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Chupe de maní – Erdnuss-Suppe

Diesen Monat macht die Kulinarische Weltreise Halt in Ecuador. Im Jahre 2014 hatte ich Gelegenheit, authentische ecuadorianische Küche zu genießen. Aus dem Flyer „Ecuador schmeckt lecker“ bereitete ich bereits einen Quinoa-Salat zu.

Quinoa sollte es nicht schon wieder sein und eine Chupe de Camarones hatte ich schon nach Peru verortet, daher gab es gestern

Chupe de maní – Erdnuss-Suppe

Chupe de maní - Erdnuss-Suppe

Ursprünglich in den Anden Südamerikas beheimatet, hat sich der Anbau der Erdnuss seit ihrer wachsenden Bedeutung als Ölfrucht über die ganzen Tropen und Subtropen ausgebreitet. Chupe ist ein Eintopf aus den Andengebieten (Peru, Ecuador, Bolivien, Chile etc.) Eine Brühe wird mit Kartoffeln, Fleisch oder Fisch, Meeresfrüchten, Tomaten, Chili, Eiern und anderen Zutaten zubereitet. Chupe de Maní ist typisch für die ecuadorianische und bolivianische Küche.

Uns hat die Suppe bei nicht ganz so sommerlichen Temperaturen sehr gut geschmeckt. Je nach dem, wie scharf man es haben möchte, kann man auch getrocknete Chiliringe mitkochen.

Ich freue mich schon auf den nächsten Monat, denn da geht es nach Dänemark. Wie schon im letzten Jahr werden wir dort einige Zeit unseres Urlaubes verbringen, unsere reale Reiselust hält sich nämlich noch in überschaubaren Grenzen. Schon gar, wenn vielen Urlaub und Europameisterschaft wichtiger sind, als den ergatterten Impftermin wahrzunehmen.

Chupe de maní – Erdnuss-Suppe

Menge: 4 Portionen

Chupe de maní - Erdnuss-Suppe

Zutaten

  • 900 Gramm Kartoffeln, mehlig, geschält, gewürfelt
  • 3 Essl. Erdnussöl
  • 200 Gramm Erdnüsse, geröstet, mit dem Universalzerkleinerer* zu Erdnussbutter verarbeitet
  • 1 große Zwiebel, etwa 150 Gramm, geschält, gewürfelt
  • 3 Zehen Knoblauch, geschält gewürfelt
  • 850 ml Gemüsebrühe
  • 140 ml Sahne
  • 2 Tomaten, entkernt
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Chilischote, in Ringe geschnitten
  • Schnittlauchröllchen; Original: Koriander, gehackt, aber das ist mir zu seifig

QUELLE

eigene Vorgehensweise von Ulrike Westphal nach:
diversen Quellen

ZUBEREITUNG

  1. Zwiebel- und Knoblauchwürfel in dem Erdnussöl glasig anschwitzen. Kartoffelwürfel zufügen und kurz mitrösten.
  2. Brühe und Tomaten zufügen und etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.
  3. Erdnussmus und Sahne zufügen und mit dem Pürierstab fein aufmixen.
  4. Mit gerösteten Erdnüssen, gehacktem Schnittlauch und Chiliringen garniert servieren.

Gesamtzeit: 40 Minuten
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 25 Minuten

 
 
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Kulinarische Weltreise Evuador

Und hier die Rezepte meiner Mitreisenden:

Chili und Ciabatta: Mango-Shrimp-Ceviche mit Avocado und knusprigen Chifles + Pan Reventado – aufgerissene Brötchen aus Ecuador + Caldo de Bolas de Verde – Suppe mit gefüllten Knödeln aus grünen Kochbananen + Cremige Quinoasuppe mit Mais und Strohkartoffeln + Fritada mit Hominy-Erbsen-Salat | Brittas Kochbuch: Pescado encocado – Fisch in Kokossauce + Coctél de Aguacates y Camerones – Avocado-Garnelencocktail + Bistec de res ecuatoriano – Ecuadorianisches Rindersteak + Arroz con „Pollo“ vegano – Reis mit „Hühnchen“ vegan | Pane-Bistecca: Llapingachos – gefuellte Kartoffelpuffer aus Ecuador + Pescado Encocado – Ecuadorianischer Fisch in Kokosnuss Milch + Seco de Pollo + Curtido de Cebolla y Tomate | zimtkringel am 17.07.: Chaulafan de pollo | magentratzerl: Encocado + Llapingachos con Ají de Maní – Ecuadorianische Kartoffelplätzchen mit Erdnusssauce| Langsam kocht besser: Shrimp-Ceviche | Backmaedchen 1967: 18.07. Flan de Piña-Ananas Flan | Jenny is baking: Espumillas aus Ecuador | Küchentraum & Purzelbaum: Pan de yuca – Käsebrötchen | low-n-slow: Kochbananen-Empanadas | Küchenmomente: Come y Bebe – Fruchtsalat aus Ecuador | Volkermampft: Ecuadorianisches Hähnchen Rezept – Seco de pollo