wurde von den Herrenzubereitet. Nach dem Einlegen in die Marinade nahmen mich irgendwelche Viecher in Beschlag, so dass ich mich nicht weiter um das Gericht kümmern konnte. Nach 72 h Marinieren haben sich die Herren des Bratens angenommen und sich an den Rat von Vincent Klink gehalten: Während des Schmorens sollte der Fond im Topf höchstens fingerhoch sein. Siedfleisch in brauner Brühe blieb uns erspart.
Da beim Schmoren nicht alle Marinade benötigt wurde, wurde die restliche Marinade einreduziert und für die Soße verwendet. Für diese wurden die Gemüse nicht mit püriert, die Soße wurde mit Mehlbutter angedickt.
Den Herren hat es sehr gut geschmeckt, auch der beste Ehemann von allen, Sauerbraten im allgemeinen eher skeptisch gegenüberstehend, hat sich positiv geäußert. Ich war leider geschmacklich indisponiert, das Fleisch war zart und eine leichte Säure war für mich noch schmeckbar, verlasst euch also auf das Urteil der Herren.
Schwäbischer Sauerbraten nach Vincent Klink
Kategorie:Hauptgericht, Deutschland, Schwaben Menge:4 Personen
Schwäbischer Sauerbraten nach einem Rezept von Vincent Klink: Klassisch mariniertes Rindfleisch aus der Schulter, butterzart geschmort mit einer feinen, leicht säuerlichen Soße.
Für die Marinade eine Zwiebel schälen und in feine Scheiben schneiden. Gewürznelke, Piment, Wacholder und Pfeffer in einem Mörser leicht zerstoßen. Gewürzmischung mit Zwiebelscheiben, Lorbeer, Rotwein und Essig in eine Schale geben und zu einer Marinade mischen. Das Fleisch dazugeben, dicht abdecken (sodass zwischen Folie und Fleisch keine Luftblasen sind) und im Kühlschrank mindestens 1-2 Tage ziehen lassen.
Dann die restliche Zwiebel und die Möhre schälen und in grobe Würfel schneiden. Das Fleisch aus der Marinade nehmen, mit Küchenkrepp (Ulrike: Köperwindel) abtupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Marinade durch ein Sieb passieren und aufbewahren.
Das Fleisch in einem Schmortopf von allen Seiten im Butterschmalz kräftig anbraten. Zwiebel und Möhre dazugeben, kurz mitbraten. Mit etwas Marinade ablöschen, sodass die Flüssigkeit ca. 1 cm hoch im Topf steht und der Bratensatz gelöst wird. Fleisch zugedeckt bei schwacher Hitze 1 1/2-2 Std. schmoren. Dabei immer wieder etwas Marinade angießen, es sollte während des Schmorens aber immer nur ca. 1 cm hoch Flüssigkeit im Topf sein. Der Braten ist fertig, wenn sich eine Fleischgabel leicht hineinstechen und sanft wieder herausziehen lässt.
Den gegarten Braten aus dem Topf nehmen und im Backofen bei 60° warm stellen. Die Sauce entweder durch ein Sieb passieren (Ulrike) oder mit dem Pürierstab fein pürieren. Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Belieben mit der Mehlbutter andicken. Den Braten aufschneiden und mit der Sauce servieren. Dazu passen Spätzle.
Gesamtzeit: 2 Tage Vorbereitungszeit: 20 Minuten Koch-/Backzeit: 1½ – 2 Stunden Marinierzeit: 1 – 2 Tage
** 22.09.2023 http://www.foodfreak.de/koch-den-vinz/ http://www.foodfreak.de/2012/01/koch-den-vinz-ein-ganzjahres-food-event/ nicht mehr verfügbar
One thought on “Koch den Vinz: Schwäbischer Sauerbraten”
Heike (heike.essenvonau.de)
Hah! Liegt bei mir grad auch ein, vielleicht brat ich ihn heut noch an :)
Allerdings wie von Oma, ohne Rotwein also (und vom Bugblatt).
Ich freu mich schon so!
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Hah! Liegt bei mir grad auch ein, vielleicht brat ich ihn heut noch an :)
Allerdings wie von Oma, ohne Rotwein also (und vom Bugblatt).
Ich freu mich schon so!