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Jahresrückblick #Foodblogbilanz2016

Nachdem letztes Jahr Sina zur Foodblogbilanz 2015 aufrief, übernimmt dieses Jahr wieder Sabine den Staffelstab für die #Foodblogbilanz2016. Meine Antworten der #Foodblogbilanz2015 und #Foodblogbilanz2014; die aktuelle Bilanz von Sabine könnt ihr hier nachlesen.

Die Fragen:

1. Was war 2016 dein erfolgreichster Blogartikel?

Da halte ich es wieder mit der Antworten von 2014 und 2015: Ich nehme das mit Statistiken weitherin nicht so ernst und auch in diesem Jahr lieferte mir (m)ein Plugin mehr oder weniger ungefragt die Antwort: Es war

Lea Linsters Bouneschlupp – Bohnensuppe

#Foodblogbilanz2016 erfolgreichster Artikel

aus dem Jahre 2011. Das liegt wohl auch daran, dass die im Rezept angegebene Quelle online nicht mehr zur Verfügung steht.

Der erfolgreichste Artikel des Jahres 2016 war

Gerollter Reuben-Hackbraten

gerollter Reuben-Hackbraten (1)

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Ich freue mich, dass ich überhaupt Blogartikel schreibe und einige blieben auch ungeschrieben, wie der zum Thema der halb um die Welt gekarrten Superfoods und eingeweichter Haferflocken, was natürlich altbacken klingt.

Der Artikel über Earl Grey und Brownie

©Heuraufe

ist natürlich etwas ganz besonderes. Ein (finanzielles) Wagnis, das meine Freundin Gesche und ich eingegangen sind und das ohne die Unterstütung ihres Gatten nie möglich gewesen wäre.

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Ich bin eher entsetzt, in welche Richtung sich das Bloggen über Essen bewegt. Essen ist mehr denn je zu so etwas wie einer Religion geworden. Noch nie war es angesagter, an irgendeiner ärztlich nicht nachgewiesenen Unverträglichkeit zu leiden, als heute. Natürlich gibt es Allergien und Unverträglichkeiten gegen Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe, aber von Selbstdiagnosen halte ich weniger denn je.

Auch ich bin fasziniert, über was in der Blogoshpere geschreiben wird, nur um ein Produkt kostenlos zuerhalten oder die vielen neuen Ernährungstrends, um Gewicht zu verlieren. Ja, auch ich bin beim Essen bei altersgerecht – ich berichtete – angekommen, aber ich ernähre mich weiterhin „normal“, also bewusst. Ich esse das, was mir schmeckt und dazu noch meinem Körper bekommt ohne auf hochverarbeitete „Ersatz“-Produkte zurückzugreifen. Für mich schließen sich z.B. Macarons und gesund einfach aus, die sind einfach nur lecker. In Maßen genossen, ist es egal, ob ich dafür Zucker oder die eben erwähnten, hochverarbeiteten „Ersatz“produkte natürlicher Quellen verwende.

Und wer sich fleischlos oder nur pflanzlich ernähren möchte, darf das gerne tun, nur muss man dann im Produktnamen Assoziationen an tierische Produkte haben?

4. Welches der Rezepte, die du 2016 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Da halte ich es mit der Antwort von 2015: Auch Jahr habe ich mehrfach das SlowCooker Ragú Bolognese aus dem Jahre 2008 im Schnellkochtopf eingekocht . Der Grund: Meine Herren ENZETT v. Lilienstein und John Kabys nehmen das gerne, um sich schnell eine Mahlzeit zuzubereiten. Bevor die sich eine vor Zusatzstoffen strotzende Fertigsauce kaufen, greifen sie lieber auf die Vorräte der bloggenden Frau Mama zurück.

Meine Rezeptsammlung ist inzwischen so groß geworden, dass ich gerne auf in früheren Jahren veröffentliche Rezepte zurückgreife, z.B. auf die traditionellen „Weihnachtsrezepte“ Crème brûlée, Ofenfondue und Roastbeef mit Grünen Bohnen, Croûtons und Parmesan.

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2016 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Nach dem katastrophalen Blogumzug von Twoday zu Overblog im Jahre 2013 sind alle umfangreichen Rezeptregister verloren gegangen, so dass meine Leser nur über die Suche in der Seitenleiste darauf Zugriff haben. 2016 habe ich in der Menüleiste den Menüpunkt Rezepteindex zugefügt und einen bebilderten, alphabetisch geordneten Rezepte-Index 2016 zugefügt. Der Rezepte-Index 2005 ist auch vorhanden, die Bilder werden noch nachgeliefert. Fehlen „nur“ noch die Jahr 2006-2015 …. Bei Erstellung der beiden Indices war ich ganz überrascht, was ich alles so in meiner Küche fabriziert habe.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Eine neue Welt eröffnet wäre zu viel gesagt. Ich habe dieses Jahr den Grünkohl für mich entdeckt und arbeitete an der Zusammenstellung von Grünkohlrezepten bei Rezepte nach Zutaten

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Die waren eher „normal“ wie z.B. „dänische apfelkrapfen“ und immer wieder gerne „kochen ohne tüte blog“, was mich immer wieder freut.

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2017?

Ich wünsche mir, dass ich auch 2017 noch Zeit zum Bloggen finde. Auf jeden Fall habe ich mir vorgenommen, Ochsenmaulsalat selber zu machen. Die Grundlage dafür ist jedenfalls gelegt. Kurz vor Weihnachten rief mich die Schlachterei Brinkop an, dass ich mein Ochsenmaul abholen könne. Jetzt liegt es erst einmal in der Truhe und wird 2017 trocken gepökelt. Ich werde berichten.

Ich wünsche allen meinen LeserInnen und BlogkollegInnen einen guten Rutsch ins Jahr 2017 und hoffe, dass diese mir gewogen bleiben.

Fassungslos

Diese Woche war ich in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn zur Fortbildung.

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Währenddessen starb Helmut Schmidt. Ich bin in Zeiten von RAF aufgewachsen, hatte gerade das Abitur in der Tasche, als mich die harte Haltung dieses Politikers gegenüber Terroristen beeindruckte. Schon damals ließ mich sinnloses Töten fassungslos zurück.

Auch Jahrzehnte später hat sich an sinnlosem Terror nichts geändert, nur meine Fassungslosigkeit ist noch größer.

Die Festtage können kommen …

Gerade bin ich von der Arbeit nach Hause gekommen und finde im Briefkasten die Mitteilung, auf unserer Kellertreppe befände sich ein Paket. Sohn No. 2 war völlig aus dem Häuschen, denn das befand sich in dem Paket

Die Festtage können kommen 001

Selbstgebackene Kekse und „etwas Bayerisches“ – im Austausch gegen geräucherte Schweinebacke und Schinkenkohlwurst – werden uns nicht verhungern lassen. Vielen Dank liebe Petra, Sohn No. 1 wird vor Freude in die Luft springen.

Und auch für das weihnachtliche Dessert ist gesorgt. Es wird selbstgemachtes Málaga-Eis geben, diese Rosinen hatte mir Frau Schnuppschnüss in den Kopf gesetzt. Sowohl vom Weinhänder am Ort als auch von dem Leiter der wirklich gut sortierten Weinabteilung meines Lieblingssupermarktes musste ich erfahren, dass es sich wegen dreier Nachfragen im Jahr nicht lohne Málaga-Wein vorrätig zu halten. Also auf ans Telefon und bei der Weinhandlung in der Brunswiker Str. angerufen. Zwar führt Mann dort auch keinen Málaga, aber dafür wurde ich an die Weinhandlung Bröse verwiesen. Und dort bin ich nach Feierabend schnell vorbeigefahren und habe das Objekt der Begierde erstanden.

Es weihnachtet 002

Die Festtage können kommen, wir sind vorbereitet.