Kräuterhexen-Workshop mit Kyocera

Wie Foodfreak bin ich einer Einladung von Kyocera zum Kräuterhexen-Workshop und Mittagessen in die Räumlichkeiten des Cardinahl Kochstudio gefolgt.

Kräuterhexen-Workshop mit Kyocera im Cardinahl Kochstudio

Bevor uns Bio-Profikoch Christopher Hinze und Kräuterexpertin Christel Berweiler das Menü

kräuterhexenworkshop kyocera 028

näher erläuterten, gab es einen Exkurs über die Firmengeschichte der Keramik aus Kyoto

Firmengeschichte

und ein Video, das zeigte, wie die Messer hergestellt werden.

In den letzten 24 Jahren sind auf diese Weise etwa 5 Millionen Messer hergestellt und verkauft worden. Und wenn man diese Messer richtig behandelt, keine Knochen, keinen harten Parmesankäse damit schneiden und es auf gar keinen Fall herunterfallen lassen, dann hat man lange Freude daran. Sie können sogar nachgeschliffen werden.

Danach ging es mit dem Menü weiter. Die Brennnesselchips fielen leider technischer Probleme zum Opfer. Die Kupferpfanne war für Induktion nicht geeignet und die alternativ zu benutzende Gasflamme war nicht zu entzünden.

Das Kräuterhexen-Workshop Menü

Christopher Hinze liebt die Zitrus-Aromen, die mir etwas zu stark hervorschmeckten. Er ist authentisch und ein überzeugter Bio-Koch und weiß die Kräuter sowohl optisch als auch geschmacklich einzusetzen. Frau Bergweiler erläuterte uns die Wirkungen der verwendeten Kräuter und Blüten. Äußerungen wie „Die Kräuter wissen, um was es geht im Körper“ ließen mich als Naturwissenschaftlerin mehr als einmal zusammenzucken. Und spätestens bei ihrem den Fuchsbandwurm verharmlosenden Statement war klar, wie naiv und idealisiert sie die Natur sieht. Nachfragen bezüglich medizinisch nachgewiesener Nebenwirkungen bestimmter Kräuter wurden meiner Meinung nach ziemlich schnell vom Tisch gewischt.

Zwischen den Gängen gab es Gelegenheit, die Messer auch auszuprobieren.

Keramikmesser

Mir persönlich liegen die Messer mit Kunststoffgriff zu leicht in der Hand und mit Nakiri-Klinge komme ich schlechter zurecht als mit Santoku-Klinge, obwohl ich mit dem Nakiri-Messer die Kräuter schon ‚fast wie ein alter Hase‘ geschnitten habe. Am besten hat Foodfreak und mir die Serie mit schwarzer Keramik und genieteter Pakka-Holzgriff in anspruchsvoller Makassar-Optik** gefallen. Es war schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben. Besonderes Interesse hat bei mir auch das Tomatenmesser mit Mikrosägeschliff hervorgerufen, damit lassen sich Tomaten wirklich spielend in hauchdünne Scheiben schneiden.

Die Vorzüge weiterer Küchenaccessoirs wie Sparschäler, Hobel, Reiben und Gewürzmühlen habe ich zu meinem Bedauern nur am Rande mitbekommen, weil diese während des Essens nur am Nebentisch vorgestellt wurden.

Ich danke der Presseabteilung von Kyocera für die Einladung, die Veranstaltung war sehr informativ und interessant. Ich bedanke mich auch für das Gemüse- und Obstmesser

FK-110WH

mit dem sich ebenfalls Tomaten in hauchdünne Scheiben schneiden lassen. Auch zum Einschneiden von Teiglingen ist das Messer hervorragend geeignet.

25.05.2018 http://www.hainlin.de/serie-fk-schwarz/ nicht mehr verfügbar. Der Shop wurde geschlossen.

5 thoughts on “Kräuterhexen-Workshop mit Kyocera

  1. Cascabel

    *gg* mir gefällt besonders die bei mir gerade sichtbare Kombi von Messer oben und verpflastertem Finger bei „you might also like“ ;-) Also gut aufpassen!

    Antworten

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