7 fragen zum leckeren Leben

Frau Zorra fragt mich schon wieder was, Foodfreak und Fool for Food auch und ich antworte natürlich brav:

1.welches nahrungsmittel o.ae. hat bei dir das erste mal (soweit du dich erinnerst) den gedanken „lecker“ hervorgerufen?

Zuckerei

2.welches nahrungsmittel o.ae. hat dich zum ersten mal richtig angewidert?

Soweit ich mich erinnern kann waren das Buchweizengrütze mit Speck und Kirschsoße, Spargel und Rosenkohl und sauer eingelegte Rote Be(e)te.

3.hat sich diese einschaetzung im laufe deines lebens geaendert?

Während ich mir Rosenkohl inzwischen begeistern kann, wie hier, hier und hier festzustellen ist, koche ich Spargel nie und Buchweizengrütze mit Kirschsoße und Speck auch nicht, aber das könnte ich zumindest probieren. Die saure Rote Be(e)te würde ich nur für sehr viel Geld anrühren.

4.magst du austern und kaviar und warum? beschreibe den geschmack/konsistenz.

Pfahlmuscheln mag ich, da die gekocht genossen werden. Austern nicht, weil die roh verzehrt werden. Auf der „Grünen Woche“ in Berlin haben meine Kommilitonen und ich uns durch die verschiedenen Austernzuchtgebiete durchprobiert und festgestellt, dass die irischen Austern noch am ehesten „Geschmack“ hatten. Der echte Kaviar sieht aus wie „Brombeermarmelade“ und hat einen Fischgeschmack, auch nicht mein Ding.

5.wie steht es mit trueffeln und bries? beschreibe den geschmack/konsistenz.

Tja, da kommt die Lebensmittelchemikerin wieder durch. Unter Trüffeln kann man ja zweierlei verstehen. Diese Trüffel der Gattung Tuber melanosporum und Tuber magnatum pico habe ich nur in homöopathischen Dosen unter dem Mikroskop betrachtet, den weniger feinen Sorten wie Sommer- und Wintertrüffel, z.B. in Leberwürsten, kann ich nicht viel abgewinnen. Erdiger Geschmack. Während ich mich für diese Trüffelart voll begeistern kann :-). Bries gab es früher einmal bei meiner Oma, ich habe aber keine besonderen Erinnerungen daran.

6.welches „gourmet“-nahrungsmittel ekelt dich so richtig? warum?
Was ist mit Gourmet-Nahrungsmittel genau gemeint?

Die Frage muss ich auch stellen. Richtig ekeln tue ich mich nur vor verdorbenen Sachen und Lebensmitteln außerhalb meines Kulturkreises: Zum Beispiel: Rohes Rentierfleisch und -fett, wie es in Sibirien von den Nomaden verzehrt wird.

7.was wuerdest du gern mal essen, konntest es dir bisher aber nicht leisten/war nicht verfuegbar?

Hummer: 1. Weil ich nicht weiß, wie man den isst und 2. weil ich keinen kenne, der mir das beibringt.

Jokerfrage
8. was ist fuer dich „comfort food“? schokolade und lakritze (wg hormonen) sind ausgenommen.

Apfelschnitze mit Vanillesauce

– und eine zusatzfrage brachte noch die meisterkoechin auf den tisch:
Welches Nahrungsmittel hat dich am meisten enttäuscht?

Ob man das als Nahrungsmittel bezeichnen kann, weiß ich nicht aber vom
Champagner Moet et Chandon, den ich mir zu einer bestandenen Prüfung für damals 30 DM das Fläschchen leistete, hatte ich mir mehr versprochen.

Die Fragen reiche ich an Strandi, die Kaffeebohne und die Farmersfrau weiter.

2 thoughts on “7 fragen zum leckeren Leben

  1. astrid at www.paulchens.org

    Buchweizengrütze mit Speck und Kirschsoße würd ich auch nicht essen wollen – hört sich ja grausam an *schüttel*

    Apfelschnitze in Vanillesauce hingegen, dafür kann ich mich allemal begeistern *gg*

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  2. Claudia (Gast)

    Ich habe zwar schon mal einen Hummer zubereitet, bin aber weit entfernt davon, das die Zubereitung zu beherrschen. Ehrlich gesagt finde ich die Methode „lebend ins kochende Wasser“ fürchterlich… Aber es schmeckt so gut…

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