Archiv der Kategorie: Suppen und Eintöpfe

Lauchcremesuppe mit pikanten Apfeltaschen

In der 5. Runde vonKoch mein Rezept“, wurde mir das Blog Evchen kocht zugelost. Das freut mich sehr, denn Evas Rezepte begegneten mir schon im Rahmen der Aktion Saisonal schmeckt’s besser! Der Foodblogger-Jahreskalender“. Die sollten es aber nicht sein, ich entschied mich für die

Lauchcremesuppe mit pikanten Apfeltaschen

Lauchcremesuppe mit pikanten Apfeltaschen

bei denen mich die pikanten Apfeltaschen sofort begeisterten. Die fand auch der Inschennör sehr gelungen dazu.

Eva bloggt seit Sommer 2015, das Blog ist ihr persönliches Kochbuch. Sie gibt ab und an Kochkurse und war schon Teilnehmerin bei bekannten Kochsendungen. Ihr Herz schlägt für die Pfalz, wie sich an Rezepten mit Saumagen und Blutwurst erkennen lässt. Die Rezepte bei Evchen kocht zeigen viel Kreativität quer durch alle Kategorien, sie sind aber durchaus ohne Schwierigkeitn nachkochbar.

Lauchcremesuppe mit pikanten Apfeltaschen

Menge: 2 Portionen als Hauptspeise

Lauchcremesuppe mit pikanten Apfeltaschen

Lauchcremesuppe mit pikanten Apfeltaschen ist eine einfache Suppe aus Lauch und Kartoffeln, die durch herzhaften mit Apfel und Lauch gefüllten Filoteig das gewisse Etwas erhält.

Zutaten

SUPPE

  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 300 Gramm Kartoffeln, mehlig, geschält, in grobe Würfel geschnitten
  • 500 Gramm Lauch, gewaschen, je nach Größe geviertelt und in feine Streifen geschnitten
  • Pfeffer, schwarz, frisch gemahlen
  • Salz
  • 100 Gramm Sahne; Ulrike: weggelassen

APFELTASCHEN

  • 3 Blätter fertiger Filoteig
  • ca. 50 g flüssige Butter
  • 1 Teel. Butter zum Anbraten
  • 1 kleiner Apfel, geschält, entkernt, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 kleine Stange Lauch, gewaschen, in feine Ringe geschnitten, etwa 80 Gramm vorbereitet
  • 1 Prise Zucker
  • Pfeffer, schwarz, frisch gemahlen
  • Salz

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Evchen kocht

ZUBEREITUNG

  1. Zuerst die Füllung für die Apfeltaschen vorbereiten: Eine kleine Pfanne mit Butter erhitzen und Apfelwürfel und Lauchringe darin kurz anschwitzen. Mit Zucker bestreuen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Füllung beiseite stellen
  2. Die Gemüsebrühe in einem Topf zum Kochen bringen. Die Kartoffelwürfel in die Gemüsebrühe geben und in knapp 20 Minuten weichkochen lassen. (Garprobe)
  3. Nach fünf Minuten Garzeit den Lauch zu den Kartoffeln geben und mitkochen. Der Lauch hat ungefähr eine Garzeit von 15 Minuten.
  4. Wenn Lauch und Kartoffeln gar sind, etwas Flüssigkeit abnehmen und beiseite stellen. Die Lauch-Cremesuppe gründlich glatt pürieren. Sollte sie nicht dünnflüssig genug sein, etwas von der zurückbehaltenen Gemüsebrühe wieder zugeben. So kann man sich an die gewünschte Suppenkonsistenz herantasten. Ist nämlich noch zuviel Flüssigkeit im Topf und man püriert gleich alles, kann die Suppe zu dünn werden. Je nachdem wie stark man die Suppe beim Kochen erhitzt, verdampft mehr oder weniger Flüssigkeit. Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken und warmhalten.
  5. Den Ofen auf 175 °C Ober-Unterhitze vorheizen. Die drei Lagen Filoteig nebeneinander ausbreiten und mit der flüssigen Butter gleichmäßig bestreichen. Die drei Lagen bündig übereinander legen, sodass die gebutterten Seiten jeweils unten sind. Mit einem scharfen Messer in vier gleich große Quadrate schneiden. Die beiseitegestellte Füllung mittig auf jedes der vier Quadrate verteilen. Nun die Quadrate erst längs einschlagen und dann quer zusammenklappen.
  6. Am Ende die Apfeltaschen auf die Naht auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und ca. 10-15 Minuten goldbraun im vorgeheizten Ofen backen. Die Suppe nun in Suppentassen oder -tellern servieren und auf jede Portion ggf etwas Sahne geben und diese verstrudeln. Die heißen Apfeltaschen dazu servieren.

Gesamtzeit: 40 Minuten
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 20 Minuten

 
 
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Blogger Aktion Koch mein Rezept - der große Rezepttausch

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Erbsensuppe – Arfensupp

Als Schleswig-Holsteinerin habe ich schon viele – über die Grenzen des Landes zwischen den Meeren hinaus bekannte – Gerichte im Blog verewigt. Aus nachvollziehbaren Gründen stehen nicht alle davon auf den Speisekarten. Dem Inschennör gelüstete es nach

Erbsensuppe – Arfensupp

Erbsensuppe-Arfensupp

Ich nahm dazu Ella Orth, Praktisches Kochbuch für die Schleswig-Holsteinische Küche * zur Hand und kochte die Variante mit Eisbein im Slowcooker für Sylvia, die sich näher mit Schleswig-Holstein beschäftigen möchte. Es gibt im Netz zahlreiche Rezepte für Holsteinische Erbsensuppe, die es weder bei uns noch beim Inschennör als „frische Suppe mit Erbsen und Klößen“ gab. Für die Erbsensuppe aus getrockneten Erbsen wurde extra Wasser aus einem anderen Brunnen geholt, erinnert der Inschenör, da die Erbsen sonst nicht weich wurden. Das lässt sich auch mit einem Teel. Natron bewerkstelligen.

Geschmeckt hat die Erbsensuppe hervorragend. Für den Vorrat haben wir die auch eingekocht, da freuen wir uns jetzt schon, ein Glas zu öffnen.

Erbsensuppe – Arfensupp

Menge: 8 Portionen

Erbsensuppe-Arfensupp

Zutaten

  • 1,5 kg Eisbein
  • 500 Gramm Grüne Erbsen, getrocknet, ungeschält, über Nacht eingeweicht
  • 1 groß. Zwiebel, geschält, gewürfelt
  • 1 Bund Suppengrün<, in feine Würfel geschnitten
  • 1 Lorbeerblatt
  • 500 Gramm Kartoffeln, mehlig kochend geschält, gewürfelt
  • Salz, Pfeffer
  • ggf. Weckgläser *, Einkochringe * und Klammern

QUELLE

B0000BM52S *

abgewandelt von Kuechen latein nach:
Praktisches Kochbuch für die
Schleswig-Holsteinische Küche
*

ZUBEREITUNG

  1. Eingeweichte Erbsen mit den Kartoffel- und Gemüsewürfeln in den Keramikeinsatz des Slowcookers geben. Eine Kuhle für das Fleisch eindrücken und dieses hineingeben. Wasser zugeben, bis alle Zutaten gerade bedeckt sind. Deckel aufsetzen und 6,5 bis 8,5 Stunden „high“ schmurgeln lassen, bis die Erbsen weich sind.
  2. Je nach dem wie hart die Erbsen noch sind, das gegarte Fleisch schon eher aus dem Topf nehmen.
  3. Lorbeerblatt entfernen und je nach gewünscher Konsistenz ein Teil der Suppe pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Die Erbsensuppe bei Bedarf in Einmachgläser füllen. Gummiringe auf die Innenseite der Glasdeckel legen. Glasdeckel auflegen, die Gläser mit 2 Klammern verschließen und 90 Minuten bei 100 °C einkochen.

Topfgröße: 6,5 Liter Ulrike: Slow Cooker von Bartscher*
Gesamtzeit: 8,5 h
Vorbereitungszeit: 15 Minuten + Einweichzeit
Koch-/Backzeit: 6 – 8 h + Einkochzeit

 
 
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Brotwein Bloggerevent Deutsche Küche

folgende Blogs kochten auch Rezepte aus Schleswig-Holstein:

Brotwein: Birnen, Bohnen und Speck + Grünkohl mit Kassler und karamellisierten Kartoffeln + Holsteiner Landbrot – Bauernbrot mit Sauerteig | Chili und Ciabatta: Holsteinisches Schwarzsauer mit Grießklößen | Küchentraum & Purzelbaum Friesenkekse | Leberkassemmel: Labskaus | Kaffeebohne: Krabben mit Rührei und Radieschen | Brittas Kochbuch: Büsummer Krabbenragout – nicht ganz authentisch + Weißkohl mit Lamm und Äpfeln aus dem Slowcooker

Scharfe Apfelsuppe

Der Apfelbaum hängt voller Äpfel, da wurde es Zeit, das bei der Fahrradtour ins Alte Land erstandene Kochbuch * wieder einmal zur Hand zu nehmen. Die Wahl fiel auf eine

Scharfe Apfelsuppe

Scharfe Apfelsuppe

Scharfe Apfelsuppe

Menge: 4 Portionen

Scharfe Apfelsuppe

Die scharfe Apfelsuppe kombiniert die Süße von Apfel mit der leichten Schärfe von Paprika in Form von Paprikastücken und -pulver

Zutaten

  • 4 Äpfel, etwa 550 Gramm, geschält, entkernt, gewürfelt
  • 2 rote Paprikaschoten; etwa 300 Gramm entkernt, gewürfelt
  • 1 kleine Salatgurke, etwa 150 Gramm, geschält, entkernt gewürfelt
  • 1 Zehe Knoblauch, geschält, mit etwas Salz zu einer Paste gemörsert
  • 1 Stück Butter zum Braten
  • 750 ml Fleischbrühe
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Paprikapulver, Rosen und edelsüß
  • 1 Teel. Zucker
  • 100 ml Sahne*
  • Schnittlauch

QUELLE

978-3000051395 *

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Leckere Früchte in köstlichen Gerichten
aus dem Alten Land
*
ISBN: 978-3000051395

ZUBEREITUNG

  1. Apfel-, Paprika- und Gurkenwürfel mit der Knoblauchpaste in Butter weich dünsten. Mit der Fleischbrühe aufgießen, gut durchdochen lassen und mit dem Stabmixer * pürieren.
  2. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und Zucker würzen, die Sahne zugießen und naochmals aufkochen lassen. Die Suppe mit Schnittlauch und Paprikastreifen garniert serieren.

Gesamtzeit: 30 Minuten
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 15 Minuten

 
 
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noch mehr Rezepte mit Apfel bei Küchenlatein (click)

Polnische saure Suppe – Żurek

Um es vorweg zu nehmen, von meiner Arbeitskollegin gab es für die

Polnische saure Suppe – Żurek

Polnische saure Suppe - Żurek

Abzüge in der B-Note für die dunkle Farbe. Frau Kollegin kennt die nur in heller, was dem Geschmack natürlich keinen Abbruch tat. The Polonist empfahl als Grundlage Hühnerbrühe, gemischte Fleischbrühe oder Rosół, polnische Hühnersuppe. Das interpretierte ich so, dass ich z.B. auch Rinderbrühe nehmen konnte. Mit dem Erstehen der kiełbasa ( Ziffer 2.211.15 Rohe Knoblauchwurst, Rohe Krakauer, Touristenwurst, Mettwurst in Enden (Mettenden), Räucherenden, Colbassa, Kabanossi, Kiolbasse der Leitsätze für Fleisch und Fleischerzeugnisse erwarb ich dann auch ein paar Knochen und kochte daraus eine Rinderknochenbrühe, die natürlich dunkler gefärbt ist als Hühnerbrühe. Anna Wrońska nimmt sogar Gemüsebrühe.

Eine sehr interessante, säuerlich schmeckende Suppe. Durch die Gärung entstandene Säure ist viel milder im Geschmack als Essig.

Polnische saure Suppe – Żurek

Menge: 6 – 8 Portionen

Polnische saure Suppe - Żurek

Polnische saure Suppe – Żurek wird traditionell zu Ostern gegessen, die aber auch sonst zu jeder Jahreszeit schmeckt. Der Unterschied zu Żur besteht in der Verwendung von Majoran und Sahne

Zutaten

  • 200 Gramm Speck, gewürfelt
  • 200 Gramm Zwieben, schälen und würfeln
  • 2 Liter Brühe, Hühner-, Fleisch oder auch Gemüsebrühe; Ulrike: Rinderknochenbrühe
  • 4 Lorbeerblätter
  • 5 Pimentkörner
  • 5 Pfefferkörner
  • 200 Gramm Karotten, etwa 2 mittlere, geschält, ganz
  • 2 Petersilienwurzeln, etwa 120 Gramm, geschält, alternativ Knollensellerie
  • 500 Gramm rohe Krakauerwürste
  • 500 ml Saurer Roggenstarter – Zakwas Żytni
    Saurer Roggenstarter – Zakwas Żytni
  • 1 Essl. Majoran, getrocknet
  • 1 Zehe Knoblauch, geschält
  • 3 Essl. Sahne, min. 30 % Fett
  • Salz, nach Geschmack
  • Pfeffer, schwarz, frisch gemahlen, nach Geschmack

ZUM SERVIEREN

  • 4 Eier, hart gekocht, halbiert
  • frischer Majoran, optional

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
The Polonist

ZUBEREITUNG

  1. In einem ausreichend großen Topf die Speckwürfel auslassen, wenn genügend Fett ausgetreten ist, die Zwiebelwürfel zufügen und beides goldbraun anbraten.
  2. Die Brühe zufügen, Lorbeerblätter, Piment und Pfefferkörner in einem Gewürzsieb *zufügen. Die Karotten und Petersilienwurzel ebenfalls mit den Würsten in die Brühe geben und Aufkochen und 30 – 40 Minuten köcheln lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Eier kochen, abkühlen, pellen und halbieren, wenn noch nicht geschehen.
  4. Das Gewürzsieb entfernen. Jetzt den Saurer Roggenstarter zufügen. Ulrike: erst die dünne, abgesetzte Flüssigkeit in ein Gefäß abgekippt und das „Dicke“ esslöffelweise nach Geschmack untergerührt.
  5. Majoran und die Knoblauchzehe zufügen und wietere 4 – 5 Minuten kochen.
  6. Den Topf von der Kochstelle nehmen, Würste und Gemüse mit einem Schaumlöffel aus der Suppe heben, in mundgerechte Stücke schneiden und wieder zurück in den Topf geben.
  7. In einer kleinen Schüssel 3 Essl. Sahne mit 1 Essl. der Suppe vermischen. Einen weitern Essl. Suppe zufügen und erneut mischen. Genau so noch 2 weitere Essl. Suppe unterrühren und dann in die Suppe geben.
  8. Die polnische saure Suppe – Żurek mit Salz (Ulrike: war genügend durch die Würste und den Speck vorhanden) und Pfeffer abschmecken und mit frischem Majoran (optional) und gekochten Eierhälften servieren.

Gesamtzeit: 1 Stunde 15 Minuten
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 50 Minuten

 
 
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Saurer Roggenstarter – Zakwas Żytni

Eine weitere Empfehlung der typischen polnischen Küche von meiner Arbeitskollegin war Żurek, eine polnische saure Roggensuppe. Dazu muss aber ein saurer Roggenstarter her, damit die Suppe gekocht werden kann. The Polonist empfiehlt den Ansatz ohne Gewürze, Anna Wrońska lässt die Gewürze mit vergären. Ich entschied mich, den

Saurer Roggenstarter – Zakwas Żytni

Saurer Roggenstarter – Zakwas Żytni

ohne Gewürze fermentieren zu lassen. Der Ansatz ist denkbar einfach, es ist wie ein „normaler“ Roggensauerteig, nur mit einer Teigausbeute von 600 %. Bevor mir der Ansatz umkippte, fügte ich noch 10 Gramm von Roggenrot hinzu. Am Ende riecht der Teig mild-sauerlich, leicht nach Knoblauch und ein wenig nach saurem Bier.

Saurer Roggenstarter – Zakwas Żytni

Menge: 600 ml

Saurer Roggenstarter - Zakwas Żytni Ansatz Roggenstarter  fertig

Saurer Roggenstarter – Zakwas Żytni ist im Grunde ein Roggensauerteig mit einer Teigausbeute von 600 %, dem noch Knoblauchzehen zugefügt wurden.

Zutaten

Saurer Roggenstarter – Zakwas Żytni

  • 90 Gramm Roggenvollkornmehl
  • 490 Gramm Wasser
  • 4 Zehen Knoblauch, geschält
  • 10 Gramm Roggensauerteig, 100 % Hydration

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
The Polonist

ZUBEREITUNG

  1. Das Roggenvollmehl in ein Drahtbügelglas geben und mit 60 ml kochendem Wasser übergießen und verrühren. Es entsteht eine kleistrige Masse
  2. Knoblauch und restliches Wasser mit Zimmertemperatur zufügen und gut verrühren, dabei den „Kleister“ so gut wie möglich verteilen.
  3. Den Roggensauerteig zufügen, unterrühren und das Glas mit einem Tuch abdecken und 4-5 Tage stehen lassen.
  4. Wenn der Ansatz mild-sauerlich, leicht nach Knoblauch und ein wenig nach saurem Bier riecht, kann er verwendet werden

Zutaten Roggenstarter

Ansatz Roggenstarter (2)

Ansatz Roggenstarter (1)

Ansatz Roggenstarter fertig

Der Ansatz hält sich etwa 1 Woche im Kühlschrank, dafür aber den Knoblauch entfernen.
Gesamtzeit: 5 Tage
Vorbereitungszeit: 5 Minuten

 
 
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