Ein Wochenende in Hamburg: Tag 2

Bevor wir die Kinder von ihrem Seminar abholten, nutzten wir die Zeit zu einem Besuch in Spicys Gewürzmuseum. Es ist tatsächlich ein Museum zum Anfassen. Alle Gewürze – teilweise in Gebinden, wie sie aus dem Ausland kommen – können angefaßt gerochen und probiert werden.

Ein Wochenende in Hamburg: Tag 2Witzig auch die Eintrittskarten: Eine Gewürzprobe – in diesem Fall Pfeffer, wie links im Bild zu sehen.

Im Rahmen des Museumsspecials „Süße Verführungen aus Marzipan und andere würzige Leckereien!“ führte eine junge Konditorin des Café Andersen vor, wie man Kunstwerke aus Marzipanrohmasse herstellt. Mir hat sie extra gezeigt, wie man eine Marzipanrose macht. Hierfür wurde übrigens Rohmasse der Firma Lubeca verwendet, meiner Meinung nach die absolut leckerste Rohmasse der Welt.

Natürlich durfte auch die traditionelle Weihnachtsbäckerei nicht fehlen. In einer Backvorführung wurden Zimtsterne gebacken, was mich dazu bewog, den aufklappbaren Sternausstecher zu erwerben. Bei Zimtsternen hat mich nämlich immer das mühselige Bepinseln der ausgestochenen Sterne mit der Glasur gestört. Nun wird die Glasur auf den ausgerollten Teig gegeben und die Sterne gleich mit Glasur ausgestochen. Das sollte auch so ein Dekorations-Depp wie ich hinbekommen.

Außerdem werden im Museum Gewürze zum Verkauf angeboten. Ich habe Gourmet-Vanille aus Papua-Neuguinea der Firma Aust & Hachmann erstanden. 2 Schoten für 4 € sind zwar nicht das absolute Schnäppchen, aber preiswert.

Nach so vielen Einkäufen blieb kaum noch Platz für das Gepäck der Kinder, die wir nach ihrem Seminar müde aber glücklich wieder in Empfang nahmen.

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