Maronen-Kürbissuppe

In meinem aktuellen Good Food Magazin finden sich auch ein paar interessante Rezepte mit Esskastanien. In Schleswig-Holstein beheimatet, kenne ich Esskastanien eigentlich nur geröstet auf Weihnachtsmärkten. Auf dem örtlichen Wochenmarkt habe ich Esskastanien in einer sehr nostalgischen „Obsttüte“ erstanden. Es gibt sie noch:

Maronensuppe 002

Zunächst habe ich die Maronen von ihren Häuten befreit

und mich dann der Herstellung der

Maronen-Kürbissuppe

Maronen-Kürbissuppe

gewidmet.

Der Geschmack der Suppe war die Arbeit des Enthäutens wert! Ich werde das nächste Maronenrezept in Angriff nehmen.

Maronen- und Kürbissuppe mit gerösteten Sonnenblumenkernen Button English

Menge: 8 Portionen

Diese Suppe kann zwei Tage im voraus zubereitet und gut zugedeckt im
Kühlschrank aufbewahrt werden.

Zutaten:

  • 1 klein. Butternusskürbis oder anderen Kürbis; etwa 700 g
  • 50 Gramm Butter
  • 2 Zwiebeln, gehackt
  • 2 Zehen Knoblauch, gehackt
  • 2 1/2 cm Stück Ingwerwurzel, geschält und gehackt
  • 2 Teel. Currypulver
  • 1,2 Ltr. Gemüsebrühe, evtl. mehr, wenn nötig
  • 435 Gramm Dose Maronenpuree, ungesüßt, z.B. MaronenpüreeMaronenpüree style= *
  • 284 ml Packung double cream
  • Sonnenblumenkerne, geröstet; siehe Know-how

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
BBC Good Food Magazine, November 2005

ZUBEREITUNG

  1. Vom Kürbis oben und unten eine Scheibe abschneiden. Den Kürbis von oben nach unten mit einem kleinen scharfen Messer schälen. Halbieren, die Kerne entfernen und das Kürbisfleisch in 2 cm große Stücke teilen. Die Butter in einem große Topf schmelzen und die Zwiebeln, Knoblauch Ingwer und Currypulver hinzufügen. Unter rühren kochen bis die Zwiebeln weich sind. Die Kürbisstücke und den Brühe zufügen und zum Kochen bringen. Den Topf verschließen und unter gelegentlichem Umrühren so lange köcheln lassen, bis der Kürbis sehr weich ist. Nach Geschmack würzen.
  2. Die Suppe vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen. Portionsweise mit dem Pürierstab oder mit der Küchenmaschine pürieren und in den Topf zurückgeben. Das Maronenpüree glatt rühren und zur Suppe geben. Zum Kochen bringen und gut umrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Wenn die Suppe zu dick wird, Brühe hinzufügen. Die Hälfte der Crème double einrühren und erneut aufkochen lassen. Abschmecken und nach Bedarf würzen. Die restliche Crème double zum Servieren verwenden. Mit einer Suppenkelle in Suppentassen füllen. Einen Esslöffel Crème double darüber dekorativ verteilen und mit den gerösteten Sonnenblumenkernen bestreuen.

KNOW HOW:

  • 4 Esslöffel Sonnenblumenkerne mit 1 Teelöffel Pflanzenöl in einer beschichteten Pfanne verteilen und bei mittlerer Hitze etwa 3 – 5
    Minuten rösten, bis sie gebräunt sind.
  • Frische Maronen müssen geschält werden: Die Maronen werden am spitzen Ende kreuzweise eingeschnitten und etwa 10 Minuten trocken in einer unbeschichteten Pfanne oder im Backofen (bei mindestens 200 °C) oder unter dem Grill geröstet. Man kann sie stattdessen auch ca. 20 Minuten in Wasser kochen, dann schmecken sie etwas weicher und mehliger. Vor dem Verzehr werden die Maronen geschält und die darunterliegende braune Haut entfernt; die leider immer in gewisser Menge vorhandenen schlechten Exemplare muss man aussortieren. Weiterhin sollte man die unter der Schale befindlichen Härchen gründlich entfernen, da diese sehr bitter schmecken. Zur Herstellung eines Pürees müssen die Maronen vorm Pürieren etwa 20 Minuten in kochendem Wasser gedünstet werden.
  • Für 450 g geschälte Maronen benötigt man etwa 600 g ungeschälte Maronen.

Gesamtzeit: 1 Stunde
Vorbereitungszeit: 15-20 Minuten
Koch-/Backzeit: 35-40 Minuten

 
 
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2 Gedanken zu „Maronen-Kürbissuppe

  1. zorra

    Verstehe ich das richtig, du hast für das Rezept gebratene Marroni verwendet? Gute Idee, ich mach jedesmal den \“Doktor\“ mit den frischen Marronen. Es ist eine Heidenarbeit sie einzuritzen, kurz blanchieren, von der Schale zu befreien und dann noch die Haut enfernen…

    Antworten
  2. ostwestwind

    Das verstehst du falsch. Ich habe ebenfalls den \“Doktor gemacht, steht doch da: Zunächst habe ich die Maronen von ihren Häuten befreit. Ich habe nämlich kein fertiges Püree oder vakuumverpackte Maronen gefunden :-(.

    Antworten

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