Ungarisches Buttergebäck

ORsi kennt ähnliche Gebäcke aus ihrer Kindheit und kann eigentlich nicht sagen, was an omlós tea sütemény nun so typisch ungarisch ist. Auf jeden Fall wird das nicht „om-loosh TAY-ahsh-soo-teh-men-ee“ ausgesprochen. In Anikós Familie hat so ein Gebäck keine Tradition, was nicht heißt, dass es in anderen Gegenden nicht ein beliebter Kuchen ist. Allerdings ist das Konzept des nachmittäglichen Kaffee-/Teetrinkens in Ungarn unbekannt, obwohl der Name des Kuchens – Google übersetzt das Rezept von einer ungarischen Seite mit knusprigem Teekuchen – so etwas nahe legt. Wie dem auch sei, Anikó würde den nachbacken, Nata würde das nur essen, aber den Namen keinesfalls aussprechen wollen. Ich habe also das Rezept von Seite 325 aus Baking with Julia: Sift, Knead, Flute, Flour, And Savor…978-0688146573* in abgewandelter Form nachgebacken.

Das Originalrezept sieht Rhabarber-Konfitüre vor, aber in Anbetracht dieses üppigen Wuchses

Rhabarber2012

entschloss ich mich, das Gebäck wie in dem Rezept von Saveur, das auf dem Buchrezept basiert, mit Himbeerkonfitüre zu backen.

Zutaten ungarisches Buttergebäck

Herausgekommen ist ein ausgesprochen gut schmeckendes

Ungarisches Buttergebäck bzw. Teegebäck

ungarisches Buttergebäck (5)

der ein zusätzliches Bestäuben mit Puderzucker nicht braucht. Und obwohl ich die Zuckermenge ein wenig reduziert hatte, war da Gebäck noch süß genug. Ich denke aber nicht, dass das Rezept noch einmal bei uns gebacken wird.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Ungarisches Teegebäck
Kategorien: Backen, Kekse, Kuchen
Menge: 8 bis 10 Portionen

Collage ungarisches Teegebäck

Zutaten

250 Gramm   Mehl Type 405; Ulrike: Dinkel
1 Teel.   Backpulver; Weinstein
1/8 Teel.   Salz
225 Gramm   Süßrahmbutter
200 Gramm   Zucker; Ulrike: 180 g
2     Eigelb Größe M; Ulrike: 1 Ei, Größe M: Eiklar
      — und Eidotter
240 Gramm   Himbeerkonfitüre, durch ein Sieb gestrichen
      Alternativ Rhabarber-Kompott
H ZUM BESTREUEN
      Puderzucker, optional
H RHABARBER-KOMPOTT FÜR DOPPELTE TEIGMENGE
453 Gramm   Rhabarber, geputzt und in 2, 5 cm lange Stücke
      — geschnitten
100 Gramm   Zucker
120 Gramm   Wasser
1/2     Vanilleschote

Quelle

978-0688146573978-0688146573* abgewandelt nach:
Baking with Julia: Sift, Knead, Flute, Flour, And Savor…978-0688146573*
ISBN: 978-0688146573
  Erfasst *RK* 29.04.2012 von
  Ulrike Westphal

Zubereitung

1. Mehl, Backpulver und Salz mischen, in eine Schüssel sieben und beiseite stellen. Butter schaumig rühren, mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine ca. 2 Minuten auf höchster Geschwindigkeit. Zucker und Eigelb zufügen und so lange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat*. Das dauert etwa 4 Minuten mit der Küchenmaschine. Auf langsamer Geschwindigkeit langsam die gesiebte Mehlmischung unterrühren, bis der Teig gerade eben zusammenkommt, ca. 1 Minute.

2. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel formen. Den Teig halbieren und erneut zu einer Kugel formen. Jede Teigkugel in Kunststofffolie einwickeln und mindestens für 30 Minuten bie maximal 3 h in den Tiefkühler legen.

3. Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Eine Springform von 25 cm Ø (Für die doppelte Teigmenge wird eine rechteckige Form von ca. 22,6 cm x 30,5 cm verwendet) buttern. Eine Teigkugel aus dem Tiefkühler nehmen, auswickeln und direkt in die vorbereitete Form reiben (grobe Raffel der Vierkantreibe). Die Teigraspeln vorsichtig andrücken. Die durch das Sieb gestrichene Konfitüre auf dem Teig verteilen, dabei einen Rand von ca. 1 cm freilassen. Teig der 2. Kugel darüber reiben, vorsichtig flach drücken. In den vorgeheizten Backofen schieben und in 25 bis 30 Minuten goldbraun backen. Bei Bedarf mit kräftig mit Puderzucker bestreuen.

In der Form auf einem Kuchengitter komplett abkühlen lassen, bevor der Kuchen in 8 – 10 Tortenstücke geschnitten wird. Bei Verwendung einer Rechteckform in Quadrate von 7 cm Kantenlänge oder in Rechtecke von 3,5 cm x 7 cm schneiden.

Für die Rhabarber-Konfitüre Rhabarber, Zucker und Wasser in einen ausreichend großen Topf geben. Vanilleschote auskratzen, zum Rhabarber mit der Schote geben. Zum Kochen bringen und unter ständigen Rühren köcheln lassen, bis der Rhabarber anfängt zzu zerfallen. Die Kochzeit ist abhängig vom verwendeten Rhabarber und beträgt maximal 10 Minuten. Den Topf von der Kochstelle nehmen, die Vanilleschote entfernen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

*Anmerkung Ulrike: Da ich gerne ganze Eier verwende, habe ich statt 2 Eigelb Größe M ein ganzes Ei Größe M verwendet.

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