Hausgemacht: Bittermandelextrakt

Diese kleinen Fläschchen Bittermandel AromaBild* vom Doktor aus Bielefeld benutze ich schon lange nicht mehr. Alternativ gibt auch Almond ExtractBild* käuflich zu erwerben. Den kann Frau auch selber herstellen, sofern sie keine Angst vor Bittermandeln hat. Klaro, zu viele davon können einen von dieser Erde bringen, aber schließlich soll mein Studium der Lebensmittelchemie auch zu etwas nütze sein. Es ist davon auszugehen, dass eine einzige Bittermandel/kg Körpergewicht zu tödlichen Vergiftungserscheinungen führen kann, sofern man sie unerhitzt verzehrt. Im Reformhaus werden Bittermandeln in 50 Gramm Packungen an Erwachsene ausgegeben, die kaum jemand auf einmal zu sich nehmen wird. Ganz abgesehen davon, dass mich MEIN Körpergewicht beim Rohverzehr der ganzen Packung lässig locker überleben ließe. Und meine Herren erst recht. Ich habe aus den restlichen, von den Amaretti übrig gebliebenen, im Reformhaus in der Holtenauer Straße käuflich erworbenen Bittermandeln

Bittermandelextrakt

wie folgt hergestellt:

Bittermandelextrakt

Menge:1 Flasche von 250 ml

©Bittermandelextrakt

Mandelextrakt hausgemacht

Zutaten:

  • 20 Gramm Bittermandeln, grob zerkleinert
  • 250 ml Wodka, 42 Vol%

QUELLE

abgewandelt von Kuechen latein nach:
ehow.com

ZUBEREITUNG

  1. Die Mandeln in eine dicht schließende Flasche geben, Wodka hinzufügen und verschließen.
  2. Die Flasche an einem dunklen Ort mindestens 2 Monate im Dunkeln stehen lassen, dabei ab und zu schütteln

Gesamtzeit: 90 Tage
Vorbereitungszeit: 2 Minuten

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Jetzt nach 3 Monaten duftet der Extrakt herrlich nach (Bitter)Mandeln und 1 Teel. davon im fertigen Gebäck wird keinen Schaden anrichten.

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13 Gedanken zu „Hausgemacht: Bittermandelextrakt

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  2. Ti saluto Ticino

    Super! Danke! Bisher habe ich immer, wenn ich Bittermandel-Aroma in Rezepten gelesen habe, das einfach weggelassen, auch wenn da eine wichtige Geschmacks-Komponente gefehlt hat. Jetzt werde ich sofort Bittermandeln kaufen.

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  3. Karin Anderson

    Gute Idee! Hätte ich gewusst, dass man Bittermandeln im Reformhaus kaufen kann, hätte ich bestimmt bei meinem letzten Hamburgbesuch danach Ausschau gehalten. Aber im Frühjahr fliege ich sicher wieder hin, und werde mir dann welche besorgen.

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      1. Karin Anderson

        Lieb von dir, Ulrike!
        Nee, per Post gäbe es sicher Probleme mit dem Zoll. Ich hab aber noch ein Fläschchen von dem berühmten Dr., dass reicht sicher noch eine Weile. Und dann pack ich sie einfach in den Koffer, vielleicht klappt es ja.

        Antworten
  4. faul-aber

    Was auch immer ich in diesem blog lese ist so verlockend, man spürt noch beim Lesen die Freude am Tun und am Genießen und (wenn’s nicht gerade von totem Tier handelt (-; ) habe ich immer sofort Lust, es nachzuahmen – deshalb einfach mal ein adventlich Dankeschön für das bereiwillige Weitergeben so anregend und nützlicher Tipps. Danke.

    Antworten
      1. faul-aber

        Aber ja, ich wäre ja längst weg, wenn ich so dogmatisch wäre ((-; aber zum Glück (für mich) : ich bin noch da (-:

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  5. Dietmar

    hm, prima Idee. Ich habe so etwas schon mal mit Vanille ausprobiert. Allerdings war mir der Alkohol (Wodka) geschmacklich zu dominant. Man(n) und Frau könnten doch auch ganz einfach die Bittermandeln in geriebener Form verwenden, sofern die irgendwo im Reformhaus kaufbar sind.

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