Archiv der Kategorie: Brot

Portugiesisches Maisbrot – Broa

Sowohl Sylvia von Brotwein als auch Conny von Mein wunderbares Chaos wollten einmal Broa backen. Da ich schon lange kein Brot mehr gebacken habe, probierte ich

Portugiesisches Maisbrot – Broa

Portugiesisches Maisbrot - Broa (2)

als letzten Beitrag für die kulinarische Weltreise im August aus. Das Urteil fiel gemischt aus: Der Inschennör mochte das gar nicht, mir war es zu fad. Beim nächsten Mal werde ich auf jeden Fall die Salzmenge erhöhen.

Portugiesisches Maisbrot – Broa

Menge: 1 Brot

Portugiesisches Maisbrot - Broa (1)

Portugiesisches Maisbrot – Broa schmeckt einfach nur geröstet mit Butter, Schmalz oder Olivenöl ganz wunderbar.

Zutaten:

  • 1/2 Teel. Trockenhefe
  • 1/2 Teel. Zucker
  • 210 Gramm Weizenmehl Type 550 plus etwas mehr zum Bestäuben
  • 150 Gramm Maismehl, fein, gelb
  • 2,5 Gramm Meersalz
  • 15 Gramm Butter, zerlassen
  • 225 ml Wasser

QUELLE

978-3791384481978-3791384481*

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Lissabon: Lisboeta – Rezepte und
Geschichten aus der Stadt des Lichts
978-3791384481*

ZUBEREITUNG

  1. Die Hefe mit Zucker und 125 ml waremen Wasser in einer kleinen Schüssel auflösen und einige Minuten stehen lassen, bis sich an der Oberfläche Schaum gebildet hat. Mit 70 Gramm Weizenmehl zu einem Vortei verrühren und die Schüssel abgedeckt an einem warmen Ort etwa 30 – 45 Minuten stehen lassen, bis sich der Vorteig verdoppelt hat.
  2. Das Maismehl und das Salz in die Rühschüssel der Küchemaschine geben. 100 ml kochendes Wasser und die Butter hinzugießen und mit dem Knethaken verrühren, bis sich ein fester Teig bildet. Ggf. vorsichtig mehr Wasser zufügen, es soll nicht zu breiig werden.
  3. Den Vorteig und das restliche Weizenmehl dazugeben und alles etwa 8 Minuten kneten, bis ein elastischer Teig entstanden ist. Den Reig auf eine leicht bemehlte Arbeisfläche leben und einige Minuten mit den Händen kneten und zu einer Kugel formen. In ein ausreichend mit Maismehl bestäubtes Gärkörbchen lgen und an einem warmen Ort abgedeckt 45 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  4. Den Backofen mit einem Backstein bestücken und rechtzeitig auf 240 °C vorheizen. Das Brot auf einen Backschieber stürzen und in den Ofen einschießen und mit Dampf backen. Nach 10 Minuten die Backofentemperatur auf 200 °C herunterschalten und weitere 15 Minuten backen. Auf einem Drahgitter abkühlen lassen.
    Ulrike Miele H 5361: Klimagaren 240 °C-200 °C fallend, 1 Dampfstoß eingestellt, nach Einschießen des Brotes ausgelöst.

Gesamtzeit: 2 h 30 Minuten
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 25 Minuten

 
 
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weitere Rezepte aus Portugal bei Küchenlatein:

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Erbsen und Dicke Bohnen mit knusprigen Bröseln – Salada de favas e ervilhas
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demnächst:
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und die Rezepte der Reisebegleiter nach Portugal:

Zimtkringel – Pastéis de Nata | Chili und Ciabatta – Hähnchenbrust mit pikanter Kokosmilchsauce – Frango naufrago + Curry-Muscheln – mexiloes com caril | Papilio Maackii – Arroz Doce – Portugiesischer Reispudding | Brittas Kochbuch – Piri-Piri-Sauce + Piri-Piri-Hähnchen + Piri-Piri-Sauce + Choco frito | Mein wunderbares Chaos – Caldo verde + Pastéis de Bacalhau + Pastéis de Nata | Gourmandise – Bacalhau à brás = portugiesisches Fischgericht + Arroz Doze (Portugiesischer Milchreispudding) | Brotwein – Pão alentejano – Portugiesisches Weißbrot mit Lievito Madre | Volker mampft – Pasteis de Nata – eine Sommerliebe + Caldeirada à Fragateiro – Portugiesische Fischsuppe

Stachelbeer-Salbei-Focaccia

Stachelbeere Juni 2018

Unsere Stachelbeere hängt voller Beeren, von denen schon einige reif für die Ernte sind.
Hier im Blog gibt es schon eine Sammlung erprobter Rezepte mit Stachelbeeren, bislang überwiegen die Rezepte, bei denen die Stachelbeere süß kombiniert wird. River Cottage Fruit Every Day!978-1408828595* hält jedoch einige herzhafte Rezepte bereit. Ich entschied mich für die

Stachelbeer-Salbei-Focaccia

Stachelbeer-Salbei-Focaccia (1)

Perfekt für das Abendbrot in Begleitung mit etwas Salzigem wie Käse – hier mit Ziegenkäse, Schinken, Resten vom Huhn oder Schwein oder auch nur mit etwas Blattsalat.

Stachelbeer-Salbei-Focaccia

Menge: 1 Brot

Stachelbeer-Salbei-Focaccia (2)

Zutaten:

  • 250 Gramm Weizenmehl Type 550
  • 175 Gramm Wasser, lauwarm
  • 1/2 Teel. Trockenhefe
  • 5 Gramm Salz
  • 1,5 Essl. Olivenöl, plus etwas zum Beträufeln
  • Maisgrieß oder Polenta, optional
  • 75 Gramm Stachelbeeren
  • Salbeiblätter entsprechend der Anzahl Stachelbeeren
  • grobes Meersalz; Ulrike: Maldon Sea SaltB00017028M*

QUELLE

978-1408828595978-1408828595*

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
River Cottage Fruit Every Day!978-1408828595*
ISBN: 978-1408828595

ZUBEREITUNG

  1. Mehl, Hefe und Salz in einer Schüssel mischen. Warmes Wasser und die 1,5 EL Olivenöl dazugießen und zu einem glatten, sehr weichen, feuchten, elastischen Teig kneten (am einfachsten mit den Knethaken des Handrührgeräts oder der Küchenmaschine oder aber auf leicht bemehlter Arbeitsfläche in etwa 10 Minuten von Hand). Bei Bedarf etwas mehr Mehl hinzufügen, aber möglichst wenig.
  2. Den Teig in eine leicht geölte große Schüssel geben, mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort auf das Doppelte gehen lassen. Das dauert mindestens 1 Stunde, wahrscheinlich eher 2 Stunden.
  3. Den Backofen auf 220 °C/Gas 7 vorheizen. Eine flache Backform (ca. 20 x 30 cm) einfetten und mit Maisgrieß oder Polenta ausstreuen (so bekommt die Focaccia eine schön knusprige Unterseite).
  4. Den Teig ohne weiteres Kneten aus der Schüssel direkt in die vorbereitete Form geben. Mit den Fingerspitzen leicht flach drücken, sodass der Teig die Form mehr oder weniger ausfüllt. Zugedeckt mindestens weitere 30 Minuten oder bis zu 1 Stunde gehen lassen, bis der Teig weiter aufgegangen, leicht und luftig ist.
  5. Jede Stachelbeere zusammen mit einem Salbeiblatt gleichmäßig über die Oberfläche verteilt in den Teig drücken. Großzügig mit Olivenöl beträufeln und mit grobem Meersalz bestreuen. Im vorgeheizten Ofen 10 Minuten backen, dann die Temperatur auf 190 °C/Gas 5 reduzieren und weitere rund 15 Minuten backen, bis sie goldgelb wird.
  6. Die Focaccia aus der Form nehmen, auf einem Kuchengitter leicht abkühlen lassen, dann noch warm essen.

Gesamtzeit: 4 Stunden
Vorbereitungszeit:15 Minuten
Koch-/Backzeit: 25 Minuten

 
 
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Bolo do Caco – Scherbenkuchen zum #worldbreadday

Seit dem die jungen Herren ausgezogen sind und ihre eigenen Wege gehen, backe ich kaum noch Brot. Die kleinen Mengen, die wir benötigen, erstehen wir den Bäckern unseres Vertrauens. Aber auf Madeira habe ich Bolo do Caco, das spricht man [ˈkaku] lieben gelernt. Das ist in Deutschland käuflich nicht zu erwerben, da muss ich schon selber Hand anlegen, wenn wir so etwas essen wollen. Bolo heißt Kuchen und caco ist die Scherbe, aber die Übersetzung Scherbenkuchen wird diesem Fladenbrot mit Süßkartoffeln nicht gerecht. Das Brot wurde ursprünglich in Steinpfannen gebacken, man kann aber auch eine Eisenplatte nehmen. Ich habe unseren

Bolo do Caco

Bolo do Caco - Scherbenkuchen (1)

auf meinem Backstein gebacken. Das Rezept stammt aus der Markthalle in Funchal

Bolo do Caco-collage©

wo es als Hamburger Bun fungierte

Hamburger Markthalle Funchal

Der Unterschied zu meinem Exemplar ist offensichtlich: Die madeirensische Süßkartoffel gibt dem Brot nicht so viel Farbe, wie die hier käuflich zu erwerbende Süßkartoffel. Der Geschmack und die Form kommt dem Original schon sehr nahe.

Angeblich wird das Brot auf Madeira an jeder Ecke gebacken, uns ist nur ein Bäcker am Cristiano Ronaldo Campus begegnet.

Bolo do Caco – Scherbenkuchen

Menge: 6 Fladenbrote à 150 Gramm

Bolo do Caco - Scherbenkuchen (2)

Zutaten:

  • 500 Gramm Weizenmehl, Type 550
  • 375 Gramm Süßkartoffelpüree
  • 3,5 Gramm Trockenhefe, entsprechend 25 Gramm Frischhefe
  • 75 ml Wasser
  • 1 Teel. bis 1/2 Essl. Salz, je nach Geschmack

QUELLE

978-972-98929-5-0978-972-98929-5-0

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Rezept Markhalle Funchal und
Gastronomy of Madeira978-972-98929-5-0

ZUBEREITUNG

  1. Für das Süßkartoffelpüree etwa 500 Gramm Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in leicht gesalzenem Wasser in etwa 10 – 15 Minuten gar kochen. Abgießen,mit einem Pürierstab fein pürieren und abkühlen lassen.
  2. Die Trockenhefe mit 3 Essl. Mehl und dem Wasser zu einem kleinen Vorteig anrühren und etwa 15 Minuten stehen lassen, bis sich kleine Bläschen gebildet haben.
  3. Süßkartoffelpüree, Mehl und Salz zum Vorteig geben und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig abgedeckt 2 – 3 Stunden gehen lassen, bis der Teig sich mehr als verdoppelt hat.
  4. Den Teig in 6 Portionen von etwa 160 Gramm teilen und zu flachen Teiglingen von etwa 12,5 cm Durchmesser formen. Das klappt ganz gut, wenn man die Teiglinge in einer entsprechend großen TonschaleTonschale* platt drückt, bis diese ganz ausgefüllt ist. Die Teiglinge abgedeckt etwa 30 Minuten gut aufgehen lassen, bis ein Fingerabdruck nicht sofort wieder herausspringt.
  5. In der Zwischenzeit den mit einem Backstein bestückten Ofen auf 180 °C aufheizen lassen.
  6. Die Teiglinge in den Backofen einschießen und etwa 20 Minuten backen, dabei die Teiglinge nach etwa 10 Minuten wenden.
  7. Noch lauwarm mit Kräuterbutter genießen oder als Sandwich mit Thunfischpaste oder …

Gesamtzeit: 4 Stunden
Vorbereitungszeit:20 Minuten
Koch-/Backzeit: 20 Minuten

 
 
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Nach langer Abstinenz nehme ich mit diesem Beitrag am

World Bread Day, October 16, 2017

teil.

Flatbreads

This week the I♥CC is going to make spreads or dips from the current chef Hugh Fearnley-Whittingstall He says these

Flatbreads

flatbreads (2)

are the ideal partner to everything from hummus to salad, wrapping burgers, sausages, kebabs od other barbecued meat or vegetables, and for moping up a good wet curry or stew. They taste great fresh from the pan, sprinkled with sea salt an a little rapeseed oil.

Flatbreads

Yield: 8 flatbreads

flatbreads

Ingredients:

  • 250 grams plain flour; wheat flour Type 550
  • 1 teasp. fine sea salt
  • 1 tablesp. rapeseed, olive or sunflower oil; Ulrike: rapeseed
  • 150 ml warm water

SOURCE

ISBN: 978-0747598404ISBN: 978-0747598404 *

modified from Ulrike Westphal inspired by:
Hugh Fearnley-Whittingstal
River Cottage EverydayISBN: 978-074759840 *
ISBN: 978-074759840

Instructions

  1. Sift the flour into a large bowl and add the salt. Add the oil to the warm water, then pour this liquid into the flour in a thin stream, stirring well with a wooden spoon or your hands to form a slightly sticky dough. Turn the dough out on to a lightly floured work surface and knead for about 5 minutes, until it feels smooth and plump, sprinkling on a little more flour only if the dough feels very sticky. Cover the ball of dough with the upturned mixing bowl and let it rest for at least 15 minutes.
  2. When you’re ready to cook and eat the flatbreads, roll the dough into a sausage shape and divide it into 8 pieces. Roll each piece into a ball. Flour the work surface and rolling pin, then roll out each ball of dough into a round 2-3mm thick, using plenty of flour as the dough is liable to stick.
  3. Place a heavy-based non-stick frying pan – or a cast-iron griddle – over a high heat and when it’s good and hot, turn the heat down a bit. Have ready a plate lined with a clean tea towel so you can put your cooked flatbreads on it to keep them warm and soft.
  4. Shake off any excess flour and carefully lay a flatbread in the hot pan. Let it sit for a minute or two, until the dough looks ’set‘ on top and is starting to lift away from the pan. Look at the underside and, if you can see dark brown patches forming, flip it over with a spatula or tongs. Cook the second side for 30-45 seconds. Wrap the cooked flatbread in the tea towel while you cook the others. If the flatbreads are colouring too quickly, lower the heat a bit.
  5. Serve the flatbreads while still soft and warm. Once cold, they won’t be quite the same. But they can be recycled by tearing them into pieces, brushing with a little oil, then crisping them up in a hot oven (at 220°C/Gas Mark 7) to make dipping chips, or flat croutons for soups and salads.

total time: 40 minutes
preparation time: 5 minutes
cooking/baking time: 3 minutes

 
 
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Sandwichbrot mit Kartoffelmehl #twitback

Why not!

antwortete ich auf die Frage, wir nicht wieder einmal twitbacken wollten.

Ein Brot, bei dem nur Kartoffelmehl und noch nicht einmal eine Ofenkartoffel verwendet wird, als Roasted Potato Bread zu bezeichnen, halte ich dann doch für sehr gewagt. Wie dem auch sei: Ich hatte Lust zu backen, die Zutaten waren im Hause und ich legte los. Nun ja, nicht gleich, denn auf den 2. Blick erschien das Rezept doch ein wenig unorthodox.

4 % Salz auf die Mehlmenge schien dann doch reichlich, dazu zusätzlich Apfelessig zur Buttermilch bei einer Hydratation von 68% ? Dann noch die Schwierigkeit mit dem Kartoffelmehl. In Deutschland wird unter der Bezeichnung Kartoffelmehl die naturbelassene reine Stärke, die aus ausgesuchten Kartoffeln gewonnen wird, verstanden. Diese hatte ich im Hause. In den USA wäre das dann potato starch. Potato flour wird aus der ganzen dehydrierten Kartoffel gewonnen, keine Ahnung, ob es so etwas in Deutschland auch gibt. Aber frisch gewagt, ist halb gewonnen und ich entschied mich für Kartoffelstärke.

Obwohl sich der Teig nun so gar nicht wie in dem nachfolgenden Rezept beschrieben verhielt, ist dabei doch ein sehr wohlschmeckendes

Sandwichbrot mit Kartoffelmehl

©Sandwichbrot mit Kartoffelstärke

herausgekommen, das wir als

BLT-Sandwich

©Bacon, Lettuce Tomato Sandwich - BLT  Kartoffelstärke

verspeisten. Ich muss zugeben, die Kruste wies schon sehr starke Röstaromen auf; ich würde das das nächste Mal kürzer backen, aber dann gleich mit der doppelten Menge, am liebsten mit Kartoffelmehl aus ganzen, getrockneten Kartoffeln. Vielleich kennt ja einer von meinen geschätzten Lesern eine Bezugsquelle dafür.

Sandwichbrot mit Kartoffelmehl

Menge:1 Brot etwa 1 kg

©Sandwichbrot mit Kartoffelstärke Collage

Sandwichbrot des Restaurants High Street on Market, mit reichlich Röstaromen.

Zutaten:

  • 3 Gramm Trockenhefe entsprechend 10 Gramm Frischhefe
  • 80 Gramm Kartoffelmehl; Ulrike Bauckhof Bio KartoffelmehlKartoffelmehl*, alternativ die entsprechende Menge Ofenkartoffel unter Berücksichtigung des Wassergehaltes von 77,8 %
  • 500 g Weizenmehl T65
  • 180 Gramm Buttermilch
  • 160 Gramm Wasser + 50 ml
  • 25 ml Apfelessig
  • 12 Gramm Salz
  • 100 Gramm Butter, Raumtemperatur, in 6 Portionen
  • Milch zum Bestreichen

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Bon Appetit September 2014

ZUBEREITUNG

  1. 1 Essl. Mehl mit der Hefe in der Rührschüssel der Küchenmaschine vermischen und mit etwas Wasser zu einem Brei verrühren und etwa 5 Minuten stehen lassen
  2. Mehl mit dem Kartoffelmehl vermischen, dabei darauf achten, dass sich keine Klümpchen bilden. Buttermilch, restliches Wasser und die Mehlmischung zur Hefemischung geben und mit dem Knethaken etwa 5 Minuten verkneten, bis sich die Zutaten anfangen, zu verbinden. Aus der Schüssel nehmen und mit der Hand zu einer Kugel formen und den Teig 15 Minuten ruhen lassen.
  3. Den Teig zerpflücken und in kleinen Portionen in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Salz und Essig, sofern verwendet, zufügen und auf langsamer Stufe etwa 5 – 8 Minuten weiterkneten. Evtl. die Wassermenge anpassen
  4. Unter ständigem Kneten die Butter in 2 Portionen zufügen, dabei jede Portion etwa 4 Minuten unterkneten lassen. Weiterkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Den Knethaken entfernen und den Teig 30 Minuten ruhen lassen.
  5. Den Teig zu einer straffen Kugel formen, abdecken und etwa 18 – 24 gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.
  6. 1 Kastenform 23 x 11 cm x 9,5 cm hoch mit Backpapier auskleiden.
  7. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und größere Lufblasen mit bemehlten Händen flach drücken. Die Seiten des Teiges nach innen falten, um ein 18 cm langes Rechteck zu formen. Das Rechteck zu einem Zylinder formen und mit der Nahtseite nach unten in die ausgekleidete Kastenfrom geben. Darauf achten, dass sich die Naht wirklich genau in der Mitte befindet, das soll verhindern, dass das Brot schief wird und einreißt. Das Brot etwa 4 – 6 Stunden gehen lassen, bis der Teig die obere Kante der Kastenform erreicht hat.
  8. Den Backofen auf 260 °C vorheizen. Die Oberfläche des Teiglings mit Milch einstreichen. Mit einem Holzspieß oder Zahntocher vorsichtig 8 – 10 Löcher in die Oberfläche stechen und größere Blasen dabei aufstechen. Die Kastenform in den Ofenstellen und die Temperatur auf 220 °C reduzieren. Das Brot 50 – 60 Minuten sehr dunkel backen. Die Form aus dem Ofen nehmen, die Kastenform entfernen und das Brot auf dem Rost weitere 10 – 15 Minuten backen, bis die Seiten fest, aber nicht hart sind. Vor dem Anschneiden das Brot komplett auskühlen lassen.
  9. Das Brot hält sich leicht eingewickelt etwa 4 Tage

Gesamtzeit:22 – 36 Stunden
Vorbereitungszeit:15 Minuten
Koch-/Backzeit: 60 – 75 Minuten

 
 
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Zu Petras Sandwichbrot geht es hier entlang.