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Chimichurri

So ein Rezept war auch Chimchurri, das Chakall im Jahre 2012 bei Lanz kochte. Der Gatte hatte diese Soße bereits in Südamerika kennengelernt und ich hatte das Rezept auch schon in meiner offline-Rezeptdatenbank als ausprobiert markiert. Nur noch nicht verbloggt, deswegen war es dem Inschennör auch nicht möglich, das Rezept auf einem Fliwatüüt – so heißen hier im Hause Küchenlatein die elektronischen Schneidbretter – wiederzufinden. Da ein Chimichurri gut durchziehen musste, hatte ich es angesetzt, damit die Soße vorhanden ist, wenn gegrillt wird. Aber wie immer kommt es anders als man denkt …

Da Chimichurri Ähnlichkeiten zum Genueser Pesto besitzt und eben jener gut zu Pasta passt, gab es statt gegrilltem Fleisch

Bandnudeln mit Chimichurri

Bandnudeln mit Chimichurri

Sehr lecker und aus rein pflanzlichen Zutaten. Ein durchaus passender Betrag zum

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Und nun ist „unser“ erprobtes Rezept für Chimichurri auch online zu finden.

Chimichurri-Soße

Menge: 250 ml

©Chimichurri

Grüne, scharfe dickflüssige Soße, die zu gebratenem Rindfleisch passt oder auch geeignet ist, Fisch oder Hühnchen zu marinieren. Sie stammt aus Südamerika und weist eine Ähnlichkeit mit dem Genueser Pesto auf und schmeckt auch hervorragend zu Pasta.

Zutaten:

  • 1 Schote Chili, rot
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Bund Petersilie, glatt
  • 100 ml Olivenöl
  • 50 ml Weißweinessig
  • 25 Gramm Oregano, getrocknet
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Salz

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
www.zdf.de, Lanz kocht 03.02.2012, Chakall

ZUBEREITUNG

  1. Die Chilischote halbieren und fein hacken. Die Knoblauchzehen abziehen und in eine Schüssel pressen. Die Petersilie waschen und trocken tupfen. Die Blättchen abzupfen und ebenfalls fein hacken. Olivenöl, Weißweinessig, Salz, Pfeffer, Oregano, Petersilie und die gehackte Chilischote zu den Knoblauchzehen geben und gut verrühren.
  2. Chimichurri 1-2 Wochen durchziehen lassen.

Gesamtzeit: 1 bis 2 Wochen
Vorbereitungszeit:10 Minuten

Hol dir den Kick aus fernen Töpfen: Ecuadorianische Küche

Obwohl ich mit Fußball so überhaupt gar nichts am Hut habe, habe ich mich bei Kick aus fernen Töpfen für Ecuador beworben, weil ich zu diesem Zeitpunkt eine Einladung zum 1. Ecuadorianischen Dinner erhalten hatte. Sich einem unbekannten Land kulinarisch zu nähern ist eine wunderbare Idee, denn die Essgewohnheiten eines Volkes sind das Tor zu seiner Kultur. Nicht nur Liebe geht durch den Magen.

Das Dinner fand im Restaurant des südamerikanischen Nachbarn Peru statt.

©Kulinarische Woche Ecuadour im Restaurant Serrano

Das Dinner war der Auftakt zur kulinarischen Woche in Berlin, die es zum Ziel hat, die ecuadorianische Gastronomie in Deutschland zu fördern und Exportgüter wie Bananen, Garnelen, Fisch, exotische Früchte, Kakao und andere Produkte, die für die Gerichte benutzt werden, vorzustellen.

Botschafter Jorge Jurado stellte sein Land Ecuador kurz vor, das sich in verschiede geografische Zonen aufteilt: Die Galapagos-Inseln, den westlichen Küstenstreifen, der nicht mehr so stark vom Humboldt-Strom beeinflusst wird, die Andenregion und das östliche Amazonastiefland. So vielfältig wie die Regionen, so vielfältig auch die Küche und die Probleme des Landes.

Danach stellte Guillermo Miranda mit sehr viel Herzblut die Gerichte vor, die es zu genießen gab. Leider lieferte meine Kamera nur unzureichende Bilder, deshalb nur eine Kollage der wunderbaren Gerichte.

Ecuadorianische Küche: ©Menue Kulinarische Wochen Ecuador

Wirklich sehr wohlschmeckende Speisen, besonders beeindruckt hat mich der Riesenmais Mote und das in Bananenblätter eingehüllte Kochbananen-Erdnussmus. Und auch in Ecuador wird Quinoa – es wird tatsächlich ‚kinwɑ – ausgesprochen – angebaut und verspeist.

Ich danke Pro Ecuador für die Einladung und den Einblick in die Ecuadorianische Küche. Somit habe ich die Möglichkeit, mit einem authentischen Rezept aus der Ecuadorianischen Küche

Quinoa-Salat

©Quinoa-Salat Ecuador (2)

an diesem Blog-Event teilzunehmen. Ein internationaler köstlicher Salat mit Quinoa aus Bolivien, Olivenöl aus Chile, Paprika aus Spanien, Zitronen aus Italien und Petersilie aus Deutschland, nämlich aus eigenem Garten. Schnell zubereitet ist er für den hungrigen Fußballfan auch noch.

Die Zitronen in Ecuador sind übrigens grün und sollen geschmacklich eher den hier bekannten Limetten ähneln.

Blogevent zur Fußball-WM 2014 - Wir kochen uns um die Welt

Und da nur rein pflanzliche Zutaten in dem nachfolgenden Rezept verwendet wurden, darf es auch noch am Tierfreitag teilnehmen.

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Aus der Ecuadorianischen Küche: Quinoa-Salat

Menge:4 Portionen

©Quinoa-Salat Ecuador

Zutaten:

  • ©Vorfreude 350 Gramm Quinoa; Ulrike: 250 Gramm waren für 4 Portionen schon reichlich bemessen
  • 1 grüne Paprika
  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Bund Petersilie
    FÜR DAS DRESSING

  • 2 Zitronen
  • 50 ml Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Flyer Ecuador schmeckt lecker

ZUBEREITUNG

  1. Quinoa gut mit kaltem Wasser abspülen und 8 Minuten in reichlich (- doppelte Menge an Quinoa) kaltem Wasser kochen. Danach vom Herd nehmen, das Wasser abschütten und die Quinoa abkühlen lassen.
  2. Das Gemüse fein würfeln und unter die Quinoa haben.
  3. Für das Dressing Zitronensaft und Olivenöl vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Über den Salat geben und gut vermischen.
  4. Zur Abrundung des Ganzen noch etwas gehackte Petersilie über den Salat streuen.

Gesamtzeit:30 Minuten
Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Koch-/Backzeit: 8 Minuten

Zum Tierfreitag: Erbsen mit Pasta, Basilikum und Kürbiskernen

Auch diese Woche ergab sich der Beitrag zum Tierfreitag ohne großes Zutun: Für den Kochclub war ich auf der Suche nach einem Rezept und landete bei

Erbsen mit Pasta, Basilikum und Kürbiskernen

Erbsen mit Pasta, Basilikum und Kürbiskernen Peas with Pasta, Basil and Pumpkin Seeds

weil sich da wunderbar meine Reste aus Vorratsschrank und Tiefkühler verbrauchen ließen. Herausgekommen ist ein köstliches Pastagericht, das bei Verwendung von reiner Hartweizenpasta nur aus pflanzlichen Zutaten besteht.

Erbsen mit Pasta, Basilikum und Kürbiskernen

Menge: 2 Portionen

©Erbsen mit Pasta, Basilikum und Kürbiskernen (2)

Zutaten:

  • 50 Gramm Kürbiskerne
  • 250 Gramm Bandnudeln, eifrei
  • 225 Gramm Erbsen, frisch oder TK, Ulrike: TK
  • 60 ml = 4 Essl. Olivenöl
  • 1 Zehe Knoblauch, gewürfelt
  • 8 – 10 Basilikumblätter, zerrissen
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

QUELLE

*

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Real Fast Food
ISBN: 978-0141029504
*

ZUBEREITUNG

  1. Die Kürbiskerne in einer Pfanne rösten, bis sie anfangen zu bräunen ihren Duft entfalten.
  2. Pasta nach Packungsanweisung bissfest kochen.
  3. Die Erbsen in einen kleinen Topf geben, Knoblauch und Öl zufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen und über mittlerer Hitze 10 Minuten garen, bei TK Erbsen 7 Minuten. Den Basilikum die letzen 2 Minuten mitgaren.
  4. Die Pasta abgießen und mit den heißen Erbsen, Olivenöl und gerösteten Kürbiskernen in eine Schüssel geben und Vermischen.

Gesamtzeit: 20 Minuten
Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Koch-/Backzeit: 10 Minuten

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mehr Rezepte von Nigel Slater

Rhabarberkompott nach Deutschland vegetarisch

Es ist Frühling, Rhabarberzeit und Freitag, an dem der Tierfreitag drei Monate alt wird. Zum Geburtstag serviere ich aus rein pflanzlichen Zutaten

Rhabarberkompott

Rhabarberkompott - DVEG (2)

diesmal nach einem Rezept aus Deutschland vegetarisch * Der Sternanis aromatisiert das Rhabarberkompott wirklich sehr fein. Meine Herren sind da anderer Meinung …

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Rhabarberkompott – DVEG

Menge: 4 Portionen

Rhabarberkompott - DVEG (1)

Süß-saures Rhabarberkompott, dem Sternanis Pfiff verleiht. Schmeckt pur oder zu Joghurt, Vanilleeis und Grießbrei.

Zutaten:

  • 800 Gramm Rhabarber
  • 1 Vanillevanilleschote; Ulrike: 1 Msp. Vanille gemahlen
  • 1 Sternanis
  • 150 Gramm Zucker
  • 125 ml Kirschsaft; alternativ Johannisbeer- oder Himbeersaft
  • 125 ml Wasser

QUELLE

*

abgewandelt von Kuechen latein nach:
Deutschland vegetarisch
ISBN: 978-3850337397 *

ZUBEREITUNG

  1. Rhabarber waschen, putzen, und die hartfaserige Haut in Fäden abziehen. Rhabarber in 4 cm lange Stücke schneden. Vanilleschote halbieren und mit Sternanis, Zucker, Wasser und Saft in einem Topf aufkochen.
  2. Rhabarber zugeben und in 1 – 2 Minuten unter Rühren weich kochen, dabei sollen die Rhabarberstücke möglichst noch nicht zerfallen. Rhabarber mit einer Schaumkelle aus dem Sud haben und in eine Schüssel geben. Sud offen sirupartig einkochen und durch ein Sieb über die Rhabarberstücke gießen.

Gesamtzeit: 30 Minuten
Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Koch-/Backzeit: 10 Minuten

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bisher nachgekochte Rezepte aus dem Buch

Zum Tierfreitag: Rosmarin & Thymian Focaccia

Es ist ja nicht unbedingt selbstverständlich, dass Brote nur aus pflanzlichen Zutaten bestehen. Mein Zopf zum Osterfest wurde mit Milch, Butter und Ei hergestellt und unsere Lieblingsbrötchen enthalten Schweineschmalz.

Der Kochclub sucht diese Woche Nigel Slater Rezepte, die sich für ein Picknick eignen und ich suchte einen Begleiter für mein Shakshuka.

Die

Rosmarin & Thymian Focaccia

Rosmarin & Thymian Focaccia(3)

schmeckt hervorragend und besteht nur aus pflanzlichen Zutaten. Sie ist ein prima Begleiter zu Shakshuka und lässt sich auch gut zum Picknick mitnehmen. Allerdings ist der Weg dahin ein bisschen beschwerlich klebrig. Eine Hydratation von 88 % ließen mich zum Weizenmehl Type 812 greifen und 3 S&F-Cyclen einbauen. Wer den GLOP übersteht, wird mit einem locker-leichten und wirklich wohlschmeckenden Brot belohnt.

Rosmarin & Thymian Focaccia

Menge: 1 quadratisches Brot von 22 cm Kantenlänge für 4 – 6 Portionen

©Rosmarin & Thymian Focaccia (1)

Ein leckeres (Picknick)- Brot, das sich hervorragend als Begleiter zu Salaten oder auch Shakshuka eignet.

Zutaten:

    TEIG

  • 450 Gramm Weizenmehl Type 812
  • 1 1/2 Teel. Salz
  • 1 Päckchen Trockenhefe = 7 Gramm
  • 400 ml warmes Wasser
  • BELAG

  • 1 Zehe Knoblauch, fein gewürfelt
  • 3 Zweige Rosmarin, frisch gehackt
  • 4 Zweige Thymian, die Blättchen
  • 3 Essl. Olivenöl
  • Meersalzflocken, z.B. Maldon Meersalz Flocken *
  • WEITERE ZUTATEN

  • Maisgrieß
  • 1 quadratische Backform von ca. 22 cm Kantenlänge

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Nigel Slater
The Observer, Sunday 17 July 2011

ZUBEREITUNG

  1. Mehl mit Hefe und Salz in einer Schüssel vermischen, dann das Wasser zufügen und zu einem klebrigen Teig verrühren und 15 Minuten stehen lassen.
  2. 3 S&F-Cyclen im Abstand von 15 Minuten durchführen. Dabei nimmt der Teig bereits an Volumen zu. Nach dem letzten S&F den Teig ruhen lassen, bis sich das ursprüngliche Volumen verdoppelt hat. Bei mir ca. noch 30 Minuten.
  3. Die Backform mit Backpapier auskleiden, den Boden dünn mit Olivenöl einstreichen und eine dünne Schicht Maisgrieß aufstreuen, das macht den Boden knusprig.
  4. Den Boden der Backform mit dem Teig auskleiden, abdecken und 30 Minuten gehen lassen. Kräuter und Knoblauch mischen. Den Backofen auf 220°C vorheizen.
  5. Mit gut bemehlten Fingern diverse Löcher in den Teig machen und die Kräuter-Knoblauchmischung darauf verteilen. Mit Meersalz großzügig bestreuen und in ca. 25 bis 30 Minuten goldbraun backen. Aus dem Backofen nehmen und das Olivenöl auf die Oberfläche träufeln. Noch warm aus der Form nehmen und in Stücke schneiden oder reißen.

Gesamtzeit: 2 Stunden
Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Koch-/Backzeit: 30 Minuten

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Mehr Rezepte von Nigel Slater