Jahresrückblick #Foodblogbilanz2020

Es ist jetzt Tradition, dies ist meine 7. Foodblogbilanz, nach #Foodblogbilanz2014, #Foodblogbilanz2015, #Foodblogbilanz 2016 und #Foodblogbilanz2017 und #Foodblogbilanz2018 und #Foodblogbilanz2019

Feed me up before you go-go laden dieses Jahr wieder zur

Foodblogbilanz

Foodblogbilanz Best Nine Blogbeiträge 2020 bei Küchenlatein

Ins Leben gerufen wurde das Event von Sabine von Schmeckt nach mehr, dann rief Sina, die Giftige Blonde zur Bilanz auf, entschloss sich aber 2020 ihr Blog einzustampfen. Wie schön, dass Feed me up before you go-go seit letztem Jahr die Tradition fortsetzen

Die christlichen Feiertage sind vorbei …

Nach dieser Statistik gehören rund 45 % der bundesdeutschen Bevölkerung keiner christlichen Religionsgemeinschaft an. Viren ist es egal, welche Feiertage gerade sind. Geschenke kann man auch zu einer anderen Zeit austauschen, wenn es nicht (mehr) nötig ist, Kontakte zu reduzieren. Traurige Bilanz: Die Zahlen steigen …

1. Was war 2020 dein erfolgreichster Blogartikel?

Wie schon im Jahre 2018 war der Kartoffelsalat nach Alfons Schuhbeck der am meisten aufgerufene Artikel dieses Jahr, dicht gefolgt von der Burgersoße nach Frank Rosin. Erst an 3. Stelle kommt das Rezept aus dem Jahr 2011 Lea Linsters Bouneschlupp – Bohnensuppe, der meist gelesene Blogartikel in den Jahren 2019, 2017 und 2016

Auch in diesem Jahr sind es nicht die Rezepte aus dem aktuellen Jahr, die häufig aufgerufen werden, sondern alles ältere Beiträge.

Von dem im Jahre 2020 veröffentlichten Blogartikeln ist der Beitrag zur Berliner Küche

Moppelkotze – Eintopf mit grünen Bohnen

Moppelkotze - Eintopf mit grünen Bohnen

der am meisten aufgerufene.

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Erdbeer-Käseschnitten zum 15. Bloggeburtstag: Mein Blog ist weder hipp noch Nische, außerdem esse ich weder tierfrei noch clean, aber es ist noch da. Genau wie Gabi – geschätze Bloggerkollegin und Kochbuch(mit)Autorin freue ich mich über langjährige Blogbegleiter wie Barbaras Spielwiese, Brot und Rosen, Chili & Ciabatta, Genial Lecker, Kaffeebohne und Kochtopf.

Der Irischer Apfelkuchen zeigt meinen Umgang mit DER Situation und Mantecados ist Ausdruck dafür, wie sehr mir dieser Weihnachtsrummel auf die Nerven ging. Ja, Weihnachten ist dieses Jahr anders, aber dieses christliche Fest ist doch wirklich mehr als Adventsmärkte mit Punschgelagen, Überbieten an Dekoration und sinnfreier Geschenkekonsum … Wenn christliche Tradtionen gepflegt werden sollen, dann sollte sich auch an diese gehalten werden.

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Gut gefallen mir die Rezepte, die im Rahmen Kulinarischen Weltreise, die im Februar 2018 startete und seitdem weiter um die Welt führte. Großartige Rezeptanregungen bekomme ich von meinen Blogger-KollegInnen, die im Rahmen „Saisonal schmeckt’s besser! Der Foodblogger-Jahreskalender“ grandiose Rezeptideen für Gemüse der Saison veröffentlichen. Die Rezepte werden in ebooks von Nadine zusammengestellt, mit einem click gelangt man zu den ebooks.

Außerdem entdeckte ich das Foodblog Fluffig&Hart im Rahmen der Aktion Koch mein Rezept. Die koreanische Küche liegt mir mehr als angenommen und lernte, dass in der koreanischen Küche ohne Frühlingszwiebeln gar nichts geht.

4. Welches der Rezepte, die du 2020 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Von den 108 im Jahr 2020 veröffentlichen Rezepten habe ich drei Rezepte mehrfach gekocht:

1. Das Kimchi nach Valentinas Kochbuch setze ich mehrfach an. Ich habe es sogar geschafft, es zu verbloggen. Fermentiertes Gemüse trägt zu einer gesunden Darmflora und somit zu einem gesunden Immunabwehr bei. Kann in diesen Tagen nicht verkehrt sein.

Kimchi

2. Torta di Mele schmeckt köstlich und wurde je nach Anlass in zwei verschiedenen Portionsgrößen gebacken, denn die Apfelernte fiel dieses Jahr üppig aus.

Torta di Mele

3. Und den Apfelsinenkuchen mit Schokolade und Mandeln gabe es zweimal: Zum einen weil Mandeln und Schokoladentropfen aufgebraucht werden „mussten“ und der Inschennör einen Puffer wünschte.

Apfelsinenkuchen mit Schokolade und Mandeln

5. Was hat dich im Zusammenhang mit Kochen, Essen oder deinem Blog 2020 beschäftigt und warum?

DIE Situation, keine Frage. Das spiegelt sich sogar in der Blogstatistik wieder, Rhabarberkompott einkochen, Johannisbeerkompott einkochen, Schnittlauchblütenessig, Dickmilch hausgemacht, Vom Roggensauerteig zum Weizen- Dinkel- oder x-beliebigen Sauerteig, alles Blogpost zum Selbermachen in der heimischen Küche.

Ich habe schon immer gekocht/gebacken und hatte Freude daran, Rezepte ins Blog zu stellen. Dieses Jahr fiel es mir zugegebenermaßen schwerer, Neues auszuprobieren und zu verbloggen. Ich bin dankbar dafür, dass ich kochen und backen kann und eine gewisse Vorratshaltung betreibe. Frei nach dem Motto

Was ich brauche, habe ich, was ich nicht habe, brauch ich nicht.

So tangierten mich leere Regale bei Mehl, Hefe und Toilettenpapier nicht wirklich.

Wenn ich etwas Neues ausprobierte, fand es nicht unbedingt den Weg ins Blog. Beim Aufräumen der Bilder von 2020 fand ich viele Bilder, deren Rezepte ich weder im Blog noch in meiner offline-Datenbank erfasste. Dank meiner nicht vollständig dem Altpapier zum Opfer gefallenen lose-Blattsammlung konnte ich mindestens 20 weitere Rezepte den Bildern zuordnen und in meine offline-Datenbank aufnehmen.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Sie auch Punkt 3, Gerichte aus der koreanischen Küche trafen den Geschmack des durch und durch norddeutschen Gaumens.

koreanische Hackfleischbällchen

koreanische Hackfleischbällchen

koreanischer Gurkensalat

koreanischer Gurkensalat

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Nun, gut oder lustig sind die Suchbegriffe nicht, aber es ist erstaunlich, über welche Suchbegriffe Küchenlatein gefunden wird: einkochen im schnellkochtopf | schokoladig Latein | | küchenlatein| Besonders lustig ist „bouneschlupp“ nicht, aber führt zu einem der am häufigsten aufgerufenen Artikel im Blog: Bouneschlupp

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2021?

Gesundheit, vor allem ein Ende DER Situation. Letzteres dürfte wohl eher für 2021 Wunschdenken sein. Ich hoffe sehr, dass sich viele Menschen impfen lassen werden. Der Inschennör und ich werden das auf jeden Fall tun. Wir sind frühestens im 3. Durchgang dran. Dann wünsche ich mir wieder Durchhaltevermögen für ein weiteres Jahr, das Küchentagebuch zu füllen.

Vielen Dank an Steffen und Sabrina für die Einladung Anregung zum Jahresrückblick. Dort im Blog findet man auch die Links zu weiteren Bilanzen.

Ich wünsche allen meinen LeserInnen und BlogkollegInnen einen guten Rutsch ins Jahr 2021 und hoffe, dass diese mir gewogen bleiben. Bleibt oder werdet gesund!

weitere Foodblogbilanzen findet Ihr bei:

Feed me up before you go-go | Leberkassemmel und mehr | Jessis Schlemmerkitchen | Möhreneck | Chestnut & Sage | Sanddorn und Seegras | Jenny is baking | Langsam kocht besser | Danielas Foodblog | Nilas Welt | La Pâtisserie | Der Reiskoch | Herbs & Chocolate | Mehr Genuss | Unter Freunden | Küchenliebelei | Das Überseemädchen | Schöner Tag noch | Katrins Backblog | Birgonia | Doc Eva | Volker mampft | Ayses Kochblog | Veggielicious | Chez Kim-Joëlle | Die Kunst des Backens | Löffelgenuss | Ninamanie | Mein wunderbares Chaos | Zimtkringel | Elbcuisine | Brotwein | Volker kocht | Wallygusto | Kochtopf | Brittas Kochbuch | Vive la réduction | Barbaras Spielwiese

Gerstel – Vierkornbrot

Bislang kannte ich Gerstel als reifen, mit Mehl veriebenen Sauerteig. Dazu ist Gerstel (Bräu) ein alkoholfreies Bier der Privatbrauerei Eichbaum. Das

Gerstel – Vierkornbrot

Gerstel - Vierkornbrot

wäre fast in Vergessenheit geraten, wenn Robert mich nicht dazu animiert hätte, auszumisten. Vieles blieb ungebloggt, dieser Eintrag war aber schon fast fertig. So darf das Brot als vorletzter Eintrag – es folgt noch die Foodblogbilanz – ins Blog. (Brot)backen wurde ja dieses Jahr zum Hobby vieler, anders sind die langen Lieferzeiten bei Mühlen und die (schon wieder) leeren Mehlregale nicht zu erklären.

Das Vierkornbrot aus Weizen, Roggen, Dinkel und Gerste erhält durch die gekochten Körner Biss, das Bier gibt dem Brot einen herzhaften Geschmack.

Gerstel – Vierkornbrot

Menge: 1 Brot

Gerstel - Vierkornbrot

Gerstel ist ein Vierkornbrot, das mit Weizenbier statt Wasser zubereitet wird. Neben Weizen kommen noch Rogen und Dinkel sowie gekochte Gerstenkörner in den Teig.

Zutaten

KOCHSTÜCK

  • 50 Gramm Gerstenkörner
  • 250 Gramm Wasser

HAUPTTEIG

  • Kochstück
  • 400 Gramm Weizenmehl Type 550
  • 50 Gramm Roggenvollkornmehl
  • 50 Gramm Dinkelmehl Type 1050
  • 300 – 330 Gramm Weizenbier, Raumtemperatur
  • 11 Gramm Salz
  • 6 Gramm Frischhefe entsprechend 1,7 Gramm Trockenhefe

QUELLE

BROT 06/2020

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
BROT 06/2020

ZUBEREITUNG

  1. Für das KOCHSTÜCK die Gerstenkörner mit kaltem Wasser abspülen, abtropfen lassen und in einen Topf geben. Wasser zufügen, aufkochen und so lange köcheln lassen, bis die Körner weich werden. Abgedeckt abkühlen lassen und über nacht in den Kühlschrank stellen.
  2. Alle Zutaten für den HAUPTTEIG erst 3 Minuten langsam (KitchenAid Stufe 1) und dann 5 Minuten schneller (KitchenAid Stufe 3) kneten. Danach 5 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Den Teig nach einer und zwei Stunden dehnen und falten.
  3. Den Teig zunächst zu einer Kugel formen, kurz entspannen lassen, danach zu einem länglichen Laib formen. Mit dem Schluss nach oben in ein gut bemehltes Gärkörbchen legen und 50 – 60 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.
  4. Den mit einem Backstein bestückten Backofen rechtzeitig auf 240 °C vorheizen.
  5. Den Teigling auf einen Backschieber stürzen, einschneiden und in den Ofen einschießen. Dampf auslösen und die Temperatur auf 230 °c herrunterregeln. Nach 10 Minuten den Dampf ablasen und weitere 20 Minuten backen.

Gesamtzeit: 7,5 – 8 Stunden
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 40 Minuten

 
 
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Kimchi Pancakes

Als ich mein Kimchi bei Instagram postete, gab mir Sonja von Fluffig&Hart, den Rat, „aus dem Saft“ drumrum leckere

Kimchi Pancakes

Kimchi Pancakes

mit Frühlingszwiebeln zu machen. Sonja selbst hat dafür (noch) kein Rezept im Blog, daher griff ich auf ein Rezept von Nicole Stich zurück. Von den Burgern war noch Southwest Chipotle Sauce übrig, die passt hervorrragend dazu.

Kimchi Pancakes

Menge: 2 Portionen

Kimchi Pancakes Collage

Kimchi Pancakes sind superschnell zusammengerührt und in Asien ein beliebter Snack. Statt Wasabi/Siracha-Mayonnaise passt aber auch Southwest Chipotle Sauce

Zutaten

  • 150 Gramm Kimchi mit Flüssigkeit
  • 1 Ei, Größe M
  • 1/2 Teel. koreanische Chiliflocken, Gochugaru
  • 1 Frühlingszwiebel, weiße und hellgüne Teile gehackt
  • 25 Gramm Weizenmehl Type 405
  • 25 Gramm Kartoffelstärke
  • 1/8 Teel. Zucker
  • 1/8 Teel. Meersalz, fein
  • 1,5 Essl. Öl
  • 1 Teel. Sesamsaat
  • würzige Chilicreme, z.B. Sriracha Mayo Sauce zum Servieren; Ulrike: Southwest Chipotle Sauce

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Nicole Stich

ZUBEREITUNG

  1. Ein Sieb in eine Schüssel hängen. Den Kimchi samt der Flüssigkeit in das Sieb geben und den Kohl mit einer Suppenkelle gut ausdrücken — es sollten mindestens 1,5 bis 2 EL Kimchi-Flüssigkeit herausgepresst werden, damit die Pancakes den typischen Geschmack und die typische Farbe bekommen. Ist der Kimchi sehr trocken, vor dem Ausdrücken erst noch mit 1 bis 1,5 EL Wasser verrühren und kurz stehen lassen. Die Eier und Chiliflakes zur Kimchi-Flüssigkeit in die Schüssel geben, verrühren.
  2. Ausgedrückten Kimchi fein hacken. Gehacktes Zwiebeln und Kimchi mit dem Mehl und der Kartoffelstärke zur Eiermischung geben. Alles mit einer Gabel verrühren, dabei esslöffelweise so viel Wasser dazugeben, bis der Teig sämig, aber eher dickflüssig ist. Mit Zucker und Salz würzen.
  3. In einer Pfanne nacheinander etwas Öl erhitzen und darin 2 Pancakes backen: Etwa 140 Gramm des Teiges in die Mitte der Pfanne schöpfen und den Teig mit dem Löffelrücken zu einem runden, dicken Pfannkuchen verteilen. Mit etwas Sesamsamen bestreuen und den Pancake 2 bis 3 Minuten bei mittlerer Hitze stocken lassen. Sobald die Unterseite goldbraun ist, den Pancake mit einem Pfannenwender umdrehen und auch die andere Seite bräunen.
  4. Fertige Pancakes aus der Pfanne nehmen, vierteln, sechsteln oder ähnlich einem Schachbrett in mundgerechte Stücke schneiden. Die Pancakes auf Teller verteilen, mit Frühlingszwiebelringen und Sesamsamen bestreuen und heiß mit der Chilicreme oder auch pur servieren.
  5. Für die Wasabimayonnaise unter selbst hergestellter odeein Fertigprodukt Wasabipaste nach Geschmack unterheben. Die Mayo mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und zugedeckt kühlstelen.

Gesamtzeit: 30 Minuten
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 4 – 6 Minuten

 
 
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Schwarzbier-Buns

Den beiden Inschennören gelüstete es nach Burgern mit Southwest Chipotle Sauce Da vernünftige Burger Buns bei meinem Lieblingssupermarkt gerade ausgelistet wurden, musste ich selbst Hand anlegen. Für die

Schwarzbier-Buns

Schwarzbier-Buns

waren bis auf das Schwarzbier alle Zutaten im Haus und ich konnte den Rest Gänseschmalz vom Rotkohl verwenden. Die im Originalrezept verwendeten Getreide Emmer und Kamut ersetzte ich durch Dinkel bzw. Weizen.

Schwarzbier-Buns

Menge: 10 Stück

Schwarzbier-Buns

In den Schwarzbier-Buns sorgten Schwarzbier und Gänseschmalz für Aroma und Saftigkeit.

Zutaten

VORTEIG

  • 50 Gramm Dinkelvollkornmehl
  • 25 Gramm Schwarzbier; Ulrike Köstritzer *
  • 0,5 Gramm Frischhefe oder 0,2 Gramm Trockenhefe

KOCHSTÜCK

  • 15 Gramm Dinkelvollkornmehl
  • 75 Gramm Schwarzbier; Ulrike Köstritzer *
  • 10 Gramm Salz

HAUPTTEIG

  • Vorteig
  • Kochstück
  • 200 Gramm Weizenmehl Type 550
  • 235 Gramm Dinkelvollkornmehl
  • 230 Gramm Schwarzbier; Ulrike Köstritzer *
  • 50 Gramm Roggenrot 100 % Hydratation
  • 50 Gramm Gänseschmalz
  • 30 Gramm Honig
  • 5 Gramm Frischhefe oder 1,5 Gramm Trockenhefe

ZUM BESTREUEN

  • Sesam

QUELLE

Brot 04/20

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
BROT 04/2020

ZUBEREITUNG

  1. VORTEIG: Die Zutaten von Hand verkneten und abgedeckt 12 h bei Raumtemperatur stehen lassen.
  2. KOCHSTÜCK zur gleichen Zeit wie den Vorteig ansetzen: Die Zutaten unter Rühren aufkochen, bis die Masse andickt. Das Kochstück in eine verschließbare Schüssel umfüllen, abkühlen lassen und in den Kühlschrank stellen
  3. HAUPTTEIG: Die Zutaten mit der Küchenmaschine auf langsamer Stufe (KitchenAid Stufe 1) 8 Minuten mischen, dann weitere 6 Minuten auf schnellerer Stufe (KitchenAid Stufe 3) kneten, bis ein fester, glatter Teig entstanden ist.
  4. Den Teig abgedeckt 30 Minuten bei Raumtemperatu gehen lassen und danach für weitere 10 – 18 h im Kühlschrank reifen lassen.
  5. Den Teig direkt aus dem Kühlschrank auf einer bemehlten Arbeitsfläche in in 10 Stücke à 95 Gramm teilen. Die Teiglinge rundschleifen, die Oberfläche mit Wasser benetzen. Die feuchte Oberflähe entweder in Seam drücken oder mit Sesam bestreuen. Abgedeckt 1,5 – 2 h gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.
  6. Den Backofen rechtzeitig auf 20 °c vorheizen. Die Teiglinge nach Geschmack einschneiden und in der Mitte des Backofens etwa 16 – 18 Minuten backen.

Gesamtzeit: 25 – 35 Stunden
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 16 – 18 Minuten

 
 
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mehr Burger-Buns bei Küchenlatein

Kimchi aus Chinakohl mit Birne

Vor zwei Jahren machte ich bei Olaf Schnelle einen Fermentierkurs und fermentierte seit dem fröhlich darauf los. Mehrfach setzte ich bereits

Kimchi aus Chinakohl mit Birne

Burger mit Kimchi aus Chinakohl

an, doch ins Blog schaffte es dieses köstliche Rezept bislang nicht. Höchste Zeit, das nachzuholen. Es macht sich gut als Beilage zu Burger. Sonja von Fluffig&Hart gab mir den Tipp, die Flüssigkeit für Kimchi-Pfannkuchen zu verwenden. Die werde ich als nächstes ausprobieren.

Kimchi aus Chinakohl mit Birne

Menge: 1 Glas 850 – 1000 ml

Kimchi aus Chinakohl mit Birne

Kimchi aus Chinakohl mit Birne erhält durch die mit fermentierte Birne einen besonderen Pfiff.

Zutaten

  • 1 Chinakohl, Strunk entfernt in mundgerechte Stücke geschnitten; Ulrike 763 Gramm
  • 2 % Salz bezogen auf die vorbereitete Kohlmenge; 15 Gramm
  • 20 Gramm Gochugaru, koreanisches Chilipulver
  • 1/2 Birne, entkernt und grob zerkleinert
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 Essl. Zucker
  • 25 Gramm Ingwer
  • 3 Essl. Fischsauce
  • 3 Frühlingszwiebeln in feine Röllchen geschnitten
  • 2 klein. Oder 1 große Möhre, in Julienne-Streifen geschnitten *
  • Schnappdeckelglas mit 1000 Füllmenge oder entsprechender Größe

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Valentinas Kochbuch

ZUBEREITUNG

  1. Kohlstücke mit 2 % Salz vermischen und etwa 1 Stunde ziehen lassen Die knackige Blattstruktur sollte sich jetzt zu einer weicheren verändert haben.
  2. Gochugaru, Birnenstücke, Knoblauchzehen, Zucker, Ingwer, Fischsauce, 1 TL Salz und etwas Wasser mit dem Stabmixer zu einer Paste pürieren. Abschmecken.
  3. Möhren und Frühlingszwiebeln wiegen und 2 % Salz zufügen. Kohl, Möhren-Frühlingszwiebel-Gemüse in einer großen Schüssel am besten mit den Händen und der Paste
    gleichmäßig vermischen. In das Glas abfüllen und mit einem Gärgewicht beschweren. 24 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen, dann die Gläser in den Kühlschrank stellen.
  4. Nach 3 Tagen ist das Kimchi verzehrbereit. Je nachdem wie lange ein Glas steht, setzt sich alle Flüssigkeit ab und der Kohl oberhalb ist trocken.

Wichtig: Bitte in jedem Fall Gochugaru verwenden. Im Vergleich zu Pul Biber und chinesischen Chilipulver ist es deutlich milder und fruchtiger.
Gesamtzeit: 1 Woche
Vorbereitungszeit: 15 Minuten

 
 
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