Archiv der Kategorie: Salat

Tomatensalat mit Brombeeren

Blog-Event CXLIV - altbacken {Resteküche für altes Brot} (Einsendeschluss 15. August 2018)

Christine von Anna Antonia findet altbackenes Brot viel zu schade zum Wegwerfen und sucht Rezepte für die Resteküche aus altbackenem Brot. Ich besitze sogar ein Kochbuch mit Rezepten zu Restbrot: kochen mit Brot978-3000405006 *, weil die Wertschätzung des Brotes in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen ist und die Kultur der Brotspeisen wieder für die Küche entdeckt werden soll.

Im Rahmen der kulinarischen Weltreise beschäftige ich mich ja mit der portugiesischen Küche. Die Portugiesen haben zahllose Verwendungsmöglichkeiten für altbackenes Brot in ihrem kulinarischen Repertoire. Brot ist z.B. eine wichtige Zutat in migas oder açorda. Ich entschied mich jedoch für einen Salat. Im ursprünglichen Rezept werden Erdbeeren verwendet, die in Portugal offensichtlich zusammen reif werden. Hier im Norden Deutschlands werden Tomaten zusammen mit Brombeeren reif. Auch Brombeeren und Tomaten ergänzen sich geschmacklich sehr gut, der

Tomatensalat mit Brombeeren

Tomatensalat mit Brombeeren (1)

schmeckt ausgezeichnet und enthält aufgeknuspertes Brot als zusätzlichen Biss.

Tomatensalat mit Brombeeren

Menge:2 Portionen

Tomatensalat mit Brombeeren (2)

Zutaten:

  • 1 kl. Schalotte, in dünne Ringe geschnitten
  • 1 dünne Scheibe helles Sauerteigbrot, Ulrike: 1 übrig gebliebene Scheibe Mischbrot
  • 1 Essl. Olivenöl
  • 300 Gramm bunte Tomaten
  • 100 Gramm Brombeeren, im Original Erdbeeren
  • 1 kl. Hand voll Petersilienblätter, fein gehackt
  • 1 Spritzer Sherryessig zum Abschmecken
  • Meersalzflocken
  • Pfeffer, weiß, frisch gemahlen

QUELLE

978-3791384481978-3791384481*

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Lissabon: Lisboeta – Rezepte und
Geschichten aus der Stadt des Lichts
978-3791384481*

ZUBEREITUNG

  1. Schalottenringe mit 1 Prise Salz in eine Schale leben und mit Wasser bedecken, damit sie etwas milder werden.
  2. Den Backofen auf 220 °C vorheizen. Das Brot auf ein Backblech legen und auf beiden Seiten mit Olivenöl beträufeln. Rösten bis es goldbraun und knusprig ist. Herausnehmen und abkühlen lassen, dann in mundgerechte Stücke reißen. Ulrike: In Anbetracht der hochsommerlichen Temperaturen habe ich das Brot kurz in der Pfanne geröstet, das heizte die Küche nicht so auf.
  3. Tomaten in gleich große Stücke schneiden, die Hälfte der Brombeeren halbieren. Beides in eine Schüssel geben.
  4. Aus den restlichen Brombeeren, mit Olivenöl und 1 Prise Salz im Zerkleinerer für den Zauberstab* ein Dressing herstellen. Petersilie zufügen Behutsam verrühren und abschmecken. Abhängig von der Süße der Tomaten und Brombeeren ggf. 1 Spritzer Essig zufügen.
  5. Das Dressing über den Salat gießen. Die Schalottenringe abtropfen lassen und auf dem Salat verteilen, zum Schluss die Brotstückchen dazugegeben. Man kann den Salat 1 h ziehen lassen, aber keinesfalls bis zum nächsten Tag aufheben.

Gesamtzeit: 30 Minuten
Vorbereitungszeit:15 Minuten
Koch-/Backzeit: 5 Minuten

 
 
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Knäckebrotsalat mit Kräuterdressing

Der Sommer tobt sich hier im Norden Deutschlands richtig aus. Mit allen Nachteilen: Der Rasen ist braun und hart wie Beton, es gibt Ernteausfälle und ich verspüre wenig Lust auf warme Mahlzeiten. Aber so ein

Knäckebrotsalat mit Kräuterdressing

Knäckebrotsalat mit Kräuterdressing (1)

schmeckt und tut gut. In Anbetracht der hohen Temperaturen verzichteten wir auf das Grillen des Käses, was dem Geschmack überhaupt keinen Abbruch tat.

Knäckebrotsalat mit Kräuterdressing

Menge: 2 Portionen

Knäckebrotsalat mit Kräuterdressing (2)

Knäckebrot mal als Salat mit Tomaten, Lauchzwiebeln, Parmesan und Kräuterdressing. Und als Topping: Feta, auch gegrillt

Zutaten:

  • 60 Gramm Knäckebrot; Ulrike: Knusper, knusper Knasa, wer knäcket an mien …B00MQUGIOE*, Stücken, geschnitten oder gebrochen
  • 250 Gramm Tomaten, bunt, je nach Größe geviertelt oder halbiert
  • 1 kl. Bund Lauchzwiebeln, gewaschen, geputzt in Stücke geschnitten
  • 2 Essl. Balsamico-Essig; Ulrike: Himbeeressig
  • 3/4 Essl. Senf
  • 3/4 Essl. Zucker, braun
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 4 Essl. Olivenöl
  • 50 Gramm Kräuter, gemischt, gehackt
  • 1 Packung Fetakäse
  • 25 Gramm Parmesan

QUELLE

EDEKA Genussmagazin 04/2018

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
EDEKA Genussmagazin Mit Liebe 04/2018

ZUBEREITUNG

  1. Essig, Senf und Zucker mit Salz und Pfeffer verrühren, dann 3,5 EL Öl unterschlagen. Tomatenstücke, Lauchzwiebeln, Knäckebrot und Dressing vermischen und 30 Minuten ziehen lassen.
  2. Den Feta mit dem restlichen Öl bestreichen, würzen und unter dem Backofengrill für ca. 5 Minuten grillen. Den Parmesan reiben, mitsamt den Kräutern unter den Salat mischen und dann mit dem Feta anrichten.

Gesamtzeit: 1 Stunde
Vorbereitungszeit: 25 Minuten
Koch-/Backzeit: 5 Minuten

 
 
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Caprese im Glas

Caprese ist ein italienischer Vorspeisensalat aus Tomaten, Mozzarella, Basilikum und Olivenöl. Er gilt als italienisches Nationalgericht, weil die Farben Rot, Weiß und Grün der Flagge Italiens entsprechen. Zur Herstellung werden rohe Tomatenscheiben mit Mozzarellascheiben und jeweils einem Basilikumblatt belegt, gesalzen und mit Olivenöl beträufelt. Die außerhalb Italiens häufige Verwendung von Aceto balsamico Balsamessig ist nicht authentisch.

Bei mir gibt es dann die nicht authentische Variante als

Caprese im Glas

Caprese im Glas (1)

Ein schöner, sommerlicher, sehr köstlicher Salat als Lunch at Work.

Caprese im Glas

Menge:2 Portionen als Hauptspeise

Caprese im Glas (2)

Zutaten:

    ZUTATEN

  • 150 Gramm Mini Mozzarella di latte di Bufala
  • 140 Gramm Kirschtomaten
  • 2-3 Essl. Olivenöl
  • 1-2 Ess. Balsamicocreme
  • schwarzer Pfeffer
  • 1-2 Prisen Salzflakes; Ulrike: Maldon Sea SaltB00017028M*
  • einige Basilikumblättchen

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Idee eines Büffelmozzarellaproduzienten

ZUBEREITUNG

  1. Tomaten waschen und ggf. halbieren. Mozzarella abtropfen lassen
  2. Öl und Balsamicocreme mit Pfeffer und Salzflakes verrühren. Mozzarella mit Tomaten kurz darin marinieren und portionsweise in Gläschen füllen oder Mozzarella und Tomaten mit dem Dressing beträufeln
  3. Mit Basilikum garnieren und servieren

Gesamtzeit: 20 Minuten
Vorbereitungszeit:15 Minuten

 
 
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Stachelbeersalat

Die indische Stachelbeere bzw. Amla Beere, Amalaki, Emblic, Makham Pom มะขามป้อม oder indian gooseberry ist mit der europäischen Stachelbeere nicht verwandt. Die Beeren erreichen ihre volle Reife im Herbst und werden traditionell von Hand geerntet. Der Geschmack der indischen Stachelbeere ist sauer, bitter und zusammenziehend, und sie ist ziemlich faserig. Die Amla Beere gilt in alten Schriften als Frucht für ewige Jugend und Schönheit und wird als wahres Superfood gehandelt.

Aber auch die europäische Stachelbeere braucht sich mit seinen Inhaltsstoffen nicht zu verstecken: Der Gehalt an Pektin und Schleimstoffen aus den Kernchen und auch der hohe Anteil von Wein-, Apfel- und Zitronensäure machen Stachelbeeren zum Balsam für die Verdauung. Zusätzlich enthalten in Stachelbeeren reichlich Kalium, Kalzium und Phosphor sowie verschiedene Vitamine. Besonders hoch ist der Gehalt an Vitamin C, der sich je nach Reifegrad unterscheidet.

Irina von My Indian Taste kennt beide Stachelbeer-Arten und obwohl die europäischen Stachelbeeren süßer im Geschmack sind, sind sie doch – je nach Sorte – Multrecker. Daher fand ich es durchaus reizvoll, einmal einen Salat burmesischen Ursprungs auszuprobieren. Hier ersetzt die europäische Stachelbeere die Gandarafrucht oder Marian Plum. Der

Stachelbeersalat

Stachelbeersalat (2);“>

schmeckt sehr erfrischend und eignet sich durchaus als Beilage zu Schweine- oder Rindfleischcurry oder auch einem anderen Reisgericht.

Stachelbeersalat

Menge:2 – 3 Portionen

Stachelbeersalat (1)

Zutaten:

  • 100 Gramm Stachelbeeren, grün, nicht zu reif, von Stängel- und Blütenansatz befreit
  • 1 große Zwiebel, etwa 150 Gramm, schälen, halbieren in Ringe geschnitten
  • 1 Teel. Shrimp- oder Fischpaste, geröstet
  • 1 Teel. Kichererbsenmehl, geröstet
  • 1 Teel. Chiliflocken, geröstet, Ulrike: Piri Piri B01NBHLFM5*
  • 1 Essl. neutrales Öl, Ulrike: TraubenkernölB071ZJNPD8*

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Meemalee

ZUBEREITUNG

  1. Die Stachelbeeren in ca. 2 mm dicke runde Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben.
  2. Die Zwiebel halbieren und in dünne Streifen schneiden.
  3. Das Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen, die Zwiebelstreifen bei kleiner Hitze glasig schwitzen, sie sollen noch Biss, aber keine Farbe angenommen haben. Ulrike: Ich mag keine rohen Zwiebeln seien sie auch noch so dünn geschnitten
  4. Den Pfanneninhalt zu den Stachelbeerscheiben geben, die geröstete Paste, Kichererbsenmehl und Chiliflocken zufügen und alles vorsichtig vermischen.
  5. Mit gerösteten Chiliflocken bestreut servieren

Gesamtzeit: 20 Minuten
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 5 Minuten

 
 

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Pizza-Pasta-Salat

Wie hier schon beschrieben, bin ich eigentlich nicht so der Fan von Pastasalaten. Aber in den unendlichen Weiten des Internets stolperte ich über diesen

Pizza-Pasta-Salat

Pizza-Pasta-Salat (1)

der genau das Richtige für Lunch at Work ist.

Pizza-Pasta-Salat

Menge: 1 Portion

Pizza-Pasta-Salat (2)

Zutaten:

  • 85 Gramm Pasta, kurzes Format, Ulrike: MuschelnudelnB013X0PH9W*
  • Pizzagewürz, z.B. diesesB019CE9E9M*
  • 1 Teel. Olivenöl
  • 1 Essl. Tomatenpesto
  • 30 Gramm italienische Salami, hauchdünn in Streifen geschnitten
  • 30 Gramm Oliven, schwarz, entsteint, halbiert
  • 85 Gramm Mini-Pflaumentomaten, halbiert
  • 50 Gramm Mozzarellakugeln, halbiert; Ulrike: Mozzarella Di Latte Di Bufala MiniB00MI933OQ*

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Good Food Magazin, September 2013

ZUBEREITUNG

  1. Die Pasta nach Packungsanleitung kochen und abgießen. Mit kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen. Mit Öl und Tomatenpesto vermischen, mit Pizzagewürz und ggf. Salz abschmecken.
  2. Die Pasta in ein 850 ml SturzglasB00BGE8OUW* geben, dann die restlichen Zutaten darüber schichten, das Basilikum zum Schluss zufügen.

Gesamtzeit: 30 Minuten
Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Koch-/Backzeit: 10 – 15 Minuten

 
 
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Photo Credit: Tastesheriff
Alle Lieben Pasta 2018
 
 
 
 
Mein zweiter Beitrag zu Claras sechster Runde „Alle lieben Pasta!“ .