Archiv der Kategorie: Kuchen und Kekse

Topfkuchen – Puffer

Im Jahre 2013 erstand ich 2 neue Gugelhupfformen. Bislang ist es mir nicht gelungen, das wahre Potential der Nordicware Backform* auszureizen. Bis zu diesem

Topfkuchen – Puffer

Topfkuchen - Puffer

Es ist ein Rezept der Effilee** bzw. Kochpiraten vom 20.07.2005 ohne Schnörkel und Chichi. In diesen Zeiten ist es ja um so wichtiger, regionale Produkte zu verwenden: Margarine und Eier stammen definitiv aus Schleswig-Holstein.

Herausgekommen ist ein klassischer Puffer, der Inschennör hätte ihn jedoch noch lieber als Marmorkuchen genossen. Irgendwas ist ja immer.

Topfkuchen – Puffer

Menge: 1 Gugelhupfform 2,3 l (22,9 x 22,9 x 13,5 cm )

Topfkuchen - Puffer

Topfkuchen wird u. a. in Norddeutschland auch als Puffer bezeichnet. Das Backwerk basiert auf einem einfachen Rührteig, der je nach Geschmack und Anlaß variiert werden kann.

ZUTATEN

  • 500 Gramm Weizenmehl Type 405
  • 250 Gramm Zucker
  • 250 Gramm Margarine, weich, Ulrike: Alsan-S
  • 4 Eier, Größe M, Zimmertemperatur
  • 1 Päck­chen Backpulver; Ulrike: 18 Gramm Weinsteinbackpulver
  • 20 Gramm Vanillezucker; Ulrike: 1/4 Teel. Vanillepulver
  • ggf. einige Essl. Milch

QUELLE

abgewandelt von nach:
Effilee **

ZUBEREITUNG

  1. Die Mar­ga­rine in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und mit dem Flachschläger cre­mig schla­gen. Zucker und Vanil­lin­zu­cker in mehreren Portionen hinzufügen und gut verrühren.
  2. Danach ein­zeln die Eier einzeln unterrühren. Beim Rüh­ren etwas Zeit neh­men und dem Teig ruhig ein paar Umdre­hun­gen mehr gön­nen. Je cre­mi­ger er dadurch wird, desto locke­rer spä­ter der fer­tige Kuchen.
  3. Zucker und Mehl schrittweise in den Teig geben und jede Portion gut ver­rüh­ren. Sollte der Teig zu zäh wer­den, ein­fach etwas Milch oder flüs­sige Sahne hin­zu­gie­ßen. Backpulver wird vor­sich­tig unter­rühren.
  4. Den fer­ti­gen Teig mit einem Teig­scha­ber in gefettete und mit Semmelbröseln ausgestreute Form geben und bei 170° auf mitt­le­rer Schiene ca. 40 – 60 Minu­ten in den Back­ofen geben. Mit einem Grill­spieß oder einer lan­gen Nadel immer mal wie­der durch Hin­ein­ste­chen prü­fen, ob der Kuchen gar ist. Bleibt kein Teig mehr daran hän­gen, die Form aus dem Ofen neh­men und den Kuchen umge­hend auf einem gro­ßen Tel­ler stür­zen und abküh­len lassen.
  5. Den Topfkuchen mit Puderzucker bestreut servieren

Gesamtzeit: 1,5 Stunden
Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Koch-/Backzeit: 40 – 60 Minuten

 
 
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** Effilee wurde 2004 unter dem Namen kochpiraten.de gegründet und wurde Jahr 2007 in effilee.de umbenannt. Seit Oktober 2008 erscheint unter dem gleichen Namen ein Printmagazin. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten im Jahr 2010 bin ich ein großer Fan der Effilee. www.effilee.de/rezept/dessert/topfkuchen-1209 nur noch über Webarchiv abrufbar

Honig-Buttermilchschnitten mit Rhabarber und Erdbeeren

Das Rezept für die Honig-Buttermilchschnitten mit Rhabarber und Erdbeeren kam mit dem Newletter von Dorie Greenspan ins Haus. Rhabarber wächst im Garten, die Erdbeeren haben erst Blüten, so machte ich mich auf zur „Erdbeere“

Erdbeerbude

um bereits reife Erdbeeren käuflich zu erwerben. Dann stand den

Honig-Buttermilchschnitten mit Rhabarber und Erdbeeren

Honig-Buttermilchschnitten mit Rhabarber und Erdbeeren

nichts mehr im Wege. Der Kuchen kam gut an, ein Klecks Sahne schadet auch nicht.

Honig-Buttermilchschnitten mit Rhabarber und Erdbeeren

Menge: 16 Stücke

Honig-Buttermilchschnitten mit Rhabarber und Erdbeeren

Weicher, krümeliger Buttermilchkuchen, der mit Honig gesüßt, mit Vanille aromatisiert und mit Erdbeeren und Rhabarber belegt wird. Der Kuchen ist zart, süß und gemütlich, und die nicht gesüßten Früchte sind erfrischend. Honig-Buttermilchschnitten mit Rhabarber und Erdbeeren bieten einen wunderbaren Kontrast zwischen Teig und Früchten

Zutaten

  • 205 Gramm Weizenmehl Type 405; Ulrike: Dinkel
  • 1 Teel. Backpulver
  • 1/4 Teelöffel Natron
  • 115 Gramm Butter, Raumtemperatur
  • 100 Gramm Zucker
  • 1/2 Teel. Salz
  • 80 Gramm Honig, 60 ml
  • 2 Teel. Vanilleextrakt
  • 1 Ei, Größe M, Raumtemperatur
  • 80 Gramm Buttermilch, vor dem Abmessen gut schütteln
  • 200 Gramm Rhabarber, von 3 bis 4 abgeschnittenen Stängeln, in ca 3 cm lange Stücke geschnitten
  • 200 Gramm Erdbeeren; geviertelt
  • Konfitüre oder Gelee, zum Glasieren, optional; Ulrike: Danischer Orangenaufstrich

QUELLE

abgewandelt von nach:
Dorie Greenspan

ZUBEREITUNG

  1. Eine quadratische Backform von 25 cm Kantenlänge mit Backpapierpapier auslegen. Backofen auf 180 °C vorheizen.
  2. Mehl, Backpulver und Natron miteinander vermischen.
  3. Butter, Zucker und das Salz in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Mit dem Rührbesen auf mittlerer Stufe verrührenn, dabei den Schüsselrand nach Bedarf säubern, bis die Masse glatt ist, etwa 3 Minuten. Den Honig hinzufügen und noch etwa eine Minute weiterrühren, bis sich alles gut vermischt hat. Den Vanilleextrakt einrühren, das Ei hinzufügen und 2 Minuten weiter rühren – keine Sorge, wenn die Masse gerinnt.
  4. Mixer ausschalten, die Hälfte der trockenen Zutaten hinzufügen und den Standmixer kurz an und ausschalten, um mit dem Mischen zu beginnen. Dann auf niedriger Stufe rühren, bis das Mehl fast im Teig verschwindet. Buttermilch hinzugeben, während auf niedriger Stufe gerührt wird. Wenn fast die gesamte Flüssigkeit eingearbeitet ist, Küchenmaschine ausschalten, restliche trockenen Zutaten hinzufügen und auf niedriger Stufe weiterrühren, bis sich alles zu einem sehr dicken Rührteig vermischt hat.
  5. Den Teig in die vorbereitete Form geben und gleichmäßig zu verteilen; er bildet eine dünne Schicht. Rhabarber und die Erdbeeren darauf verteilen. Wer die Früchte süßen möchte, streut etwas Zucker darüber
  6. 35 bis 40 Minuten backen, bis sich der Kuchen, der in der Mitte blass und an den Rändern goldgelb ist, von den Rändern der Form zu lösen beginnt; ein in die Mitte gesteckter Tester sollte sauber herauskommen. Den Kuchen auf ein Kuchengitter stürzen und 5 Minuten ruhen lassen, dann mit einem Küchenmesser am Rand der Form entlangfahren. Den Kuchen auf ein Kuchengitter stürzen, das Papier abziehen, umdrehen und die Honig-Buttermilchschnitten mit Rhabarber und Erdbeeren auf dem Kuchengitter auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
  7. Wenn die Honig-Buttermilchschnitten mit Rhabarber und Erdbeeren glasiert werden sollen, die Marmelade oder das Gelee in eine mikrowellengeeignete Schüssel geben, einen Spritzer Wasser hinzufügen und etwa 30 Sekunden lang erhitzen. Umrühren und in kurzen Schüben weiterkochen, bis die Marmelade Blasen wirft. Mit einem Silikon- oder Backpinsel eine dünne Schicht Glasur auf den Kuchen streichen.

Gesamtzeit: 1,5 Stunden
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Koch-/Backzeit: 40 Minuten

 
 
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Der weltbeste Schokoladenkuchen

Heute jährt sich zum fünften Mal der Fahrradunfall von Jenny von Jenny is baking, bei dem sie damals noch keinen Helm trug. Glücklicherweise trug sie keine gravierenden Schäden davon. Vor einiger Zeit lud sie mich ein, diesen Jahrestag mit ihr und Schokolade zu begehen, das tue ich mit

Der weltbeste Schokoladenkuchen

Der weltbeste Schokoladenkuchen

ich hoffe, damit Jennys Anspruch als Chocoholic gerecht zu werden, denn dieser Schokoladenuchen enthält nicht weniger als 400 Gramm Schokolade und damit nicht genug, auch noch Kakaopulver. Auf die Espresso-Zimt-Mascarpone-Creme verzichteten wir, denn der saftige Kuchen ist auch so schon reichhaltig genug.

Ich selbst fahre seit über 28 Jahren mit Helm, genau einen Tag nachdem ich John Kabys mit Helm in den Kindersitz meines Fahrrad setzte und ohne Helm fuhr. Was nützt einem Kleinkind bei einem Fahrradunfall eine Mutter mit Verletzungen, die sich mit Helm hätten vermeiden lassen? Richtig, nichts, daraufhin kaufte ich sofort einen Helm für mich. Und später, als John Kabys und ENZETT v. Lilienstein selber Fahrrad fuhren, war unser Wunsch, nur mit Helm zu fahren, überhaupt kein Problem. Die Eltern trugen auch immer einen.

Inzwischen trage ich statt Helm einen /Hövding, einen Airbag für Radfahrer:

Ulrike mit Hövding

Und ja er löst aus. ENZETT v. Lilienstein lieh sich den probehalber aus, weil er mit einem e-Bike jeden Tag zur Arbeit fährt. Bei einer etwas schwungvollen Fahrt in die Böschung trug er dann eine „Föhnhaube“ wie aus den 70ern. Und wie versprochen, bekamen wir für das Auslösen ohne Unfall kostenlosen Ersatz. Trotz allem gefällt mir die Hightech-Halskrause recht gut, weil ich jede Kopfbedeckung tragen kann, außerdem behalte ich die an, wenn ich mit dem Fahrrad einkaufe. Das An- und Ablegen der Maske ist damit sehr viel einfacher. Der Helm soll lt. ADAC zwar beim Crash mit einer Lkw-Tür oder einem Lkw-Spiegel besser schützen, doch für mich stellen Muttis mit Kinderwagen und rollernden Kleinkindern auf Fahrradstraßen, Radfahrer_innen ohne Kenntnis von Verkehrsregeln, Fußgänger_innen auf Radwegen oder ignorante PKW fahrer eine größere Gefahr da als LKW-Türen oder Spiegel.

Der weltbeste Schokoladenkuchen

Menge: 12 Stücke

Der weltbeste Schokoladenkuchen

Das Rezept für diesen Kuchen, das aus dem Buch „Sweet“ von Yotam Ottolenghi und Helen Goh stammt, erschien zuerst in einem Artikel über Frau Goh, als sie ihr Café, das Mortar & Pestle, in Melbourne, Australien, betrieb. Die Überschrift des Artikels lautete – etwas einschüchternd für sie – „World’s Best Chocolate Cake“ – der weltbeste Schokoladenkuchen. Man ihn auch „einfachster Kuchen der Welt“ nennen, denn man braucht nur eine große Schüssel, um ihn zu backen. Oder „vielseitigster Kuchen“, denn er kann ohne Glasur und nur mit etwas Kakaopulver bestäubt serviert werden, oder, wie hier, mit einer Schicht Schokoladenganache. In den Ottolenghi-Läden in London ist er kleiner und heißt „Take-Home Chocolate Cake“, der für vier Personen nach dem Essen gedacht ist. Diese größere Version ist nicht weniger köstlich und hält sich gut vier bis fünf Tage.

Zutaten

Schokoladenkuchen

  • 250 Gramm Butter, Raumtemperatur, in Würfel geschnitten, plus extra zum Einfetten der Form
  • 200 Gramm Schokolade, 70 % Kakaoanteil, in 2 cm große Stücke gehackt
  • 1 ½ Teel.Instant-Kaffeegranulat, aufgelöst 350 nl kochendem Wasser
  • 250 Gramm Zucker
  • 2 leicht verschlagene Eier, Größe M
  • 2 Teel. Vanilleextrakt
  • 240 Gramm Weizenmehl Type 550
  • 2 ¾ Teel. Backpulver
  • 30 Gramm Kakaopulver plus 1 1/2 Teelöffel zum Bestäuben
  • ¼ Teel. Salz

Schokoladen-Ganache – optional

  • 200 Gramm Zartbitterschokolade (70 Prozent Kakaoanteil), gebrochen oder grob gehackt
  • 180 ml Sahne; Ulrike: Kaffeesahne
  • 1 Essl. l Maissirup; Ulrike: Karamellsirup
  • 1 Essl. ungesalzene Butter, Raumtemperatur

Espresso-Zimt-Mascarpone-Creme – optional

  • 375 ml Schlagsahne
  • 190 Gramm Mascarpone
  • 1/2 Vanilleschote, ausgekratzte Samen
  • 2 ½ Teelöffel fein gemahlener Espresso
  • ¾ Teelöffel Zimt, gemahlen
  • 2 ½ Esslöffel Puderzucker

QUELLE

abgewandelt von nach:
Yotam Ottolenghi and Helen Goh

ZUBEREITUNG

  1. Den Backofen auf 170 °C vorheizen. Eine Springform mit 23 cm Durchmesser; Ulrike 22 cm, mit Butter einfetten und mit Backpapier auslegen.
  2. Für den Kuchen Butter, Schokolade und heißen Kaffee in eine große hitzebeständige Schüssel geben und gut verrühren, bis sich alles verbunden hat. Den Zucker mit dem einrühren, bis er sich aufgelöst hat. Eier und Vanilleextrakt zugeben und erneut verquirlen, bis alles gut vermischt ist. Mehl, Kakaopulver und Salz in eine Schüssel sieben und mit dem Schneebesen unter die geschmolzene Schokoladenmasse rühren. Der Teig ist noch sehr flüssig, so soll er auch sein.
  3. Den Teig in die vorbereitete Form gießen und 1 Stunde lang backen, oder bis der Kuchen gar ist und ein in die Mitte gesteckter Holzstabe sauber herauskommt. Die Oberseite des Kuchens wird dabei ein wenig einreißen. Dden Kuchen 20 Minuten lang abkühlen lassen, dannaus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter er vollständig abkühlen lassen.
  4. Falls gewünscht, die Schokoladenganache zubereiten: Geben Sie die Schokoladenstücke in eine Küchenmaschine, verarbeiten Sie sie, bis sie fein sind, und stellen Sie sie beiseite. Sahne und Maissirup in einem kleinen Topf bei mittlerer bis hoher Hitze verrühren. Sobald sich Blasen bilden (kurz bevor es kocht), vom Herd nehmen. Die Küchenmaschine wieder in Gang setzen, wobei die Schokolade noch drin ist, und die heiße Sahne in einem gleichmäßigen Strom einfließen lassen. 10 Sekunden lang verarbeiten, dann die Butter hinzufügen. Weiter verarbeiten, bis die Mischung glänzend und glatt ist (Sie können die Ganache auch mit der Hand herstellen; achten Sie nur darauf, dass die Schokolade ziemlich fein gehackt ist, bevor Sie die Sahnemischung hinzufügen. Mit einem Holzlöffel umrühren, bis sie fast geschmolzen ist, dann die Butter hinzufügen. Erneut rühren, bis die Ganache glatt ist).
  5. Kratzen Sie die Ganache mit einem Gummispatel in eine Schüssel und decken Sie sie mit Frischhaltefolie ab, so dass die Folie die Oberseite der Ganache berührt. Stellen Sie sie beiseite, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Wenn Sie eine dünne Schicht auf der Torte verteilen möchten, können Sie die Ganache im flüssigen Zustand darüber gießen, so dass Sie eine gleichmäßige, leichte und glänzende Schicht erhalten. Wenn Sie eine dickere Ganache mit streichfähiger Konsistenz wünschen, lassen Sie sie etwa 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen. (Die Ganache kann bei Zimmertemperatur, sofern sie nicht zu warm ist, 3 Tage lang aufbewahrt werden oder bis zu 2 Wochen im Kühlschrank. Sie kann auch eingefroren werden, verliert aber beim Auftauen etwas an Glanz).
  6. Bereiten Sie die Espresso-Zimt-Mascarpone-Creme zu, falls gewünscht: Geben Sie alle Zutaten in die Schüssel eines elektrischen Mixers mit Schneebesen. 1 bis 2 Minuten lang schlagen, bis sich weiche Spitzen bilden.
  7. Das Pergamentpapier von der Torte abziehen und wegwerfen. Auf eine Servierplatte stürzen und die Ganache, falls verwendet, auf dem Kuchen verteilen. Die Torte in Stücke schneiden, auf Teller verteilen und, falls verwendet, die Mascarponecreme darauf geben. Mit oder ohne Glasur hält sich der Kuchen 4 bis 5 Tage in einem luftdichten Behälter.

Gesamtzeit:3 Stunden
Vorbereitungszeit:15 Minuten
Koch-/Backzeit: 60 Minuten

 
 
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Schokoladenkuchen

Lyubas Honig-Beeren-Teekuchen

Für

Lyubas Honig-Beeren-Teekuchen

Lyubas Honig-Beeren-Teekuchen

bekam ich bei meinem Nahversorger die letzen beiden Packungen tiefgefrorene Beerenmischung. Normalerweise liegen dort in der Truhe tiefgefrorene Früchte in Hülle und Fülle, doch auch eine Woche später war das Tiefkühlregal noch nicht wieder aufgefüllt. Statt dessen ist die Abgabe von bestimmten Lebenmitteln limitiert. Wir werden uns wohl daran gewöhnen müssen, dass nicht alles immer und überall zur Verfügung steht. Erstaunlich finde ich allerdings, dass oft nur die sehr preisgünstigen Lebensmittel ausverkauft sind, die etwas teureren dagegen halten sich länger in den Regalen. Ich denke nicht, dass wir Hunger leiden müssen, nur wird sich der Speiseplan nach dem richten müssen, was gerade da ist. Mehl hatte ich glücklicherweise in ausreichender Menge im Hause. Nun sind Auswirkungen der weltweiten Krise ist im Lebensmittelregal angekommen. Die Harmonie der Produktionsabläufe und Lieferketten ist massiv gestört. Jetzt zeigt sich nicht nur an der Tankstelle oder in der Energieabrechnung, welche Folgen die Globalisierung der Wirtschaft verbunden mit einer massiven Abhängigkeit von internationalen Handelsbeziehungen hat.

Der verwendete Honig in Lyubas Honig-Beeren-Teekuchen karamellisiert beim Backen und gibt dem Kuchen ein dunkles Aussehen. Statt mit Crème fraîche genossen wir den nicht allzu süßen Kuchen mit griechischem Joghurt. Der harmonierte gut zu dem karamellisierten Honig.

Lyubas Honig-Beeren-Teekuchen

Menge:8 Portionen

Lyubas Honig-Beeren-Teekuchen

Dieser Honig-Beeren-Teekuchen ist nicht zu süß und schmeckt auch mit Pfirsich- oder Aprikosenscheibchen. Verwendet man Butter statt Schmalz wird der Kuchen etwas trockener.

Zutaten

  • 3 Eier Größe M
  • 40 Gramm Schweineschmalz, weich
  • 250 Gramm Honig, flüssig
  • 100 ml Milch
  • 1 Teel. Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 300 Gramm Selbsttreibendes Mehl
  • 300 Gramm Beerenmix; Ulrike: TK, aufgetaut und abgetropft
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • Crème fraîche zum Servieren – optional; Ulrike: griechischer Joghurt 10 % Fett

QUELLE

978-1408899090*

modified by from:
Olia Hercules
Summer Kitchens: Recipes and
Reminiscences from Every Corner of Ukraine
*
ISBN:978-1408899090

ZUBEREITUNG

  1. Den Backofen auf 200 °C/Umluft 180 °C/Gas 6 vorheizen und eine quadratische Backform mit 20 cm Kantenlänge mit Backpapier auskleiden.
  2. Eier und Schmalz mit dem Honig in der Rühschüssel der Küchenmaschine schaumig aufschlagen. Nach und nach die Milch zufügen, danach Vanillextrakt und Salz, es entsteht ein leicht klumpiger Teig. Mit dem Gummispatel das Mehl unterheben bis es vollständig in den Teig eingearbeitet ist.
  3. Den Teig in die vorbereitete Kichenform füllen und die Beeren daruf verteilen. Für 1 – 1,25 h backen, bis ein in ein in die Mitte eingesteckter Holzstab sauber wieder herauskommt. Auf einem Kuchengutter geben und abkühlen lassen. Zum Servieren den Honig-Beeren-Teekuchen mit Puderzucker bestäuben.

Gesamtzeit: 2 Stunden
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 1 – 1,25 Stunden

 
 
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Kentucky Butterkuchen

Als Anke Gröner ihr Bild von

Kentucky Butterkuchen

Kentucky Butterkuchen

bei Instagram postete, war klar, der wird schnellstmöglich nachgebacken und zwar in meiner neuen Napfkuchenform.

Kentucky Butterkuchen

Menge: 5 – 6 Portionen

Kentucky Butterkuchen

Oberflächlich betrachtet unterscheidet sich der Kentucky Butterkuchen kaum von einem anderen typischen Poundcake. Besonders macht ihn jedoch eine nach Vanille, Sherry oder Whiskey duftende, buttrige Zuckerglasur, die über den noch warmen Kuchen gegossen wird. Wenn man den Kuchen vor dem Herauslösen mehrere Stunden ruhen lässt, zieht die Glasur in den Kuchen ein, macht ihn unglaublich zart und reichhaltig und hinterlässt eine herrliche Zuckerkruste. Es gibt viele Varianten.

Zutaten

TEIG

  • 115 Gramm Butter, weich, und mehr für die Kuchenform
  • 193 Gramm Weizenmehl Type 550, und mehr für die Kuchenform zum Ausmehlen
  • 200 Gramm Zucker, Ulrike: 100 Gramm waren ausreichend
  • 120 Gramml Buttermilch
  • 2 Eier Größe M
  • 1 Teel. Vanille-Extrakt
  • 1/2 Teel. Backpulver
  • 1/2 Teel. Salz
  • 1/4 Teel. Natron

GLASUR**

  • 75 Gramm Zucker
  • 40 Gramm Butter
  • 1 Teel. Vanille-Extrakt; Ulrike; 1,5 Essl. Bourbon
  • 1,5 Essl. Wasser
  • Puderzucker zum Bestreuen

QUELLE

abgewandelt von nach:
NYT

ZUBEREITUNG

  1. Den Backofen auf 175 °C/325 °F vorheizen. Eine 1,4-l-Napfkuchenform großzügig buttern und mehlen.
  2. In der Rührschüssel der Küchenmaschine mit dem Flachschläger alle Zutaten für den Kuchenteig vermischen und 3 Minuten lang bei mittlerer Geschwindigkeit schlagen. Den Teig in die vorbereitete Form geben, mit einem Spatel glattstreichen und 60 bis 70 Minuten backen, bis ein in die Mitte gesteckter Zahnstocher sauber herauskommt.
  3. Kurz vor Backende des Kuchens die Buttersoße zubereiten: Zucker, Butter und Vanilleextrakt mit Wasser in einem Kochtopf bei niedriger Hitze erwärmen, bis die Butter gerade schmilzt.Die Mischung nicht kochen lassen, damit sich der Zucker nicht vollständig auflöst.
  4. Sobald der Kuchen aus dem Ofen kommt, ihn in der Form ca. 15 bis 20 Mal mit einem langen Holzspieß oder einer langzinkigen Gabel vorsichtig durchstechen. Langsam die warme Buttersauce über den Kuchen gießen. Mindestens 3 Stunden abkühlen lassen, bevor der Kuchen aus der Form genommen wird. Den Kentucky Butterkuchen kurz vor dem Servieren nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.

** Das Rezept von Nell Lewis aus dem Jahre 1963 für die doppelte Menge Kuchenteig: 200 Gramm Zucker, 60 ml Wasser, 115 Gramm Butter fast zum Kochen bringen, von der Kochstelle nehmen und 120 ml oder mehr weißer Rum zufügen.
Gesamtzeit: 5 Stunden
Vorbereitungszeit:15 Minuten
Koch-/Backzeit: 50 – 60 Minuten

 
 
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