Mannheimer Zwiebelkuchen

Auch den

Mannheimer Zwiebelkuchen

Mannheimer Zwiebelkuchen 003

habe ich noch vor der Blogpause gebacken. Er wird normalerweise in einer Springform bzw. Wähenformmit einem schräg nach außen gestellten Rand von 30 cm Ø gebacken. Ich habe einfach eine Tarte-Form genommen, auch nach dem Backen blieb der Rand noch gut erhalten. Sehr knuspriger Rand und Boden mit saftigem Belag, einfach lecker!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Mannheimer Zwiebelkuchen
Kategorien: Backen, Quiche, Tarte
Menge: 1 Form 30 cm Ø
Mannheimer Zwiebelkuchen 002

Zutaten

H HEFETEIG
200 Gramm   Mehl
3 Gramm   Trockenhefe entsprechend 1/4 Würfel Hefe
125 ml   Wasser; ca.
1/4 Teel.   Salz
15 Gramm   Schmalz oder Öl
H FÜLLUNG
700 Gramm   Zwiebeln; ca.
100-150 Gramm   Durchwachsener Speck in dünnen Scheiben
2 Essl.   Butter
      Salz
      Pfeffer
  Etwas   Cayennepfeffer
      Muskat
      Kümmel
250 Gramm   Saure Sahne
3     Eier
H AUSSERDEM
      Butter und Mehl für die Form

Quelle

  Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer
  in Service-Zeit Essen & Trinken
  WDR 24.09.2010
  Erfasst *RK* 03.10.2010 von
  Ulrike Westphal

Zubereitung

Für den Hefeteig

Das Mehl in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Die Hefe in einer Tasse mit einigen Löffeln lauwarmem Wasser anrühren und auflösen. Mit Schwung in das Mehl kippen, sodass sich die Flüssigkeit mit dem Mehl vermischt. Dann mit einem Tuch zugedeckt eine Viertelstunde gehen lassen, bis sich Bläschen bilden. Diese zeigen, dass die Hefepilze ihre Arbeit aufgenommen haben.

Die Maschine einschalten und zunächst auf langsamer Stufe arbeiten lassen. Dabei Salz und das zimmerwarme Schmalz (oder Öl) hinzufügen und so viel warmes Wasser, bis der Teig sich glatt vom Schüsselrand löst. Nun noch weitere fünf Minuten auf hoher Stufe durchkneten lassen, dann mit bemehlten Händen den Teig aus der Schüssel heben, auf der Arbeitsfläche nochmals von Hand durcharbeiten und schließlich, zu einer Kugel geformt, in eine mit Mehl ausgestreute Schüssel betten und gut zugedeckt etwa zwei Stunden gehen lassen.

Den Teig wie angegeben zubereiten und gehen lassen. Eine gut ausgefettete Springform damit dünn auskleiden, den Teigrand ruhig etwas überstehen lassen – das sieht nachher schön aus.

Für die Füllung

Die Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden. Den Speck ebenfalls fein würfeln. In einer großen Pfanne sanft, also bei schwacher Hitze, auslassen, dann die Zwiebeln hinzufügen und weich dünsten. Dabei immer wieder ein Stück Butter hinzufügen. Die Zwiebeln müssen gar sein, bevor sie in den Ofen kommen. Zugleich salzen und pfeffern, mit Cayennepfeffer und Muskat würzen. Am Ende auch ordentlich Kümmel unterrühren – er sorgt für Bekömmlichkeit.

Schließlich die saure Sahne und die Eier verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und mit den Zwiebeln vermischen. Dann die Masse auf dem Teigboden verteilen und glatt streichen.

Im 180 °C vorgeheizten Ofen mit Heißluft (oder 200 °C Ober- und Unterhitze) circa 35 Minuten backen, bis der Boden gebräunt und der Belag gestockt ist.

Etwa fünf Minuten ruhen lassen, bevor der Zwiebelkuchen angeschnitten wird, damit sich die Füllung festigt und nicht etwa vom Blech läuft.

Beilage: ein grüner Salat mit vielen Kräutern.

Getränk: neuer Wein, als Federweißer oder als Sauser. Oder ein leichter, frisch durchgegorener Wein, ein Riesling oder ein Silvaner.

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5 Gedanken zu „Mannheimer Zwiebelkuchen

  1. ostwestwind

    REPLY:
    Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer fragen, das haben sie in der Sendung nicht erklärt. Ich: Norddeutsch. Er ist halt anders als der vom Rösle, der ist fast eine schwäbische Pizza oder sogar Focaccia.

    Antworten

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