Archiv für den Monat: Dezember 2014

Jahresrückblick #‎foodblogbilanz14‬

Sabine ist neugierig und stellt 8 Fragen zu unseren Blogs, die auch von anderen BloggerInnen beantwortet (siehe unten) wurden.

1. Was war 2014 dein erfolgreichster Blogartikel?

Ich finde, Statistiken sollte Frau nicht zu ernst nehmen. Schon gar nach so langer Zeit des Bloggens. (M)ein Plugin lieferte mir aber ungefragt, dass Home made Tonic Water – Tonic Wasser hausgemacht der am meisten aufgerufene Artikel des Jahres 2014 ist.

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Logischerweise diese drei Blogartikel (siehe auch Punkt 3):

28.10.2014 Ein kleiner Ausblick auf “Slow Cooker vegetarisch”
21.11.2014 Slowcooker vegetarisch
01.12.2014 SlowCooker vegetarisch – das Buch ist erschienen.

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Ich war dieses Jahr aus Gründen sehr mit mir selbst und dann mit dem Buch beschäftigt. Ich habe zwar viele, mir bislang unbekannte Blogs angesehen, aber so wirklich inspiriert hat mich da wenig. Das liegt vermutlich auch daran, dass es immer schwieriger wird, zwischen all den neuen, gestylten, pastellfarbenen Zucker-Blogs die Perlen zu finden. Themen, Deko-Overload, Rezepte und Bilder(aufbau) sind oft beliebig austauschbar. In meinen Feedreader schafften es dies Jahr wenig.

4. Welches der Rezepte, die du 2014 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Da wäre der Porridge aus dem Slow Cooker zu nennen. Der Grund ist einfach: Ich LIEBE Porridge, als einziges Familienmitglied.

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2014 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

„Programmiertechnische“ Probleme wie z.B. spackende Plugins beim selbstgehostetem Blog, wurden nach dem Motto: Fragen Sie jemanden, der sich damit auskennt, gelöst. Ich habe viel gefragt und unter anderem von Peggy, Petra und Torsten kompetente Antworten bekommen.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Da gibt es eigentlich nichts, was einer besonderen Erwähnung bedarf.

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

„Wanda’s pie in the sky“ oder „Nichts wissen, macht auch nichts“. Zu welchem Artikel der letze Suchbegriff führte, weiß ich allerdings nicht …

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2015?

Ich wünsche mir, dass ich auch weiterhin Spaß am Bloggen habe und mir meine Leser auch im 10 Jahr des Bloggens treu bleiben.
Als dritten Wunsch hege ich die Hoffnung, dass vielleicht doch die eine oder andere Agentur einen Blick in mein Impressum wirft und erst anfragt, bevor sie mir Produkte einfach ins Haus schickt.

Weitere Jahresrückblicke bei:

Ich wünsche allen meinen Leseren ein wunderbares 2015! Bleibt oder werdet gesund!

Madeira Kuchen – Madeira Cake

Der Madeira Kuchen ist ein klassisches Biskuitgebäck aus England und wird zur Tea Time und manchmal auch zum Frühstück serviert. Usrsprünglich wird er mit einem Glas Madeira gereicht, daher auch der Name. Madeira war im 18. und 19. Jahrhundert in Großbritannien sehr beliebt, heute wird Madeira Kuchen mit Tee oder Likör serviert. Auf Malta fand er sich in zahlreichen Kuchenvitrinen, der Pin dafür wurde bei Pinterest schon zig-mal weitergepinnt, aber jetzt erst kam ich dazu, den

Madeira Kuchen – Madeira Cake

©Madeira Kuchen - Madeira Cake (2)

nachzubacken. Meine Herren wollten nämlich „nur einen Puffer“ ohne viel weihnachtliches Gewürz. Der Madeira Kuchen – Madeira Cake mit extra serviertem Madeira traf den Geschmack der Herren. Ein sehr saftiger Kuchen, der sich auch ein paar Tage frisch hält.

Das Rezept sieht 200 Gramm selbsttreibendes Mehl vor, ich habe das in die Einzelzutaten „zerlegt“. Und bevor die Frage aufkommt, wie 1,7 Gramm Natron abgewogen werden: Ich besitze eine Soehnle 66150 Digitale Feinwaage Ultra 2.0, weißWaage * , die wiegt auf 0,1 Gramm genau.

Madeira Kuchen – Madeira Cake Button Englisch

Menge: 8 – 10 Scheiben

©Madeira Kuchen - Madeira Cake (1)

Zutaten:

  • 175 Gramm Butter
  • 175 Gramm Zucker
  • 3 Eier Größe M
  • 1 Zitrone, die abgeriebene Schale
  • 1/2 Teel. Vanilleextrakt
  • 50 Gramm Mandeln, gemahlen
  • 186,9 Gramm Weizenmehl Type 405
  • 6,9 Gramm Backpulver
  • 4,5 Gramm Salz
  • 1,7 Gramm Natron

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
BBC Good Food

ZUBEREITUNG

  1. Den Backofen auf 170 °C/Umluft 150 °C vorheizen. Eine Backform von 20 x 10 cm (für 900 Gramm Teig), Höhe 10 cm mit Backpapier auskleiden. Mehl, gemahlene Mandeln, Salz, Backpulver und Natron miteinander gut vermischen.
  2. Butter und Zucker schaumig rühren, dann ein Ei nach dem anderen unterrühren. Vanilleextrakt und Zitronenschale zufügen. Nach und nach die Mehlmischung unterrühren. Der Teig soll schwer reißend vom Löffel fallen. Bei Bedarf den Teig mit Mehl verdünnen.
  3. Den Teig in die Form füllen und die Oberfläche glatt strichen. In den vorgeheizten Backofen schieben und 55 – 60 Minuten backen bis ein Holzspieß in die Mitte des Kuchens gestochen, ohne anhaftende Teigreste wieder herauskommt. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form 15 Minuten abkühlen lassen. Aus der Form nehmen, das Backpapier entfernen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.
  4. Der Kuchen hält sich in einem dicht schließendem Behälter 3 Tage frisch

Gesamtzeit: 1 h 30 Minuten
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Koch-/Backzeit: 55 – 60 Minuten

 
 
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Yellow beet, goat’s cheese and caper pizza from Diana Henry

I hope you all had a peaceful advent season. I skiped Gifts from the Heart!, Mystery Box Madness December ’14 and Party Pleasers because I was too busy to find fitting recipes.

I had some yellow beet left and at the beginning of the month I decided to make

Yellow beet, goat’s cheese and caper pizza

©Yellow beet, goat’s cheese and caper pizza from Diana Henry (1)

from Diany Henry. I left this delicious pizza for December Potluck. The recipe says it serves 2. I always get 4 servings from 500 grams flour in a pizza dough, so I had a very nice Twitter conversation with Diana Henry. At least it is the taste that counts:

Yellow beet, goat’s cheese and caper pizzaL

Yield: 4 servings

©Yellow beet, goat’s cheese and caper pizza from Diana Henry (2)

Ingredients:

DOUGH

  • 5 grams dried yeast
  • 350 grams lukewarm water
  • 250 grams strong plain flour
  • 250 grams plain flour, plus more to dust
  • 1 ½ tsp salt
  • Slug of olive oil

TOPPING

  • 4 tbsp olive oil, plus more to drizzle
  • 4 large red onions, about 150 grams each, very finely sliced
  • about 10 thyme sprigs
  • 250 grams goat’s cheese, in chunks
  • 500 grams roasted yellow beet, chopped
  • Salt and pepper
  • 3 tbsp capers, rinsed

Source

modified by Ulrike Westphal from:
Diana Henry website

INSTRUCTIONS

  1. Dissolve the yeast in 1 ½ tbsp of the water and mix in 2 tbsp flour. Stir to make a smooth paste and leave under a cloth, somewhere warm, for 30 minutes to form a ‘sponge’.
  2. Put the flours (I used only wheat flour Type 550) in a bowl and make a well in the centre. Pour in the sponge, salt, oil and remaining water and mix, gradually bringing in the dry ingredients, to form a wet dough. Knead for 10 minutes until satiny and elastic. Put in a clean bowl, cover with a cloth and leave somewhere warm for 1 ½ hours, or until doubled in size. Preheat the oven to 280 °C and put in pizza stones, unglazed terraotta tiles or baking sheets.
  3. Meanwhile, for the topping, heat the oil in a saucepan and add the onions. Turn them in the fat, add 1 tbsp water, cover, place over very low heat and sweat for 15 minutes. Add the thyme and set aside.
  4. Plomp the dough on to a lightly floured work surface and knead for 2 minutes. Divide into 4 and roll each piece into a 24 cm round. Put on well-floured baking sheets or large pieces of cardboard to support them while you add the topping.
  5. Top with the onions, cheese and beetroot. Season and drizzle with oil. Slide on to the hot stones or baking sheets (oil baking sheets at the last minute). Bake for 5 minutes, scattering with capers 5 minutes before the end. Serve immediately.

total time: 3 hours
preparation time: 15 minutes
cooking /baking time: 10 minutes

 
 
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more Diana Henry recipes

 
 
 

Buttermilchwaffeln mit Dimple-Marmelade

Unser Waffeleisen fristet sein Dasein schon lange in den unendlichen Weiten unseres Vorratskellers. Doch gestern durfte es wieder einmal zum Einsatz kommen. Der Inschennör und ich kamen durchgefroren von einem relativ enttäuschenden Weihnachtsmarkt zurück. Kurz vorher hatten Datenhamster und Foodfreak jedoch von Buttermilchwaffeln mit TH-Gelee geschwärmt. Das war jedoch bei mir unerwünscht, aber ich erinnerte mich an die Dimple-Marmelade vom Event im Hamburg. Die

Buttermilchwaffeln mit Dimple-Marmelade

©Buttermilchwaffeln mit Dimple-Marmelade

waren sehr köstlich und sind wirklich weiterzuempfehlen. Die restlichen Waffeln können eingefroren und im Toaster wieder aufgeknuspert werden, wenn die Zeit nicht für frische Waffeln reicht. Vielen Dank für den Tipp!

Buttermilchwaffeln

Menge: 8 – 10 Füllungen für das Belgische Waffeleisen

©Buttermilchwaffeln

Zutaten:

  • 375 Gramm Weizenmehl Type 550
  • 25 Gramm Maisgrieß, Ulrike: Farina Bona
  • 45 Gramm Zucker
  • 1 Teel. Natron
  • 1/2 Teel. Salz
  • 600 ml Buttermilch
  • 3 Eier, Größe M, verschlagen
  • 1 Teel. Vanilleextrakt
  • 180 ml Traubenkern oder anderes Pflanzenölv

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Cuisinart

ZUBEREITUNG

  1. Alle trockenen Zutaten in einer ausreichend großen Schüssel gut vermischen. Die restlichen Zutaten zugeben, gut verrühren und ca. 5 Minuten ruhen lassen.
  2. Das Waffeleisen vorheizen
  3. Die Waffeln entsprechend der Bedienungsanleitung des Waffeleisens ausbacken.

Gesamtzeit: 20 Minuten
Vorbereitungszeit:10 Minuten
Koch-/Backzeit: 5 Minuten