Gedanken zum Paralleluniversum

Und dann war da noch am Wochenende die Blogger-Konferenz in Hamburg, zu der ich mich angemeldet hatte, um es mit der Veranstaltung in London im letzten Jahr zu vergleichen.

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Ohne Zweifel sind die beiden Organisatorinnen zu bewundern, die das Meeting neben ihrer normalen Tätigkeit und Bloggerei auf die Beine gestellt haben.

Ich jedoch kam mir vor wie in einem Parallel-Universum.

Die Konferenz war pastellfarben.

Lifestyle ist:

  • Wenn für Nichtteilnehmer hängenbleibt: Lauter tolle Menschen und wahnsinnig tolle Vorträge
  • Wenn ein Vortrag als Inhalt, „Toll, irre, Wahnsinn. Es ist einfach passiert, dabei bin ich doch nur ein kleines Mädchen, das seinem Hobby nachgeht“, vermittelt.
  • Wenn schon die Erwähnung des Wortes „Clutch“ Jubelschreie auslöst.
  • Wenn auf „schöne“ Verpackung mehr Wert gelegt wird, als auf den Inhalt und sehr viel Verpackung entsorgt werden muss.
  • Wenn es egal ist, wie ein Sponsor seine Mitarbeiter bezahlt, Hauptsache die Kasse klingelt beim Blogger
  • Wenn es Karmapunkte für die richtige Entsorgung des Kaffeebechers gibt, aber der wertvolle zu 100 % recyclebare Rohstoff Glas zusammen mit sämtlichen anderen Abfall entsorgt wird.
  • Alle müssen sich lieb haben.

Versöhnlich der Vortrag der Sister Mag, die zeigten, dass Lifestyle nicht belanglos sein muss. Wirklich beeindruckt hat mich der Vortrag „Recht für Blogger“ von Christian Solemcke. Auch wenn die ganzen Sozialen Netzwerke die Besucherzahlen erhöhen können, sollte der Blogger sich genau überlegen, welche Nutzerrechte und Daten er weitergibt.

Für Küchenlatein gilt weiterhin: Es wird nicht mit DER Industrie zusammenarbeiten und Bloggen nicht als Business betreiben.

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