Archiv der Kategorie: Blog-Event

Nudeln Schleswig-Holstein

Die Kombination aus Nudeln, Kartoffeln, Bohnen und einem Pesto schmeckt verblüffend lecker. In Italien wird dieses Gericht mit TrofieB01N7XWARG * und natürlich einem Pesto Genovese mit Basilikum, Olivenöl und Pinienkernen zubereitet.

Ich verarbeitete das Radieschengrün von hier mit 18 Monate gereiftem Deichkäse Gold, Rapskernöl und Haselnüssen nach diesem Rezept zu Pesto, und kombinierte es mit Kartoffeln und Bohnen zu

Nudeln Schleswig-Holstein

Nudeln Schleswig-Holstein-3

bei denen bis auf die Nudeln und Gewürze alle Zutaten aus Schleswig-Holstein stammen. Es fehlte mir einfach die Muße, die Nudeln wie hier selbst zu machen.

Nudeln Schleswig-Holstein

Menge: 2 Portionen

Nudeln Schleswig-Holstein-2

Zutaten:

  • 150 Gramm grüne Bohnen
  • 200 Gramm Kartoffeln, festkochend
  • 5 Essl. Pesto vom Radieschengrün
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
e&t Für jeden Tag 7/2004

ZUBEREITUNG

  1. Bohnen putzen und halbieren. Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Nudeln, z. B. Trofie oder andere kurze Nudeln, in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung kochen. Bohnen in kochendem Salzwasser 8 Min. kochen, Kartoffeln zugeben und weitere 3 Min. kochen. Alles abgießen.
  2. Nudeln abgießen, dabei 100 ml Kochwasser auffangen. Mit 3 El Pesto verrühren. Mit den Kartoffeln, Bohnen und Nudeln mischen, evtl. nochmals kurz erhitzen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann mit 2 El Pesto extra servieren.

Gesamtzeit: 30 Minuten
Vorbereitungszeit:5 Minuten
Koch-/Backzeit: 12 Minuten

 
 

Photo Credit: Tastesheriff
Gemüseexpedition 2017 Und da bei diesem Rezept das Grün von Radieschen Verwendung findet, reiche ich dieses Gericht bei der Gemüseexpedition August beim Tastesheriff ein.

Sautierte Radieschen mit Kotelett vom Salzwiesenlamm

Das Thema der Gemüse-Expedition im August stand ja schon seit Jahresanfang fest. Da das regionale Gemüseangebot bei den Marktschwärmern Kiel immer Radieschen in Bio-Qualität beinhaltet, stolperte ich über ein Rezept von Nigel Slater:

Sautierte Radieschen mit Kotelett vom Salzwiesenlamm

Sautierte Radieschen mit Kotelett vom Salzwiesenlamm (2)

Die für das wirklich köstliche Rezept benötigten Lammkoteletts bestellte ich direkt beim Erzeuger, der Schäferei Bährs, vor. Als im Juni der Lammprobiertag stattfand, holte ich es dort persönlich ab.

Lammprobiertag Collage

Die Schäferei Bährs ist Mitglied im Verein der Nordbauern Schleswig-Holstein e.V, der sich am Lammprobiertag mit zwei weiteren Mitgliedern, der Obstquelle Schuster und der Käsemanufactur Travenhorst auf dem Hof der Familie Bährs präsentierte.

Zum Probieren gab es u.a. eine Lamm-Curry-Gemüse-Pfanne, die mit einer extra für die Schäferei Bährs hergestellten Currysauce von der „Küstenmanufaktur – Made in Fehmarn“ zubereitet wurde.

Der Hof liegt im Neufelderkoog hinter einem Deich,

Hof Bährs vom Deich aus

wo die Schafe und Lämmer auf den Salzwiesen grasen. Übrigens sind Lämmer Tiere, die unter einem Jahr alt sind, daher gibt es Lamm das ganze Jahr und nicht nur zu Ostern.

Schafe hinter dem Deich

Im Hofladen bekommt man nicht nur die Lammspezialitäten des eigenen Hofes, sondern es werden weitere regionale Produkte, wie z.B. Käse aus der Feinkäserei Sarzbüttel , Norddeicher Rapsöl und die Saucen der Küstenmanufaktur angeboten. Und da sich der Laden an der Nordseeküste befindet, gibt es dort das Sylter Meersalz.

Schäferei Bährs Hofladen

Das nachfolgende Rezept hat uns ausgesprochen gut geschmeckt, und bis auf Gewürze wie Koriander, Kreuzkümmel, Pfeffer und die Zitrone stammen alle Zutaten aus Schleswig-Holstein.

Sautierte Radieschen mit Kotelett vom Salzwiesenlamm

Menge: 2 Portionen

Sautierte Radieschen mit Kotelett vom Salzwiesenlamm (1)

Zutaten:

  • 1 Bund Radieschen, etwa 250 Gramm, das Grün zu Pesto verarbeiten
  • 2 kleine Zwiebeln, etwa 120 Gramm
  • 30 Gramm Butter
  • 3 Essl. Rapsöl
  • 3 Teel. Koriandersaat, grob zerstoßen
  • 2 Teel. Kreuzkümmel, gemahlen
  • Pfeffer, schwarz, frisch gemahlen
  • Meersalz
  • 4 Stielkoteletts vom Lamm
  • 8 Blätter Minze, gehackt
  • 1 Zitrone, die abgeriebene Schale

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Nigel Slater im Guardian

ZUBEREITUNG

  1. Die Radieschen putzen und der Länge nach halbieren. Die Zwiebeln schälen, halbieren und jede Hälfte in 3- 4 Segmente teilen.
  2. Die Butter in einer Pfanne schmelzen, erst das Öl, dann die Zwiebeln zufügen. Bei mittlerer Hitze in etwa 10 Minuten weich dünsten, dann die Radieschen zufügen. Mit Kreuzkümmel, Koriander, Pfeffer und Salz würzen. Weitere 10 Minuten, zur Hälfte abgedeckte garen.
  3. Die Lammkoteletts würzen und von beiden Seiten braten, dann mit gehackter Minze und Zitronenabrieb bestreuen. Die Radieschen auf einem Teller geben und oben mit den Stielkoteletts anrichten

Gesamtzeit: 30 Minutem
Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Koch-/Backzeit: 20 Minuten

 
 

Photo Credit: Tastesheriff
Gemüseexpedition 2017

Rucola, Fenchel und Pardina Linsensalat

Photo Credit: Tastesheriff
Gemüseexpedition 2017

Das Gemüse für die Expedition im Juli ist der Fenchel, der wie der Kohlrabi im Blog viel zu kurz kommt. Fenchel gab es bei den Marktschwärmer Kiel , ebenso wie den Rucola. Für diese Kombination suchte ich mir den

Rucola, Fenchel und Pardina Linsensalat

Rucola, Fenchel und Pardina Linsensalat-2

von Hugh Fearnley-Whittingstall aus, bei dem auch die restlichen Zutaten fast alle in Schleswig-Holstein produziert wurden.

Rucola, Fenchel und Padina Linsensalat

Menge: 4 Portionen

Rucola, Fenchel und Pardina Linsensalat-1

Zutaten:

  • 125 Gramm Padina Linsen; Hugh Fearnley-Whittingstall nimmt Puy
  • 1 Lorbeerblatt, eigener Garten
  • ½ klein. Zwiebel; Ulrike Schalotte, ohne Schale
  • Einige Stängel Petersilie; eigener Garten
  • 1 groß. oder 2 kleine Knollen Fenchel, etwa 250 Gramm; Bio-Gärtnerei Höft
  • 75 Gramm Rucola; ca., gewaschen und trocken geschleudert; Bio-Gärtnerei Höft

DRESSING

  • 2 Teel. Dijonsenf; Ulrike: Ursenf aus Monschau
  • 1 Zitrone, geriebene Schale und 30 ml Saft
  • 120 ml Rapsöl; Schönmoorer Ölmühle
  • 1 Prise Zucker
  • Salz
  • Pfeffer

QUELLE

978-1-4088-1212-9978-1-4088-1212-9 *

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Hugh Fearnley-Whittingstall
River Cottage Veg Every Day!978-1-4088-1212-9 *
ISBN: 978-1-4088-1212-9

ZUBEREITUNG

  1. Die Linsen in einen Topf mit reichlich Wasser geben. Zum Kochen bringen, die Linsen mur 1 Minute kochen und anschließend abtropfen lassen.Die Linsen zurück in den Topf geben und sehr knapp mit Wasser bedecken. Zwiebel, Petersilie und Lorbeerblatt zufügen und in etwa 30 Minuten bissfest gar kochen. Abgießen, Zwiebel, Petersilie und Lorbeer entfernen.
  2. Für das Dressing alle Zutaten in ein Schraubglas füllen und gut schütteln. Die noch warmen Linsen mit etwa der Hälfte des Dressings vermischen und abkühlen lassen. Abschmecken und ggf. noch mehr Zitronensaft zugeben.
  3. Den Fenchel putzen, dabei die zähe äußerste Schicht entfernen (außer wenn der Fenchel sehr jung und frisch ist). Die Knollen senkrecht halbieren und in möchst dünne Scheiben schneiden (K: nicht senkrecht halbiert, einfach gehobelt). Rucola putzen und trocken schleudern.
  4. Etwa zwei Drittel der Linsen in tiefe Teller geben, mit Rucola und Fenchel bestreuen und mit dem restlichen Dressing beträufeln. Die restlichen Lisen daraufstreuen.

Gesamtzeit: 45 Minuten
Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Koch-/Backzeit: 30 Minuten

 
 
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Weiße Ratatouille mit rotem Quinoa

Photo Credit: Tastesheriff
Gemüseexpedition 2017

Das Gemüse für die Expedition im Mai ist der Kohlrabi, der hier im Blog eigentlich zu kurz kommt. Ich habe darauf gewartet, dass es Kohlrabi bei den Marktschwärmern auf dem Wochenmarkt 2.0 angeboten wird, aber ich musste auf den Wochenmarkt 1.0 zurückgreifen, um die

Weiße Ratatouille mit rotem Quinoa

Weiße Ratatouille mit rotem Quinoa-2

zuzubereiten. Dort fanden sich auch die Mairübchen. Der Zitronenabrieb und die mediterranen Kräuter verleihen dem Gericht eine sommerliche Frische, köstlich.

Weiße Ratatouille mit rotem Quinoa

Menge: 4 Portionen

Weiße Ratatouille mit rotem Quinoa-1

Zutaten:

  • 70 Gramm Zwiebeln, geschält, fein gewürfelt
  • 1 Zehe Knoblauch, geschält, fein gewürfelt
  • 200 Gramm Kohlrabi, geschält in ca. 1 cm großen Würfeln
  • 600 Gramm Mairübchen, ohne Grün, geputzt, gewaschen in ca. 1,5 cm großen Würfeln
  • 1 Zitrone, der Saft und Abrieb
  • 200 Gramm Quinoa, rot
  • Salz
  • 1 Essl. Butter
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 1 Bund Basilikum, fein gehackt.
  • 200 Gramm Lauchzwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 200 Gramm Sahne, 10 % Fett; Ulrike: KaffeesahneB00HNPJPD8 *
  • 1 – 2 Essl. Stärke
  • 1 Essl. Thymian, getrocknet
  • Pfeffer, schwarz, frisch gemahlen

Garnitur

  • Basilikumblättchen
  • Zitronenabrieb

QUELLE

Köstlich vegetarisch 3/17

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Köstlich vegetarisch 3/2017

ZUBEREITUNG

  1. Quinoa in einem feinen Sieb heiß abspülen in einem kleinen Topf nach Packungsanleitung in Salzwasser garen. Für die Ratatouille Butter in einem großen Topf zerlassen und die Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze darin anschwitzen. Nach einer Minute, den Knoblauch und Kohlrabi zufügen und unter Rühren ca. 1 Minute mitbraten. Mairübchen zufügen und ebenfalls eine Minute mitbraten. Brühe zugießen und ca. 5 Minuten im geschlossenen Topf köcheln lassen.
  2. Am Ende der Garzeit Lauchzwiebeln zum Gemüse geben und etwa 1 Minute mitköcheln lassen. Sahne mit Stärke verrühren, ins Ratatouille einrühren und ca. 2 Minuten weiterköcheln lassen, bis die Soße leicht angedickt ist. Zitronenschalenabrieb, Basilikum und Thymian unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  3. Quinoa ggf. abgießen, mit Ratatouille auf 4 Tellern portionieren und auf Wunschmit Basilikum und Zitronenschalenabrieb bestreut servieren.

Gesamtzeit: 30 Minuten
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 15 Minuten

 
 
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Rosmarin-Leinsaat-Cräcker für den ESC

All you need is: Snacks & Knabbereien zum ESC, unter diesem Motto steht das vom Kleinen Kuriositätenladen ausgerufene Event zum Eurovision Song Contest.

So richtiger Fan bin ich nicht (mehr), das mag vielleicht auch daran liegen, dass ich so richtig mit Spaß die Veranstaltung verfolgte, als Nicole diesen Wettbewerb mit „Ein bisschen Frieden“ gewann. Das ist also schon ewig her. Aber Knabbern vor dem Fernseher kann man ja immer, deshalb steuere ich zu diesem Ereignis

Rosmarin-Leinsaat-Cräcker

Rosmarin-Leinsaat-Cräcker-2

bei, auch wenn ich das Endergebnis am nächsten Tag aus der Zeitung erfahren werde. Diese Cräcker schmecken gut zu Dips oder auch pur. Sie sind – sofern alle Zutaten im Hause sind, schnell gemacht. Die im Rezept angegebene Haltbarkeit von 2 Wochen konnte ich leider nicht testen, denn kaum waren die Cracker da, waren sie auch schon wieder weg. Wer noch mit gesnackt hat, steht am Ende des Beitrages.

Rosmarin-Leinsaat-Cräcker

Menge: 8 – 16 Cracker, je nach Größe

Rosmarin-Leinsaat-Cräcker-3

Zutaten:

  • 50 Gramm Leinsaat; ich hatte braune
  • 100 Gramm Wasser, kochend
  • 30 Gramm Leinsaat, gemahlen
  • 20 Gramm Reismehl
  • 20 Gramm Buchweizenmehl; Ulrike; ganze Körner mit der erforderlichen Menge Leinsaat im Zerkleinerer für den ZauberstabB000AYTSH2 * zerkleinert
  • 1,5 Teel. Kreuzkümmel gemahlen
  • 2 Teel. Rosmarin, frisch, gehackt
  • 1/2 Teel. Salz
  • Rapsöl, zum Ölen des Backpapiers
  • 1/2 Teel. Fleur de Sel

QUELLE

978-1408853535978-1408853535 *

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
River Cottage Light & Easy978-1408853535 *
ISBN:978-1408853535
und auch auf der River Cottage Seite

ZUBEREITUNG

  1. Den Backofen auf 170 °C vorheizen. Die Leinsamen Körner in eine hitzebeständige Schüssel geben, Wasser zufügen und 10 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit gemahlene Leinsaat, Buchweizen- und Reismehl sowie Kreuzkümmel, Rosmarin und Salz in einer weiteren Schüssel miteinander vermengen.
  2. Nach der zehnminütigen Quellzeit die Mehl-Gewürzmischung zu den gequollenen Leinsamen geben und mit einer Gabel zu einem Teig vermengen. Der Teig ist zunächst ziemlich klebrig, zieht aber noch etwas an. Den Teig in zwei Portionen von etwa 110 Gramm teilen und grob zu einer Wurst formen.
  3. Eine Portion zwischen zwei eingeölten Blättern Backpapier hauchdünn – auf die Dicke der ganzen Leinsamen – ausrollen.
  4. Die obere Schicht Backpapier abziehen und mit dem Backpapier auf ein Backblech legen. Mit 1/4 Teel. groben Salz bestreuen und 20 Minuten backen, bis der Teigfladen komplett trocken ist und die Ränder beginnen, sich aufzurollen.
  5. Das gleiche mit dem 2. Teigstück wiederholen.

    Rosmarin-Leinsaat-Cräcker-1

    Die abgekühlten, knackigen Fladen in grobe Stücke brechen. In einem luftdicht abschließenden Behälter halten sich die Cräcker bis zu 2 Woche.

Gesamtzeit: 40 Minuten
Vorbereitungszeit:15 Minuten
Koch-/Backzeit: 20 Minuten

 
 
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