Marmorkuchen

Die Herren hatten Appetit auf einen Sonntagskuchen. Ich erklärte mich bereit, diesen zu backen, wenn ich das Wunschrezept vorgelegt bekäme. Während die Herren den Einkauf von Sonnabend – einen neuen Phonoschrank – zusammenschraubten, habe ich mich an einen Marmorkuchen à la Maus gemacht.

Marmorkuchen

Die Herren waren so gierig, dass sie sogar auf das Bestäuben mit Puderzucker verzichtet haben. Immerhin haben sie vor dem Verzehr noch ein Photo gemacht.

Marmorkuchen in der Napfkuchenform

Menge: 1 Gugelhupfform Ø 22 cm

Rezept für einen klassischen Marmorkuchen in der Napfkuchenform

Zutaten:

  • Butter und Mehl für die Form
  • 250 Gramm Butter, weich
  • 250 Gramm Zucker
  • 2 Teel. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier, Größe M
  • 300 Gramm Mehl Type 405
  • 2 Teel. Weinsteinbackpulver
  • 5 Essl. Milch
  • 30 Gramm Kakao
  • 2 Essl. Puderzucker zum Bestäuben

QUELLE

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abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Backen mit der Maus, Geburtstagssonderausgabe
ISBN 3-932023-95-1
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ZUBEREITUNG

  1. Den Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Die Backform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.
  2. Die Butter in Stückchen in eine Rührschüssel geben. Mit den Quirlen des Rührgeräts cremig rühren.
  3. Von dem Zucker 3 EL abnehmen und zur Seite stellen. Nach und nach den restlichen Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier zur Butter geben und verrühren.
  4. Mehl und Backpulver mischen. Abwechselnd mit 3 EL Milch nach und nach unter den Teig rühren.
  5. Zwei Drittel des Teiges in die Form füllen. Kakao, den restlichen Zucker und die restliche Milch mit dem übrigen Teig gut verrühren.
  6. Den Schokoladenteig auf den hellen Teig geben. Für das Marmormuster eine Gabel spiralförmig durch den Teig ziehen – ist aber nicht unbedingt nötig!
  7. Die Form auf die unterste Schiene im Backofen schieben. Nach 1 Stunde (Küchenwecker stellen!) ein Holzstäbchen tief in den Kuchen stechen. Hängen noch feuchte Krümel am Stäbchen, weiterbacken. Nach spätestens 1 1/2 Stunden ist der Kuchen meist fertig.
  8. Den Kuchen in der Form ein paar Minuten lang abkühlen lassen,
    dann auf ein Kuchengitter oder einen Teller stürzen und ganz
    abkühlen lassen!
  9. Den Puderzucker in ein Sieb geben und den Kuchen damit bestäuben. Wenn man Kerzen hineinsteckt, dann wird aus einem Marmorkuchen ein klassischer Geburtstagskuchen!

Tipp: Man kann auch kleine Marmorküchlein backen: Dafür den Teig auf kleine Papierförmchen oder die gefetteten Vertiefungen einer Muffinsform verteilen. Die kleinen Kuchen sind meist schon nach 1/2 Stunde fertig. Eignet sich prima für Kindergeburtstage! Was nicht gleich gegessen wird, kann man, gut in Frischhaltefolie oder Plastikdosen verpackt, aufheben: Schmeckt auch nach 10 Tagen noch köstlich!
Gesamtzeit: 2 Stunden
Vorbereitungszeit:15 Minuten
Koch-/Backzeit: 60-90 Minuten

 
 
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5 thoughts on “Marmorkuchen

  1. Cyndi (Gast)

    Memories of this cake
    We used to eat this cake at the finish of some volksmarches. There was always a tent set up with cakes–I remember two kinds. One was a kind of cheesecake, with a very light fluffy filling, and the other was this cake that you made. My daughter always had to have the cheesecke, and I enjoyed the marmorkuchen. (DH was over at the bier tent!) Thanks for the memories!

    Antworten
  2. julie (Gast)

    REPLY:
    das Buch habe ich auch!
    Ein Geschenk und ich liebe es! Gut zu wissen, dass dieses Rezept gut is, weil es so viele Marmorkuchenrezepte gibt;-)

    Antworten

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