Kulinarische Weltreise Korea: Mungobohnenpfannkuchen

Die kulinarische Weltreise führt uns diesen Monat nach Korea. Ich war noch nie in Korea und ich muss gestehen, dass Korea auch nicht zu den von mir bevorzugten Reisezielen zählt. Mit Anne war ich aber schon einmal in Berlin „koreanische Fischkekse“ essen, als sie noch als Kekstesterin unterwegs war. Auf der Speisekarte des YamYam werden Mungobohnenpfannkuchen als NODKU CHOEN aufgeführt.

Das hat mir damals recht gut geschmeckt, aber selbst nachkochen mit drölfzig verschiendenen Zutaten, die ich irgendwie nie wieder benutze? Auf der Suche nach einem für mich machbaren koreanischem Rezept landete ich bei Miss Boulette: Die Zutatenliste klang übersichtlich und ohne Gosari, Cho Ganjang und Gochu Jangachi sollte das machbar und hoffentlich noch koreanisch genug sein.

Im Asiashop Mungobohnen geschältB008BFP0W4* erstanden, von der Kollegin 2 Essl. Klebreis im Austausch mit Sauerteig bekommen und dann die restlichen Zutaten bei den Marktschwärmern Kiel erstanden

Einkäufe Marktschwärmer Kiel 20190912

und da sind sie, die

Mungobohnenpfannkuchen mit Gemüse und Schweinefleisch

Miss Boulette empfiehlt dazu Cho Ganjang und die Flüssigkeit eingelegter Chilischoten dazu, der norddeutsche Gaumen erfreute sich an dem Kimchi. Wie hier schon bemerkt, erinnern die Pfannkuchen entfernt an Kartoffelpuffer.

Mungobohnenpfannkuchen mit Gemüse und Schweinefleisch

Menge: 7 Stück

Zutaten:

Zutaten

  • 125 Gramm Mungobohnen geschältB008BFP0W4*
  • 40 ml Einweichwasser
  • 15 Gramm Klebreis
  • Salz
  • 50 Gramm Kimchi, gut ausgepresst, fein geschnitten; Ulrike: Genuss aus Kronshagen
  • 50 Gramm Schweinefleisch, sehr fein gehackt; Ulrike: vom Käsereischwein Ziegenhof Rehder
  • 1 Lauchzwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • 1 Zehe Knoblauch, fein gehackt
  • 1/2 Teel. Sesamöl
  • 40 Gramm Erbsensprossen, blanchiert ausgepresst und anschließend fein gehackt; Ulrike Verture Farm
  • 1 Chilischote, in feine Ringe geschnitten

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Miss Boulette

ZUBEREITUNG

  1. Getrocknete und geschälte Mungobohnen waschen und üer Nacht in kaltem Wasser mit dem Klebreis quelen lassen.
  2. Gehacktes Schweinefleisch mit etwas Salz, Knoblauch, Lauch und Sesamöl über Nacht marinieren
  3. Das Einweichwasser abschütten und auffangen. Die Bohnen und Klebreis noch tropfnass mit etwas Einweichwasser im UniversalzerkleinererB000AYTSH2* pürieren. Dabei sollte ein Mus entstehen, daher nicht zu fein pürieren.
    Teig
  4. Nun den Teig mit den übrigen Zutaten, mariniertes Fleisch, blanchierte Erbsensprossen, Kimchi, vermengen. Dabei geben die Frühlingszwiebel Süße, Kimchi leichte Säure und Crunch, Sprossen erleihen Saftigkeit und das Fleisch bringt Umami.
  5. Mit dem großen Eisportionierer den Teig in eine Pfanne mit nicht zu hoch erhitztem Öl geben, den Teig auf etwa 0,8 cm dick pressen und von beiden Seiten knusprig und goldbraun ausbacken.
  6. Noch heiß mit Chiliringen bestreut servieren.

Gesamtzeit: 13 Stunden
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 5 Minuten

 
 
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Kulinarische Weltreise Korea

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12 thoughts on “Kulinarische Weltreise Korea: Mungobohnenpfannkuchen

  1. Petra aka Cascabel

    Witzig, ganz ähnliche Küchlein (Mung Bean Soufflé Pancakes, Bindaetuk), stehen bei mir auch auf der to-do-Liste. Meine gehen allerdings von getrockneten ungeschälten Bohnen aus, die eingeweicht und gehäutet werden. Rein kommen Gemüse, Shrimps und Rindfleisch. Ich bin gespannt, ob das klappt und wie das schmeckt. Ach ja: oben hast du zwar „hier“ verlinkt, der Link geht aber nicht.

    Antworten
  2. Britta

    Das klingt ja schon mal ganz interessant. Korea ist wirklich ein kulinarischer blinder Fleck für mich. Ich bin auf all die anderen Rezepte gespannt.

    Liebe Grüße
    Britta

    Antworten
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  6. Tina von Küchenmomente.de

    Liebe Ulrike,
    Korea ist kulinarisch für mich absolutes Neuland. Aber die Zutaten hören sich ja gut an und wenn die Pfannkuchen auch nur halbwegs in Richtung Kartoffelpuffer gehen, bin ich auf jeden Fall dabei ;-) .

    Herzliche Grüße
    Tina

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  7. Volker

    Hallo Ulrike,

    danke für das Rezept. Die Pfannkuchen konnte ich leider noch nicht testen, aber ich hoffe ich bin demnächst nochmal abends beim Koreaner.

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  9. Susanne

    Das klingt nach einem Rezept, das mir gefällt. Ich muss bloß erst mal einiges an Hülsenfrüchten aufbrauchen, bevor ich geschälte Mungbohnen kaufe; mein Schrank ist so voll….

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  10. Turbohausfrau

    Missboulette ist auch mein Blog der Wahl, wenn ich nach koreanischen oder generell asiatischen Rezepten suche. Auch mein liebstes Kimchi-Rezept ist von dort.
    Deine Pfannkuchen kommen gleich mal auf meine Nachkochliste, weil sie klingen sehr gut nachkochbar!

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