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Polnische saure Suppe – Żurek

Um es vorweg zu nehmen, von meiner Arbeitskollegin gab es für die

Polnische saure Suppe – Żurek

Polnische saure Suppe - Żurek

Abzüge in der B-Note für die dunkle Farbe. Frau Kollegin kennt die nur in heller, was dem Geschmack natürlich keinen Abbruch tat. The Polonist empfahl als Grundlage Hühnerbrühe, gemischte Fleischbrühe oder Rosół, polnische Hühnersuppe. Das interpretierte ich so, dass ich z.B. auch Rinderbrühe nehmen konnte. Mit dem Erstehen der kiełbasa ( Ziffer 2.211.15 Rohe Knoblauchwurst, Rohe Krakauer, Touristenwurst, Mettwurst in Enden (Mettenden), Räucherenden, Colbassa, Kabanossi, Kiolbasse der Leitsätze für Fleisch und Fleischerzeugnisse erwarb ich dann auch ein paar Knochen und kochte daraus eine Rinderknochenbrühe, die natürlich dunkler gefärbt ist als Hühnerbrühe. Anna Wrońska nimmt sogar Gemüsebrühe.

Eine sehr interessante, säuerlich schmeckende Suppe. Durch die Gärung entstandene Säure ist viel milder im Geschmack als Essig.

Polnische saure Suppe – Żurek

Menge: 6 – 8 Portionen

Polnische saure Suppe - Żurek

Polnische saure Suppe – Żurek wird traditionell zu Ostern gegessen, die aber auch sonst zu jeder Jahreszeit schmeckt. Der Unterschied zu Żur besteht in der Verwendung von Majoran und Sahne

Zutaten

  • 200 Gramm Speck, gewürfelt
  • 200 Gramm Zwieben, schälen und würfeln
  • 2 Liter Brühe, Hühner-, Fleisch oder auch Gemüsebrühe; Ulrike: Rinderknochenbrühe
  • 4 Lorbeerblätter
  • 5 Pimentkörner
  • 5 Pfefferkörner
  • 200 Gramm Karotten, etwa 2 mittlere, geschält, ganz
  • 2 Petersilienwurzeln, etwa 120 Gramm, geschält, alternativ Knollensellerie
  • 500 Gramm rohe Krakauerwürste
  • 500 ml Saurer Roggenstarter – Zakwas Żytni
    Saurer Roggenstarter – Zakwas Żytni
  • 1 Essl. Majoran, getrocknet
  • 1 Zehe Knoblauch, geschält
  • 3 Essl. Sahne, min. 30 % Fett
  • Salz, nach Geschmack
  • Pfeffer, schwarz, frisch gemahlen, nach Geschmack

ZUM SERVIEREN

  • 4 Eier, hart gekocht, halbiert
  • frischer Majoran, optional

QUELLE

abgewandelt von nach:
The Polonist

ZUBEREITUNG

  1. In einem ausreichend großen Topf die Speckwürfel auslassen, wenn genügend Fett ausgetreten ist, die Zwiebelwürfel zufügen und beides goldbraun anbraten.
  2. Die Brühe zufügen, Lorbeerblätter, Piment und Pfefferkörner in einem Gewürzsieb *zufügen. Die Karotten und Petersilienwurzel ebenfalls mit den Würsten in die Brühe geben und Aufkochen und 30 – 40 Minuten köcheln lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Eier kochen, abkühlen, pellen und halbieren, wenn noch nicht geschehen.
  4. Das Gewürzsieb entfernen. Jetzt den Saurer Roggenstarter zufügen. Ulrike: erst die dünne, abgesetzte Flüssigkeit in ein Gefäß abgekippt und das „Dicke“ esslöffelweise nach Geschmack untergerührt.
  5. Majoran und die Knoblauchzehe zufügen und wietere 4 – 5 Minuten kochen.
  6. Den Topf von der Kochstelle nehmen, Würste und Gemüse mit einem Schaumlöffel aus der Suppe heben, in mundgerechte Stücke schneiden und wieder zurück in den Topf geben.
  7. In einer kleinen Schüssel 3 Essl. Sahne mit 1 Essl. der Suppe vermischen. Einen weitern Essl. Suppe zufügen und erneut mischen. Genau so noch 2 weitere Essl. Suppe unterrühren und dann in die Suppe geben.
  8. Die polnische saure Suppe – Żurek mit Salz (Ulrike: war genügend durch die Würste und den Speck vorhanden) und Pfeffer abschmecken und mit frischem Majoran (optional) und gekochten Eierhälften servieren.

Gesamtzeit: 1 Stunde 15 Minuten
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 50 Minuten

 
 
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Saurer Roggenstarter – Zakwas Żytni

Eine weitere Empfehlung der typischen polnischen Küche von meiner Arbeitskollegin war Żurek, eine polnische saure Roggensuppe. Dazu muss aber ein saurer Roggenstarter her, damit die Suppe gekocht werden kann. The Polonist empfiehlt den Ansatz ohne Gewürze, Anna Wrońska lässt die Gewürze mit vergären. Ich entschied mich, den

Saurer Roggenstarter – Zakwas Żytni

Saurer Roggenstarter – Zakwas Żytni

ohne Gewürze fermentieren zu lassen. Der Ansatz ist denkbar einfach, es ist wie ein „normaler“ Roggensauerteig, nur mit einer Teigausbeute von 600 %. Bevor mir der Ansatz umkippte, fügte ich noch 10 Gramm von Roggenrot hinzu. Am Ende riecht der Teig mild-sauerlich, leicht nach Knoblauch und ein wenig nach saurem Bier.

Saurer Roggenstarter – Zakwas Żytni

Menge: 600 ml

Saurer Roggenstarter - Zakwas Żytni Ansatz Roggenstarter  fertig

Saurer Roggenstarter – Zakwas Żytni ist im Grunde ein Roggensauerteig mit einer Teigausbeute von 600 %, dem noch Knoblauchzehen zugefügt wurden.

Zutaten

Saurer Roggenstarter – Zakwas Żytni

  • 90 Gramm Roggenvollkornmehl
  • 490 Gramm Wasser
  • 4 Zehen Knoblauch, geschält
  • 10 Gramm Roggensauerteig, 100 % Hydration

QUELLE

abgewandelt von nach:
The Polonist

ZUBEREITUNG

  1. Das Roggenvollmehl in ein Drahtbügelglas geben und mit 60 ml kochendem Wasser übergießen und verrühren. Es entsteht eine kleistrige Masse
  2. Knoblauch und restliches Wasser mit Zimmertemperatur zufügen und gut verrühren, dabei den „Kleister“ so gut wie möglich verteilen.
  3. Den Roggensauerteig zufügen, unterrühren und das Glas mit einem Tuch abdecken und 4-5 Tage stehen lassen.
  4. Wenn der Ansatz mild-sauerlich, leicht nach Knoblauch und ein wenig nach saurem Bier riecht, kann er verwendet werden

Zutaten Roggenstarter

Ansatz Roggenstarter fertig

Ansatz Roggenstarter (1)

Ansatz Roggenstarter (2)

Der Ansatz hält sich etwa 1 Woche im Kühlschrank, dafür aber den Knoblauch entfernen.
Gesamtzeit: 5 Tage
Vorbereitungszeit: 5 Minuten

 
 
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Polnischer Kartoffelsalat – Sałatka ziemniaczana

Diesen Monat führt uns die kulinarische Weltreise nach Polen. Bis auf eine kurze Stippvisite in Słubice, als wir Urlaub an der Oder machten war ich noch nie dort. Kulinarisch ist Polen für mich ein fast unbekanntes Terrain, wenn ich nicht eine Arbeitskollegin hätte, die ab und zu Pierogi zur Arbeit mitbrachte.

Auf die Frage, was sie für typisch polnisch halte, abseits von Piroggen, Schokoladenkuchen, Bigos und Zarlotka, antworte sie spontan: Kartoffelsalat

Polnischer Kartoffelsalat – Sałatka ziemniaczana

Polnischer Kartoffelsalat - Sałatka ziemniaczana

heißt zwar „nur“ Kartoffelsalat, enthält aber auch Gemüse und ist DER Partysalat schlechthin. Es gibt dafür wahrscheinlich so viele Rezepte wie es Hausfrauen und -männer in Polen gibt. In der Familie meiner Arbeitskollegin gehört jedenfalls weder Matjes noch Speck hinein. Frau Kollegin würzt mit gern mit Majoran und bei ihr gehören definitiv alle Gemüse im unten aufgeführten Rezept hinein. Uns hat das jedenfalls geschmeckt. Er ist für sich schon sehr sättigend, es blieb auch noch etwas für mich für den Lunch at Work übrig.

Polnischer Kartoffelsalat – Sałatka ziemniaczana

Menge: 6 Portionen

Polnischer Kartoffelsalat - Sałatka ziemniaczana

Polnischer Kartoffelsalat – Sałatka ziemniaczana heißt zwar nur Kartoffelsalat, enthält aber auch reichlich Gemüse und darf auf keiner Party in Polen fehlen. Ganz hart gesottene nehmen Dosengemüse …

Zutaten

Salat

  • 800 Gramm Kartoffeln, gegart, gepellt, in grobe Würfel geschnitten
  • 1 gr. rote Zwiebel, fein gewürfelt
  • 4 Gewürzgurken, in Würfel geschnitten
  • 225 Gramm Karotten, gegart, geviertelt
  • 225 Gramm Erbsen, gegart
  • 1 Apfel, Kerngehäuse ausgestochen, in Würfel geschnitten
  • 3 Eier, hart gekocht, gewürfelt oder auch geviertelt zur Dekoration
  • Majoran, frisch gehackt
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Dressing

  • 1 Essl. Majoran, frisch gehackt
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 3 Essl. Mayonnaise
  • 1 Teel. Senf

QUELLE

von nach:
Angaben der Arbeitskollegin P. und Polonist

ZUBEREITUNG

  1. Alle Zutaten für den Salat in eine ausreichend große Schüssel geben und vorsichtig vermengen
  2. Senf und Mayonnaise verrühren, Majoran zufügen, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Über den Salat geben und durchziehen lassen.
  3. Sollte der Salat zu trocken wirken, noch mehr Mayonnaise oder Joghurt unterrühren.
  4. Polnischer Kartoffelsalat – Sałatka ziemniaczana schmeckt auch als Lunch at work

Gesamtzeit: 1 Stunde
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 20 Minuten, für das Gemüse

 
 

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