Kieler Sprotten…

… wurden ursprünglich in Eckernförde hergestellt. Auf dem Transportwege bekamen sie erst im nächstgelegenen Kieler Hauptbahnhof einen großen Versandstempel, der den Eindruck der Herstellung in Kiel erweckte. „Echte Kieler Sprotten“ müssen aus dem Großraum der Kieler Bucht stammen.

Einer der letzten Hersteller „Echter Kieler Sprotten“ ist die Firma Rehbehn & Kruse in Eckernförde. Wie hier mehrfach angekündigt war mir kein Weg zu weit, um das Gold in der Holzkiste zu erstehen:

Morgens um 08:58 in Eckernförde:

Kieler Sprotten 001

Hier lagert das einstige Arme-Leute-Essen, das inzwischen die Feinkostläden schmückt:

Kieler Sprotten 002

3…2…1…meins 09:47 auf meinem Küchentisch !

Kieler Sprotten

Kieler Sprotten 003

Es gibt übrigens zwei Arten, die Kieler Sprotte zu verzehren:

  1. Vollständig, inklusive Kopf und Schwanz („mit Kopp un Steert“) sowie der Gräten.
  2. Ohne Kopf, Schwanz und Hauptgräte: Dazu wird der Kopf abgetrennt, die Sprotte am Bauch über den ganzen Körper leicht angedrückt und dann der Schwanz mit der Hauptgräte vorsichtig aus der Sprotte herausgezogen, ohne den Sprottenkörper zu öffnen.

Ich bevorzuge – wenn überhaupt – die 2. Variante!

Nachtrag 20.04.2008: Fress:Publica08-Variante: Kopf ab und ab damit!

7 thoughts on “Kieler Sprotten…

  1. Frauke (Gast)

    andere Sprotten
    als Fischerstochter liebe ich vor allem Hering und dann den Bückel,
    aber mir schmecken auch die Kieler Sprotten aus Schokolade, hergestellt in der Konditorei Reimann in Preetz,
    dies führte auch schon zu Verwechselungen!!!
    Frauke

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