Archiv für das Jahr: 2015

Jahresrückblick Foodblogbilanz #2015

Sina möchte Traditionen schaffen und lädt zur #Foodblogbilanz2015 ein, hier meine Antworten von 2014.

Die Fragen:

1. Was war 2015 dein erfolgreichster Blogartikel?

Da halte ich es wieder mit der Antwort von 2014: Ich nehme das mit Statistiken immer noch nicht so ernst und auch in diesem Jahr lieferte mir (m)ein Plugin mehr oder weniger ungefragt die Antwort: Es war der Zitronen-Wolkenkuchen ohne Tüte und vermeidbare Zusatzstoffe

© Zitronen-Wolkenkuchen(1)


gefolgt vom Kosakenbrot und der Sammlung der Rezepte für den 1,5-l-Slowcooker, die dann im 2. gemeinsamen Projekt von Gabi und mir endete: Slowcooker für Zwei: 80 neue Rezepte für den 1,5-l-Mini-Crockpot3946398006 *

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

  1. Spitzmund
  2. Besuch der Arche Warder
    Mein Blog ist immer noch nicht Hip und bei diesen Blogposts passen Blog und Produkt zusammen, und genau deshalb durfte ich habe ich darüber geschrieben.
  3. Das Rezept für Sauce Parmarosa ist meine Antwort auf all die Blogger, die sich wie Bolle über eine Einladung zu einem Tüten-Fix Event freuten und für lau Werbung für das Unternehmen und ein hochverarbeitetes Produkt machten, das eigentlich niemand braucht. Und schneller geht es mit Tüte wirklich nicht.
    ©Pasta mit Sauce Parmarosa

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Auch in diesem Jahr war ich aus Gründen sehr mit mir selbst und dann mit Buch No. 2 beschäftigt. Ich habe zwar viele, mir bislang unbekannte Blogs angesehen, aber so wirklich inspiriert hat mich da wenig. Da lese ich doch lieber bei alt bewährtes und mache bei Rettet den Sonntagsbraten mit.

4. Welches der Rezepte, die du 2015 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht und warum?

Meine Rezeptsammlung ist inzwischen so groß geworden, dass ich gerne auf in früheren Jahren veröffentliche Rezepte zurückgreife. Dieses Jahr habe ich mehrfach das SlowCooker Ragú Bolognese aus dem Jahre 2008 im Schnellkochtopf eingekocht . Der Grund: Meine Herren ENZETT v. Lilienstein und John Kabys nehmen das gerne, um sich schnell eine Mahlzeit zuzubereiten. Bevor die sich eine vor Zusatzstoffen strotzende Fertigsauce kaufen, greifen sie lieber auf die Vorräte der bloggenden Frau Mama zurück.

©SlowCooker-Bolognese Einkochen im Schnellkochtopf (3)

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2015 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Obwohl mein Theme responsive ist, erschienen die Bilder des Blogs auf mobilen Devices immer verzerrt. Schuld daran waren die obligatorische Angaben height und width bei den Bildern, die ich ich durch eine Änderung in der function.php grundsätzlich ausblenden lasse. Klingt toll oder? Ich hatte natürlich Hilfe von Experten, aber ich bin stolz, dass ich bei meinem selbstgehosteten Blog weiß, was wann wie geändert wurde und was es bewirkt.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres ?“ welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Ich fand es unheimlich spannend, gefährdete Rassen durch Aufessen zu erhalten. Wir sollten immer darauf achten, woher – insbesondere bei Tieren – woher unser Essen auf dem Teller stammt.

Collage Bloggerevent Arche Warder

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?
Ich habe mich sehr gefreut, dass DIE Suchmaschine bei dem Begriff

kochen ohne tüte blog

Küchenlatein bei den vorderen Plätzen auswirft. Wie die Suche nach „schwedische Erfindungen“ zu mir führt, ist mir allerdings rätselhaft.

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2016?
Ich wünsche mir, dass mir der Spaß am Bloggen erhalten bleibt und mir meine Leser auch im 11 Jahr des Bloggens treu bleiben. Als dritten Wunsch hege ich die Hoffnung, dass vielleicht doch die eine oder andere Agentur einen Blick in mein Impressum wirft und sich auch anschaut, wofür Küchenlatein steht.
In dem Sinne: Kommt gut ins Jahr 2016, wir lesen uns!

Hier wurden die Fragen bereits beantwortet:

* Affilate-Link zu Amazon

Frohe Festtage

frohe festtage 2015

Ich wünsche allen meinen treuen Lesern

Gesegnete WeihnachtenBella Festas daz NadalBoas FestasBon nadalBon NadâlBon NadelBon NataleBones NavidaesBonu nadaleBuon NataleChuc Mung Giang SinhCraciun fericitFeliz NavidadGajan KristnaskonGeseende KerfeesGëzuar KrishlindjetGilotsavt Krist’es ShobasGlædelig JulGledhilig jólGod JulGute VaynakhtnHyvää JouluaIa ora i te NoeraI’D Miilad SaidJoyeux NoëlJutdlime pivdluaritKala ChristougennaKellemes KaracsonyiunnepeketKia orana e kia manuia ravaKrismas Njema Na HeriLinksmu KaleduMele KalikimakaMerry ChristmasMo’adim LesimkhaNedeleg laouenNixtieklek Milied tajjebNoflike KrystdagenNollaig chridheilNollaig Shona DhuitPozdrevlyayu s prazdnikom RozhdestvaPrejeme Vam Vesele VanocePrieci’gus Ziemsve’tkusRõõmsaid JõulupühiSelamat Hari NatalSeng Dan Fai LokShenoraavor Nor DariShinnen omedetoShuvo Baro DinSretam BozicSretan BozicStreken BozhikSugeng NatalSuksan Wan ChristmasVasel KoledaVesele bozicne praznikeVesele VianoceVeseloho Vam RizdvaVrolijk KerstfeestWesolych SwiaZalig Kerstfeest

Ich bedanke mich für die netten Weihnachtsgrüße per Post, email und Kommentar.

Weihnachtsburger 2015

Steph vom Kleinen Kuriositätenladen lud zum großen Weihnachts-Sychronburgern ein und habe diesmal mitgemacht. Mir fiel als Weihnachtsburger spontan eine Variante von Ente mit Rotkohl ein, dazu kochte ich im Slowcooker ein Rotkohl-Chutney und backte Burger Buns nach einem Rezept von Dan Lepard.

Mein

Weihnachtsburger 2015

©Weihnachtsburger 2015 (1)

hat wunderbar geschmeckt, ENZETT v. Lilienstein und der Inschennör zeigten sich begeistert, weil der Burger weniger fett als erwartet war.

Weihnachtsburger 2015

Menge: 4 Portionen

Weihnachtsburger 2015 (2)

Hier kommt Ente mit Rotkohl als weihnachtlicher Burger daher

Zutaten:

  • 2 Entenbrüste à 380 Gramm
  • 1 Apfel
  • 1/2 Orange, Saft und Abrieb
  • 4 Gewürzspekulatiuskekse
  • 2 Essl. Frischkäse, carrageenfrei
  • Salz, Pfeffer
  • Rotkohl-Chutney
  • 4 Burger Buns

QUELLE

eigenes Rezept von Ulrike Westphal nach:
diversen Inspirationsquellen des Internets

ZUBEREITUNG

  1. Für die Pattise von den Entenbrüsten 2/3 der Haut entfernen. Das Fleisch mit der verbliebenen Haut in Stücke schneiden und erst durch die grobe, dann durch die feine Scheibe des Fleischwolfes der KitchenAidFleischwolf * drehen. Das gewolfte Fleisch kräftig mit Salz und Pfeffer würzen, Patties formen und kühl stellen.
  2. Die Entenhaut in eine kalte Pfanne legen und das Fett langsam ausbraten, krosse Haut entfernen.
  3. Spekulatiuskekse zermörsern, mit Frischkäse, Orangensaft und Salz vermengen. Mit Orangenabrieb abschmecken.
  4. Mit einem Apfelausstecher das Kerngehäuse des Apfels entfernen, in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und in dem Entenfett etwa 2 Minuten pro Seite braten. Beiseitestellen.
  5. Die Patties in dem Entenfett etwa 3 – 4 Minuten von jeder Seite braten, bis der Burger innen gerade gar ist.
  6. Burgerbrötchen halbieren und toasten. Untere Brötchenhälfte mit Frischkäse bestreichen, Rotkohl-Chutney und Apfelscheibe darübergeben. Darauf den Entenpattie schichten und mit der oberen Brötchenhälfe schließen.

Gesamtzeit: 45 Minuten
Vorbereitungszeit: 30 Minuten
Koch-/Backzeit: 8 Minuten

 
 
*=Affiliate-Link zu Amazon

Weihnachtliches Rotkohl-Chutney aus dem Slowcooker

Heute ist #synchronburger bei Instagram angesagt. Diesmal geht es um Weihnachtsburger. Ich habe mir eine Variante von Ente mit Rotkohl überlegt, dazu kochte ich ein

Rotkohl-Chutney aus dem Slowcooker

Rotkohl-Chutney aus dem Slowcooker (1)

mit weihnachtlichen Gewürzen so ganz nebenbei, das später auf den Burger kommt.

Rotkohl-Chutney aus dem Slowcooker

Menge: etwa 800 Gramm

Rotkohl-Chutney aus dem Slowcooker (2)

Dieses wohlschmeckende Chutney enthält Rotkohl, Maronen, Apfel und aromatische Gewürze und gibt Gerichten einen süßsauren-Pfiff

Zutaten:

  • 500 Gramm Rotkohl, Strunk entfernt und in feine Streifen geschnitten
  • 2 Äpfel, zusammen etwa 400 Gramm, geschält, Kerngehäuse entfernt, geviertelt
  • 200 Gramm Maronen, geschält & gekochtMaronen geschält *
  • 1 Essl. Ingwer, geschält, fein gehackt, etwa 10 Gramm
  • 1/4 – 1 Teel. Chilipulver, je nach Schärfe und Geschmack
  • 1 Teel. Kurkuma
  • 1 Stange Zimt, Ulrike: Saigon Zimt
  • 250 Gramm Zucker, braun
  • 400 ml RotweinessigB00Z9Q7R5Q *

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Goodfood Channel

ZUBEREITUNG

  1. Alle Zutaten in den Keramikeinsatzes des Slowcookers geben und 5-6 h auf HIGH köcheln, bis das Chutney eindickt.
  2. Wer das Chutney nicht sofort verzehren möchte, gibt es noch heiß in Weckgläser. Die Gläser mit Einkochring, Glasdeckel und Einweck-Klammern verschließen und 10 Minuten bei 90 ° C einkochen.

Topfgröße: 3,5 L; Ulrike: Rival Crock-Pot, 3.5 LiterBild *
Gesamtzeit: 6,5 Stunden
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Koch-/Backzeit: 5 – 6 h auf HIGH

 
 
*=Affiliate-Link zu Amazon

Paniertes Cashew-Hühnchen aus dem Slowcooker

Als Gabi auf ihrer Facebookseite das Rezept

Cashew-Hühnchen aus dem Slowcooker

©Cashew-Hähnchen aus dem SlowCooker (3)

postete, musste ich es unbedingt nachmachen. Ich erstand eine Brust von einem glücklichen Huhn und los gings. Das Originalrezept erschien mir nicht ganz stimmig, ich habe die gesamte Soßenmenge verwendet, die eigentlich für etwa 900 Gramm Hähnchenbrust gedacht war.

Die Panade mit Polenta verleiht dem Hühnchen auch nach dem langen Aufenthalt im Slowcooker eine interessante Textur.

Paniertes Cashew-Hühnchen aus dem Slowcooker

Menge: 2-3 Portionen

Zutaten:

  • 1 Hühnerbrust, ohne Knochen und Haut, in mundgerechte Stücke geschnitten oder in 2 Teilen, etwa 530 Gramm
  • 1 Essl. Rapsöl

PANADE

  • 3 Essl. Maismehl, Ulrike: Minutenpolenta
  • 1/2 Teel. Pfeffer, schwarz, gemahlen

SOSSE

  • 120 ml Sojasauce
  • 60 ml Reisessig
  • 60 ml Ketchup, 70 Gramm ca. selbstgemacht oder fertig mit wenig Gruselzutaten
  • 2 Essl. Süße Chilisauce, selbstgemacht oder fertig
  • 30 Gramm braunen Zucker
  • 2 Zehen Knoblauch, gehackt
  • 1 Teel. Ingwer, frisch gerieben
  • 1/4 Teel. Chiliflocken, mehr oder weniger nach Geschmack
  • 75 Gramm Cashewkerne, wer mag geröstet

ZUM SERVIEREN

  • Reis, gekocht

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
The recipe critic

ZUBEREITUNG

  1. Maismehl und Pfeffer miteinander mischen und in eine verschließbare Kunststofftüte geben. Hähnchenstücke zufügen und schütteln, bis die Fleischstücke vollständig paniert sind.
  2. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Fleischstücke von jeder Seite etwa 2 Minuten goldbraun anbraten. Die gebratenen Fleischstücke in den Keramikeinsatz des Slowcookers geben.
  3. In einer Schüssel Sojasauce, Reisessig, Ketchup, Chilisauce, Zucker Knoblauch, Ingwer, Chiliflocken und Cashewkerne mischen und über das Hähnchenfleisch im Slowcooker geben. Wer die Cashewkerne lieber etwas bissfester mag, gibt sie erst kurz vor dem Servieren dazu.
  4. Den Deckel aufsetzen und auf LOW 3-4 Stunden garen und mit Reis servieren.

Topfgröße: 1,5 Liter, Andrew James – 1,5L Premium Schongarer In Rot – Mit Sicherheitsglas und Entnehmbarer Innerer Keramikschüssel – 3 Temperaturstufen – 2 Jahre Garantie1,5 Liter *
Gesamtzeit: 4 Stunden
Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Koch-/Backzeit: 3 – 4 Stunden auf LOW

 
 
*=Affiliate-Link zu Amazon