Kleine Kuchen im September: Mirabellentarte -Tarte aux Mirabelles

Die Hedonistin wünscht sich für den September Kleine Kuchen mit Zwetschgen. Die bläulich-violetten Vertreter der Gattung Prunus sind bei den Herren nicht sehr beliebt, aber zu Mirabellen, einer Unterart der Pflaumen lagen mir bzgl. des Rohverzehrs keine Erkenntnisse vor. Vergeistigt waren sie bei dem besten Ehemann und mir schulische Pflichtlektüre: Der Geist der Mirabelle: Geschichten aus BollerupBild und in der flüssigen Form mögen wir die Mirabelle beide.

Hier herrscht gerade die TartePhase und die Version mit Mirabelle hatte ich gedanklich sofort für meine kleine Tarte-Form ausgeguckt. Als ich dann auch noch leckere Mirabellen fand, stand der Verwirklichung der

Mirabellentarte -Tarte aux Mirabelles

Kleine Mirabellen-Tarte 002

nichts mehr im Wege. Wirklich ausgesprochen lecker und von den Herren gab es keinerlei Einwände. Da ich den Boden vorgebacken hatte, blieb er knusprig. Viel Saft haben die Mirabellen auch nicht abgegeben. Was mich gewundert hat, für den Boden und den Belag passte die halbierte Zutatenmenge, dafür passte auf meine Tarte die ganze Menge des Flan.

Die Mirabellen-Tarte schmeckt übrigens auch mit Sahne:

Kleine Mirabellen-Tarte 003

Mirabellentarte -Tarte aux Mirabelles

Menge: 1 20-er Tarteform

Kleine Mirabellen-Tarte 001

Zutaten:

    PÂTE BRISÉE

  • 100 Gramm Mehl
  • 40 Gramm Kalte Butter in Stücken
  • 1 Prise Salz
  • 30 ml Wasser; ca.
  • BELAG

  • 500 Gramm Frische Mirabellen; ca. Rest ist für den Bäcker
  • 50 Gramm Crème fraîche
  • 50 Gramm Zucker
  • 1 Ei, Größe M
  • 10 Gramm = 1 Pack. Vanillezucker
  • 10 Gramm Butter zum Einfetten der Tarteform

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Gefunden bei RezkonvSuite

ZUBEREITUNG

  1. Pâte brisée / Boden: Mehl, Butter und Salz im Foodprozessor mit wenigen Pulsen vermischen. Dabei entsteht eine Masse, die wie grober Sand aussieht. Nach und nach solange Wasser hinzugeben und immer wieder mit kurzen Pulsen vermischen, bis sich der Teig von der Schüssel löst. Eine Kugel formen (Vorsicht, dass der Teig nicht warm wird!) und mindestens 1 Stunde, wer will, auch über Nacht, im Kühlschrank ruhen lassen. So lässt er sich viel leichter verarbeiten.

    Nach der Kühlschrankruhe die Tarteform mit Butter einfetten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 2-3 mm ausrollen und in die Form setzen. Auf den Teig Backpapier geben, mit Hülsenfrüchten ausfüllen und im vorgeheizten Backofen 10 Minuten bei 210 °C blind backen.

  2. Belag: Mirabellen kurz waschen, abtropfen und abtrocknen lassen. Halbieren und entsteinen. Die Mirabellenhälften senkrecht dicht gepackt in konzentrischen Kreisen auf dem vorgebackenen Teig anordnen.

    Für den Flan Ei und Zucker in einer Schüssel mischen und weißschaumig schlagen. Créme fraîche und Vanillezucker hinzufügen und vermischen. Über die Mirabellen gießen.

  3. Backen: Die Form auf die mittlere Schiene des auf 220°C vorgeheizten Backofens schieben und die Tarte ungefähr 30 Minuten backen.
  4. Die Tarte aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Erst dann aus der Form nehmen und auf ein Kuchengitter setzen und weiter abkühlen lassen. Erst dann auf eine Kuchenplatte setzen.

Gesamtzeit: 2 Stunden
Vorbereitungszeit:15 Minuten
Koch-/Backzeit:10 + 30 Minuten

 
 

Monatlicher Blog-Event bei Low Budget Cooking: Kleine Kuchen

9 thoughts on “Kleine Kuchen im September: Mirabellentarte -Tarte aux Mirabelles

  1. Ulli (Gast)

    Zutatenmengen
    Schön, dass sie auch Euch so gut geschmeckt hat. Wir wollten auch noch eine backen, dieses Mal mit blindgebackenem Boden, aber unser Obst- und Gemüsehändler hatte gestern nachmittag keine Mirabellen mehr, so haben wir halt noch eine Zwetschgentarte gebacken.
    Wieso wunderst Du Dich, dass Du nur die halbe Menge brauchtest? Du hast ja nur eine 20er-Form genommen, wir eine 26er. Strengenommen braucht es für die 26er nur 150 g Mehl, insofern stimmt’s schon :-)
    LG

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  2. Hedonistin

    Sieht prachtvoll aus! Und schmeckt auch so, wie ich weiß –
    ich hab mich von dem Tarte-Wahn bei deiner Quelle auch inspirieren lassen. Aber gleich die große Portion gemacht. :-)

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  3. Chris (Gast)

    Super Rezept
    Hey,
    danke für das tolle Rezept. Werde ich morgen direkt mal probieren, weil es nicht nur lecker ausschaut, sondern auch lecker klingt. Dankeschön!

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