Lime Curd

Als ich hier die Rezension von Hausgemacht: Traditionelle Rezepte für Eingemachtes, Frischkäse und Joghurt, Brot, Würzpasten, Konfekt, GetränkeBild las, habe ich es mir ohne zu Zögern bestellt, gerade wegen der Gewürzgurken. Auch wenn die Rezensentin meint, die müssten aus dem Spreewald kommen, fällt mir bei Spreewaldgurken nur natürliches Aroma

Spreewaldgurken

und damit Schimmelpilz auf Holzspäne ein. Aber das ist eine andere Geschichte.

Wo sich bei Lebensmitteln ein Skandal an den anderen reiht, ist doch gut zu wissen, wie man einiges eigenhändig herstellen kann. Ich gehe nun nicht so weit, Getreide anzubauen und Tiere im Garten zu halten, aber ich verzichte gerne auf Zutaten wie

Glukose-Fruktosesirup, Palmöl, Säureregulatoren wie Salze der Zitronensäure, Ascorbinsäure als Antioxidans, Farbstoffe, sowie Pektin als Verdickungmittel

Lemon curd

wenn es auch ohne geht. Es waren noch Limetten übrig, was liegt da näher, als

Lime Curd

©Lime Curd (1)

daraus zu machen.

Das passt wunderbar zu

Scones und Clotted Cream

©Scones mit Lime Curd

oder lässt sich hervorragend unter hausgemachten Joghurt rühren.

Joghurt mit Lime Curd

©Joghurt mit Lime Curd

Und hier nun das Rezept, das ganz ohne Gruselzutaten auskommt, eben hausgemacht.

Lime Curd

Menge: 3 Gläser à 150 Gramm

©Lime Curd (2)

Eine Alternative zu Lemon Curd: Auch ohne Zusatzstoffe lecker!

Zutaten

  • 4 Limetten, Schale zum Verzehr geeignet, am besten Bioqualität
  • 200 Gramm Zucker
  • 3 Eier, Größe M
  • 100 Gramm Butter, weich in Flöckchen
  • 1 Prise Salz

Quelle

978-3-03800-717-3978-3-03800-717-3 * Kuechen latein nach:
Hausgemacht: Traditionelle Rezepte für Eingemachtes, Frischkäse und Joghurt, Brot, Würzpasten, Konfekt, GetränkeBild *

Zubereitung

  1. Die Schale der Limetten abreiben und auspressen. Es sollte etwa 130 ml Saft ergeben.
  2. ©Making of Lime Curd (1)

  3. In einem mittelgroßen Topf den Limettensaft, den Zucker, die Eier und das Salz mit einem Schneebesen verrühren. Die Butter hinzufügen und die Mischung bei schwacher Hitze erwärmen. Dabei weiter rühren, bis die Butter geschmolzen ist. Dann die Herdtemperatur erhöhen, und die Creme unter ständigem Rühren aufkochen, bis sie eindickt und geleeartige Konsistenz annimmt. Der Lemon Curd ist fertig, wenn er auf einem Löffelrücken liegen bleibt.
  4. ©Making of Lime Curd (2)

  5. Gläser 5 Minuten in kochendes Wasser legen und dann auf einem Geschirrtuch abtropfen lassen. Alternativ können die Gläser auch in den heißen Backofen gestellt werden.
  6. Die Masse sofort durch ein heißes Sieb streichen (Ulrike: Verzichtet, damit die grüne Limettenschale noch zu sehen ist), in die sterilisierten Gläser füllen und verschließen. Im Kühlschrank hält sich das Lime Curd etwa 3 Wochen

Gesamtzeit: 20 Minuten

Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 5 Minuten

Tags: homemade, Aufstrich, Einmachen, Limette

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7 Gedanken zu „Lime Curd

  1. lost.in.thought

    Hi – dass Selbstgemachtes IMMER besser ist,
    drüber braucht man nicht zu diskutieren.

    Ich wollte hier nur etwas zu den „Gruselzutaten“ anmerken:

    Glucose = Traubenzucker = natürlich
    Fructose = Fruchtzucker = natürlich
    Palmöl = reines Pflanzenöl = natürlich
    Salze der Citronensäure = reine Fruchtsäure = natürlich
    Ascorbinsäure = Vitamin C = natürlich
    Pektin = pflanzlicher Ballaststoff = natürlich

    bis auf die unbekannten Farbstoffe sind in dem „gruseligen“ Produkt
    also REIN NATÜRLICHE Zutaten drin.
    Und das ist in der heutigen Zeit mehr als positiv zu bewerten…
    LG
    Lost

    Antworten
  2. ostwestwind

    REPLY:
    Diese Meinung teile ich nicht
    Glukose-Fruktrosesirup, industriell hergestelltes Zuckerkonzentrat.
    Dem Palmöl haftet etwas Schmutziges an.

    Die Salze der Citronensäure werden industriell herstellt und stammen NICHT aus der Zitrone.

    Ascorbinsäure wird künstlich hergestellt, nur wenn es natürlich aus einer Frucht etc. stammt, darf es sich Vitamin C nennen.

    Pektin ist hier kein Ballaststoff, sondern ein billiger Füllstoff, damit ich mehr Wasser unterbringen kann.

    Das bewerte ich nun nicht gerade als positiv

    Antworten
  3. ostwestwind

    Bei den Gurken geht es um
    den Zusatz von natürlichen Aroma bei dem abgebildetem Produkt. Ich frage mich warum das überhaupt nötig ist.

    Natürliches Aroma bedeutet, dass das Aroma in der Natur vorkommt und aus natürlichen Grundstoffen erzeugt wird. Die Grundstoffe können Lebensmittel sein, oder aber sie werden durch Bakterien, Hefen oder Pilzen biofermentativ z.B. auf Baumrinde Cellulose oder Sägespäne erzeugt.

    Natürliche Aromen müssen nur aus dem bezeichneten Lebensmittel stammen, wenn diese Bezeichnung im Namen integriert ist. Im Zutatenverzeichnis der oben abgebildeten Spreewaldgurken wird natürliches Aroma verwendet, wird also aus anderen Quellen als der Gurke oder der anderen verwendeten Zutaten gewonnen.

    Mein Gedanke:

    Schimmelpilz auf Holzspäne

    ist also berechtigt. So ein Produkte kaufe ich nicht.

    Antworten

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