab. Auf besonderen Wunsch eines einzelnen Herrn wurden die

Rinderrouladen

Rinderrouladen klassisch

nicht im Slow Cooker sondern in der Schlemmerkasserolle zubereitet.

Wir hatten dazu Salzkartoffeln und mitgeschmorte Cocktailtomaten. Als Nachtisch gab es den Karamelflan. Das war uns festlich genug.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rinderrouladen klassisch
Kategorien: Hauptspeise
Menge: 4 Personen

Zutaten

4     Rinderrouladen
8 Scheiben   Räucherschinken
4 Essl.   Senf
1     Zwiebel, fein gewürfelt
1     Riesengewürzguke
3     Knoblauchzehen
1     Zwiebel
1 Zweig   Rosmarin
1 Zweig   Thymian
  Erfasst *RK* 26.03.2008 von
  Ulrike Westphal

Zubereitung

1 Roulade ausbreiten, evtl flachklopfen, mit 1 EL Senf bestreichen, Salz und Pfeffer würzen. 2 Scheiben geräucherte Schinken darauflegen

Gewürzgurke in Streifen schneiden und mit Zwiebelwürfeln am breiteren Ende der Roulade aufhäufen.

Die Roulade aufrollen. Dabei darauf achten, dass die Füllung nicht herausquillt. Anschließend mit einem Rouladenspieß zusammenstecken oder mit Küchengarn umwickeln.

Die Rouladen scharf angebraten. Knoblauchzehen, Zwiebel, Zweig Rosmarin und Thymian hinzufügen. Wer die Gewürze leichter entfernen will, packt sie in einen kleinen Sack und bindet ihn zu.

Anschließend löscht man die Rouladen mit 250 ml Brühe oder Rotwein ab und läßt sie im zugedeckten Topf 90 Minuten vor sich hinköcheln.

Am Ende der Kochzeit Rouladen und Gewürze herausnehmen, etwas Stärkemehl zum Binden in die Sauce streuen und kurz aufkochen.

Anmerkung: Wir haben zum Schluss noch Cocktailtomaten mitgeschmort.

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Die Sauerteig-Variante des Cocodrillo

Wie hier schon angekündigt, habe ich nun John’s Sauerteig-Variante des Cocodrillo gebacken. Für die

Sauerteig-Variante des Cocodrillo

Sauerteig-Variante des Cocodrillo 005 Sauerteig-Variante des Cocodrillo 004

verwedete ich wieder eine Mehlmischung aus 75 % Manitobamehl und 25 % De Cecco Pastamehl Semola di Grano duro RIMACINATADeCecco*.

Der Teig hätte noch ein wenig länger gehen können, aber ansonsten waren wir zufrieden. Uns hat die Sauerteigvariante noch besser geschmeckt, als die Hefevariante.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Sauerteig-Variante des Cocodrillo
Kategorien: Brot
Menge: 2 Brote

Zutaten

460 Gramm   Weizenmehl mit Proteingehalt >12% (Hier: 75 %
      — Manitoba und 25 % Hartweizenmehl
490 Gramm   Wasser, etwa 50 °C
100 Gramm   Weizensauerteig, 150% Hydration, aktiv und
      — aufgefrischt
10 Gramm   Salz

Quelle

  John Wright in rec.food.sourdough 12.07.2004
  Erfasst *RK* 23.03.2008 von
  Ulrike Westphal

Zubereitung

Mit dem Flachschläger der Küchenmaschine alle Zutaten, bis auf das Salz grob vermischen und 10 Minuten stehen lassen. Weiter mit dem Flachschläger auf mittlerer Geschwindigkeit weiterrühren, bis der Teig beginnt, sich um den Flachschläger zu wickeln. Dann zum Knethaken wechseln und weiterkneten, bis der Teig sich vom Boden der Schüssel löst. Das dauert so etwa insgesamt 25 bis 30 Minuten, in den ersten 10 Minuten passiert erst einmal gar nichts.

Den Teig (GLOP) abgedeckt so lange gehen lassen, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat und große Blasen an der Oberfläche erscheinen. Das ist von der Umgebungstemperatur abhängig und kann bei 18 °C bis zu 12 h, im Ofen mit Licht etwa 4 Stunden dauern.

Den fast flüssigen Teig auf eine wirklich gut bemehlte Arbeitsfläche geben, in 2 oder 4 Teile teilen und mit Teigkarten zu groben Rechtecken formen. Auf gut bemehlte, mit Backpapier belegte Backbleche geben und erneut gehen lassen, bis die Oberfläche Blasen zeigt. (Etwa 2 h)

Rechtzeitig vor dem Backen den mit einem Backstein bestückten Backofen auf 250 °C vorheizen. Das Papier mit dem Teig direkt auf den Backstein einschießen Nach etwa 10 Minuten Backzeit kann das Backpapier entfernt werden und die Temperatur auf 220 °C herunterregeln. Etwa 35 Minuten backen, bis eine interne Teigtemperatur von 98 °C (Thermometer) erreicht ist. Die Backzeit beträgt etwa 30 bis 35 Minuten. Auf einem Gitterrost auskühlen lassen.

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