Archiv für den Monat: Oktober 2015

Möhrenkuchen für ENZETT v. Lilienstein

Genau 29 Tage nach John Kabys Geburtstag feiert ENZETT v. Lilienstein den seinen. Sein Wunsch war ein

Möhrenkuchen,

©Möhrenkuchen (1)

sehr viel einfacher für mich hinzubekommen, als eine Torte. Sehr gefallen hat mir die sehr einfache, doch sehr dekorative Verzierung mit Möhrenstreifen. Geschmeckt hat es dem Geburstagskind und uns auch noch.

Möhrenkuchen

Menge: 1 Kastenform von 20 x 10 cm 10 cm Größe

©Möhrenkuchen (2)

Ein Rührkuchen, der durch die Garnierung mit Möhrenstreifen gewinnt.

Zutaten:

RÜHRTEIG

  • 150 Gramm Möhren geschält, grob geraspelt
  • 50 Gram Marzipanrohmasse
  • 1 Vanilleschote, das ausgekratzte Mark
  • 150 Gramm Butter, weich
  • 150 Gramm Puderzucker
  • 1/2 Teel. Zimt, gemahlen
  • Salz
  • 3 Eier, Größe L
  • 180 Gramm Weizenmehl Type 405
  • 2 Teel. Weinsteinbackpulver

DEKORATION

  • 1 mittelgroße Möhre, etwa 60 Gramm, geschält
  • 50 Gramm Zucker
  • 150 ml Wasser
  • 100 Gramm Aprikosenkonfitüre

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Essen & Trinken

ZUBEREITUNG

  1. Marzipan in feine Würfel schneiden. Butter, Zucker, Zimt, Vanillemark, Marzipanwürfel und 1 Prise Salz mit den Quirlen des Handrührers oder in einer Küchenmaschine 10 Minuten cremig-weißlich aufschlagen. Eier nacheinander zugeben und gründlich unterrühren. Die Möhren untermischen. Mehl und Backpulver mischen, sieben und in 3 Portionen unter die Masse heben.
  2. Eine Kastenform mit Backpapier auskleiden. Den Teig einfüllen und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C/Umluft 160 °C auf der mittleren Schiene 1-1:10 Stunden backen. Den Kuchen nach 40 Minuten abdecken. Den fertigen Kuchen ca. 10 Minuten in der Form ruhen lassen. Kuchen auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.
  3. Für die DEKORATION die Möhre mit dem Sparschäler längs in feine Streifen schälen. Zucker und Wasser aufkochen. Die Möhrenstreifen zufügen, aufkochen und 5 Minuten ziehen lassen. Aprikosenkonfitüre erhitzen und glatt rühren. Die Kuchenoberfläche mit der Konfitüre bestreichen und mit den abgetropften Möhrenstreifen verzieren.

Gesamtzeit: 1 h + Kühl- und Dekorationszeit
Vorbereitungszeit:15 Minuten
Koch-/Backzeit: 70 Minuten Minuten

 
 
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Spaghetti mit ofengerösteten Tomaten

Am Wochenende war es grau in grau hier im Norden Deutschlands. Da habe ich den Sommer im Weck®glas mit ofengerösteten Tomaten eingemacht. Eine Portion habe ich mit Spaghetti

©Spaghetti mit ofengerösterer Tomatensoße auf V&B Pasta-Passion

auf dem wunderschönen Pastateller von Villeroy & Boch genossen. Obwohl dieser Teller eigentlich eher für kurze Nudeln gedacht ist: Könner können auch auf diesem Teller ohne Drehkuhle Spaghetti elegant aufdrehen. Wirklich praktisch: die Gabel verrutscht nicht.

So war das FoodbloggerCamp Berlin 2015

Nach dem ersten FoodbloggerCamp in Reutlingen und der Nichtteilnahme in Berlin im letzten Jahr, fuhr ich mit gemischten Gefühlen in die Bundeshauptstadt.

Mein Kompliment: die Organisatoren Mella und Jan haben inzwischen sehr viel Erfahrung gesammelt. Wenngleich ich auch immer noch der Meinung bin, Barcamp und Kochen passen sehr schlecht zusammen, was sich auch in den Unmengen nicht verbrauchter Lebensmittel am Ende der Veranstaltung zeigte.

Aber von vorn.

Schon im Vorfeld war klar, dass ich eine Sauerteigsession anbieten würde und bestellte bei Jan und Mella dafür 12 Sturzgläser inkl. Glasdeckel, Gummiring und KlammernB006JJTEJO * Was mich allerdings völlig überraschte, war das wirklich riesengroße Interesse. Die Gläser reichten definitiv nicht für alle und trotz aller Bemühungen: Noch mehr Gläser waren nicht zu bekommen, so dass am Sonntag leider keine 2. Sauerteigsession stattfinden konnte.

Bianca war so motiviert, dass Sie sich, wieder daheim, an ein Sauerteig-Baguette

wagte und ein wirklich tolles Ergebnis erzielte.

Chapeau!

Eine weitere Session hieltenGabi und ich zusammen, wo wir die Vorteile des langsamen Kochens in einem SlowCooker bzw. in einem Crockpot vorstellten. Zubereitet wurde ohne Aufsicht eine persische Linsensuppe und einen Quarkkuchen ohne Boden mit getrockneten Blaubeeren.

©SlowCooker-SessionCollage

Nein, es brennt wirklich nichts an und wenn alle Zutaten im SlowCooker sind, kann Frau Sessions besuchen. Und nein: Wir vertreiben die SlowCooker nicht, sondern finden diese Art zu kochen einfach toll. Offenbar waren wir überzeugend:

Nachdem ich im Jahre 2006 für die portugiesische Küche begeistert wurde, besuchte ich die Session von Silvia, ließ mich von Sonja in die Kunst des Kimchi-Machens einführen und fand die Herangehensweise an die Eisherstellung von Martha sehr inspirierend.

Als wenig hippe Langzeitbloggerin interessierte ich mich weniger für „Trendthemen“, das wichtigste waren die persönlichen Kontakte zu Gleichgesinnten und die praktischen Sessions. Und hier schließt sich der Kreis: Für die Kochsessions und Verpflegung wurde viel zu viel Material bestellt, das am Ende unter den Teilnehmern verteilt werden „musste“. Der Barcampcharakter und Kochsessions schließen sich meiner Meinung nach aus. Wenn ich eine Kochsession anbieten möchte und Lebensmittel dafür bestelle, kann es sein, dass die Resonanz geringer ist als erwartet. Selbst wenn nicht, sollte man daran denken, dass man nicht für alle kochen muss. Wenn Kochsessions vorher besser geplant werden könnten, bestünde die Möglichkeit, die Lebensmittelmenge besser anzupassen. Schließlich haben die Sponsoren auch noch Lebensmittel beigesteuert, es war alles mehr als reichlich. Am Ende wurden Lebensmittel vernichtet und wenn auch ein Teil der überschüssigen Lebensmittel einem guten Zweck diente.

Es wurde immer noch zu viel entsorgt und „zwangsverteilt“. Das ließ mich nachdenklich und sprachlos zurück, genau wie die mehr als überdimensionierten Goodie-Bags.

Mein Dank geht an Mella und Jan, die Sponsoren und das Kochatelier mit seinem unermüdlichen Team. Einige Teilnehmer hatten Probleme mit der Crew, ich nicht. Dazu kann ich nur sagen, es gab nicht gerade wenige Teilnehmer, die auch außerhalb der Sessions nicht hinter sich aufräumten und überhaupt nicht auf die Idee kamen, die Crew in irgendeiner Weise zu unterstützen.

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FoodBloggerCamp Berlin 2015

Sie wünscht sich von ganzem Herzen eine Sauerteigsession: Ansatz, Pflege, Hintergrundwissen beim FoodbloggerCamp 2015 Berlin.

Zumindest soll es nicht am Sauerteig scheitern. Den habe ich gestern schon einmal frisch angesetzt.

©Sauerteig für FoodbloggerCamp Berlin 2015

Wie der behandelt und gepflegt wird, kann hier schon einmal

nachgelesen werden. Und wer Sauerteige und verschiedene Führungen kennenlernen und verstehen möchte, muss auch Rechnen können für Bäckerprozente, Hydratation und Teigausbeute

Ich bin jetzt auf dem Weg zum FoodBloggerCamp Berlin 2015 und hoffe, das pupsende Kerlchen und ich kommen heil an.

Bis dahin, wir sehen uns morgen bei den Sessions.

Brotrezepte für Anfänger gibt es z.B. hier.

Slow Cooking bei Unverpackt in Kiel

©Slow Cooking bei unverpackt in Kiel Auffüllen der Waren
 
Bei der Slowfood Veranstaltung bei Unverpackt in Kiel habe ich offensichtlich so begeistert vom Slow Cooking erzählt, dass sich Marie inzwischen einen 6,5L SlowCookerB00J0BPQVI * angeschafft hat. Inzwischen bietet Marie Delaperrière in ihrem Laden der anderen Art nämlich auch kleine Snacks an, die aus den Zutaten des Ladens hergestellt wurden. Dazu eignet sich der SlowCooker perfekt, denn während ein Gericht in der Küche des Ladens vor sich hingart, kann vorne bedient und aufgefüllt werden. Mit Slow Cooking bei Unverpackt könnten auch frische Gemüse, die sich nicht mehr zum Verkauf eignen, ganz nebenbei zu einem wunderbaren Gericht verarbeitet werden.

Am Freitag, zum Shiatsu-Tag

©Slow Cooking bei unverpackt in Kiel Eingang Shiatsu

©Slow Cooking bei unverpacktin Kiel Zutaten Linsensuppe
 
 
haben wir das Gerät mit einer Linsensuppe aus dem gemeinsamen Kochbuch Slowcooker vegetarisch978-3000471391 * von Gabi und mir eingeweiht. Zunächst wurden bis auf das Gramm bzw. auf den Teelöffel genau die Zutaten „eingekauft“.
 
 
©Slow Cooking bei unverpackt Marie schnippelt
 
 
 
Dann wurde kurz das Gemüse klein geschnitten, mit den Linsen und 2,8 l Gemüsebrühe in den Keramikeinsatz des SlowCookers gegeben und dann hatten wir 3,5 – 4 Stunden Zeit andere Dinge zu tun. Da die Garzeiten in Rezepten ja nur Anhaltspunkte sind, und wir erst testen mussten, ob Maries Gerät zu den Heißblütern oder Schnarchnasen, eher letzteres, gehört, haben wir das Gerät zunächst mit der voreingestellten Garzeit laufen lassen.
 
 
 

©Slow Cooking bei unverpackt Gerät in Aktion

Während der SlowCooker also seine Arbeit verrichtete, konnte ich eine Shiatsu-Massage genießen und Fragen interessierter Damen über die Vor- und Nachteile eines solchen Gerätes beantworten. Marie nahm in der Zeit einen anderen Termin war und nach ihrer Rückkehr wartete sowohl auf sie als auch auf eine Shiatsu-Masseurin eine köstliche Mahlzeit .

©SlowCooking bei unverpackt Orientalische Linsensuppe

Ich denke, Marie ist von ihrer Anschaffung völlig überzeugt, das Gerät kann Frau ruhigen Gewissens unbeaufsichtigt vor sich hinköcheln lassen. Für das Abendessen ihrer Familie wolle Marie kurzerhand noch das AfrikaHuhn servieren. Getreu ihres Konzeptes kaufte Marie „verpackungsfrei“ Hähnchenschenkel vom Wochenmarkt ein, der aufgrund des Tages der Deutschen Einheit vorverlegt war.

©SlowCooking bei unverpackt Hähnchenschenkel

©Erdnussbutter CollageDie weiter für das Rezept benötigten Zutaten wurden wieder im Laden der anderen Art „eingekauft“, die Erdnussbutter kurzerhand selbst gemacht und das Tomatenpüree aus dem Tetrapak durch frisch pürierte Tomaten ersetzt.©Slow Cooking bei unverpackt in Kiel Zutaten Afrika-Huhn Dann musste das Ganze noch etwa 3 bis 3,5 h Stunden auf HIGH köcheln, bis die Erdnussbutter, Limettensaft, Zucker, Currypulver und die Paprikawürfel das Gericht vollenden sollten.

©SlowCooking bei unverpackt Afrika-Huhn

Das habe ich allerdings nicht mehr mitbekommen, ich hoffe sehr, dass der Familie das Afrika-Huhn mit Erdnüssen geschmeckt hat.

Ich danke Marie für diesen wundervollen Tag. Vielleicht ergibt sich ja bei Interesse für das langsame Kochen die Gelegenheit für ein weiteres Event.

Ich freue mich schon auf den 19.11.2015, da kommt Bea Johnson zu unverpackt nach Kiel, die Botschafterin für Abfallvermeidung.