Heimische Spitzennahrung

Das Wort „Superfood“ klingt neu und modern, der Verstand stolpert darüber und setzt sich damit auseinander. Und schon greift der „alte“ Marketing-Trick, weil das nämlich viel besser klingt als z.B. Spitzennahrung. Die Zielgruppe, gesundheitsbewusste Leute, die bereit sind, relativ viel Geld für Lifestyle auszugeben, wird definitiv erreicht. Es ist unbestritten, dass Nahrungsmittel mit überdurchschnittlich hohen Mikronährwerten wie Vitaminen, Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe, Antioxidantien und weiteren gesundheitsfördernden Stoffen der Gesundheit zuträglich sind. Im Übermaß genossen, können auch solche Lebensmittel unerwünschte Nebenwirkungen erzeugen, ganz besonders, wenn sie aus fernen Ländern kommen. Trotz aller Siegel, ist nicht immer die Qualität enthalten, die drauf steht. So steht z.B. die Bocksdornbeere – der deutsche Name für Goji – in Verdacht Allergien auszulösen oder Wechselwirkungen mit Medikamenten einzugehen. Und Moringa hat die Tendenz, Schwermetalle zuakkumulieren.

Zu wissen, woher es kommt, ist bei einheimischen Produkten viel eher gegeben. Exotische Superfoods brauchen wir nicht unbedingt, es gibt auch heimische Spitzennahrung. So stärken Heidel- und Preiselbeeren und das Immunsystem über Darm genauso gut, wie Gojibeeren, eine gute Vitamin C Quelle ist Sauerkraut, es finden sich genügend weitere Beispiele. Einheimische Spitzennahrung ist kostengünstiger als exotisches Superfood und ich kann mich von der Qualität viel besser überzeugen. Die „nordische Diät“ kann es durchaus mit der „Mittelmeerdiät“ aufnehmen, vor allem, wenn man regional und saisonal isst.

Für das Event

blogevent heimisches Superfood

von Giftige Blonde und The Apricot Lady mutiert mein Null-8-15-Frühstück Ziegenquark mit Blaubeeren, Apfel und Walnüssen

Heimische Spitzennahrung: Ziegenquark, Äpfeln, Heidelbeeren und Walnüssen

zu Superfood: Ziegenquark liefert Calcium, Heidelbeeren stärken das Immunsystem über den Darm, wirken als Fatburner und Vitaminspender. Das Pektin des Apfels pflegt die Darmflora, der Apfel enthält viele komplexe Mikronährstoffe, Vitamine und Spurenelemente. Gekrönt wird das Frühstück mit heimischen Walnüssen, die reichlich Folsäure und ungesättigte Fettsäuren enthalten. Außerdem sind in dem Quark noch Leinsamen untergerührt, die sind reich an Omega-3-Fettsäuren, enthalten Calcium und Vitamin E.

Warum in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah, frei nach Goethe.

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7 Gedanken zu „Heimische Spitzennahrung

  1. Pingback: Karamellisierte Zwiebeln mit Kalbleber #heimischesSuperfood - kuechenlatein.com

  2. giftigeblonde

    so beginnt der Tag gesund und gut!
    Ich bin ja kein frühstücker, aber das tät ich auch verkosten, mag fast alles was da drin ist! Und jetzt hüpf ich zur Leber :-)
    Danke fürs Mitmachen!
    Sina

    Antworten
  3. Pingback: Zusammenfassung Blogevent: Heimisches Superfood - The Apricot Lady

  4. Bettina

    Oh ja, Leinsamen gibt es bei mir oft auch zum Frühstück, aber manchmal auch einfach nur das Öl. Blaubeeren und Walnüsse gehören zu meinen liebsten Superfoods aus der Heimat. Leider bekommt man aber die „echten“, kraftvollen Wald-Heidelbeeren kaum, die wir noch als Kinder im Wald gesammelt haben. Wer die noch kennt, kennt den Unterschied zu den Kulturheidelbeeren. Es ist ein Jammer. )-:

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  5. Pingback: Fladenbrot mit Rotkraut-Walnuss-Füllung und Fetacreme - kuechenlatein.com

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