Irischer Apfelkuchen

Im Moment geht mir DIE Situation total auf die Nerven. So sehr, dass ich noch nicht einmal Lust verspürte, kulinarisch zu verreisen. Aber der Inschennör hatte Appetit auf Apfelkuchen. Da nahm ich das vor 12 Jahren in Irland erstandene Buch Irish Traditional Cooking * zur Hand und backte

Irischer Apfelkuchen

Irischer Apfelkuchen

daraus. Serviert wurde irischer Apfelkuchen lauwarm mit Muskovadozucker und Schlagsahne. Ein Highlight im grauen November

Irischer Apfelkuchen

Menge: 6 Portionen

Irischer Apfelkuchen

Apfelkuchen, wie Irischer Apfelkuchen, sind traditionell süß in Irland. Ursprünglich wurde diese Art Apfelkuchen in einem flachen Topf neben dem offenen Feuer am Herd gebacken.

Zutaten

  • 225 Gramm Dinkelmehl Type 405
  • 1/4 Teel. Backpulver
  • 125 Gramm Zucker, in zwei Portionen 85 und 40 Gramm
  • 110 Gramm Butter
  • 1 Ei, Größe M, verquirlt
  • 50 – 120 ml Milch
  • 1 – 2 Äpfel, geschält, Kerngehäuse entfernt, in feine Würfel geschnitten
  • 2 Nelken, fein gemörsert
  • 1 Ei, verquirlt zum Bestreichen; Ulrike: verzichtet

Zum Servieren

  • Schlagsahne, nicht ganz steif geschlagen
  • Muskovadozucker

QUELLE

978-0717127917 *

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Darina Allen
Irish Traditional Cooking *
ISBN: 978-0717127917

ZUBEREITUNG

  1. Backpulver mit Mehl in eine Schüssel sieben. Die Butter mit den Fingerspitzen mit dem Mehl verreiben, bis eine krümelige Konsistenz erreicht ist. 85 Gramm Zucker zufügen, dann eine Kuhle für die Milch und das verquirlte Ei formen. Zu einem weichen Teig – ähnlich wie der für Scones – verarbeiten. Den Teig in zwei Teile teilen. Mit der einen Hälfte eine ausgebutterte, ofenfeste Form mit einem Durchmesser von 24 cm auskleiden. Die Apfelstücke mit dem restlichen Zucker und den Nelken vermischen und auf dem Teig verteilen. Den restlichen Teig auf den Äpfeln so verteilen, dass diese vollständig bedeckt sind. Wenn die Teigdecke vollständig abdeckt, einritzen und ggf. mit dem verquirlten Ei bestreichen.
  2. Den Kuchen in den auf 180 °C vorgeheizten Backofen schieben und in etwa 40 Minuten goldbraun backen.
  3. Noch warm mit Muskovadozucker und Schlagsahne servieren.

Gesamtzeit: 1 Stunde
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 40 – 45 Minuten

 
 
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25 thoughts on “Irischer Apfelkuchen

  1. Katja aka Kaffeebohne

    Hallo Ulrike,
    mir geht DIE Situation auch ziemlich auf den Keks. Im Frühjahr gings es dann eben in den Garten, auf den Tennisplatz oder in den Wald, aber jetzt….
    Seit März treffe ich mich mit so gut wie niemanden, außer meiner Freundin und noch jemanden vom Club.

    Und ich habe eine große Kochunlust, die ich von mir gar nicht kenne. Bald geht es ja mit dem Tageslicht wieder bergauf und ich hoffe, dann geht es uns auch wieder besser.

    Einen Appelpie könnte ich auch mal wieder machen. Äpfel hätte ich noch…

    Liebe Grüße aus dem diesigen Hessen!
    Katja

    Antworten
    1. kuechenlatein Beitragsautor

      Genau wie du habe ich immer gekocht, ich bin aber derzeit total unmotiviert das zu tun. Die Beschränkungen müssen eben sein, wir befinden uns inmitten einer Pandemie, schlimm finde ich diejenigen, die mit Nichteinhalten dafür sorgten, dass die Zahlen wieder in die Höhe schnellten.

      Antworten
  2. Barbara

    Die Situation belastet glaube ich alle dieses Jahr, auf die eine oder andere Weise. Mir fällt es auch schwer, neue Rezepte auszuprobieren; oft bleibe ich an allgemeinem hängen oder koche schnell mal etwas aus dem Fundus.
    Ein schöner Apfelkuchen wäre allerdings schon was! Egal wo er her kommt.

    Antworten
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  5. Tina von Küchenmomente

    Liebe Ulrike,
    diese Version des irischen Apfelkuchens gefällt mir auch richtig gut. Das Tellerchen mit dem Stück Kuchen, Sahne und Muskovadozucker würde ich dir glatt vom Tisch stibitzen.
    Den grauen November haben wir fasst geschafft, mal sehen was uns im Dezember noch so erwartet…aber glaub mir, mir geht es gerade ähnlich wie dir.
    Liebe Grüße
    Tina

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  9. Kathrina

    Die Situation nervt zwar, aber ändern können wir sie nicht. Wir müssen das Beste draus machen und hoffen, dass es endlich auch mal die Letzten kapieren, dass man sich zum Wohle aller besser mal an die Regeln hält. Dein Apfelkuchen sieht auf jeden Fall super gut aus.

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  10. Volker

    Hallo Ulrike,

    ich freue mich, dass Du es trotzdem noch mit einem Rezept geschafft hast. Dein Apfelkuchen sieht super aus und Muskovadozucker musste ich doch tatsächlich erstmal googeln.

    Gruß Volker

    Antworten
  11. Cornelia

    Ich bin ja der Minung, ein köstlicher Apfelkuchen geht immer! Die Kombination Apfel+Nelken finde ich äußerst interessant – kenne ich bisher nur mit Birnen. Schmeckt bestimmt super, muss ich direkt einmal ausprobieren. Kommt auf meine ToDo-Liste … die immer länger wird.

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  16. Carina

    Liebe Ulrike,

    das perfekte Rezept für die dunklerer Jahreszeit und das tristere Gemüt.

    Apfelkuchen ist für mich der Inbegriff von Gemütlichkeit und mit Nelken klingt das perfekt für den Advent.

    Liebe Grüße
    Carina

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  17. funnyhexe

    Mit Zucker ist es so wie mit Schokolade – zumindest bei mir hebt beides die Stimmung. Und wenn sich zum Zucker noch ein paar Äpfel gesellen, dann noch mehr. Dein Apfelkuchen ist von daher eine tolle Kombination.

    Lass Dich von der ganzen Situation nicht nach unteren ziehen. Es werden bestimmt wieder bessere Zeiten kommen, da bin ich mir sicher.

    Liebe Grüße
    Andrea

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  18. fluffig & hart

    Gut, dass ich noch Äpfel aus dem Garten meiner Eltern habe und schon überlegt habe, in meiner Verzweiflung Apfelmus zu kochen. Jetzt aber gibt es vielleicht doch eher einen Kuchen, um dem Corona-Frust entgegen zu backen.

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  20. Susanne

    Apfelkuchen geht immer, und mit den Nelken ist er fast schon weihnachtlich, das gefällt mir.
    Auch mir geht „die Situation“ auf die Nerven – ich schaffe es aber meist ganz gut, das auszublenden. Uff.

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    1. kuechenlatein Beitragsautor

      Am Sonnabend waren wir Lebensmittel einkaufen und mussten eine Bestellung aus einem Elektronikmarkt abholen. Nichts Überflüssiges, kein Powershoppen sondern ökonomisch die sinnvollste Kombination
      Dort fand DIE Situation einfach nicht statt: Kein Abstand, ignorieren der Einbahnstraßenregelung … Und der Einzelhandel jubelte, fragt sich, um welchen Preis

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