Archiv des Jahres: 2005

Kartoffeln, meine heißgeliebte Knolle

Ich liebe Kartoffeln! Deshalb habe ich mir ja auch das Kartoffelbuch bestellt.
Jetzt endlich ist es eingetroffen.

978-2080210159<*

«Glanz und Elend der Kartoffel» heisst das erste Kapitel in diesem wundervollen Werk über die Knolle, die die Welt erobert hat. In diesem Kapitel wird die Kulturgeschichte der Kartoffel erzählt.

Danach folgt nur noch Glanz!
«Das Kartoffelfeld im Gemüsegarten», eine ausführliche Sortenbeschreibung bei den «Kartoffelportraits» , das alles ist sehr informativ und ausgezeichnet fotografiert. Und das beste zum Schluss: «Die Kartoffelkünstler » Rezepte von Köchinnen und Köchen aus aller Welt.

Die Anschaffung hat sich gelohnt!

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Tomatenernte

Dieses Jahr haben wir den Kampf gewonnen. Die Tomate kann geerntet werden.
Hoffentlich haben wir auch noch nach unserem Urlaub etwas davon.

Tomatenernte

Leider ist das zu den Tomaten passende Basilikum von den Schnecken abgefressen worden.

Wissen macht ah!

Meine Söhne waren ganz fasziniert von dem Blutkuchenrezept** der Sendung „Wissen macht ah!“

So gab es den wirklich leckeren, aber doch etwas schweren Kuchen heute Nachmittag. Ein Glück, dass ich vorher 10,6 km Nordic Walking hinter mich gebracht habe.

Ein Farbspiel:

Blutkuchen aus der Sendung Wissen macht ah!

Blutkuchen Wissen macht ah!

Nachtrag: 22.09.2011 Das Rezept ist beim WDR nicht mehr online, aber hier:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Blutkuchen
Kategorien: Backen, Kinder, Rührteig
Menge: 1 Springform 28 cm ø

Zutaten

8     Eier
500 Gramm   Zucker
500 Gramm   Mehl
500 Gramm   Butter
1 Essl.   Backpulver
      Rote Grütze
      Kirschsaft
      Mondamin
      Weiße Kuvertüre
      Rote Lebensmittelfarbe
      Johannisbeergelee

Quelle

  http://www.wdr.de/tv/wissen-macht-ah/archiv/rezepte/blutkuchen.phtml
  Erfasst *RK* 29.06.2005 von
  Ulrike Westphal

Zubereitung

Für alle Klugscheißer, die noch das passende Geschenk für die besondere Herzensangelegenheit suchen – als kleine Aufmerksamkeit für den Vater am Vatertag zum Beispiel – folgt hier das heiß begehrte Rezept vom Blutkuchen. Nichts für schwache Gemüter: das Herz "blutet", wenn man es anschneidet.

Alle Zutaten sollten zimmerwarm sein. Eiweiß und Eigelb trennen. Mit einem Handrührer die Butter schlagen. Dazu den Zucker geben. Dann folgen die Eigelbe. Wenn die Masse dick und goldgelb ist, kommen das Mehl, das Backpulver und die Farbe hinzu. Das Eiweiß zu Eischnee schlagen und locker unter den Teig rühren. Den Teig in eine runde Backform geben. Bei ungefähr 200 Grad ca. 1 Stunde backen.

Kuchen abkühlen lassen und in Herzform schneiden. Das Herz horizontal in drei Böden schneiden, dabei sollte der mittlere Boden am dicksten sein. Aus dem mittleren Boden in der Mitte ein großes Loch herausschneiden. Den untersten Boden mit Johannisbeergelee bestreichen und den mittleren Boden darauf legen. Das Loch in der Mitte mit weißer Kuvertüre ausstreichen und trocknen lassen. Dann die Mitte mit roter Grütze und angedicktem Kirschsaft füllen. Den mittleren Tortenboden mit Johannisbeergelee bestreichen und den obere Boden darauf legen. Den kompletten Kuchen mit weißer Kuvertüre komplett bestreichen.

Fertig ist das weiße Herz, das blutet, sobald es angeschnitten wird.

=====

** http://www.wdr.de/tv/wissen-macht-ah/archiv/rezepte/blutkuchen.phtml nicht mehr verfügbar

Elsässer Brotlaib

Eigentlich wollte ich dieses Brot schon länger ausprobieren. Die Körner weichten schon seit 48 h, aber erst mussten die von den Kindern fabrizierten Brote probiert und ein Teil eingefroren werden.

Sohn No. 2 hat zum Abendbrot vom

Elsässer Brotlaib

Elsässer Brotlaib

mindestens 4 Scheiben verdrückt, ihm hat das Geknurpsel wenig ausgemacht.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v0.98.4

Titel: Elsässer Brotlaib
Kategorien: Brot, Roggensauerteig
Menge: 2 Brote

========================== FÜR DIE KÖRNER ==========================
200 Gramm Roggenkörner
Wasser zum Bedecken
200 Gramm Wein

=========================== FÜR DEN TEIG ===========================
350 Gramm Weizenmehl 550
100 Gramm Weizenvollkornmehl
50 Gramm Roggenmehl 1150
325 Gramm Wasser
5 Gramm Frische Hefe
25 Gramm Honig
150 Gramm Roggensauerteig (100 % Hydration)
300 Gramm Abgetropfte, in Wein getränkte Roggenkörner
1 1/4 Teel. Salz
25 Gramm Geschmolzene Butter, Schmalz oder Öl

============================== QUELLE ==============================

* abgewandelt nach
Dan Lepard
The Handmade Loaf:
Contemporary European Recipes for the Home Baker
(Mitchell Beazley Food)
<*
ISBN: 978-1840009668
— Erfasst *RK* 01.07.2005 von
— Ulrike Westphal

************************* FÜR DIE KÖRNER **************************

In einem kleinen Kochtopf die Körner mit Wasser bedecken und zum
Kochen bringen. Wenn die Mischung kocht, die Hitze herunterregeln
und für 45 leicht kochen lassen. Wenn nötig, Wasser nachfüllen, so
dass die Körner immer mit Wasser bedeckt sind. Von der Kochstelle
nehmen, die Körner und die restliche Kochflüssigkeit in einen
Behälter umfüllen. Nach dem Abkühlen die Flüssigkeit abgießen. Die
abgegossene Flüssigkeit kann anstelle des Wassers im Rezept weiter
verwendet werden. Die Körner mit Wein (Joghurt oder Saft) bedecken
und über Nacht im Kühlschrank oder an einem anderen kühlen Ort
aufbewahren. Die Körner vor Gebrauch abtropfen lassen.

***************************** FÜR DEN TEIG *************************

Die Mehle zusammenmischen und beiseite stellen. In einer Schüssel
die Flüssigkeit, Frischhefe und Honig vermischen und 10 Minuten
stehen lassen. Den Sauerteig in kleinen Portionen und die
abgetropften Körner zu der Hefe-Wassermischung geben. Die
Mehlmischung vorsichtig zu den feuchten Zutaten geben und mit den
Händen vermischen, dabei den Teig durch die Finger quetschen. Nach
grober Vermischung der Zutaten diese für 10 Minuten ruhen lassen.
Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche kippen, das Salz und
die geschmolzene Butter darüber geben und vorsichtig für 10 bis 15
Sekunden verkneten, bis sich alles vermischt hat. Den Teig in die
Schüssel zurückgeben, 30 Minuten ruhen lassen und erneut für 10 – 15
Sekunden kneten.

Den Teig 3 Mal im Abstand von 30 Minuten zusammenfalten. Den Teig in
5 Stücke à 250 g teilen. Jedes Teigstück zu einem Stab oder Baton
formen und mit der Nahtseite nach oben auf ein bemehltes Tuch geben
und 1 Stunde gehen lassen. *

Den mit einem Backstein bestückten Ofen auf 210 °C vorheitzen.
Vorsichtig 2 bis 3 Teiglinge mit der Nahtseite nach unten auf einen
bemehlten Brotschieber gebenb und 3 bis 4 diagonale Einschnitte auf
der Oberfläche machen. In der Mitte des Ofens für 35 Minuten backen,
bis die Brote eine schöne braune Farbe angenommen haben und bei
Klopfen auf den Boden hohl klingen.

Auf einem Gitter auskühlen lassen und die verbleibenden Brote backen.

* Anmerkung Ulrike: Ich habe den Teig in 2 gleich große Stücke
geteilt und mit der Nahtseite nach oben in 2 Gärkörbe gelegt.

Leckeres Brot, allerdings sind die Körner noch etwas „knurpselig“,
obwohl die gegarten Roggenkörner 48 h mit Wein bedeckt im
Kühlschrank eingeweicht wurden.

Notiz: Das nächste Mal etwas länger kochen lassen.

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