Archiv für den Monat: April 2015

Rügener Badejunge auf Roggenmischbrot mit Hafer


 
 
Ohne Krimi geht die Mimi Ulrike selten ins Bett. Der Hafenmord: Ein Rügen-KrimiISBN-13: 978-374662815 * machte mir unbändigen Appetit auf Rügener Badejunge

©Rügener Badejunge (1)

Wie gut, dass ich über die Textstelle stolperte, als ich noch nicht/nicht mehr im Bett lag. Da konne ich nämlich noch zum Discounter radeln, der hat den nämlich ständig in seinem Sortiment.

Hans Posall ließ sich aus der Küche einen Rügener Badejungen auf backfrischem Weißbrot bringen. Er liebte den Inselcamembert und aß ihn am liebsten in der sahnigen Variante, dazu ein Glas Rotwein und der Gaumenschmaus war perfekt.
Das anstrengende Gespräch mit den Kommissaren hatte ihm den Appetit nicht verdorben, allerdings konnte Posall sich kaum eine Situation ausmalen, die ihm länger als eine halbe Stunde auf den Magen schlagen würde. Im Übrigen konnte er viel besser nachdenken, wenn seine Kauwerkzeuge genussvoll beschäftigt waren.

Ich genoss den Käse auf selbst gebackenem Roggenmischbrot und dazu ein Glas Portugieser.

©Rügener Badejunge auf Roggenmischbrot mit Hafer

ISBN-13: 978-374662815 *
Hinz Posall war der Geschäftspartner von Kai Richardt und kannte ihn seit über 20 Jahren. Nun wurde die Leiche des 45-jährigen Geschäftsmannes, Familienvaters und Triathleten Kai Richardt aus Bergen auf dem Gelände einer Fischfabrik im Hafen von Sassnitz entdeckt. Romy Beccare, gebürtige Münchenerin mit italienischen Wurzeln arbeitete schon in bei verschiedenen Mordkommissionen in Rostock und Schwerin und hatte sich gerade nach Rügen versetzen lassen. Ihr erster Fall dort hat es gleich in sich. Das Skelett einer vor zwanzig Jahren verschwundenen Frau wird bei der Durchsuchung des Geländes der Fischfabrik entdeckt. Um den Zusammenhang zwischen den beiden Fällen aufzudecken, reist Romy bei ihren Ermittlungen kreuz und quer auf Rügen umher. Die verschiedenen Handlungsstränge werden am Ende geschickt zusammengeführt und der alte und der neue Fall werden aufgeklärt. Der Mörder war nicht der Gärtner und das Opfer nicht so beliebt, wie es den ersten Anschein hatte.

Und hier noch das Rezept vom Roggenmischbrot mit Hafergrütze, auf dem ich den Badejungen genoss. Mich hat das Rezept nicht überzeugt. Trotz reichlich Feuchtigkeit im Teig war die Krume bröselig. Das Salz im Sauerteig macht diesen zu einem sogenannten Salzsauer. Das Salz bremst die Stoffwechselvorgänge der Mikroflora und sorgt so für einen milderen und geschmacklich ausgewogeneren Sauerteig, der der einer Dreistufenführung sehr nahe kommen soll.

Roggenmischbrot mit Hafer

Menge: 2 Brote

©Roggenmischbrot mit Hafergrütze

Zutaten:

SAUERTEIGANSATZ

  • 115 Gramm Roggenmehl Type 1150
  • 115 Gramm Wasser, 55 °C
  • 23 Gramm Anstellgut
  • 2 Gramm Salz

QUELLSTÜCK

  • 205 Gramm Hafergrütze, alternativ zarte Haferflocken
  • 205 Gramm Wasser, 60 °C

BROTTEIG

  • Sauerteigansatz
  • Quellstück
  • 130 Gramm Roggenmehl 1370
  • 205 Gramm Weizenmehl 1050
  • 145 Gramm Wasser, 50 °C
  • 10 Gramm Salz
  • 2,6 Gramm Trockenhefe entsprechend 9 g Frischhefe

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Bäcker Thomas Schurse
über Plötzblog

ZUBEREITUNG

  1. D Zutaten für den Sauerteigansatz mischen und bei 20-22 °C, noch besser bei 25 °C, 12-16 Stunden reifen lassen. Ulrike: Im Backofen bei Küchentemperatur.
  2. Hafergrütze bzw. Haferflocken mit Wasser verrühren und ca. 12 Stunden bei ca. 18°C (Ulrike: Küchentemperatur) quellen lassen.
  3. Alle Zutaten 10 Minuten auf niedrigster Stufe und 4 Minuten auf zweiter Stufe mit der Küchenmaschine verkneten. Die Teigtemperatur sollte etwa bei 28° C liegen. Den Teig 45 Minuten bei 22 – 24 °C ruhen lassen.
  4. Den Teig halbieren, rundwirken und paarig mit Schluss nach unten eine mit Backpapiert ausgelegte Kastenform von etwa 25 cm Länge setzen. Nach Wunsch vorher in Haferflocken wälzen.
  5. Die Teiglinge bei 22-24 °C in etwa 2 Stunden zur Vollgare bringen.
  6. 60 Minuten bei 240 °C fallend auf 200 °C mit Dampf backen. Nach 45 Minuten die Kastenform entfernen und weiterbacken.

    Ulrike Miele H 5361: Klimagaren 240 °C, 1 Dampfstoß eingestellt, nach Einschieben der Form ausgelöst.

TIPP: Rügener Badejunge auf Roggenmischbrot mit Hafer schmeckt sehr gut.
Gesamtzeit: 18 – 20 Stunden
Vorbereitungszeit:5 Minuten
Koch-/Backzeit: 60 Minuten

 
 
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Spargel mit Sauce Béarnaise aus Chablis #Cha­b­li­s­Ef­fi­lee

Es ist angespargelt, wenngleich die Stangen auch noch etwas dünn sind und ich auf Huchels Alpha von Bauer Holm in Aukrug noch ein wenig warten muss. Die dünnen Stänglein lachten mich heute Morgen auf dem Wochenmarkt auf dem Blücher an und durften mit.

Zu Spargel habe ich ja schon die verschiedensten Saucen gereicht, aber an eine Sauce Béarnaise habe ich mich noch nie herangewagt. Die Sauce Bérnaise wird ja mit einer Reduktion Essig, Weißwein, Estragon, Kerbel, Schalotten und Pfefferkörnern angesetzt. Warum dann nicht einfach einen Chablis versuchen? Also vom Wochenmarkt zum Weindealer meines Vertrauens geradelt und nach einem Chablis gefragt, der definitiv zum Spargel und der Bérnaise passt und dem Chablis-Event bei Effilee würdig ist.

Empfohlen wurde mir der Chablis 2012 AOC von Domaine Louis Michel et Fils. Der Wein mit seiner frischen, lebhaften Säure und Zitrusfruchtaromen sollte definitiv zu Spargel passen. Eine sehr gute Empfehlung, denn der

Spargel mit Sauce Béarnaise

©Spargel mit Sauce Béarnaise aus Chablis

hat mir ausgezeichnet geschmeckt. Sehr puristisch, mehr braucht Frau nicht.

Da die Bérnaise im Hause Küchenlatein Premiere hatte, wollte ich kein Risiko eingehen und habe mich bei Robert von Lamiacucina bedient, dessen Rezepte immer gelingsicher sind.

Spargel mit Sauce Béarnaise aus Chablis

Menge: 2 Portionen

Klassische aufgeschlagene Buttersauce der französischen Küche mit Chablis zubereitet zu Spargel

Zutaten:

©Chablis zu Sauce Béarnaise (1)

  • Spargel, ca. 500 Gramm
  • 100 ml Weißwein, hier Chablis 2012 AOC von Domaine Louis Michel et Fils
  • 1 Essl. würziger Weissweinessig, z.B. Estragonessig
  • 1 Schalotte, fein gehackt
  • 1 Msp. Maisstärke
  • 1 Essl. Estragonblätter, frisch
  • 5 Pfefferkörner, schwarz
  • 2 Eigelb
  • 100 Gramm Butter
  • Salz, Pfeffer, ggf. Zitronensaft
  • 1 Teel. Kerbel, fein geschnitten, optional

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Robert von Lamiacucina

ZUBEREITUNG

  1. Wein, Essig, Maisstärke, und die zerdrückten Pfefferkörner in eine kleine Pfanne geben. Aufkochen lassen und zur Hälfte einreduzieren. (3) Die Reduktion erkalten lassen und absieben.
    ©Chablis zu Sauce Béarnaise (2)
  2. Butter in kleine Stücke schneiden. Wasserbad auf 80°C vorwärmen. Reduktion und Eigelb in die Rührschüssel für das Wasserbad geben.
  3. Den Spargel im Dampfgarer 10 – 15 Minuten garen.
  4. 5 Minuten bevor die Sauce bereit sein muss, die Rührschüssel in das Wasserbad stellen und solange mit dem Schneebesen schlagen, bis eine dicke Crème entstanden ist.
  5. Sobald die Eigelb sämig sind, die Rührschüssel aus dem Wasserbad nehmen und die weiche Butter in Portionen unter ständigem Schlagen beifügen. Die Schüssel immer wieder kurz ins heiße Wasserbad stellen, damit die Sauce nicht erkaltet. Erst wieder etwas Butter hinzugeben, wenn die vorausgegangene Butter von der Sauce vollständig aufgenommen wurde.
  6. Salz, Pfeffer, ggf. wenig Zitronensaft würzen und wenn der Kräuterzusatz erwünscht, bzw. vorhanden ist, frischen Kerbel zufügen.
  7. Sofort lauwarm über den Spargel geben und servieren.

Gesamtzeit: 30 Minuten
Vorbereitungszeit:15 Minuten
Koch-/Backzeit: 10 Minuten

 
 

Marmorierter Bananen-Schoko-Kuchen

Der Inschennör wollte einen Marmorkuchen aus der Guglhupfform, ich dagegen wollte drei überreife Bananen und Schokoladenreste – nein es waren keine Osterhasen – unterbringen. Auf der Suche in den unendlichen Weiten des Zwischennetzes stieß ich bei USA kulinarisch auf den Banana Chocolate Swirl Cake von Cynthia Barcomi. Gabi hatte das Rezept schon abgewandelt, ich wandelte das Rezept nochmals ab, weil ich nämlich keine saure Sahne, sondern nur Joghurt vorrätig hatte. Das fehlende Fett glich ich durch eine höhere Butterzugabe aus. Auf das Glasieren verzichteten wir, sondern servierten das einfach nur mit Puderzucker bestreut. Herausgekommen ist ein sehr saftiger

Marmorierter Bananen-Schoko-Kuchen – Banana Chocolate Swirl Cake

©Marmorierter Bananen-Schoko-Kuchen (1)

der bei der Schatzsuche im Vorratsschrank mitmachen darf, obwohl der Vorratsschrank eigentlich der Obstkorb war. Gugelhupfform und marmoriert, der Inschennör war’s zufrieden. Auch mir gefiel der Kuchen ausgesprochen gut, obwohl ich sonst nicht so unbedingt der Bananenkuchenfan bin.

Hier noch das Rezept mit meinen Zutaten, die in blau sind die vom Originalrezept, sofern sie von meinen Angaben abweichen.

Marmorierter Bananen-Schoko-Kuchen – Banana Chocolate Swirl Cake

Menge: 1 Gugelhupfform 22 cm Ø 2,1 l Inhalt (18 Cupcakes)

©Marmorierter Bananen-Schoko-Kuchen (2)

Ein wunderbar saftiger und köstlicher Kuchen, in dem sich problemlos überreife Bananen und Schokoladenreste unterbringen lassen. Wer mag krönt diesen Kuchen mit einem Frosting aus saurer Sahne und Zartbitterschokolade statt Puderzucker

Zutaten:

  • 120 g Zartbitterschokolade, Ulrike: Schokoladenreste von Vollmilch bis Zartbitter, geschmolzen
  • 3 Bananen, etwa 300 g ohne Schale (375 ml = 360 g ohne Schale)
  • 1 Essl. Zitronensaft
  • 200 Gramm Joghurt (120 Gramm saure Sahne)
  • 1 Ei, Größe M
  • 325 Gramm Weizen-oder Dinkelmehl Type 405 (315 Gramm)
  • 200 Gramm Zucker (225 Gramm)
  • 1/2 Teel. Bourbon Vanille gemahlenVanille, gemahlen * (1 TL Bourbon-Vanillezucker)
  • 1/2 Teel. Natron (1 Teel. Natron)
  • 1/2 Teel. Weinsteinbackpulver (nur Natron, kein Backpulver)
  • 1/4 Teel. Salz
  • 90 Gramm, Butter, weich (60 Gramm Butter)

GLASUR

  • 400 Gramm saure Sahne, Zimmertemperatur
  • 340 Gramm Zartbitterschokolade

QUELLE

978-3442391189 *

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Cynthia Barcomi’s Backbuch978-3442391189*
ISBN:978-3442391189

ZUBEREITUNG

  1. Gugelhupfform ausfetten. Backofen auf 180 °C/ Umluft 160°C vorheizen. Die Zartbitterschokolade bei sanfter Hitze schmelzen und warm halten.
  2. Bananen mit dem Zitronensaft fein zermusen, Ei und Joghurt (saure Sahne) mit der Gabel unterschlagen. In einer ausreichend großen Schüssel Mehl, Salz, Natron, Backpulver, Zucker und Vanillepulver mischen, die sehr weiche Butter mit einer Gabel hineindrücken, bis sich ganz feine Krümel ergeben. Den „Bananenbrei“ zufügen und mit einem Kochlöffel kurz glatt rühren. Zuletzt die lauwarme Schokolade mit einer Gabel sehr kurz mit wenigen, groben Bewegungen unterheben – keinesfalls richtig rühren!
  3. Teig in die gefettete Backform geben und 45 – 50 Minuten backen. Ganz auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreut servieren.
  4. Schokolade bei sanfter Hitze schmelzen. Saure Sahne und geschmolzene Schokolade in einer Schüssel mit dem Schneebesen verrühren und sofort auf den Kuchen streichen.

Gesamtzeit: ohne Glasur 1 Stunde 30 Minuten
Vorbereitungszeit:15 Minuten
Koch-/Backzeit: 45 – 50 Minuten

 
 
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Bloggerplausch mit Nata

Persönlich kennengelernt habe ich Nata vor knapp 5 Jahren, vor drei Jahren habe ich ihretwegen alle Vorsätze zum Teufel gejagt. Und wenn Frau schon zu einem Blogger-Camp in Köln weilte, packte ich die Gelegenheit beim Schopfe, mich mit Nata zu treffen.

Trotz erschwerter Bedingungen – Nata besitzt ein Paar Socken und Blasenpflaster fressende Schuhe – gab es einen kleinen Fußmarsch zum Rhein, um uns dann in DEM angesagten Burger-Restaurant

PicMonkey Collage

des Foodbloggers liebsten Thema, nämlich das Essen, zu widmen.

© Burger in der Fetten Kuh

Essen und Schnacken macht durstig und es ging es Zum Alten Brauhaus Reissdorf, um höchst vergnüglich weiter zu reden. Ich bekam den Unterschied zwischen Brauwirtschaft und Brauhaus erklärt und was soll ich sagen, in so einer Atmosphäre schmeckt sogar mir das obergärige Kölsch. Weil es eben relativ wenig Kohlensäure hat, wird es in kleinen 0,2 Gläsern serviert.

©koelsch

Und manchmal, wenn man sich zu zweit nah an einen Kranz getrunken hat, wird auch schon mal ein Mini-Kölsch serviert ….

©Mini-Kölsch


Blogger-Camp 2015 “cook & meet” von Galeria Kaufhof #gkbc15

Galeria Kaufhof lud zu einem Blogger-Camp 2015 “cook & meet” nach Köln, die Einladung nahm ich gerne an.

Max und Anastasia organisierten mit vielen HelferInnen hinter den Kulissen ein perfektes Event mit spannenden Vorträgen und Workshops, in denen ich Einblicke in die Kochwelt von Galeria Kaufhof erhielt. Ganz wichtig: Da bleib auch genügend Zeit für Gespräche der Teilnehmer untereinander. Doch der Reihe nach:

Am ersten Tag gab es in der Vinothek des Kaufhauses eine Begrüßungsrunde, danach zauberte Manolo – nein nicht der Italiener mit dem Pizzablitz – sondern der Spanier, Gazpacho und Paella im Dinea. Wer davon noch nicht gesättigt war, konnte seinen Hunger noch mit Desserts stillen.

©Showcooking Collage

Zum Ausklang ging es dann noch in die Brauwirtschaft

©Brauwirtschaft Collage

Sehr beeindruckt hat mich die Geschichte des Kaufhauses, da ich ohne diese Kaufhauskette sozialisiert wurde. In Kiel hatten wir Kaufhäuser wie Defaka, Kepa, Merkur und Hertie. Übrig geblieben ist noch ein Karstadt-Haus, aber nicht mehr am ursprünglichen Standort. Es gibt keine Kauffhoffiliale in Schleswig-Holstein, aber wenn ich in Hamburg bin, schaue ich dort gerne vorbei. Das erste Kaufhaus von Leonard Tietz stand übrigens in Stralsund. Beeindruckend wie sich ein Traditionskaufhaus Gedanken um seine Zukunft in Zeiten von Internethandel macht und auf angenehme Art und Weise neue Wege wie z.B. Social Media beschreitet.

Der 2. Tag starte in dem denkmalgeschützten Verwaltungsgebäude der Galeria Kaufhof mit Frühstück im Aufsichtsratssaal.

©Verwaltungsgebäude Galeria Kaufhof

Die Eingangshalle – leider habe ich da kein Foto für euch – hätte ich vor 10 Jahren noch voll spießig gefunden, versprüht es mit Paternoster, Treppengeländer und Lampen voll den Charme der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts des letzten Jahrtausends. Jetzt finde ich es sehr schick und retro.

Im alten Hörsaal wurden die Vorträge gehalten.

© Vorträge Hörsaal Collage

Natürlich besitze ich schon Tischwäsche von Sander, jetzt hatte ich die Gelegenheit, das Gesicht dahinter persönlich kennenzulernen. Man merkte Herrn Sander die Leidenschaft an, mit der er für seine Produkte eintritt. Danach stellten die Herren Suich die Produkte von Würzwerk vor. Bei dem Vortrag von Kahla konnte ich mich der Begeisterung für den Becher touch! nicht anschließen. Der eine findet die Haptik des textilen Überzuges schön und kuschelig, bei mir erzeugt sie beim Anfassen eine Gänsehaut. Branimir Hrkac betreibt Bristol in Frankfurt und erklärte in seinem Vortrag den Werdegang des Gins. Um Punkt 12:00 Uhr war dann Gin o’clock, für mich eindeutig zu früh.

Eine Woche zuvor flatterte mir Jens von KochheldenTV zusammen mit Mel aus einer Zeitschrift entgegen. In Köln konnte ich ihn live erleben. Für seine Vorführung suchte er sich eine andere charmante Assistentin, um das Kerbelrisotto mit Lachs zu kochen.

©Vorführung Fissler Collage

Ich habe ja erst vor kurzem ein kleines Vermögen in einen großen Schnellkochtopf von Fissler zum Einkochen investiert ….

Nach der Mittagspause im Brauhaus Reissdorf kam dann endlich DER Workshop für den ich den weiten Weg nach Köln gemacht hatte: Tischkultur mit der bezaubernden Simone Struve von Villeroy und Boch.

©Galeria Foodbloggercamp Köln Workshop Tischkultur mit Simone Struve

Simone gab einen Abriss der Geschichte des Hauses Villeroy und Boch und erklärte, wie sich die Bedürfnisse der Menschen und die Philosophie der Tischkultur in den letzen Jahrhunderten geändert hat. Der klassische „Aussteuertisch“ stirbt langsam aus und die Überlegungen, was braucht der Kunde, gehen jetzt eher in die Richtung, was könnte sich der Kunde wünschen. Das System ist sehr durchdacht und in Anbetracht dieser wunderschönen Dinge

©Workshop V&B Collage

hätte ich den ganzen Tisch sofort mit nach Hause nehmen mögen. Dann hatten wir noch ausreichend Gelegenheit, einen Tisch selbst einzudecken.

Zum Ausklang der Veranstaltung gab es noch eine Gewinnspiel-Verlosung. Wenn man Bilder auf Social Media Kanälen hochlud, konnte man Preise gewinnen. Glücklicherweise besteht ja bei meinen Fotos nie die Gefahr auf einen Hauptpreis. Foodblogger sind ja im Allgemeinen nicht direkt schlecht ausgestattet.

Es war ein sehr gelungenes Camp: Ein breit gefächertes Informationsangebot, das Gelegenheit bot, Kontakte zu knüpfen und sich persönlich näher kennenzulernen. Ich habe mich sehr wohl gefühlt, alle waren mit Herzblut dabei: Sowohl die teilnehmenden Blogger als auch die Firmen, die sich vorstellten und natürlich auch die Veranstalter. Vielen Dank, dass ich als ein Teil des Ganzen dabei sein durfte.

Und zum Schluss noch der Inhalt der Goodie-Bag,

©Goodies

Aber auch ohne diese wäre ich von der Veranstaltung restlos begeistert gewesen.