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Dänemark in Kiel

Dänemark in Kiel? DIE Situation ist noch nicht vorbei, die Impfquote noch nicht ausreichend. Die Maßnahmen werden gelockert, Hauptsache Urlaub und viele Leute in Stadien unterbringen. Uns flatterte gerade ein Urlaubsangebot ins Haus, der Inschennör und ich waren uns einig: So einen Urlaub wollen wir nicht. Schließlich wohnen wir ja da wo, andere Leute Urlaub machen. Wir gönnen uns also ein so oft propagiertes „Mikroabenteuer“ und folgen den dänischen Spuren in Kiel als Einstimmung für die kulinarische Weltreise nach Dänemark im August mit einer Fahrradtour nach diesem Rundgang nach.

Dänemark in Kiel
Dänemark und Schleswig-Holstein sind eng miteinander verbunden wie die Geschichte zeigt. Knapp 100 Jahre gehörte Kiel zum Dänischen Gesamtstaat (1773 – 1864) und seit 101 Jahren verläuft die Grenze zwischen Schleswig-Holstein und damit zwischen Deutschland und Dänemark so, wie sie jetzt ist. Der Parkfriedhof Eichhof ist eine Oase im lärmenden Großstadtalltag. Mir dient er auch als „Abkürzung“ wenn ich zu Fuß zum Augenarzt muss. Die Wissenslücke, dass sich dort das Grab des ersten Professors für dänische Literatur an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel befindet, wurde jetzt geschlossen.

1811 nahm Jens Immanuel Baggesen den Ruf der Universität Kiel, die damals eine königlich-dänischen Universität war, an und lehrte dort bis 1813 als Professor für dänische Sprache und Literatur.

Forstbaumschule

Auf dem Nordfriedhof befindet sich das Denkmal für die Gefallenen der Schleswig-Holstein-Armee 1848-1850 im 1. Schleswig-Holsteinischen Krieg. Das Ergebnis dieses Krieges: Der Landesteil Schleswig blieb endgültig unter dänischer Kontrolle und wurde von einem außerordentlichen Regierungskommissar verwaltet. Holstein wurde durch preußische und österreichische Bundestruppen befriedet, die Schleswig-Holsteinische Armee wurde am 1. April 1851 aufgelöst.

Weiter ging es zur Forstbaumschule, der älteste Park Kiels. Die Forstbaumschule war ursprünglich eine von zwei königlich-dänischen Forstlehranstalten, um mit den dort herangezogenen Bäumen herrschenden Holzmangel in Dänemark entgegenzuwirken. Der Kieler Professor August Niemann wurde der Kieler Forstlehranstalt ernannt, an ihn erinnern heute der 1869 nach ihm benannte Niemannsweg und seit 2002 ein Gedenkstein auf dem Gelände der Forstbaumschule. 1904/05 entstand an der Stelle des alten Forstaufseherhäuschens das heute noch bestehende Gastwirtschaftsgebäude.

In der 1909 eingeweihten Kunsthalle zu Kiel finden sich zahlreiche Werke dänischer Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Epochen, Stilrichtungen und Kunstgattungen. Sie liegt am Ende des Schlossgartens des Kieler Schlosses, das für mehrere hundert Jahre Residenz der dänischen Könige und Herzöge von Schleswig und Holstein war. 1848 bis 1851 tagte dort die schleswig-holsteinische Landesversammlung, im Deutsch-Dänischen Krieg 1864 wurde es als Lazarett genutzt. Das Schloss erlitt bei den Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg starke Zerstörungen und brannte nach einem Angriff am 4. Januar 1944 bis auf die Grundmauern aus. Als Kind war ich immer enttäuscht, dass es so gar nicht nach Märchenschloss aussah.

Dann ging es über den Warleberger Hof, die Nikolaikirche und das Kieler Rathaus über die Dreifeldzugklappbrücke ans Ostufer zur Skulptur „Adam und Eva“ des dänischen Bildhauer und Performancekünstler Bjørn Nørgaard.

Danemark in Kiel: Adam-und-Eva-von-Bjorn-Norgaard.jpg

Diese Skulptur erhebt sich 11 Meter hoch über dem Kieler Hafen.

Jüngling aus MarmorDie letzte Station der Tour führt wieder auf einen Friedhof,den Südfriedhof, der älteste noch existierende Friedhof Kiels. Hier befindet sich das Grabmal der Kieler Kaufmannsfamilie Lass. Ein muskulöser, in sich gekehrter Jüngling aus Marmor sitzt auf dem Familiengrab Lass. Diese Skulptur ist das einzige öffentliche Werk von Edvard Eriksen in Deutschland. Vom dänischen Bildhauer stammt außerdem die „Kleine Meerjungfrau“ in Kopenhagen. Hinter dem Denkmal steht eine tragische Geschichte: Der Kieler Familie Lass gehörte eine renommierte Räucherei, außerdem war sie im Fischgroßhandel erfolgreich. Bei einem Motorradunfall kam 1925 der einzige männliche Erbe, Henning Lass, ums Leben – mit gerade einmal 21 Jahren.

Nach knapp 2 Stunden war unser „Dänemarkurlaub“ beendet. Vermeintlich bekannte Dinge neu zu entdecken ist eine kleine Auszeit, die Lust auf mehr Entdeckungen in der heimischen Umgebung macht.

Nach soviel dänischen Kulturspuren in Kiel ist es Zeit, sich den kulinarischen Spuren Dänemarks bei Küchenlatein zu widmen

Die Hochwasser-Katastrophe geht NICHT an Küchenlatein vorbei, wir spendeten.

Jahresrückblick #Foodblogbilanz2020

Es ist jetzt Tradition, dies ist meine 7. Foodblogbilanz, nach #Foodblogbilanz2014, #Foodblogbilanz2015, #Foodblogbilanz 2016 und #Foodblogbilanz2017 und #Foodblogbilanz2018 und #Foodblogbilanz2019

Feed me up before you go-go laden dieses Jahr wieder zur

Foodblogbilanz

Foodblogbilanz Best Nine Blogbeiträge 2020 bei Küchenlatein

Ins Leben gerufen wurde das Event von Sabine von Schmeckt nach mehr, dann rief Sina, die Giftige Blonde zur Bilanz auf, entschloss sich aber 2020 ihr Blog einzustampfen. Wie schön, dass Feed me up before you go-go seit letztem Jahr die Tradition fortsetzen

Die christlichen Feiertage sind vorbei …

Nach dieser Statistik gehören rund 45 % der bundesdeutschen Bevölkerung keiner christlichen Religionsgemeinschaft an. Viren ist es egal, welche Feiertage gerade sind. Geschenke kann man auch zu einer anderen Zeit austauschen, wenn es nicht (mehr) nötig ist, Kontakte zu reduzieren. Traurige Bilanz: Die Zahlen steigen …

1. Was war 2020 dein erfolgreichster Blogartikel?

Wie schon im Jahre 2018 war der Kartoffelsalat nach Alfons Schuhbeck der am meisten aufgerufene Artikel dieses Jahr, dicht gefolgt von der Burgersoße nach Frank Rosin. Erst an 3. Stelle kommt das Rezept aus dem Jahr 2011 Lea Linsters Bouneschlupp – Bohnensuppe, der meist gelesene Blogartikel in den Jahren 2019, 2017 und 2016

Auch in diesem Jahr sind es nicht die Rezepte aus dem aktuellen Jahr, die häufig aufgerufen werden, sondern alles ältere Beiträge.

Von dem im Jahre 2020 veröffentlichten Blogartikeln ist der Beitrag zur Berliner Küche

Moppelkotze – Eintopf mit grünen Bohnen

Moppelkotze - Eintopf mit grünen Bohnen

der am meisten aufgerufene.

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Erdbeer-Käseschnitten zum 15. Bloggeburtstag: Mein Blog ist weder hipp noch Nische, außerdem esse ich weder tierfrei noch clean, aber es ist noch da. Genau wie Gabi – geschätze Bloggerkollegin und Kochbuch(mit)Autorin freue ich mich über langjährige Blogbegleiter wie Barbaras Spielwiese, Brot und Rosen, Chili & Ciabatta, Genial Lecker, Kaffeebohne und Kochtopf.

Der Irischer Apfelkuchen zeigt meinen Umgang mit DER Situation und Mantecados ist Ausdruck dafür, wie sehr mir dieser Weihnachtsrummel auf die Nerven ging. Ja, Weihnachten ist dieses Jahr anders, aber dieses christliche Fest ist doch wirklich mehr als Adventsmärkte mit Punschgelagen, Überbieten an Dekoration und sinnfreier Geschenkekonsum … Wenn christliche Tradtionen gepflegt werden sollen, dann sollte sich auch an diese gehalten werden.

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Gut gefallen mir die Rezepte, die im Rahmen Kulinarischen Weltreise, die im Februar 2018 startete und seitdem weiter um die Welt führte. Großartige Rezeptanregungen bekomme ich von meinen Blogger-KollegInnen, die im Rahmen „Saisonal schmeckt’s besser! Der Foodblogger-Jahreskalender“ grandiose Rezeptideen für Gemüse der Saison veröffentlichen. Die Rezepte werden in ebooks von Nadine zusammengestellt, mit einem click gelangt man zu den ebooks.

Außerdem entdeckte ich das Foodblog Fluffig&Hart im Rahmen der Aktion Koch mein Rezept. Die koreanische Küche liegt mir mehr als angenommen und lernte, dass in der koreanischen Küche ohne Frühlingszwiebeln gar nichts geht.

4. Welches der Rezepte, die du 2020 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Von den 108 im Jahr 2020 veröffentlichen Rezepten habe ich drei Rezepte mehrfach gekocht:

1. Das Kimchi nach Valentinas Kochbuch setze ich mehrfach an. Ich habe es sogar geschafft, es zu verbloggen. Fermentiertes Gemüse trägt zu einer gesunden Darmflora und somit zu einem gesunden Immunabwehr bei. Kann in diesen Tagen nicht verkehrt sein.

Kimchi

2. Torta di Mele schmeckt köstlich und wurde je nach Anlass in zwei verschiedenen Portionsgrößen gebacken, denn die Apfelernte fiel dieses Jahr üppig aus.

Torta di Mele

3. Und den Apfelsinenkuchen mit Schokolade und Mandeln gabe es zweimal: Zum einen weil Mandeln und Schokoladentropfen aufgebraucht werden „mussten“ und der Inschennör einen Puffer wünschte.

Apfelsinenkuchen mit Schokolade und Mandeln

5. Was hat dich im Zusammenhang mit Kochen, Essen oder deinem Blog 2020 beschäftigt und warum?

DIE Situation, keine Frage. Das spiegelt sich sogar in der Blogstatistik wieder, Rhabarberkompott einkochen, Johannisbeerkompott einkochen, Schnittlauchblütenessig, Dickmilch hausgemacht, Vom Roggensauerteig zum Weizen- Dinkel- oder x-beliebigen Sauerteig, alles Blogpost zum Selbermachen in der heimischen Küche.

Ich habe schon immer gekocht/gebacken und hatte Freude daran, Rezepte ins Blog zu stellen. Dieses Jahr fiel es mir zugegebenermaßen schwerer, Neues auszuprobieren und zu verbloggen. Ich bin dankbar dafür, dass ich kochen und backen kann und eine gewisse Vorratshaltung betreibe. Frei nach dem Motto

Was ich brauche, habe ich, was ich nicht habe, brauch ich nicht.

So tangierten mich leere Regale bei Mehl, Hefe und Toilettenpapier nicht wirklich.

Wenn ich etwas Neues ausprobierte, fand es nicht unbedingt den Weg ins Blog. Beim Aufräumen der Bilder von 2020 fand ich viele Bilder, deren Rezepte ich weder im Blog noch in meiner offline-Datenbank erfasste. Dank meiner nicht vollständig dem Altpapier zum Opfer gefallenen lose-Blattsammlung konnte ich mindestens 20 weitere Rezepte den Bildern zuordnen und in meine offline-Datenbank aufnehmen.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Sie auch Punkt 3, Gerichte aus der koreanischen Küche trafen den Geschmack des durch und durch norddeutschen Gaumens.

koreanische Hackfleischbällchen

koreanische Hackfleischbällchen

koreanischer Gurkensalat

koreanischer Gurkensalat

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Nun, gut oder lustig sind die Suchbegriffe nicht, aber es ist erstaunlich, über welche Suchbegriffe Küchenlatein gefunden wird: Einkochen im schnellkochtopf | schokoladig Latein | | küchenlatein| Besonders lustig ist „bouneschlupp“ nicht, aber führt zu einem der am häufigsten aufgerufenen Artikel im Blog: Bouneschlupp

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2021?

Gesundheit, vor allem ein Ende DER Situation. Letzteres dürfte wohl eher für 2021 Wunschdenken sein. Ich hoffe sehr, dass sich viele Menschen impfen lassen werden. Der Inschennör und ich werden das auf jeden Fall tun. Wir sind frühestens im 3. Durchgang dran. Dann wünsche ich mir wieder Durchhaltevermögen für ein weiteres Jahr, das Küchentagebuch zu füllen.

Vielen Dank an Steffen und Sabrina für die Einladung Anregung zum Jahresrückblick. Dort im Blog findet man auch die Links zu weiteren Bilanzen.

Ich wünsche allen meinen LeserInnen und BlogkollegInnen einen guten Rutsch ins Jahr 2021 und hoffe, dass diese mir gewogen bleiben. Bleibt oder werdet gesund!

weitere Foodblogbilanzen findet Ihr bei:

Feed me up before you go-go | Leberkassemmel und mehr | Jessis Schlemmerkitchen | Möhreneck | Chestnut & Sage | Sanddorn und Seegras | Jenny is baking | Langsam kocht besser | Danielas Foodblog | Nilas Welt | La Pâtisserie | Der Reiskoch | Herbs & Chocolate | Mehr Genuss | Unter Freunden | Küchenliebelei | Das Überseemädchen | Schöner Tag noch | Katrins Backblog | Birgonia | Doc Eva | Volker mampft | Ayses Kochblog | Veggielicious | Chez Kim-Joëlle | Die Kunst des Backens | Löffelgenuss | Ninamanie | Mein wunderbares Chaos | Zimtkringel | Elbcuisine | Brotwein | Volker kocht | Wallygusto | Kochtopf | Brittas Kochbuch | Vive la réduction | Barbaras Spielwiese

Jahresrückblick #Foodblogbilanz2019

Es ist jetzt Tradition, dies ist meine 6. Foodblogbilanz, nach #Foodblogbilanz2014, #Foodblogbilanz2015 und #Foodblogbilanz 2016 und #Foodblogbilanz2017 und #Foodblogbilanz2018

Feed me up before you go-go laden dieses Jahr zur Foodblogbilanz 2019. Ins Leben gerufen wurde das Event von Sabine von Schmeckt nach mehr, weil ihr Blog derzeit brach liegt, rief letztes Jahr Sina, die Giftige Blonde 08.08.2020 ** zur Bilanz auf.

1. Was war 2019 dein erfolgreichster Blogartikel?

Letztes Jahr war der Kartoffelsalat nach Alfons Schuhbeck der am meisten aufgerufene Artikel, aber dieses Jahr steht das Rezept aus dem Jahr 2011

Lea Linsters Bouneschlupp – Bohnensuppe

#Foodblogbilanz2017 erfolgreichster Artikel

in der Beliebtheit wieder an erster Stelle. Interessanterweise sind es nicht die Rezepte aus dem aktuellen Jahr, die häufig aufgerufen werden, sondern alles ältere Beiträge. Diese sind wie sie sind und so Bestandteil des Küchentagebuches. Mir sind sie nicht peinlich, zeigt es doch, wie „es damals war“.

Im Jahr 2019 war es

Flammkuchen New York

Flammkuchen New York (2)

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Der Beitrag zum Jahrestag dieses Blogs. Wenn man etwas in dieses Internet schreibt, dann ist das öffentlich, für immer … Man muss einfach damit rechnen, dass es eine Rückmeldung gibt.

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Gut gefallen mir die Rezepte, die im Rahmen Kulinarischen Weltreise, die im Februar letzten Jahres startete und in diesem Jahr weiter um die Welt führte. Großartige Rezeptanregungen bekomme ich von meinen Blogger-KollegInnen, die im Rahmen „Saisonal schmeckt’s besser! Der Foodblogger-Jahreskalender“ grandiose Rezeptideen für Gemüse der Saison veröffentlichen. Die Rezepte werden in ebooks von Nadine zusammengestellt, mit einem click gelangt man zu den ebooks.

Und dann inspirieren mich natürlich alle „alten“ Wegbegleiter meiner Blogroll.

4. Welches der Rezepte, die du 2019 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Von den in diesem Jahr veröffentlichten Rezepten habe ich doch tatsächlich das griechische Schmorgericht aus dem Slowcooker

Briam – Tourlou

Jahresrückblick #Foodblogbilanz2019: Briam - Tourlou - griechisches Schmorgericht aus dem Slowcooker (1)

doppelt gekocht.

5. Was hat dich im Zusammenhang mit Kochen, Essen oder deinem Blog 2019 beschäftigt und warum?

Besonders erschütterte mich das Schicksal einer Bloggerin und die Erkenntnis: Nicht alle Krankheiten können geheilt werden. Gesundheit ist so wertvoll, wie wertvoll, merkt man erst, wenn sie eingeschränkt vorhanden ist.

Weil regionale Betriebe wichtig sind, kaufte ich mir Genossenschaftsanteile an einer Meierei und eine Regionalwert-Aktie.

Facebook beschäftigte mich: Ich war dort eigentlich nur noch Mitglied, weil es als Plattform für das Entdecken spannender Events dient. Dann fing Facebook an, mir Sicherheitsabfragen für von mir erstellte Dokumente aufzuerlegen. Mehr als nervig. Parallel dazu spammte angeblich ein Gruppenmitglied ein Dokument mit seinen Beiträgen voll und Facebook löschte das Dokument eigenmächtig.

Dann schrieb mir Facebook:

Scheinbar hat jemand versucht, sich am 23. November um 15:54 mit einem Firefox für Windows 10-Gerät bei deinem Konto anzumelden. Dein Konto ist sicher. Wir möchten nur sicherstellen, dass du dich über ein neues Gerät anmelden wolltest. Wenn du der Meinung bist, dass du das nicht warst, melde dich bitte bei Facebook an. Dann können wir dir bei der Durchführung einiger Schritte helfen, um die Sicherheit deines Kontos zu gewährleisten.

Das war ich, soweit alles gut, kein Handlungsbedarf. Bei der nächsten Anmeldung sollte ich mich verifizieren, z.B. mit meinem Geburtsdatum. Und das befand Facebook für falsch. Genauso wie meine richtig identifizierten Kommentare. Danach hatte ich die Faxen dick. Facebook sieht für solche Fälle keinen Kontakt vor, nun ja. Nur bedauerlich, dass ich so nicht mehr bei „All you need is“ mitmachen kann, aber das ist dann nicht zu ändern.

Weiterhin bereitet auch mir Flickr schlaflose Nächte. Seit 2005 habe ich dort meine Bilder, drei Umzüge bis zur selbst gehosteten Domain war das sehr sinnvoll. Ich habe dort über 8500 Bilder liegen und bin auch gerne bereit, weiter dafür zu zahlen. Ich glaube nicht, dass ich für das Blog die Zeit aufbringen kann/möchte, alle Bilder umzuzuziehen und die URLs in 3500 Blogbeiträgen zu änderen.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

In Anbetracht heißer Sommertage entdeckte ich kalte Suppen für mich.

Basilikum-Dickmilch-Suppe
Basilikum-Dickmilch-Suppe
Heidelbeersüppchen mit Mohndickmilch
Heidelbeersüppchen mit Mohndickmilch
Persische Joghurtsuppe, gekühlt
Persische Joghurtsuppe, gekühlt
Pfirsichsuppe, kalt mit Ziegenfrischkäse
Pfirsichsuppe, kalt mit Ziegenfrischkäse

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Nun, gut oder lustig sind die Suchbegriffe nicht, aber es ist erstaunlich, über welche Suchbegriffe Küchenlatein gefunden wird:
omas handgeschriebene rezepte kekse mit Sukkade | schokoladig Latein | nudelvariationen von ulrike westphal | kochlatein :alles noch mal menü passieren lassent| Besonders lustig ist „bouneschlupp“ nicht, aber führt zum häufigsten aufgerufenen Artikel im Blog: Bouneschlupp

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2020?

Gesundheit und Durchhaltevermögen für ein weiteres Jahr, das Küchentagebuch zu füllen. Vielleicht habe ich genug Energie, den 15. Bloggeburtstag mit meinen zu Lesern begehen mit oder ohne Bilder …Ich werde dafür – wenn alles gut geht – gerade rechtzeitig von der bereits jetzt gebuchten Reise zurück sein. Dass ich auf Island mit dem Papst eine Herrenboutique aufmache, ist eher unwahrscheinlich. Auf jeden Fall tue ich alles dafür, um am 23.05.2020 der Commencement Excercises beiwohnen zu können.

Vielen Dank an Steffen und Sabrina für die Einladung Anregung zum Jahresrückblick. Dort im Blog findet man auch die Links zu weiteren Bilanzen.

Ich wünsche allen meinen LeserInnen und BlogkollegInnen einen guten Rutsch ins Jahr 2020 und hoffe, dass diese mir gewogen bleiben. Bleibt oder werdet gesund!

weitere Foodblogbilanzen findet Ihr bei:

Feed me up before you go-go | Leberkassemmel und mehr | Zimtkringel | German Abendbrot | Wallygusto |
Backina | Linal’s Backhimmel | Herbs & Chocolate | Chestnut & Sage | Schöner Tag noch | Danielas Foodblog | Unter Freunden | Dental-Food | Elbcuisine | Sanddorn & Seegras | Möhreneck | Happy plate | Jessis Schlemmerkitchen | Gekleckert | Die Küche brennt | Evchenkocht | Feines Gemüse | Magentratzerl | Ninamanie | Anna Antonia | Kochtopf | Liebe und Kochen | Elbgesund | Chez Kim-Joëlle | Gernekochen | Brotwein | Herzgedanke | Brittas Kochbuch | In die Küche. Fertig, los! | mus.er.me.ku 28.06.2021 ** | Mein wunderbares Chaos | Jenny is baking | Die Jungs kochen und backen | Löffelgenuss | Wolkenfees Küchenwerkstatt | Vive la réduction | Moeys Kitchen | Gut essen in München

08.08.2020 ** https://giftigeblonde.com/2018/12/02/einladung-zur-foodblogbilanz-2018/ nicht mehr verfügbar
28.06.2021 ** https://musermeku.org/nicht-newsletter-46-12-2019/ nicht mehr verfügbar

Was wollen wir essen?

Was wollen wir essen

Was wollen wir essen und wer produziert es? Die Beantwortung dieser Frage ist in einer globalisierten Welt wichtiger denn je. Kleine und mittlere Familienbetriebe haben es schwer, denn sowohl Produktion und Handelswege sind auf die Großen ausgelegt.

Hochwertige Lebensmittel aus der Region sind daher wichtig. Ich versuche ja selbst, so viele Produkte wie möglich aus Schleswig-Holstein zu verwenden. Die Nordbauern wurden 2013 gegründet, um die Vernetzung zwischen Erzeugern, Handel und Verbrauchern zu fördern. Ich bin dort ja Verbrauchermitglied. Ich schätze die Möglichkeit, mir persönlich einen Eindruck von den Mitgliedsbetrieben zu machen. Der direkte Dialog zwischen Erzeuger und Konsument bietet die Chance, mehr Wertschöpfung für die Betriebe zu schaffen. Das Prinzip „aus der Region für die Region“ unterstütze ich gerne. Daher mache ich hier unbeauftagt und unbezahlt Werbung für die Veranstaltung.

Am 27.09.2019 laden die Nordbauern zum Dialog „Zukunft der Landwirtschaft in Schleswig-Holstein“ ein und stellen sich vor.

Der Kieler Koch Jochen Strehler bereitet aus den Produkten der teilnehmende Betriebe ein köstliches Genussbuffet zu. Interessierte junge Menschen bis zu 26 Jahre können eine Freikarte gewinnen. Einfach unter Tel. 0172-4107975 bewerben mit etwas Glück eine Freikarte gewinnen.

Probsteier Korntage, Witt’s Gasthof und eine Mirabellentarte

Bevor wir ENZETT v. Lilienstein letzte Woche in den Flieger über den „Großen Teich“ setzten, wollten wir noch einmal zusammen Essen gehen. Die Wahl fiel auf

Witt’s Gasthof in Krummbek,

Witt's Gasthof

das ist eines der noch existierenden Gasthäuser mit solider Landhausküche in der Probstei.

Probsteier Korntage, Witt's Gasthof und eine Mirabellentarte

Vom 27.07. bis 25.08.2019 finden die 20. Probsteier Korntage mit ihrem Strohfigurenwettbewerb statt. Einige haben wir auf unserem Weg dorthin angeschaut.

Instagram Probsteier Korntage

Ein von @ kuechenlatein geteilter Beitrag am Aug 11, 2019 um 12:07 PDT
Einige Kunstwerke der Probsteier Korntage #wohnenwoandereurlaubmachen

In Stakendorf bei „Gunnar Gerstenbarth“ sorgte die Dorfjugend für das leibliche Wohl

Geschäftstüchtige Jugend Stakendorf

unter anderem auch liebevoll gepflückte, sorgfältig in kleine Papiertüten (rechts) verpackte Mirabellen. Die Zukunft in der Landwirtschaft sollte man unbedingt unterstützen und so investierte ich in 2 Tüten, die dann zu der Elsässer Mirabellentarte – Tarte aux Mirabelles

Ein von @ kuechenlatein auf Instagram geteilter Beitrag am Aug 12, 2019 um 5:06 PDT
Weil die Dorfjugend gestern Mirabellen verkaufte, gab es Mirabellentarte. #ichbacksmir #foodstagram #regionalschmecktsbesser #linkinbio #rezeptimblog

verarbeitet wurden. Das ist unser Mirabellenklassiker, immer wieder lecker.

Am besten fährt man alle Strohfiguren mit dem Fahrrad ab, denn um die Figuren steht kaum Parkraum zur Verfügung. Leider ist aber eine An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Fahrrad sehr schwierig bis unmöglich, sehr schade.

Für die Umwelt: Wenig, aber dafür die Dorfjugend unterstützt.