Archiv für den Monat: Dezember 2011

Jahresrückblick 2011: Vegetarische Donnerstage

Für das Jahr 2011 hatte ich mir vorgenommen, mindestens einmal die Woche fleischlos zu essen. Das haben wir auch in die Tat umgesetzt, an 50 Donnerstagen des Jahres 2011 gab es ein neues, vegetarisches bzw. fleischloses Rezept:

Vegetarische Donnerstage  2011

Januar 2011

Februar 2011

März 2011

April 2011

Mai 2011

Juni 2011

Juli 2011

August 2011

September 2011

Oktober 2011

November 2011

Dezember 2011

Ich wünsche allen meinen treuen Lesern einen guten Rutsch ins Jahr 2012.
Bleibt bzw. werdet gesund.
Mögen alle Wünsche in Erfüllung gehen. Bleibt mir gewogen

Weißbrot nach Hannes Weber

Bevor ich meinen Copyright-Hinweis auf meinen Bildern auf das Jahr 2012 abändere, folgt noch schnell das letzte Rezept mit Bild und Copyright des Jahres 2011. Das Weißbrot nach Hannes Weber habe ich schon zweimal gebacken, ein Teil davon wurde am 1. Weihnachtstag beim Roastbeef mit Grünen Bohnen, Croûtons und Parmesan verarbeitet. Es lässt sich auch gut als Toastbrot essen.

Weißbrot nach Hannes Weber

Menge: 2 Brote à 800 g

©Weißbrot nach Hannes Weber

Schmackhaftes Weißbrot mit Vorteig, das sich auch gut toasten lässt.

Zutaten:

      VORTEIG
  • 300 Gramm Weizenmehl Type 812
  • 300 Gramm Wasser
  • 3 Gramm Hefe entsprechend 0,8 g Trockenhefe
  • 6 Gramm Salz
    • TEIG
  • 609 Gramm Vorteig (siehe oben)
  • 500 Gramm Weizenmehl Type 550
  • 200 Gramm Weizenmehl Type 812
  • 300 ml Wasser, kalt
  • 14 Gramm Salz
  • 10 Gramm Hefe entsprechend 3,9 g Trockenhefe
  • 10 Gramm Zucker
  • 50 Gramm Olivenöl

QUELLE

abgewandelt von Kuechen latein nach:
Lust auf Backen, 17.12.2011

ZUBEREITUNG

  1. Für den Vorteig Weizenmehl, Wasser, Hefe und Salz in eine Rührschüssel geben und mit einem Kochlöffel vermischen. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank eine Nacht ruhen lassen. Den Vorteig mit den beiden Mehlen, Wasser, Salz, Hefe, Zucker und Olivenöl in einen Teigkessel geben und mit der Teigmaschine 10 Minuten langsam, dann 5 Minuten schnell zu einem Teig kneten. Der Teig ist fertig, wenn er sich vollständig von der Kesselwand löst und einen sehr homogenen Eindruck macht. Den Teig mit Frischhaltefolie abgedeckt bei Zimmertemperatur 2 Stunden ruhen lassen. Wichtig ist, immer mit Frischhaltefolie abdecken und nicht mit Baumwolltüchern, diese nehmen zuviel Feuchtigkeit auf. Ulrike: Mörderduschhaube
  2. Nach der Ruhephase kann der Teig unterschiedlich aufgearbeitet werden:
  3. Für Weißbrote jeweils ca. 600 g Teig abwiegen und rundwirken. Dann in mit Butter ausgefettete Kastenformen geben, diese sollten bis zur Hälfte gefüllt sein.* Den Teig bis zum Kastenformrand aufgehen lassen. Dann mit der Schere einschneiden.
  4. In den auf 240 Grad vorgeheizten Ofen geben, die Temperatur auf 180 Grad herunterstellen und ca. 1 Stunde backen.

    *Ulrike: Teig halbiert und in mit Backpapier ausgekleidete Kastenformen von 20 cm x 10 cm x 10 cm gegeben.

  5. Für Baguettes jeweils ca. 350 g Teig abwiegen und zu Baguette formen. Ein sauberes Baumwolltuch leicht mit Mehl bestäuben und die Brote nebeneinander in das Baumwolltuch einschlagen. Dann die Brote reifen lassen, bis ihr Volumen um 50 % zugenommen hat. Aus den Baumwolltüchern auspacken, mit einem scharfen Messer einschneiden und die Brote im auf 220 Grad vorgeheizten Ofen auf dem Backstein ca. 30 Minuten mit Dampf (dazu ein ofenfestes mit Wasser gefülltes Gefäß mit in den Ofen geben) backen.
  6. Für Brötchen jeweils ca. 50 g Teig von Hand rund formen oder Knoten flechten. In Mohn, Sesam, Kürbiskerne oder Leinsaat tauchen. Die Brötchen auf ein Brett geben, mit Frischhaltefolie abdecken und bis zum doppelten Volumen aufgehen lassen. Im auf 240 Grad vorgeheizten Ofen auf dem Backstein ca. 20 Minuten mit Dampf (dazu ein ofenfestes mit Wasser gefülltes Gefäß mit in den Ofen geben) backen

Gesamtzeit: 20 Stunden
Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Koch-/Backzeit Brötchen: 20 Minuten
Koch-/Backzeit Baguette: 30 Minuten
Koch-/Backzeit Brot: 60 Minuten

Gemüse-Curry nach kambodschanischer Art

Auch der letzte Donnerstag des Jahres 2011 kommt vegetarisch daher und zwar in Form von eines

Gemüse-Curry

©Gemüse-Curry von Kambodschas Straßen

Das Rezept stammt aus dem Mighty Spice CookbookBild. Die Zeitschrift Vegetarian Living drei vegetarische Rezepte aus dem Buch abgedruckt. Nach knapp 6 Jahren habe ich nämlich mein Abo des Good Food Magazins nicht verlängert und statt dessen Vegetarian Living abonniert. Keine schlechte Wahl, wie ich finde.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gemüse-Curry von Kambodschas Straßen
Kategorien: Vegetarisch, Curry
Menge: 4 Portionen

Zutaten

2 Essl.   Öl, pflanzlich
1     Zwiebel, rot, grob gehackt
400 ml   Kokosnuss-Sahne
1     Limette, der Saft
3 Essl.   Fischsauce, vegetarisch *
1     Zucchini, in mundgerechte Stücke geschnitten
250 Gramm   Champignons, in mundgerechte Stücke geschnitten
250 Gramm   Blumenkohlröschen, in mundgerechte Stücke
      — zerteilt
1 1/2     Chilischoten, ohne Kerne, fein geschnitten
150 Gramm   Erbsen, tiefgefroren
1     Hand Korianderblätter, Ulrike: weggelassen
H CURRYPASTE
3 Stangen   Zitronengras
3 Zehen   Knoblauch
2 Teel.   Koriander, gemahlen
1/2 Teel.   Zucker

Quelle

  vegetarian living, Januar 2012

  Erfasst *RK* 26.12.2011 von
  Ulrike Westphal

Zubereitung

1. Für die Currypaste die äußeren Blätter des Zitronengraßes entfernen und die Enden abschneiden. Am dicken ende beginnend das Zitronengras in Ringe schneiden, ein violettes Band sollte in den Ringen sichtbar sein. Mit dem Schneiden aufhären, wenn kein violett mehr sichtbar ist, doe Spitzen sind zu hart zum Essen. Die Spitzen beiseite legen und später dem Curry zufügen. Die Zitronengrasringe in einen kleinen Mixer geben und mit den anderen Zutaten der Paste zu einer glatten Masse verarbeiten.

2. Das Öl in einer großen Pfanne über mittlerer Hitze erwärmen, die Zwiebel zufügen und 6-8 Minuten unter Rühren goldbraun dünsten. Die Currypaste zufügen und 30 Sekunden anbraten, dann die Kokossahne, Limettensaft, "Fisch"sauce und die Zitronengrasspitzen zufügen. Gut durchrühren und zum Kochen bringen.

3. Zucchini, Pilze, Blumenkohl und Chili zufügen, die Hitze herunterregeln und das Ganze 15 Minuten leicht simmern lassen. Die gefrorenen Erbsen zufügen und weitere 10 Minuten garen, bis alles Gemüse gegart ist, aber noch Biss hat.

4. Die Zitronengrasspitzen entfernen und mit Korianderblättern bestreut servieren.

*leichte, "thin" Sojasauce

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Festtagssüß: Marmeladen- und Sirup-Pudding

An unseren Weihnachtsritualen wird nicht gerüttelt. So stand unser Weihnachtsessen schon lange fest. Heilig Abend das
Kartoffel-Steinpilz-Gratin, am 1. Weihnachtstag Roastbeef mit Grünen Bohnen, Croûtons und Parmesan, das Roastbeef nach dieser Methode gegart. Beim Dessert haben wir jedoch etwas Neues ausprobiert und zwar

Marmeladen- und Sirup-Pudding

Marmeladen- und Sirup-Pudding

Am besten schmeckt der Pudding heiß mit Schlagsahne, aber auch leicht abgekühlt schmecken die kleinen gebackenen Puddinge sehr gut. Statt der im Originalrezept empfohlenen britischen Orangenmarmelade habe ich die dänische Variante verwendet.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Marmeladen- und Sirup-Pudding
Kategorien: Dessert, Pudding
Menge: 10 Stück à 140 ml

Zutaten

125 Gramm   Butter, plus für die Form
100 Gramm   Zucker
2 Essl.   Kuchensirup, hell
1     Orange, abgeriebene Schale
2     Eier Größe M
250 Gramm   Orangenmarmelade
2 gestr. TL   Backpulver
200 Gramm   Weizenmehl Type 405
100 Gramm   Sahne, 36 % Fett

Quelle

978-0-00-739143-1978-0-00-739143-1* Dan Lepard
Short and Sweet978-0-00-739143-1*
ISBN: 978-0-00-739143-1
  Erfasst *RK* 24.12.2011 von
  Ulrike Westphal

Zubereitung

10 Puddingförmchen à 140 ml (Ulrike: Weck Sturzgläser) ausbuttern. Den Backofen auf 180 °C/Heißluft 160 °C/Gas 4 vorheizen. Butter mit Zucker, Sirup und Orangenabrieb schaumig rühren. Eier in Portionen zugeben und 50 g Marmelade zufüfen. Backpulver mit Mehl vermischen und sieben und abwechselnd mit der Sahne zur Buttermischung geben. Die restliche Marmelade gleichmäßig auf die Förmchen verteilen und den Teig gleichmäßig darüber geben. Die Förmchen mit Aluminiumfolie abdecken (Ulrike: Deckel der Weckgläser mit Klammer) und in der Fettpfanne 25 Minuten backen. Auf kleine Teller stürzen und servieren.

Ulrike: Dampfgarer 25 Minuten bei 100 °C

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Die Tafel des Festtagssüß vom 24.12. – 31.12 dieses Jahres wird bei Katrin von Lingonsmak gedeckt.

Initiative Sonntagssüß