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Rosmarin-Leinsaat-Cräcker für den ESC

All you need is: Snacks & Knabbereien zum ESC, unter diesem Motto steht das vom Kleinen Kuriositätenladen ausgerufene Event zum Eurovision Song Contest.

So richtiger Fan bin ich nicht (mehr), das mag vielleicht auch daran liegen, dass ich so richtig mit Spaß die Veranstaltung verfolgte, als Nicole diesen Wettbewerb mit „Ein bisschen Frieden“ gewann. Das ist also schon ewig her. Aber Knabbern vor dem Fernseher kann man ja immer, deshalb steuere ich zu diesem Ereignis

Rosmarin-Leinsaat-Cräcker

Rosmarin-Leinsaat-Cräcker-2

bei, auch wenn ich das Endergebnis am nächsten Tag aus der Zeitung erfahren werde. Diese Cräcker schmecken gut zu Dips oder auch pur. Sie sind – sofern alle Zutaten im Hause sind, schnell gemacht. Die im Rezept angegebene Haltbarkeit von 2 Wochen konnte ich leider nicht testen, denn kaum waren die Cracker da, waren sie auch schon wieder weg. Wer noch mit gesnackt hat, steht am Ende des Beitrages.

Rosmarin-Leinsaat-Cräcker

Menge: 8 – 16 Cracker, je nach Größe

Rosmarin-Leinsaat-Cräcker-3

Zutaten:

  • 50 Gramm Leinsaat; ich hatte braune
  • 30 Gramm Leinsaat, gemahlen
  • 20 Gramm Reismehl
  • 20 Gramm Buchweizenmehl; Ulrike; ganze Körner mit der erforderlichen Menge Leinsaat im Zerkleinerer für den ZauberstabB000AYTSH2 * zerkleinert
  • 1,5 Teel. Kreuzkümmel gemahlen
  • 2 Teel. Rosmarin, frisch, gehackt
  • 1/2 Teel. Salz
  • Rapsöl, zum Ölen des Backpapiers
  • 1/2 Teel. Fleur de Sel

QUELLE

978-1408853535978-1408853535 *

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
River Cottage Light & Easy978-1408853535 *
ISBN:978-1408853535
und auch auf der River Cottage Seite

ZUBEREITUNG

  1. Den Backofen auf 170 °C vorheizen. Die Leinsamen Körner in eine hitzebeständige Schüssel geben und 10 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit gemahlene Leinsaat, Buchweizen- und Reismehl sowie Kreuzkümmel, Rosmarin und Salz in einer weiteren Schüssel miteinander vermengen.
  2. Nach der zehnminütigen Quellzeit die Mehl-Gewürzmischung zu den gequollenen Leinsamen geben und mit einer Gabel zu einem Teig vermengen. Der Teig ist zunächst ziemlich klebrig, zieht aber noch etwas an. Den Teig in zwei Portionen von etwa 110 Gramm teilen und grob zu einer Wurst formen.
  3. Eine Portion zwischen zwei eingeölten Blättern Backpapier hauchdünn – auf die Dicke der ganzen Leinsamen – ausrollen.
  4. Die obere Schicht Backpapier abziehen und mit dem Backpapier auf ein Backblech legen. Mit 1/4 Teel. groben Salz bestreuen und 20 Minuten backen, bis der Teigfladen komplett trocken ist und die Ränder beginnen, sich aufzurollen.
  5. Das gleiche mit dem 2. Teigstück wiederholen.

    Rosmarin-Leinsaat-Cräcker-1

    Die abgekühlten, knackigen Fladen in grobe Stücke brechen. In einem luftdicht abschließenden Behälter halten sich die Cräcker bis zu 2 Woche.

Gesamtzeit: 40 Minuten
Vorbereitungszeit:15 Minuten
Koch-/Backzeit: 20 Minuten

 
 
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Mellow Bakers: Dreikornbrot mit Ölsaaten und Pâte Fermentée

Das

Dreikornbrot mit Ölsaaten und Pâte Fermentée

©Dreikornbrot mit Ölsaaten und Pâte Fermentée

habe ich schon im September letzten Jahres gebacken. Nun ist es eines der Maibrote für die Mellow Bakers, höchste Zeit, dass dieses Brot es ins Blog schafft. Ein wohlschmeckendes Brot mit offener Krume, ganz nach dem Geschmack meiner Herren.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Dreikornbrot mit Ölsaaten und Pâte Fermentée
Kategorien: Backen, Brot Vorteig
Menge: 2 Brote

Zutaten

H BRÜHSTÜCK
80 Gramm   Roggen, auf Stufe 3,5 geschrotet
80 Gramm   Leinsaat
70 Gramm   Sonnenblumenkerne
70 Gramm   Haferflocken, kernig
375 Gramm   Wasser
H PÂTE FERMENTÉE – VORTEIG
300 Gramm   Weizenmehl Type 550
195 Gramm   Wasser
6 Gramm   Salz
0,2 Gramm   Trockenhefe entsprechend 0,6 g Frischhefe
H BROTTEIG
700 Gramm   Weizenmehl Type 550
280 Gramm   Wasser
20 Gramm   Salz
4,3 Gramm   Trockenhefe entsprechend 15,4 g Frischhefe
      Brühstück, Gesamtmenge
      Vorteig, Gesamtmenge

Quelle

Bild abgewandelt nach:
Jeffrey Hamelman
Bread: A Baker’s Book of Techniques and RecipesBild

p. 129

  Erfasst *RK* 10.09.2010 von
  Ulrike Westphal

Zubereitung

BRÜHSTÜCK: Dieses mindestens 4 h vor dem Herstellen des Brotteiges ansetzen, damit die Saaten und Körner genügend Zeit haben, die Flüssigkeit zu absorbieren. Bei sehr warmen Wetter kann die gesamte Salzmenge des Brotteiges dem Brühstück zugesetzt werden, um die Enzymaktivität zu stoppen. Während der Herstellung des Brühstückes die Sonnenblumenkerne bei 175 °C 10 Minuten rösten.

PÂTE FERMENTÉE: Die Hefe in Wasser aufläsen, Mehl und Salz zufügen und glatt rühren. Die Schüssel mit Kunststoff abdecken und 12 bis 16 h bei 21 °C stehen lassen.

Für den BROTTEIG alle Zutaten, einschließlich des Brühstücks und die gerösteten Sonnblumenkerne, aber nicht den Vorteig in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Auf langsamer Stufe (KitchenAid Stufe 1) 3 Minuten kneten, bis sich die Zutaten zusammenkommen. Dann den Vorteig in Stücken dazugeben. Wenn nötig die Hydratation durch Wasser bzw. Mehlzugabe anpasen. Dann den Teig auf schnellerer Stufe (KitchenAid Stufe 3) weitere 3 bis 3,5 min. verkneten. Die gewünschte Teigtemperatur beträgt etwa 24 °C.

Den Brotteig 2 Stunden fermentieren lassen und dabei nach 1 h zusammenfalten.

Den Teig in 2 Hälften teilen. Grob zu Bällen vorformen und auf leicht bemehlter Arbeitsfläche mit dem Saum nach oben abgedeckt ruhen lassen. Wenn der Teig entspannt ist (nach 10-20 Minuten), ihn straff zu Kugeln oder ovalen Laiben formen. Die Teiglinge mit der Nahtseite nach oben in bemehlte Gärkörbe oder in bemehlte Lagen von Bäckerleinen (Couches) setzen, mit Klarsichtfolie abdecken und bei etwa 24 °C 1 bis 1,5 h fermentieren lassen.

Den Backofen mit einem Backstein bestücken und rechtzeitig auf 240 °C vorheizen. Die gut aufgegangenen Brote auf einen Brotschieber stürzen. Mit Dampf einschießen, das Brot in den Ofen schieben und nochmals Dampf einschießen, dann etwa 40 Minuten backen. Falls die Brote zu schnell bräunen, die Temperatur auf 225°C oder 220°C absenken.

Ulrike: Miele H 5361: Klimagaren 240 °C, 1 Dampfstoß, nach 15 Minuten die Temperatur auf 225 °C herunterregeln und den Dampf abziehen lassen.

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