Archiv für den Monat: März 2013

Hefezopf von Cathérine Jamin

Der Student hat sich für die Feiertage angekündigt, logisch, dass Frau Küchenlatein dann den Kochlöffel schwingt, um etwas Hausgemachtes zu präsentieren.

Ich entschied mich für einen

Hefezopf

Hefezopf von Cathérine Jamin (2)

den Katharina auf Twitter empfohlen hatte.

Valentinas Tweet

Eine weise Entscheidung, derZopf ist relativ schnell gemacht und schmeckt auch am Tag nach dem Backen sehr gut. Ich bin gar nicht dazu gekommen, den Tipp zu befolgen, einen Zopf einzufrieren.

Hefezopf von Cathérine Jamin

Menge: 2 Zöpfe à 480 Gramm

Hefezopf von Cathérine Jamin

Luftig, leichte Hefezöpfe von zarter Süße

Zutaten

  • 240 ml Milch
  • 8,4 Gramm Trockenhefe entsprechend30 g frische Hefe
  • 80 Gramm Zucker
  • 500 Gramm Dinkelmehl Type 405, gesiebt
  • 2 Eier, Größe M
  • 1 Teel. Zitronenabrieb
  • 2 Teel. Vanillezucker, am besten hausgemacht
  • 1/4 Teel. Salz
  • 100 Gramm Butter, zimmerwarm
  • Zum Bestreichen

  • 1 Ei , Größe M
  • 20 Gramm Mandeln, gehobelt, optional
  • Hagelzucker, optional

Quelle

978-3937963914978-3937963914 * Kuechen latein nach:
Backen Meine Backrezepte für jeden TagBild*
ISBN: 978-3937963914

Über Valentinas Kochbuch

Zubereitung

  1. Für den Teigansatz die Milch in einem Topf nur leicht erwärmen. Hefe in eine Schüssel bröckeln und 1 Prise Zucker zugeben. Die Hälfte der warmen Milch zugießen und mit 100 g Mehl gut verkneten. Den Teig in der Schüssel zu einem Ballen formen und mit einem feuchten Tuch abgedeckt bei Zimmertemperatur ca. 15 Minuten gehen lassen.
  2. Die weiteren Zutaten, bis auf die restliche Milch und die Butter, in eine große Schüssel geben. Den Teigansatz dazugeben und miteinander verkneten. Die restliche Milch zugießen und den Teig weitere 10 Minuten kneten, bis er sich von der Schüssel löst. Dann die Butter zugeben und wiederum so lange weiter kneten, bis sich der Teig erneut von der Schüssel löst. Teig zu einem Ballen formen und nochmals mit einem feuchten Tuch abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
  3. Den Teig in 6 gleich große Stücke (à ca.170 g) teilen, zu Kugeln rollen und kurz ruhen lassen. Sollte der Teig zu feucht sein, die Hände mit etwas Mehl einreiben und die Arbeitsplatte ebenfalls sparsam bemehlen. Bei zu viel Mehl verändert sich die Teigbeschaffenheit und die Zöpfe werden zu fest und trocken. Die Kugeln mit den Händen zu Strängen rollen.
    Die Teigstränge müssen gleich lang sein und zu den Enden hin etwas dünner werden. Dann je 3 Teigstränge zu einem Zopf flechten und die beiden Enden leicht zusammendrücken. Die Zöpfe mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit etwas verquirltem Ei das erste Mal bestreichen. Weitere 15 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.
  4. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
    Die Zöpfe das zweite Mal mit dem restlichen Ei bestreichen und nach Belieben mit gehobelten Mandeln bestreuen. Im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene ca. 25 Minuten goldgelb backen. Anschließend auf Kuchengittern auskühlen lassen.

Gesamtzeit: 1 H 45 Minuten

Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Backzeit: 25 Minuten

Tags: Brot, Backen, Hefe, Ostern

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Vorne hui, hinten pfui

oder wie Premiumprodukte verschlimmbessert werden.

Die Katze und ich waren neulich in unserem Lieblingssupermarkt (grusel)-shoppen. Zum Wochenende sind dort immer Stände aufgebaut, die den Kunden Gelegenheit geben, die Produkte auch zu probieren. Eine sehr nette Dame präsentierte dann Produkte dieser Firma, die nun nicht unbedingt im Niedrigpreis-Segment zu finden sind.

Schließlich wird ja auch auf der Website großzügig mit

glutenfrei und laktosefrei

geworben, und hier werden sich Gedanken zur Herkunft der Eier gemacht.

Natürlich kann die Katze – wie ich – auch Rote Grütze und Vanille-Sauce selber kochen, aber ganz im Gegensatz zu mir, verbringt sie die Woche oft im Süden Deutschlands, kann nicht nur vom Käsebrot in Ingoldstadt leben und hat dann keine eigene Küche zur Verfügung. Da muss Frau Katze schon einmal zu Fertigfutter greifen. Die nette Dame vom Probierstand pries ihre Produkte mit besonderen Zutaten an, einiges sei sogar laktose- und glutenfrei, aber trau schau wem, WIR lesen natürlich IMMER erst die Zutatenverzeichnisse bevor wir lustvoll probieren.

Die Zutaten der Roten Grütze

Zutaten: 50% Fruchtmischung (Sauerkirschen, Erdbeeren, Himbeeren, schwarze Johannisbeeren, rote Johannisbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren), Wasser, Zucker, modifizierte Stärke, Zitronensaft

und die der Vanille-Sauce

Grusel-Vanille-Sauce

die mit denen auf der Website leider überhaupt nicht mehr übereinstimmt.

Nachdem wir dann verwundert fragten, warum denn in Premiumprodukten wie Salatdressings und Vanille-Sauce denn unbedingt das gesundheitlich nicht unbedenkliche Carrageen eingesetzt würde, riet uns die Dame vom Probierstand, uns doch an die Firma zu weden, man sei ja immer an Verbrauchermeinungen interessiert. Das habe ich gemacht, auf und wurde mit folgender Antwort beglückt.

Offensichtlich nicht, die Qualitätsicherung des Unternehmens gab diese nichtssagende Antwort

Sehr geehrte Frau Westphal,

vielen Dank für Ihre eMail und das Interesse an unseren Produkten.

Carrageene werden sowohl in der Lebensmittelindustrie als auch in der Kosmetikindustrie vielfältig eingesetzt. Das von uns verwendete Carrageen ist ein natürliches, aus Rotalgen extrahiertes Verdickungsmittel welches entsprechend der EG-Öko-VO sogar für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln zugelassen ist. Die EG-Öko-VO ist ein strenges Instrumentarium zur Einhaltung der Bio-Qualität von Lebensmitteln; viele herkömmliche Zusatzstoffe sind dafür nicht zugelassen.

Transparenz, Offenheit und Handeln im Sinne des Verbrauchers sind uns sehr wichtig und Teil unserer Firmenphilosophie. Wissenschaftliche und rechtliche Entwicklungen werden von uns ständig verfolgt und neue Erkenntnisse bei der Optimierung der Produkte berücksichtigt.

Wir hoffen Ihnen mit unserer Antwort geholfen zu haben und stehen bei weiteren Fragen selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Die Dame in der Qualitätssicherung ist nicht mit einem Wort auf die mitgeschickten Links eingegangen, noch hat sie sich die Mühe gemacht ins Küchenlatein zu schauen. Dann hätte sie gewusst, dass ich die Meinung, Carrageen trüge zur Optimierung eines Produktes bei, nicht teile. Ebenso die Katze, die Carrageen nun überhaupt nicht verträgt. Und wir sind nicht allein.

Katze und ich kaufen jetzt noch nicht einmal mehr die Rote Grütze von der Firma!

Warum nutzen Firmen nicht die Macht der Kennzeichnung und werben mit Carrageenfreiheit? Vermeintliche Nachteile – wie z. B. Aufrahmen – können doch positiv dargestellt werden.

Unser Produkt enthält kein Carrageen und kann deshalb aufrahmen. Das ist ein Qualitätsbeweis, bitte schütteln Sie das Produkt im Falle des Aufrahmens gründlich

Buttermilch-Gugelhupf

Der Gatte verlangte nach Puffer, den ich nicht kann, also Gugelhupf, was im Prinzip ein Puffer in Napfkuchenform ist.

Zuerst habe ich das Rezept bei Schöner Tag noch! entdeckt und Juliane empfahl, die Glasur einfach wegzulassen und den Kuchen nur mit Puderzucker bestäubt zu servieren. Juliane hatte das Rezept bei Compliment to the Chef entdeckt.

Frau Esskultur hat einen interessanten Artikel zum Thema Kavaliersdelikt: kupfern geschrieben. Deshalb habe ich mich auf die Suche nach dem Ursprung des Rezeptes gemacht, denn hier konnte ich das Rezept nicht finden. Das Fräulein Cupcake brachte Licht ins Dunkel. Das Rezept erschien in der Januar/Februar Ausgabe der Zeitschrift Frisch Gekocht. Nun, da jetzt Licht im Dunkeln herrschte, konnte ich an meine Variante dieses Rezeptes machen.

Zitronen waren aus, statt dessen habe ich Schale und Saft einer Limette verwendet. Die gemahlenen Mandeln, die waren ebenfalls nicht vorhanden, ersetzte ich durch gemahlene Haselnüsse und heraus kam ein locker, leichter

Buttermilch-Gugelhupf

©Buttermilch-Gugelhupf (1)

Ich hatte noch zwei Limetten, etwas Buttermilch, dafür aber keine Granatäpfel und so entstand die einfache Variante nur mit Puderzucker bestäubt. Wirklich sehr lecker.

©Buttermilch-Gugelhupf (3)

Und hier noch das Rezept für meine Variante:

Buttermilch-Gugelhupf

Menge:1 Gugelhupfform Ø 22 cm, 2,1 Liter

©Buttermilch-Gugelhupf (2)

Luftig lockerer Rührteig mit Buttermilch

Zutaten

  • 200 ml Buttermilch
  • 1 Teel. Natron
  • 1 Limette, die Schale und 15 ml Saft, Original: Zitrone
  • 350 Gramm Weizenmehl Type 405
  • 240 Gramm Zucker
  • 160 Gramm Butter, weich
  • 50 Gramm Haselnüsse, gemahlen, Original: Mandeln
  • 1 Vanilleschote; das Mark
  • 1 Teel. Backpulver
  • 1/2 Teel. Meersalz
  • 2 Eier, Größe M
  • Butter und Mehl zum Einfetten bzw. Bestäuben der Gugelhupfform

Quelle

Kuechen latein nach:
Frisch Gekocht Ausgabe Januar/Februar 2013

Zubereitung

  1. Gugelhupfform mit Butter auspinseln und mit Mehl ausstäuben.Backofen auf 180 °C vorheizen.Mehl mit Backpulver und Natron mischen.
  2. Butter mit Zucker, Vanillemark und Limettenschale schaumig rühren. Die Eier unterrühren und abwechselnd Buttermilch und Mehlmischung unterrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.
  3. Zum Schluss den Limettensaft unterrühren.
  4. Teig in die vorbereitete Gugelhupfform geben, Oberfläche glattstreichen.
  5. In den Ofen geben und ca. 60 Minuten backen, bis der Kuchen durchgebacken (Stäbchenprobe!) und braun ist.Evtl. während des Backen locker mit einem Stück Alufolie abdecken,falls der Kuchen zu schnell dunkel wird. Herausnehmen und 15 Minuten
    in der Form ruhen lassen, dann vorsichtig herauslösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  6. Gugelhupf mit Mehl bestäuben und servieren.

Gesamtzeit: 1 h 30 Minuten

Vorbereitungszeit: 15 Minuten

Backzeit: 60 Minuten

Tags: Puffer, Gugelhupf, Buttermilch

Anmerkung: Für die Granatapfelglasur 1 Granatapfel halbieren, die Kerne herauslösen und in einer Schale beiseitestellen. 20 Gramm Butter in einem kleinen Topf langsam schmelzen und ein Drittel der Grantapfelkerne in einer Küchenmaschine hacken, bis ein Saft entsteht. 3 EL Saft abseihen. Den Puderzucker in eine Schüssel sieben. Granatapfelsaft, geschmolzene Butter und 1 EL Zitronensaft in den Staubzucker einrühren, bis eine glatte, dickflüssige Glasur entsteht. (Falls notwendig, mit etwas Wasser verdünnen.) Den Gugelhupf mit der Granatapfelglasur überziehen, mit Granatapfelkernen dekorieren, auskühlen lassen und servieren.

Vegetarischer Donnerstag: Polentaschnitten mit Gemüsebolognese

Lange hat er auf SWR pausiert, der Herr Klink. Leider erreichte mich sein Newsletter für das Rezept der Polentaschnitten erst eine Woche später. Das klang so appetlitlich, dass ich es für den heutigen vegetarischen Donnerstag nachgekocht habe. Vincent Klink bleibt sich selber treu, nach diesem Interview in der Zeit, startet er die neue Serie gleich mit einem vegetarischen Rezept.

Polentaschnitten mit Gemüsebolognese

Menge:2 Personen

©Polentaschnitten mit Gemüsebolognese

Diese Kombination beweist, dass fleischlos nicht langweilig sein muss.

Zutaten

    Für die Polenta:

  • 1 Schalotte
  • 1 Essl Butter
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Milch
  • etwas Salz
  • 1 Prise Muskat
  • 150 Gramm Polentagrieß (Maisgrieß)
  • 80 Gramm Parmesan
  • 1 Zitrone. abgeriebene Schale
  • 1 Eigelb
  • 2-4 EL Olivenöl
  • Für die Gemüsebolognese:

  • 1 Zwiebel
  • 150 Gramm Stangensellerie
  • 2 Pastinaken
  • 2 Karotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Essl. Tomatenmark
  • 2 Essl. Olivenöl
  • 1 Teel. Oregano, getrocknet
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • etwas Salz, Pfeffer

Quelle

Kuechen latein nach:
Kochkunst mit Vincent Klink
13.03.2013

Zubereitung

  1. Schalotte schälen, fein schneiden und in einem Topf mit 1 EL Butter anschwitzen. Anschließend mit Brühe und Milch auffüllen, mit einer Prise Salz und Muskat würzen und aufkochen. Langsam den Maisgrieß unter Rühren in die kochende Brühe einrieseln lassen. Kurz aufkochen und dann bei milder Hitze und ständigem Rühren die Polenta (ca. 45 Minuten oder ca. 10 Minuten bei Instant-Polenta) ausquellen lassen. 50 g Parmesan fein reiben. Die Zitrone heiß abwaschen, gut abtrocknen und etwas Schale fein abreiben.
  2. Parmesan, etwas Zitronenschale und Eigelb schnell unter die heiße Polenta rühren, abschmecken.
  3. Polenta auf ein Stück Backpapier geben, etwas andrücken und mit einem zweiten Stück Backpapier bedecken. Polenta zwischen dem Backpapier mit einem Rollholz zu einem etwa 1 cm dicken Rechteck (32×20 cm) ausrollen und mindestens 3 Stunden lang auskühlen lassen.
  4. In der Zwischenzeit für die Gemüsebolognese Zwiebel, Sellerie, Pastinaken, Karotten und Knoblauch putzen bzw. schälen und in sehr feine Würfel schneiden.
  5. Zwiebel in einem Topf mit Olivenöl anschwitzen, Karotten, Sellerie und Pastinake hinzufügen und gut durchschwenken. Knoblauch und Tomatenmark unterrühren und kurz anbraten. Oregano zugeben und die Hälfte der Gemüsebrühe angießen. Alles ca. 8 Minuten kochen lassen, dabei evtl. immer wieder etwas Brühe nachgießen. Die Sauce sollte leicht sämig sein. Mit Salz und Pfeffer würzen und abschmecken.
  6. Kurz vor dem Servieren die Polenta in Stücke oder Rauten schneiden, dabei das Messer öfter mit Wasser befeuchten. In einer Pfanne mit etwas Olivenöl die Polentastücke von beiden Seiten braten.
  7. Gebratene Polentastücke auf Tellern anrichten. Gemüsebolognese angießen und mit restlichem frisch geriebenen Parmesan bestreut servieren.

Gesamtzeit: 3 Stunden

Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Tags: vegetarisch, Polenta, Gemüse, vegetarischer Donnerstag

Lime Curd

Als ich hier die Rezension von Hausgemacht: Traditionelle Rezepte für Eingemachtes, Frischkäse und Joghurt, Brot, Würzpasten, Konfekt, GetränkeBild las, habe ich es mir ohne zu Zögern bestellt, gerade wegen der Gewürzgurken. Auch wenn die Rezensentin meint, die müssten aus dem Spreewald kommen, fällt mir bei Spreewaldgurken nur natürliches Aroma

Spreewaldgurken

und damit Schimmelpilz auf Holzspäne ein. Aber das ist eine andere Geschichte.

Wo sich bei Lebensmitteln ein Skandal an den anderen reiht, ist doch gut zu wissen, wie man einiges eigenhändig herstellen kann. Ich gehe nun nicht so weit, Getreide anzubauen und Tiere im Garten zu halten, aber ich verzichte gerne auf Zutaten wie

Glukose-Fruktosesirup, Palmöl, Säureregulatoren wie Salze der Zitronensäure, Ascorbinsäure als Antioxidans, Farbstoffe, sowie Pektin als Verdickungmittel

Lemon curd

wenn es auch ohne geht. Es waren noch Limetten übrig, was liegt da näher, als

Lime Curd

©Lime Curd (1)

daraus zu machen.

Das passt wunderbar zu

Scones und Clotted Cream

©Scones mit Lime Curd

oder lässt sich hervorragend unter hausgemachten Joghurt rühren.

Joghurt mit Lime Curd

©Joghurt mit Lime Curd

Und hier nun das Rezept, das ganz ohne Gruselzutaten auskommt, eben hausgemacht.

Lime Curd

Menge: 3 Gläser à 150 Gramm

©Lime Curd (2)

Eine Alternative zu Lemon Curd: Auch ohne Zusatzstoffe lecker!

Zutaten

  • 4 Limetten, Schale zum Verzehr geeignet, am besten Bioqualität
  • 200 Gramm Zucker
  • 3 Eier, Größe M
  • 100 Gramm Butter, weich in Flöckchen
  • 1 Prise Salz

Quelle

978-3-03800-717-3978-3-03800-717-3 * Kuechen latein nach:
Hausgemacht: Traditionelle Rezepte für Eingemachtes, Frischkäse und Joghurt, Brot, Würzpasten, Konfekt, GetränkeBild *

Zubereitung

  1. Die Schale der Limetten abreiben und auspressen. Es sollte etwa 130 ml Saft ergeben.
  2. ©Making of Lime Curd (1)

  3. In einem mittelgroßen Topf den Limettensaft, den Zucker, die Eier und das Salz mit einem Schneebesen verrühren. Die Butter hinzufügen und die Mischung bei schwacher Hitze erwärmen. Dabei weiter rühren, bis die Butter geschmolzen ist. Dann die Herdtemperatur erhöhen, und die Creme unter ständigem Rühren aufkochen, bis sie eindickt und geleeartige Konsistenz annimmt. Der Lemon Curd ist fertig, wenn er auf einem Löffelrücken liegen bleibt.
  4. ©Making of Lime Curd (2)

  5. Gläser 5 Minuten in kochendes Wasser legen und dann auf einem Geschirrtuch abtropfen lassen. Alternativ können die Gläser auch in den heißen Backofen gestellt werden.
  6. Die Masse sofort durch ein heißes Sieb streichen (Ulrike: Verzichtet, damit die grüne Limettenschale noch zu sehen ist), in die sterilisierten Gläser füllen und verschließen. Im Kühlschrank hält sich das Lime Curd etwa 3 Wochen

Gesamtzeit: 20 Minuten

Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 5 Minuten

Tags: homemade, Aufstrich, Einmachen, Limette

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