Tartine For’Bon

Tartine ist die französische Bezeichnung für ein belegtes Brot. Die

Tartine For’Bon

Tartine For'bon

ist seit der Eröffnung des ursprünglichen Cafés von Poilâne im Jahre 1996 serviert. Danach hat sich das Konzept des Cafés zwar geändert, aber die Tartine For’Bon ist nach wie vor auf der Speisekarte und war im Jahr 2018 für 12,70 € zu haben. Bei Comptoir Poilâne werden Riesenscheiben des berühmten Brotes serviert, im Buch werden 2 Scheiben des geviertelten Brotes mit Käse und Schinken belegt.

Ich verwendete Ziegencamembert und Holsteinischen Katenschinken. Ein köstlich belegtes Brot zum Lunch.

Tartine For’Bon

Menge: 2 Portionen

Tartine For'Bbon

Tartine For’Bon ist eine gegrillte dicke Scheibe Sauerteigbrot im Poilane-Stil belegt mit Käse und Schinken.

Zutaten:

  • 2 Scheiben Sauerteigbrot im Poilâne-Stil. 2,5 cm dick
  • 30 Gramm Butter
  • 2 Laibe Saint Marcellin-Käse, 170 Gramm; alternativ Brie
  • 6 dünne Scheiben Bayonne-Schinken, 85 Gramm ; alternativ anderen Rohschinken
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Majoran oder Kräuter der Provence

QUELLE

978-1328810786978-1328810786 *

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Poilâne: The Secrets of the World-Famous Bread Bakery 978-1328810786*
ISBN:978-1328810786

ZUBEREITUNG

  1. Einen Grill oder die Grillfunktion des Backofens anschalten
  2. Die Brotscheiben buttern. Jede Scheibe mit zwei Hälften des horizontal durchgeschittenen Käses belegen. Bei Verwendung von Brie oder einem anderen Käse, die Scheiben etwa 0,8 cm dick schneiden. Mit dem Schinken belegen und mit Pfeffer bestreuen. Unter den Grill schieben, bis
  3. Ggf. mit Kräutern bestreuen und sofort servieren.

Gesamtzeit: 10 Minuten
Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Koch-/Backzeit: 2 – 3 Minuten

 
 
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weiter Mitreisende:

Volkermampft: Boeuf Bourguignon – das französische Gulasch + Pain au cafe – Espresso Brot + Le pain au levain – Französisches Weizenbrot + Pain Marette (pain de campagne) – französisches Weißbrot + Bouillabaisse à la Marseille – die klassische französische Fischsuppe | Backmaedchen 1967: Éclairs mit Crème pâtissière + Clafoutis-französischer Kirschauflauf | zunehmend wild: Mousse au chocolat mit Sanddorn-Honig | magentratzerl: Galette mit Sardine und eingelegter Zitrone + Gefüllte Artischocken + Kouign patates – Bretonische Kartoffel-Käseplätzchen | Küchenmomente: Französischer Himbeer-Marmorkuchen (Cake marbré framboise) + Financiers aux myrtilles – Kleine Mandelkuchen mit Blaubeeren aus Frankreich | Liebe & Kochen: Eclairs au Chocolat et Café | Mein wunderbares Chaos: Cannelés Bordelais + Tarte Dijon + Pain Brié | Brittas Kochbuch: Quiche Lorraine + Axoa de Canard d’Espelette (Baskische Entenhackfleischpfanne) + Coq au Riesling + Chouquettes | Pane-Bistecca: Geroestetes Knochenmark auf zwei Arten – Os a Moelle + Gougères von Alain Ducasse – Delicious French Finger-food + Vanilla Caramel Madeleines + Rhabarber Tarte Tatin + Vanilla Souffle | Brotwein: Französische Baguettes + Französisches Landbrot + Crepes und Galettes + Galette bretonne: Grundrezept und „complète“ mit Schinken, Käse, Ei| Zimtkringel: Tarte Bourdaloue | Fränkische Tapas: Tarte Tatin | SilverTravellers: Französisches Gulasch mit Pilzen und Rotwein | Chili und Ciabatta: Fondant au chocolat + Le broufado – Schmorgericht aus der Camargue + Chinois alsacien – Schneckekueche aus dem Elsass + Königinpastetchen mit Kalbsbries und Morcheln – Bouchées à la reine, ris de veau et morilles | Möhreneck: Crème caramel (vegan) | Turbohausfrau: Radieschenblättersuppe | Langsam kocht besser: Blanquette de Veau (Kalbsfrikasse aus dem Slowcooker) | SalzigSüßLecker: Bretonische Vorspeisen aus Concarneau – Vive la France | Salon Matilda: Matcha Macarons, Avocado, Lemon Curd | Kaffeebohne: Zwiebel-Tarte | Helden der Vorzeit: Cuisine francaise: Schoko-Kuchen – Gâteau reine de Saba | Tanjas bunte Welt: Crepe Suzette | Coffee2Stay: Französisches Käsesoufflé | Tanz auf der Tomate: Le Croque Monsieur

Sauerteigbrot im Poilâne-Stil

Lt. Apollonia Poilâne ähnelt das Rezept

Sauerteigbrot im Poilâne-Stil

Sauerteigbrot im Poilâne-Stil

dem der Bäckerei. Die Balance von Säure und Süße soll dem Original nahe kommen. Meine Gedanken dazu gab ich ja schon hier wieder. Ich habe das Brot zweimal gebacken, genau nach Anleitung und dann noch einmal mit einer Teigruhe über Nacht im Kühlschrank, die erste Variante schmeckte „nett“. Die Variante mit der Teigruhe über Nacht ergab dann erst das Brotaroma, was ich mir vorstellte. Aber – wie schon erwähnt – fehlt mir der Vergleich zum Original. Was aber beiden Broten gemein war, sie fenstern beide wunderbar nach Backende und die Kruste ist perfekt.

Dank meines Schneeweizchens (Teigausbeute 200%) konnte ich ziemlich schnell mit dem Rezept loslegen. Poilâne startet mit einem 24 h vor Backbeginn aufgefrischten Starter mit einer Teigausbeute von 176,5% und einem Vollkornanteil von etwa 28,6 % im Mehl. Der Teig geht in einem Riesengärkorb von 30 bis 35 cm Durchmesser, den man natürlich direkt im online-Shop von Poilâne erwerben kann. Die Investion wollte ich nicht tätigen, so benutzte ich meinen bewährten Gärkorb mit einem Durchmesser von 26 cm und passte das Rezept entsprechend an. Das Brot soll in einem Dutch Oven gebacken werden, ich backte auf einem Backstein mit Dampf.

Sauerteigbrot im Poilâne-Stil

Menge: 1 Brot

Sauerteigbrot im Poilâne-Stil

Zutaten:

  • 350 Gramm Sauerteigstarter Poilâne-Stil (76,5 % Hydratation mit 28,6 % Vollkorn im Mehl, 24 h vorher angesetzt
  • 477 Gramm Weizenmehl Type 550
  • 390 Gramm Weizenvollkornmehl
  • 3,5 Gramm Trockenhefe
  • 564 Gramm Wasser
  • 17 Gramm Salz

QUELLE

978-1328810786978-1328810786 *

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Poilâne: The Secrets of the World-Famous Bread Bakery 978-1328810786*
ISBN:978-1328810786

ZUBEREITUNG

  1. Sauerteig und beide Mehle in eine ausreichend große Schüssel geben. Das Salz im Wasser auflösen und ebenfalls in die Schüssel geben. Mit den Händen in der Schüssel so lange verkneten, bis sie sich gut verbunden haben. Anschließend auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche in 10 – 15 Minuten zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Den Teig zurück in die Schüssel geben und abgedeckt 45 Minuten gehen lassen. Der Teig sollte sich dabei vergößern und bei Berühren mit dem Finger sofort wieder zurückspringen.
  3. Einen Gärkorb von 23 cm Durchmesser ausreichend bemehlen.
  4. Den leicht aufgegangenen Teig zu 2/3 seiner Größe zusammenfalten und straff zu einer Kugel formen. Mit der Nahtseite nach oben in den Gärkorb geben, mit einer Kunststoffhaube abdecken und etwa 2 h (Ulrike: alternativ über Nacht im Kühlschrank) gehen lassen, bis ein Fingerabdruck nicht mehr sofort zurückspringt, sondern das Brot die Form behält.
  5. Den Backofen rechtzeitig mit einem Backstein bestücken und auf 245 °C vorheizen.
  6. Den Teigling auf einen Backschieber stürzen, einschneiden und 10 Minuten mit Dampf (Ulrike: 2 Dampfstöße) backen. Den Dampf abziehen lassen und weitere 45 Minuten backen, bis die Kruste dunkel und karamellisiert ist.
  7. Sauerteigbrot im Poilâne-Stil mit Handschuhen aus dem Backofen nehmen und mindestens 1 Stunde vor dem Anschneiden auf einem Gitterrost auskühlen lassen.

Gesamtzeit: 3 Stunden
Vorbereitungszeit: 15 Minuten + 24 h zum Auffrischen des Sauerteigansatzes
Koch-/Backzeit: 55 – 70 Minuten Minuten

 
 
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weiter Mitreisende:

Volkermampft: Boeuf Bourguignon – das französische Gulasch + Pain au cafe – Espresso Brot + Le pain au levain – Französisches Weizenbrot + Pain Marette (pain de campagne) – französisches Weißbrot + Bouillabaisse à la Marseille – die klassische französische Fischsuppe | Backmaedchen 1967: Éclairs mit Crème pâtissière + Clafoutis-französischer Kirschauflauf | zunehmend wild: Mousse au chocolat mit Sanddorn-Honig | magentratzerl: Galette mit Sardine und eingelegter Zitrone + Gefüllte Artischocken + Kouign patates – Bretonische Kartoffel-Käseplätzchen | Küchenmomente: Französischer Himbeer-Marmorkuchen (Cake marbré framboise) + Financiers aux myrtilles – Kleine Mandelkuchen mit Blaubeeren aus Frankreich | Liebe & Kochen: Eclairs au Chocolat et Café | Mein wunderbares Chaos: Cannelés Bordelais + Tarte Dijon + Pain Brié | Brittas Kochbuch: Quiche Lorraine + Axoa de Canard d’Espelette (Baskische Entenhackfleischpfanne) + Coq au Riesling + Chouquettes | Pane-Bistecca: Geroestetes Knochenmark auf zwei Arten – Os a Moelle + Gougères von Alain Ducasse – Delicious French Finger-food + Vanilla Caramel Madeleines + Rhabarber Tarte Tatin + Vanilla Souffle | Brotwein: Französische Baguettes + Französisches Landbrot + Crepes und Galettes + Galette bretonne: Grundrezept und „complète“ mit Schinken, Käse, Ei| Zimtkringel: Tarte Bourdaloue | Fränkische Tapas: Tarte Tatin | SilverTravellers: Französisches Gulasch mit Pilzen und Rotwein | Chili und Ciabatta: Fondant au chocolat + Le broufado – Schmorgericht aus der Camargue + Chinois alsacien – Schneckekueche aus dem Elsass + Königinpastetchen mit Kalbsbries und Morcheln – Bouchées à la reine, ris de veau et morilles | Möhreneck: Crème caramel (vegan) | Turbohausfrau: Radieschenblättersuppe | Langsam kocht besser: Blanquette de Veau (Kalbsfrikasse aus dem Slowcooker) | SalzigSüßLecker: Bretonische Vorspeisen aus Concarneau – Vive la France | Salon Matilda: Matcha Macarons, Avocado, Lemon Curd | Kaffeebohne: Zwiebel-Tarte | Helden der Vorzeit: Cuisine francaise: Schoko-Kuchen – Gâteau reine de Saba | Tanjas bunte Welt: Crepe Suzette | Coffee2Stay: Französisches Käsesoufflé | Tanz auf der Tomate: Le Croque Monsieur

Rezension | Poilâne: The Secrets of the World-Famous Bread Bakery

Die kulinarische Weltreise führt uns diesen Monat nach Frankreich. Mit diesem Beitrag verschaffte ich mir erst einmal einen Überblick über die bereits vorhandenen Rezepte mit eindeutigem Bezug zu Frankreich.

Für das Trostkochen bei Peggy reichte ich ein Brot im Stil von Poilane ein, das ich im ersten Jahr des Bestehens dieses Foodblogs im Jahre 2005 backte. Im Original probierte ich dieses Brot noch nie, weder in Paris, noch London, noch in Berlin. Im Oktober 2019 erschien

von Apollonia Poilâne. Sie ist die Enkelin von Pierre Poilâne, der die Bäckerei im Jahre 1932 in Paris eröffnete. Der Blick ins Buch machte neugierig.

Die drei Rezensionen aus Deutschland schwankten zwischen wahrer Begeisterung und großer Enttäuschung. Das hinderte mich jedoch nicht daran, das Buch zu bestellen, um die weltberühmte Bäckerei in Paris zumindest auf dem Papier zu besuchen.

Gleich das erste Rezept ist eine Heimbäckerversion der Miche Poilâne, der große Brotlaib mit dem stilisierten P, der die Bäckerei berühmt machte: Ein „schnelles“ Rezept mit Sauerteig und Hefe, das in einem Dutch oven gebacken wird. Das hatte so gar nichts mit meinen Vorstellungen zu tun, die ich nach beiden Broten hatte. Das Aroma entwickelten beide Brote während einer Teigruhe über Nacht im Kühlschrank. Die Heimbäckerversion ist in knapp drei Stunden im wahrsten Sinne des Wortes gebacken.

Das eindeutig auf den US-amerikanischen Markt ausgerichtete Buch bietet für mich als „erfahrene“ Hobby-Brotbäckerin an Technik wenig Neues. Die von mir so verhassten Cup-Maße sind auch in metrischen Einheiten angegeben, ein europäischer Bäcker würde aber sicher kein Pfund Mehl von 450 Gramm verwenden. Die Umrechnungen von Löffelmaßen in Gramm gelingen auch nur bedingt: 1 gestrichener Esslöffel Zucker entspricht 15 Gramm, bei Poilâne nur 13 Gramm.

Poilâne: The Secrets of the World-Famous Bread Bakery ist aber schön bebildert und enthält nützliche Tipps zur Aufbewahrung von Brot, zeigt, wie so ein Riesenlaib aufgeschnitten wird und gibt Anregungen, altbackenes Brot noch sinnvoll zu verwenden. Daraus Eis zu machen, ist eine interessante Idee.

In dem Buch finden sich zahlreiche Rezepte für Brot und was man daraus machen kann z.B. für Brotchips, Brotmüsli, Brioche-Schlagsahne, einfache Gerichte wie Tartine for’Bon und und und … ein Rezept für den perfekten Toast. Sauerteig mit aktiven Joghurtkulturen anzusetzen, hat mich, sagen wir, überrascht. Den Starter jeden Tag auffrischen zu müssen und dabei die Hälfte an Freunde zu verschenken, erinnert mich sehr an den „Hermann“ der 80er Jahre. Den habe ich schon damals anders weitergeführt.

Es ist nicht unbedingt das Buch, das ich erwartete, aber es ist durchaus dazu geeignet, sich nach Paris zu träumen. Und angesichts von 38,75€ inkl. Versandkosten für ein echtes Pain Poilane nach Hause, stimmt mich dann der Kauf des Buches nach der anfänglichen Enttäuschung wieder versöhnlich. Eine Zierde in meinem überquellenden Kochbuchregal ist es allemal.

ausprobierte Rezepte:

Sauerteigbrot-im-Poilâne-Stil
Sauerteigbrot im Poilâne-Stil
Tartine-for'Bon
Tartine for’Bon
Avocado Tartine mit Banane und Zitrone
Avocado Tartine mit Banane und Zitrone
Kastenbrot mit Pfeffer
Kastenbrot mit Pfeffer
Orgeat-Sirup hausgemacht
Orgeat
La Mauresque
La Mauresque

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weiter Mitreisende und deren Rezepte:

Volkermampft: Boeuf Bourguignon – das französische Gulasch + Pain au cafe – Espresso Brot + Le pain au levain – Französisches Weizenbrot + Pain Marette (pain de campagne) – französisches Weißbrot + Bouillabaisse à la Marseille – die klassische französische Fischsuppe | Backmaedchen 1967: Éclairs mit Crème pâtissière + Clafoutis-französischer Kirschauflauf | zunehmend wild: Mousse au chocolat mit Sanddorn-Honig | magentratzerl: Galette mit Sardine und eingelegter Zitrone + Gefüllte Artischocken + Kouign patates – Bretonische Kartoffel-Käseplätzchen | Küchenmomente: Französischer Himbeer-Marmorkuchen (Cake marbré framboise) + Financiers aux myrtilles – Kleine Mandelkuchen mit Blaubeeren aus Frankreich | Liebe & Kochen: Eclairs au Chocolat et Café | Mein wunderbares Chaos: Cannelés Bordelais + Tarte Dijon + Pain Brié | Brittas Kochbuch: Quiche Lorraine + Axoa de Canard d’Espelette (Baskische Entenhackfleischpfanne) + Coq au Riesling + Chouquettes | Pane-Bistecca: Geroestetes Knochenmark auf zwei Arten – Os a Moelle + Gougères von Alain Ducasse – Delicious French Finger-food + Vanilla Caramel Madeleines + Rhabarber Tarte Tatin + Vanilla Souffle | Brotwein: Französische Baguettes + Französisches Landbrot + Crepes und Galettes + Galette bretonne: Grundrezept und „complète“ mit Schinken, Käse, Ei| Zimtkringel: Tarte Bourdaloue | Fränkische Tapas: Tarte Tatin | SilverTravellers: Französisches Gulasch mit Pilzen und Rotwein | Chili und Ciabatta: Fondant au chocolat + Le broufado – Schmorgericht aus der Camargue + Chinois alsacien – Schneckekueche aus dem Elsass + Königinpastetchen mit Kalbsbries und Morcheln – Bouchées à la reine, ris de veau et morilles | Möhreneck: Crème caramel (vegan) | Turbohausfrau: Radieschenblättersuppe | Langsam kocht besser: Blanquette de Veau (Kalbsfrikasse aus dem Slowcooker) | SalzigSüßLecker Bretonische Vorspeisen aus Concarneau – Vive la France | Salon Matilda: Matcha Macarons, Avocado, Lemon Curd | Kaffeebohne: Zwiebel-Tarte | Helden der Vorzeit: Cuisine francaise: Schoko-Kuchen – Gâteau reine de Saba | Tanjas bunte Welt: Crepe Suzette | Coffee2Stay: Französisches Käsesoufflé | Tanz auf der Tomate: Le Croque Monsieur

Bärlauchtarte

Als dieser Tweet

in meiner Timeline auftauchte, bestellte ich sofort Ziegenfrischkäse und Eier bei Marktschwärmer Kiel, denn in meinem Garten wuchs der Bärlauch üppig. Also schnell noch die

Bärlauchtarte

Bärlauchtarte

ins Blog gestellt, bevor der Spargel endgültig den Bärläuch ablöst. Geschmeckt hat die Bärlauchtarte sehr köstlich. Nächstes Jahr backe ich die bestimmt noch einmal, wenn der Bärlauch wieder so schön im Garten sprießt. Ein wirklich schönes Rezept mit lauter Zutaten aus Schleswig-Holstein, nur das Mehl stammt aus Norddeutschland und der Pfeffer daher, wo er wächst.

Bärlauchtarte

Menge: 12 Stücke, 1 Tarteform Ø 26 cm

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Zutaten:

BODEN

  • 1 Handvoll Bärlauch; Ulrike: etwa 30 Gramm, gewaschen, Stiele entfernt, gehackt
  • 75 Gramm Butter, zimmerwarm
  • ½ TL Salz
  • 3 Teel. Weißwein
  • 150 Gramm Mehl, gesiebt; Ulrike: Dinkelmehl Type 630
  • Butter für die Form
  • Mehl zum Bearbeiten

BELAG

  • 1 Handvoll Bärlauch; Ulrike: etwa 30 Gramm, gewaschen, Stiele entfernt, gehackt
  • 250 Gramm Ziegenfrischkäse
  • 150 ml SahneB004WW9PB2*
  • 3 Eigelb, Größe M
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Eiklar, Größe M, zu Eischnee geschlagen

QUELLE

978-3941641365978-3941641365

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Kräuterküche: Zauberhafte Rezepte von den
Siefersheimer Kräuterhexen
978-3941641365 style=*
ISBN: 978-3941641365
über Valentinas Kochbuch

ZUBEREITUNG

  1. Butter mit Salz, Weißwein und Mehl sowie gehacktem Bärlauch zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer Kugel formen, in eine dicht schließende Dose geben und ca. 1 Stunde kalt stellen.
  2. Den Backofen auf 220 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  3. Eine TarteformB0016ZS6GS* mit Butter einfetten. Den Teig dann auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwas größer als die Tarteform ausrollen. Die Form damit auslegen, auch die Ränder bedecken.
  4. Für den Belag den gehackten Bärlauch zusammen mit Ziegenfrischkäse, Sahne und Eigelb pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Zum Schluss den Eischnee unter die Masse heben. Diese dann gleichmäßig auf dem Teig verstreichen und im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen.
  6. Warm oder kalt als Lunch at Work servieren.

Gesamtzeit: 40 Minuten + Kühlzeit für den Teig
Vorbereitungszeit:20 Minuten
Koch-/Backzeit: 20 Minuten

 
 
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Rhabarberkuchen à la Nielsens Kaffeegarten auf Sylt

Ich wohne ja da, wo andere Leute Urlaub machen, auch wenn süddeutsche Ministerpräsidenten das nicht im Blick haben. Ab dem 04.Mai dürfen die Zweitwohnungsbesitzer endlich wieder auf die Inseln und Halligen in Schleswig-Holstein. „Wi bliev to hus“ und essen

Rhabarberkuchen à la Nielsens Kaffeegarten auf Sylt

Rhabarberkuchen à la Nielsens Kaffeegarten auf Sylt

Als Jugendliche verbrachte ich einige Sommerferien im Pidder-Lüng-Haus in Hörnum, der Inselhype ging damals an mir vorüber. Man fuhr mit dem Bus über Dänemark und der Fähre von Rømø nach Sylt. Mit dem Zug bzw. Autozug bin ich erst am Anfang meiner beruflichen Laufbahn auf die Insel Sylt gefahren. Ich hatte in der Forschungstation des Alfred-Wegner-Institutes in List zu tun und erinnere mich an ein Fischbrötchen von der nördlichsten Fischbude.

Mit dem Rhabarberkuchen à la Nielsens Kaffeegarten reisen wir zumindest auf dem Teller nach Keitum, bis der Kaffeegarten wieder öffnen darf und man den Kuchen dort verzehren kann. Uns hat der Rhabarberkuchen sehr gut geschmeckt, der relativ süße Boden harmoniert hervorragend mit der Säure des Rhabarbers in der Füllung.

Bevor das Rezept meiner Version kommt, möchte ich noch auf den Apfelkuchen des Sansibar in Rantum hinweisen, auch mit dem holt man sich Inselfeeling auf den Teller.

Rhabarberkuchen à la Nielsens Kaffeegarten auf Sylt

Menge: 1 Springform 26 cm Ø

Rhabarberkuchen à la Nielsens Kaffeegarten auf Sylt
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Zutaten:

    BODEN

  • 200 Gramm Mehl; Ulrike: Dinkel Type 630
  • 1 Teel. WeinsteinbackpulverB07RXP5V5*
  • 75 Gramm Butter, in kleinen Würfeln
  • 60 Gramm Zucker
  • 10 Gramm Vanillezucker
  • 1/4 Teel. Salz
  • 1 Ei, Größe M

BELAG

  • 500 Gramm Rhabarber, geputzt in 1 cm große Stücke geschnitten
  • 600 Gramm Saure Sahne; Ulrike; Crème Fraîche der Meierei Horst
  • 6 Eier, Größe M
  • 150 Gramm Zucker
  • 100 Gramm Mehl; Ulrike: Dinkel Type 630
  • 1/4 Teel. Salz
  • 1/2 Zitrone, der Saft

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Tastesheriff

ZUBEREITUNG

  1. Mehl mit Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen, gewürfelte Butter, Zucker, Salz und Ei zufügen und zu einem Mürbeteig verkneten. In ein dicht verschließbares Gefäß geben und 30 Minuten kühl stellen.
  2. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  3. Eine Springform von 26 cm Ø einfetten und 2/3 des Mürbeteig auf dem Boden der Springform ausrollen. Aus dem restlichen Drittel einen mindestens 5 cm hohen Rand formen.
  4. Ein Drittel der Rhabarberstücke auf dem Boden verteilen.
  5. Die Eier mit dem Zucker mit Hilfe des Schneebesens der Küchenmaschine aufschlagen, nach und nach die saure Sahne, bzw. Crème fraîche zufügen. Anschließend das gesiebte Mehl und den Zitronensaft unterrühren. Den restlichen Rhabarber einrühren und die Masse in die Springform geben.

Gesamtzeit: 1 Stunde 30 Minuten
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Koch-/Backzeit: 1 Stunde

 
 
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