All you need is … Rotwein-Rindfleisch-Sugo

Maja fragte nach Kochplänen für das Jahr 2019. Ich habe beschlossen im Jahr 2019 brutaler lokal zu kochen. Und diesen Vorsatz verwirkliche ich gleich beim ersten Event All you need is: … von Kleiner Kuriositätenladen. Den Anfang machen Schmorgerichte, eine Paradedisziplin des Slowcookers. Frau Kollegin lieferte die Idee für

Nudeln mit Rotwein-Rindfleisch-Sugo

Rotwein-Rindfleisch-Sugo (1)

Das Rezept fand Sie in ihrer örtlichen Tageszeitung als Barolo-Rindfleisch-Sugo. Ich habe das Gericht mit so vielen Zutaten wie möglich aus Schleswig-Holstein gekocht. Und ja, es gibt Landwein aus Schleswig-Holstein. Bis auf Nelken, Pfeffer und Tomatenmark ist das Gericht „brutal lokal“. Das Gericht braucht etwas Zeit, bei mir übernahm der Slowcooker über Nacht das Schmoren des Suppenfleisches, vor dem Frühstück wurde das Suppenfleisch aus dem Slowcooker genommen, das Gemüse passiert und die Fleischbrühe aufgefangen. Dann war das Mittagessen Stunden später in 15 Minuten auf dem Tisch.

Wer keinen Slowcooker hat, schmort das Rindfleisch im Kochtopf mindestens 3 Stunden mürbe. Das Rotwein-Rindfleisch-Sugo mit al dente gekochten Nudeln servieren. Meine hießen Trulla.

Rotwein-Rindfleisch-Sugo

Menge: 4 Portionen

Rotwein-Rindfleisch-Sugo (2)

Zutaten:

    Zutaten Rotwein-Rindfleisch-Sugo

  • 570 Gramm Suppenfleisch mit Knochen
  • 1 Bund Suppengrün
  • 1 Petersilienwurzel
  • 3 Zwiebeln
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 1 Zweig Salbei
  • 3 Nelken
  • 1 Teel. Pfefferkörner
  • 1/2 Teel. Salz
  • 1 Essl. Rapsöl
  • 150 Gramm Tomatenmark
  • 150 ml Rotwein, z.B. Schleswig-Holsteinischen Landwein
  • 2 Lorbeerblätter
  • Knoblauch
  • 4 Möhren

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Süddeutsche Zeitung

ZUBEREITUNG

  1. Eine der Zwiebeln ungeschält halbieren und die Nelken in die Schnittfläche stecken. Das Suppengrün und die Petersilienwurzel klein schneiden und zusammen mit dem Suppenfleisch, der halbierten Zwiebel, den Pfefferkörnen, und den Kräuterzweigen in den Keramikeinsatz des Slowcookers geben, mit Wasser bedecken und den Deckel aufsetzen. Auf LOW 12 – 14 h garen, bis das Fleisch schön mürbe ist.
  2. Das Suppenfleisch aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. Die Fleischbrühe durch ein Sieb gießen, den Fond dabei auffangen und ebenfalls zur Seite stellen. Das Gemüse durch ein Siebpassieren.
  3. Die restlichen Zwiebeln und den Knoblauch klein würfeln und mit Papsöl scharf in einem Topf anbraten, das Tomatenmark dazugeben, kurz mit anrösten und dann mit einem guten Schuss Rotwein ablöschen. Das passierte Gemüse zugeben und so lange mit dem Fleischfond aufgießen, bis eine schöne sämige Soße entsteht.
  4. Die Möhren klein würfelnn und zusammen mit dem zerpflückten Rindfleisch und zwei Lorbeerblättern in die Soße geben. Alles offen köcheln lassen, bis die Möhren gar sind. Sollte die Soße zu dick sein, kann gerne ganz nach Geschmack noch etwas mit dem Fond aufgegossen werden. Das Ganze noch mal mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
  5. Das Rotwein-Rindfleisch-Sugo mit al dente gekochten Nudeln servieren.

Topfgröße: 3,5 L; Ulrike: Crock-Pot 3.5 Liter B005C476MO *
Gesamtzeit: 14 Stunden
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 12 – 14 Stunden

 
 
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weitere köstliche Schmorgerichte gibt es bei:

Kleiner Kuriositätenladen: Geschmorte Schweinebäckchen | Daube de joues de porc braisées | Lebkuchennest: Kalbsbäckchen in Portweinjus mit karamellisierter Senfsaat dazu Ofenwurzelgemüse mit Misoglasur und Sellerie-Maronenpüree | moey’s kitchen: Klassische Rinderrouladen mit Rotweinsauce und Petersilienkartoffeln | S-Küche: Barbacoa Style Beef Tacos – Langsam geschmortes mexikanisches Rindfleisch und Tacos mit Avocado Crema | Gaumenpoesie: Altwiener Wirtshausgulasch | Jankes*Soulfood: Sauerbraten nach Art des Hauses | Gernekochen: Boeuf Bourgignon | trickytine: ruck-zuck-coq-au-vin | Madam Rote Rübe: Vegetarisches Kartoffel-Gulasch mit Sauerkraut | Möhreneck: Wirsingpäckchen mit Frischkäse-Semmel-Füllung | Delicious Stories: Geschmorte Hähnchenkeulen mit Cider | Kartoffelwerkstatt: In Milch geschmorter Schweinebraten mit halbseidenen Knödeln | Foodistas: Geschmortes Schweinefilet | LECKER&Co: Geschmorter Ochsenschwanz mit Pommes Macaire und Endivie | zimtkringel: Svickova – Rind in böhmischer Sauce | speedelicious: Schmorhühnchen mit Steinpilzen | Brotwein: Ossobuco alla milanese mit Gremolata und Safran-Risotto | pinch of spice: Geschmorte Hirschnuss mit Maronen-Cranberrysauce und Haselnussspätzle | Kleines Kuliversum: Champignons à la bourguignonne | Ina Is(s)t: Geschmorter Lauch mit Honig-Hafercrunch und rauchigem Kartoffelstampf | pastasciutta: Geschmortes Wintergemüse mit Couscous | Barbaras Spielwiese: Rinder-Schmortopf, flämisch angehaucht | Küchenliebelei: Geschmortes Schweineherz mit Äpfeln | fräulein glücklich: Wintereinbruch {Veganes Schmorgericht} | Patrick Rosenthal: Italienischer Gulaschtopf | Langsam kocht besser: Spanferkel-Schwarzbierbraten aus dem Slowcooker

Kulinarische Weltreise Österreich: Ödenburger Mohnauflauf

Die erste kulinarische Weltreise im Jahr 2019 führt nach Österreich. Als Kind machte ich in Prägraten meine ersten Erfahrungen mit der Küche Österreichs und hatte dort meinen ersten richtigen Ski-Kurs. Der Almdudler aus der klassischen Glasflasche war das Highlight gefolgt von Backerbsensuppe. Die Backerbsen kamen zuerst in den Teller, steigerten die Vorfreude und ich wurde strengstens ermahnt, die nicht vorher aufzuessen, sondern auf die Suppe zu warten.

Im Jahr 2007 verbrachten wir einen hier auf Küchenlatein dokumentierten Urlaub, als Urlaubserinnerung mussten unbedingt* Kochbücher3902351322* mit, aus denen und978-3-7066-2472-5* weiteren3-8000-9015-5* einiges der österreichischen Küche gekocht und gebacken wurde.

Sehr praktisch, so ein Küchentagebuch in Form eines Blogs, da kann man feststellen wie viele süße und herzhafte Rezepte seit 2007 aus Österreich im Hause Küchenlatein serviert wurden. Beim Anblick dieser zahlreichen Köstlichkeiten,

Apfelschlangerl
Apfelschlangerl
Fleckerl mit frischem Schotten, Blaumohn und Mohnöl
Fleckerl mit frischem Schotten, Blaumohn und Mohnöl
Germknödel
Germknödel
Grammelknödel mit Sauerkraut
Grammelknödel mit Sauerkraut
Grießbrei mit roten Johannisbeeren
Grießbrei mit roten Johannisbeeren
Pikantes Kartoffelgulasch
Kartoffelgulasch, pikant
Kartoffelroulade mit Kürbisragout
Kartoffelroulade mit Kürbisragout
Knödel mit Brokkoli-Schinken-Soße
Knödel mit Brokkoli-Schinken-Soße
Krautfleckerl
Krautfleckerl
Krautsuppe
Krautsuppe
Kürbiscremesuppe mit eingelegtem Kürbis
Kürbiscremesuppe mit eingelegtem Kürbis
Lauch, geschmort in Gemüsebrühe mit Zartweizen
Lauch, geschmort in Gemüsebrühe mit Zartweizen
Marillenknödel aus Topfenteig
Marillenknödel aus Topfenteig
Marmorgugelhupf
Marmorgugelhupf
Mohnpfandl aus dem Waldviertel
Mohnpfandl aus dem Waldviertel
Paradeiserspaghetti
Paradeiserspaghetti
Rahmgurken-Bandnudelsalat auf Dillmayonnaise mit Grilltomaten
Rahmgurken-Bandnudelsalat auf Dillmayonnaise mit Grilltomaten
Rhabarberkompott nach ÖVEG
Rhabarberkompott nach ÖVEG
Ribiselschnitten
Ribiselschnitten
Rotkohl
Rotkohl
Rotkohl mit Schupfnudeln
Rotkohl mit Schupfnudeln
Schinken-Rahm-Fleckerl
Schinken-Rahm-Fleckerl
Semmelknödel mit Linsensauce
Semmelknödel mit Linsensauce
Spaghetti in Ziegenkräuterbutter, Erbsen und Ziegenfrischkäse
Spaghetti in Ziegenkräuterbutter, Erbsen und Ziegenfrischkäse
Steirische Fleckerl mit Käferbohnen und Schweinebauch
Steirische Fleckerl mit KäferBorlottibohnen und Schweinebauch
Topfenknödel im Mohnkleid
Topfenknödel im Mohnkleid
Waldviertler Mohnzelten
Waldviertler Mohnzelten
Wiener Kartoffelsuppe
Wiener Kartoffelsuppe
Wiener Schnitzel
Wiener Schnitzel
Zwetschgenknödel aus Kartoffelteig
Zwetschgenknödel aus Kartoffelteig

dass in der Sammlung der

Ödenburger Mohnauflauf

Ödenburger Mohnauflauf

noch fehlte. Das hole ich hiermit nach. Mit diesem köstlichen Auflauf lernt man auch gleich noch Geschichte:

Sopron, das Ödenburg der k.u.k.-Monarchie liegt etwa eine Autostunde von Wien entfernt im Nordwesten von Ungarn, südwestlich des Neusiedler Sees. Nach dem Willen der Siegermächte des Ersten Weltkriegs sollte dort eine Volksabstimmung darüber befinden, ob die natürliche Hauptstadt neuen österreichischen Bundeslandes „Burgenland“ bei Ungarn bleiben oder Österreich zufallen sollte. Obwohl die Mehrheit der Bevölkerung deutschsprachig war, entschieden sich 65 % für Ungarn. Wahlmanipulation vor fast 100 Jahren … Die Wiener Regierung protestierte bei der Botschafterkonferenz dagegen erfolglos. Am 23. Dezember 1921 wurde das Ergebnis amtlich, am 1. Januar 1922 ging das Gebiet auch offiziell an Ungarn. Am 19. August 1989 fand in der Nähe von Sopron ein „Paneuropäisches Picknick“. statt. Mit Zustimmung ungarischer und österreichischer Behörden wurde bei der Veranstaltung ein Grenztor symbolisch für drei Stunden geöffnet. Bei dieser Gelegenheit gelang 661 DDR-Bürgern die Flucht über die Grenze nach Österreich in den Westen. Ein Meilenstein der Vorgänge, die zum Ende der DDR und zur deutschen Wiedervereinigung führten.

Und hier nun noch das Rezept dies Auflaufes, der den Namen einer so geschichtsträchtigen Stadt trägt:

Ödenburger Mohnauflauf

Menge: 1 Auflaufform 30 x 40 cm

Ein süßer Auflauf mit Mohn und Bandnudeln aus den K&K-Zeiten

Zutaten:

  • 1/2 Ltr. Milch
  • 1 Prise Salz
  • 140 Gramm Bandnudeln
  • 100 Gramm Butter
  • 80 Gramm Zucker
  • 3 Eier, Größe M, Eidotter und Eiklar getrennt

FÜLLUNG

  • 150 Gramm Mohn, gemahlen
  • 1/8 Ltr. Milch zum Aufkochen des Mohns; ca.
  • 40 Gramm Zucker
  • 1 Zitrone, abgeriebene Schale
  • 100 Gramm Rosinen

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Eva Bakos
Mehlspeisen aus Österreich978-3800090150*
ISBN: 978-3800090150

ZUBEREITUNG

  1. 1/2 Liter Milch aufkochen, salzen und die Nudeln darin weich kochen. Dann auskühlen lassen.
  2. Die Butter mit dem Zucker und den Eidottern aufschlagen, die steifgeschlagenen Eiklar unterheben und diese Masse mit den Nudeln mischen. Den Mohn in der Milch mit Zucker und Zitronenschale aufkochen. Die Hälfte der Nudelmasse in eine gebutterte Form geben, darüber die Mohnfülle und die Rosinen, dann
    die restliche Nudelmasse darauflegen. Butterflocken darübergeben und im Backofen bei 180 °C ca. 40 Minuten überbacken. Angezuckert und mit Kompott servieren.

Gesamtzeit: 1 Stunde
Vorbereitungszeit:15 Minuten
Koch-/Backzeit: 45 Minuten

 
 
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Die kulinarische Weltreise Österreich

Ich bin auf die Beiträge weiterer Mitreisenden gespannt:

Turbohausfrau: Wiener Erdäpfelsuppe | Brotwein Vinschgauer – Vinschgerl Paarl | Chili und Ciabatta: Birnen-Lebkuchen-Strudel + Krautauflauf mit Kalbsfaschiertem und Maroni

Jahresrückblick #Foodblogbilanz2018

Es ist Tradition Tradition, dies ist meine 5. Foodblogbilanz, nach #Foodblogbilanz2014, #Foodblogbilanz2015, #Foodblogbilanz 2016 und #Foodblogbilanz2017

1. Was war 2018 dein erfolgreichster Blogartikel?

Dieses Jahr verdrängt der

Kartoffelsalat nach Alfons Schuhbeck

Kartoffelsalat nach Alfons Schuhbeck

aus dem Jahr 2010 die Bohnensuppe von Lea Linster aus dem Jahr 2011 von Platz 1 der all-time favourites. Der am meisten gelesene Artikel aus dem Jahre 2018 war

Kohlrabi-Tatar

Kohlrabi-Tatar (1)

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Der

Rhabarber-Erdbeer-Kuchen

Rhabarber-Erdbeer-Kuchen (1)

wurde einen Tag nach der anzuwendenden Datenschutz-Grundverordnung veröffentlicht. Und es passierte … … … nichts, Küchenlatein machte weiter.

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Gut gefallen mir die Rezepte, die im Rahmen Kulinarischen Weltreise, die im Februar dieses Jahres startete, veröffentlicht wurden. Großartige Rezeptanregungen bekomme ich von meinen Blogger-KollegInnen, die im Rahmen „Saisonal schmeckt’s besser! Der Foodblogger-Jahreskalender“ grandiose Rezeptideen für Gemüse der Saison veröffentlichen. Seit Juni dieses Jahres darf ich bei diesem vom Kleinen Kuriositätenladen ersonnenen Event dabei sein. Die Rezepte werden jeden Monat in einem ebook von Nadine zusammengestellt, mit einem click gelangt man zu den ebooks.

4. Welches der Rezepte, die du 2018 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Von den 96 in diesem Jahr veröffentlichten Rezepten habe ich noch keins wiederholt.

5. Was hat dich im Zusammenhang mit Kochen, Essen oder deinem Blog 2018 beschäftigt und warum?

Besonders beschäftigt hat mich das Blogsterben nach in Krafttreten der Datenschutzgrundverordnung. Viele Blogs, die mich seit den Anfangstagen begleiteten, haben aufgegeben. Ich freue mich wie eine Schneekönigin, dass Chili und Ciabatta, Kaffeebohne und Schnuppschnüss ihre Blogs nicht aufgaben.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Schwarze Trüffel finde ich nach wie vor überbewertet, kurz vor Weihnachten durfte ich die im Rahmen meines Jobs wieder einmal verkosten.

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Besonders lustig ist „bouneschlupp“ nicht, aber führt zum 2. häufigsten aufgerufenen Artikel im Blog: Bouneschlupp

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2019?

Gesundheit und Durchhaltevermögen für ein weiteres Jahr, das Küchentagebuch zu füllen.

Vielen Dank an Sina für die erneute Anregung zum Jahresrückblick. Ihr Jahr im Blog ist hier zu lesen. Dort findet man auch die Links zu weiteren Bilanzen.

Ich wünsche allen meinen LeserInnen und BlogkollegInnen einen guten Rutsch ins Jahr 2019 und hoffe, dass diese mir gewogen bleiben.

Weitere Bilanzen von:

Schmeckt nach mehr | Anna Antonia | Wienerbroed | Mein wunderbares Chaos | Feed me up before you gogo | Danielas Foodblog | Evchen kocht | Leberkasssemmel und mehr | Schöner Tag noch |Moey’s Kitchen | 1 x umrühren aka Kochtopf | Wallygusto | Jessies Schlemmerkitchen | The Apricot Lady | Feines Gemüse | Burgherrin’s Torten und Meer | Pinch of Spice | Zimtkringel | Gut essen in München | Die Kunst des Backens | Brotwein | Alle kochen | Brittas Kochbuch | Barbaras Spielwiese | Lunch for One

Rosenkohlsalat im Glas

Die aktuellen Gemüse im Dezember bei „Saisonal schmeckt’s besser! Der Foodblogger-Jahreskalender“: Chicoree Grünkohl | Knollensellerie | Kürbis | Meerrettich | Pastinaken | Petersilienwurzeln | Lauch | Rote Bete | Rosenkohl | Rotkohl | Schwarzwurzeln | Steckrüben | Topinambur | Weißkohl | Wirsing

Und da der Jahreswechsel vor der Tür steht, zaubern alle Teilnehmer*innen aus diesen Gemüsen Köstlichkeiten, die sich für das Silvester-Buffet eignen. Bei mir gibt es einen

Rosenkohlsalat im Glas

Rosenkohlsalat im Glas (1)

der vor guten Inhaltsstoffen nur so strotzt! Rosenkohl ist nicht nur für seine cholesterinsenkende Wirkung bekannt, er ist auch reich an Antioxidantien, Vitamin C sowie Vitamin K. Die Paranüsse liefern Selen, die Cranberries liefern für Rosinenhasser etwas Süße und noch mehr Vitamin C. Vitaminreicher kann das Neue Jahr kaum beginnen. Dieser Salat macht sich nicht nur gut auf dem Buffet, er ist auch prima geeignet zum Mitnehmen als Lunch at Work.

Rosenkohlsalat im Glas

Menge: 1 Portion

Rosenkohlsalat im Glas (2)

Zutaten:

  • 100 Gramm Rosenkohl, geputzt, in dünne Scheiben geschnitten
  • 25 Gramm Käsespäne; Bergziege oder Parmesan
  • 20 Gramm Cranberries, getrocknet
  • 25 Gramm Pekannusskerne, gehackt und geröstet
  • 1-2 Essl. Zitronen-Vinaigrette

Zitronen-Vinaigrette

  • 100 ml Olivenöl
  • Saft von 1 Zitrone; etwa 30 ml
  • 1 Teel. Zitronenabrieb
  • 2 Teel. Dijonsenf
  • 1 kleine Knoblauchzehe, durchgepresst
  • Fleur de sel
  • Pfeffer, frisch gemahlen

QUELLE

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abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Salate im Glas – schnell & gesund:
68 Rezepte für unterwegs
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*

ZUBEREITUNG

  1. Für den Salat die Vinaigrette in ein Glas von etwa 500 ml geben. Der Reihe nach Rosenkohl, Parmesan, Cranberrys und Pekannusskerne darüberschichten. Das Glas luftdicht verschließen.
  2. Für die Zitronen-Vinaigrette Olivenöl, Zitronensaft und -schale, Senf und Knoblauch in ein kleines Gefäß mit Schraubverschluss geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Gefäß verschließen und kräftig schütteln, bis alles gründlich vermischt ist.

Gesamtzeit: 15 Minuten
Vorbereitungszeit: 10 Minuten

 
 
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Mit dabei:

Kleiner Kuriositätenladen: Mini-Grünkohlbörek mit Steckrübenhummus | Münchner Küche: Rote-Bete-Tartelettes mit Meerrettichcreme | trickytine: rosenkohl frittata | Möhreneck: Mini-Wraps mit Kürbis-Hummus und Gemüse | Ina Is(s)t: Bloody Mary mit selbstgemachtem Rote-Bete-Sirup | S-küche: Rosenkohl Lollies mit Bacon Jam | Madam Rote Rübe: Ofenkartoffeln mit Grünkohlpesto und Quark-Dip auf einem Winter-Grünkohlbeet | Jankes*Soulfood: Krautsalat-Raketen für die Silvesterparty | moey’s kitchen: Käsefondue aus dem Ofen mit geröstetem Wintergemüse | pastasciutta: Mitternachtssalätchen mit Linsen | Herbs & Chocolate: Chicorée-Quiche mit Birne und Camembert | Feed me up before you go-go: Wintersalat im Glas mit Grünkohl, Cranberrys und Champagner-Orangen-Dressing | Delicious Stories: Rote Bete Suppe mit Entenbrustfilet | thecookingknitter: Sellerie-Shot mit Bacon | Kochen mit Diana: Mit rote Bete-Frischkäse-Creme gefüllte Mini-Windbeutel | Bauchgold: Kürbis-Crème-Brûlée mit Maronen-Eis | Haut Goût: Eintopf mit Feldhasen und verschiedenen Rüben | Lebkuchennest: Gepickelte Steckrübe mit Jausenplatte und Steckrübenbrot

Orientalische Lammstelzen mit Salzzitronen-Gremolata

Und noch einmal Lamm aufgrund der Aktion Gefriertruhe leeren. Diesmal als

Orientalische Lammstelzen mit Salzzitronen-Gremolata

Orientalische Lammstelzen mit Salzzitronen-Gremolata (1)

Die Salzzitronen legte ich nach einem Rezept von Bushcook ein. Als Zitronen-Gremolata verleihen sie dem Lamm eine fein-säuerliche Note. Dazu gab es Tomaten-Dattel-Gemüse und Kartoffelstampf, sehr fein.

Orientalische Lammstelzen mit Salzzitronen-Gremolata

Menge: 2 Portionen

Orientalische Lammstelzen mit Salzzitronen-Gremolata (2)

Umwerfend frisch, so eine feinsäuerliche Salzzitronen-Gremolata zu zarter Haxe auf pikant-fruchtigem Tomaten-Dattel-Gemüse!

Zutaten:

  • 4 Kardamomkapseln
  • 1,5 Teel. Kreuzkümmelsaat, gestrichen
  • 1,5 Teel. Koriandersaat, gestrichen
  • 2 Teel. Pfefferkörner, schwarz
  • 2,5 Teel. Harissa, nordafrikanische Würzpaste
  • 3,5 Essl. Olivenöl
  • 2 Lammstelzen, à 400 g
  • Salz
  • 2 Zwiebeln, etwa 150 Gramm
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 175 ml Fleischbrühe
  • 1 Dose Tomaten, à 400 g; stückig
  • 1 Teel. edelsüßes Paprikapulver, gehäuft
  • 1/2 Dose Safranfäden, (0,05 g
  • 3 – 4 Datteln, mit Kern, 75 g
  • 40 Gramm Salzzitrone
  • 20 Gramm Oliven, schwarz, entsteint, in Öl
  • 5 Stiele Petersilie

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
essen & trinken 4/2016

ZUBEREITUNG

  1. Kardamomkapseln mit der breiten Seite eines Messers auf- drücken, Samen entnehmen. Kardamom, Kreuzkümmel, Koriander und Pfeffer im Mörser mittelfein zerstoßen. Mit Harissa und 3 EL Öl verrühren. Lammstelzen damit rundum bestreichen und abgedeckt mindestens 12 Stunden kalt stellen.
  2. Lammstelzen 1 Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Fettpfanne des Backofens mit dem restlichen Öl ausstreichen. Lammstelzen rundum mit Salz würzen und mit den Knochen nach oben in die Pfanne setzen. Im vorgeheizten Backofen bei 220 °C/Gas 3-4 auf dem Rost auf der 2. Schiene von unten 30 Minuten braten. Temperatur auf 180 °C/Gas 2-3 reduzieren und die Stelzen weitere 30 Minuten braten.
  3. Zwiebeln längs vierteln. Mit den ungeschälten Knoblauchzehen in die Fettpfanne geben und weitere 15 Minuten braten
  4. Inzwischen 250 ml brühe und Tomaten aufkochen. Paprika mit dem Fett auf der Fettpfanne vermischen, Brühe-Tomaten-Mischung unterrühren und weitere 45 Minuten schmoren.
  5. Safran mit 1 Prise Salz im Mörser fein zerstoßen. Datteln längs vierteln, entkernen und mit dem Safransalz unter den Schmorsud rühren. Weitere 15 Minuten schmoren, dabei eventuell weitere Brühe zugeben.
  6. Salzzitrone in kleine Würfel schneiden, Kerne dabei entfernen. Oliven in Würfel schneiden. Petersilienblätter von den Stielen zupfen und fein schneiden. Salzzitronen, Oliven und Petersilie mischen, Gremolata beiseitestellen. Knoblauch aus dem Schmorsud nehmen. Lammstelzen mit Zwiebeln im Schmorsud, Salzzitronen-Gremolata und Kartoffelstampf anrichten.

Gesamtzeit: 14 Stunden
Vorbereitungszeit:15 Minuten
Koch-/Backzeit: 1 Stunde 45 Minuten

 
 
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