Hühnerfond

Claudia von Fool for Food hat mich mit ihrem Hühnerfond angesteckt. Gestern habe ich 2,5 ! kg Hühnerklein erstanden und mich daran gemacht,  dieses Rezept nachzukochen. Allerdings habe ich das Suppengemüse nach Art meiner Großmutter gebündelt gekocht,  die Gewürze inkl. Nelke wurden im Teebeutel mitgekocht und auf die Tomate habe ich verzichtet.

Meine Nachbarn am „Ausgang“ meiner Dunstabzugshaube hatten  schon erste „Beschwerden“ eingereicht. Nach etwa 2-stündiger Kochzeit habe ich das Hühnerfleisch von den Knochen gefieselt und das war die Ausbeute:

Hühnerfond 006

Heute habe ich den Fond noch einmal aufgekocht und eingemacht.

Hühnerfond 002

Ein großer Teil des Hühnerfleisches wartet noch auf die
Weiterverarbeitung, ich habe da auch schon eine Idee.  Auf jeden
Fall schmeckt der Fond oder die Suppe einfach köstlich!

Nachtrag 03.11.2017 Da viele Blogs aus dem Jahre 2005 nicht mehr existieren oder auch einfach Seiten löschen, hier das Rezept mit meiner Vorgehensweise

Hühnerfond

Menge:3 Portionen

itemprop=“image“

Zutaten:

  • 2 Zwiebeln
  • 2,5 kg Hühnerklein
  • 1 Bund Suppengrün
  • 6 Pfefferkörner
  • 1 paar Zweige Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Gewürznelken

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Fool for Food

ZUBEREITUNG

  1. Das Hühnerklein abwaschen und in einen großen Topf geben. Wasser dazugeben bis die Hühnerteile bedeckt sind und aufkochen. Immer wieder abschäumen, damit die Brühe klar bleibt. Sobald das Wasser kocht, die Hitze reduzieren. Suppengrün und Gewürze im Teebeutel dazugeben. Ca. 2 Stunden leicht köcheln lassen, bis das Hühnerklein gar ist. Die Hühnerteile herausnehmen, die Brühe durch ein Sieb geben, entfetten und abkühlen lassen. Der Fond lässt sich portionsweise einfrieren oder bis zu drei Tagen im Kühlschrank aufbewahren. Kochendheiß kann man ihn auch in Weckgläser füllen, verschließen und und einkochen.
  2. Die vom Knochen gefieselten können noch weiter verwendet werden z.B. für Hühnerfrikassee

Gesamtzeit:3 Stunden
Vorbereitungszeit:15 Minuten
Koch-/Backzeit: 2 Stunden

 
 

8 thoughts on “Hühnerfond

  1. zorra

    @Claudia:
    Beim Konfitüre einmachen, koche ich jeweils die Gläser und Deckel einfach in Wasser aus. Heisse Konfitüre einfüllen, Deckel drauf, fertig. Bin gespannt wie\’s Ulrike mit dem Hühnerfond gemacht hat.

    Antworten
  2. ostwestwind

    @ zorra:
    Genauso wie du hab\‘ ich es mit den Flaschen gemacht, nur die Weckgläser sind da etwas komplizerter, da an den Rändern und Gummi kein Fett \’ran darf, deshalb noch einmal zum Aufheizen in den Backofen, die Klammern lassen die Luft raus und dann das Vakuum ziehen lassen.

    Zum Hühnerklein: Ist Mir ein norddeutscher Begriff von nicht so attraktiven Hühnerteilen.
    Heutzutage werden Hühner ja immer weniger als Ganzes, sondern eher in Stücken verkauft. Die wichtigsten davon sind die Hühnerkeulen (auch Hähnchenunterkeulen), Flügel (ChickenWings), Hähnchenbrustfilet, Hühnerleber. Das Rückenstück und der Hals wird dann in Packungen als Hühnerklein angeboten. Hühnerklein eignet sich hervorragend für Hühnersuppe.

    Ein ganzes Huhn geht aber auch!

    Antworten
  3. ostwestwind

    REPLY:
    Genau so,
    d.h. ich habe erst die Brühe abkühlen lassen, damit ich die Fettschicht abheben konnte, dann aufgekocht und heiß in die ausgekochten Flaschen gefüllt. Die Deckel der Flaschen knacken, wenn sie ein Vakuum gezogen haben und knacken auch wieder beim Aufmachen. Nicht vergessen, nach dem Zuschrauben für 2 Minuten auf den Deckel zu stellen oder schräg zu stellen, damit auch dort die Keime abgetötet werden. Und dann sind die ungekühlt haltbar. Wie lange weiß ich nicht, aber ich verbrauch das Zeug ja auch ständig.

    Antworten
  4. ostwestwind

    REPLY:
    Dann schwimmt das Fett unansehnlich oben in deinen Flaschen herum. Ich persönlich finde das dann auch zu fettig, bei meinem Fond war das richtig viel Fett, und die Brühe hatte auch noch ein paar „Äuglein“.

    Antworten
  5. Zorra

    Bei mir kocht gerade Hühnerbrühe auf dem Herd.
    Jetzt frage ich mich, wie du genau die Brühe eingemacht hast? Einfach Gläser/Flaschen ausgekocht, kochendheisse Brühe eingefüllt. Zu und fertig? Und kann man sie dann ungekühlt aufbewahren? Fragen über Fragen.

    Antworten
  6. Zorra

    REPLY:
    Ich hab’s jetzt sofort eingemacht, ohne Fett abschöpfen. Das Fett kann ich ja dann beim Aufmachen der Flaschen entfernen. Mal schauen.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Solve : *
9 − 1 =