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Holländische Apfel-Speck-Pfannkuchen

Highlight unseres Aufenthaltes in den Niederlanden war mittags der Besuch im „pannenkoekenhuis“, wo sich die Kinder nach Herzenslust die Pfannkuchen selbst belegen konnten. Ab und zu schaute dann auch Bing Busch vorbei; die kleinen Herren waren so begeistert, dass die Teller als Andenken mit mussten. So wird

Holländische Apfel-Speck-Pfannkuchen

Holländische Apfel-Speck-Pfannkuchen

ganz im Retro-Look auf diesem Teller serviert. Köstlich.

Der Pfannkuchentag wird in den Niederlanden seit 2007 begangen und startete als Werbeaktion. Sehr zur Freude der „Pannenkoekenhuizen“, die Pfannkuchen-Restaurants, die es in den Niederlanden überall gibt. Wer mehr über die niederländische Esskultur wissen möchte, clickt sich hier durch.

Holländische Apfel-Speck-Pfannkuchen

Menge: 3 Portionen

Holländische Apfel-Speck-Pfannkuchen

Zutaten

TEIG

  • 300 Gramm Weizenmehl, Type 405
  • 3/4 Teel. Backpulver
  • 300 Gramm Wasser
  • 3 Eier Größe M

BELAG

  • 1 großer Apfel, entkernt, in dünne Spalten geschnitten
  • 125 Gramm Speck in Scheiben

QUELLE

978-3833110474*

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Culinaria. Europäische Spezialitäten
ISBN: 978-3833110474

ZUBEREITUNG

  1. Das Mehl mit Backpulver und Salz vermischen und mit kaltem Wasser zu einem dickflüssigen Teig verrühren.
  2. Unter Rühren die Eier hinzufügen.
  3. Eine mittelgroße Pfanne ohne Fett auf den Herd stellen und den Boden lose mit Speckstücken und Apfelspalten bedecken. Bei mittlerer Hitze den Speck leicht bräunen und das Fett dabei austreten lassen ist. Den Speck dabei einmal wenden.
  4. Den Pfannkuchenteig mittig in die Pfanne geben. Den Teig gleichmäßig verlaufen lassen und solange backen, bis die Oberseite nicht mehr feucht ist. Wenden und auch von der anderen Seite goldbraun backen.
  5. Pfannkuchen mit der Belagseite nach oben sofort servieren.

Gesamtzeit: 30 Minuten
Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Koch-/Backzeit: 5 Minuten

 
 

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mehr Rezepte mit Apfel – außer Kuchen – bei Küchenlatein

Kulinarische Weltreise Niderlande

Die Rezepte meiner Mitreisenden sind hier verlinkt.

Apfelmazarin mit Marzipan

In den skandinavischen Ländern Dänemark, Schweden und Norwegen gibt es kleine Gebäckstücke namens Mazarin. Ein kleiner Mazarin besteht aus einem Mürbeteig, der mit Marzipan gefüllt und mit einer Zuckerglasur überzogen wird. Das Gebäck wurde entweder nach dem Kardinal Mazarin benannt oder hat seinen Ursprung im französischen maserin ‚Schüssel, Tasse‘. Es gibt verschiedene Variationen mit unterschiedlichen Füllungen und Güssen, einige mit eigenem Namen – zum Beispiel Cubamazarin mit Schokolade und Haselnüssen und Katalanisch mit Himbeermarmelade. Aber es gibt auch verschiedene Varianten in Kuchenform zum Beispiel

Apfelmazarin mit Marzipan

Apfelmazarin mit Marzipan

den ich bei den dänischen Nachbarn fand. Dafür nahm ich auch die Marzipanrohmasse vom Königlich Dänischen Hoflieferanten, weil das Produkt mehr Mandeln und kein Feuchthaltemittel enthält wie das Produkt aus Lübeck mit geschützter geographischer Herkunft. Herausgekommen ist ein super saftiger Kuchen, für den unbedingt säuerliche Äpfel verwendet werden sollten. Er gewinnt durch 1 – 2 Tage im Kühlschrank noch an Geschmack.

Apfelmazarin mit Marzipan

Menge: 1 rechteckige Backform von 20 x 30 cm Größe

Apfelmazarin mit Marzipan

Apfelmazarin mit Marzipan ist ein super saftiger Kuchen, ein Muss für die herbltliche Kaffeetafel

Zutaten

  • 175 Gramm Marzipan, in kleine Stücke geschnitten
  • 1/2 Vanilleschote; Ulrike: 1/16 Teel. Vanillepulver
  • 200 Gramm Butter, weich, in Würfel geschnitten
  • 200 Gramm + 1,5 Essl. Zucker
  • 4 Eier, Größe M
  • 75 Gramm Weizenmehl Type 405; Ulrike: Dinkel
  • 1 Msp. Salz
  • 3 große Äpfel, geschält, entkernt, in Würfel geschnitten; Holsteiner Cox, etwa 600 Gramm brutto
  • 1 Teel. Zimt
  • 50 Gramm Mandeln, gehackt

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Spis Bedre

ZUBEREITUNG

  1. Den Backofen af 175 °C vorheizen, die Backform mit Backpapier auskleiden.
  2. Marzipanstücke, weiche Butter, 200 Gramm Zucker und das Vanillepulver mit dem Flachschläger der Küchenmaschine gut vermischen, bis keine Marzipanstücke mehr erkennbar sind.
  3. Ein Ei nach dem anderen unterrühren. Nach jedem Ei etwa 1 Minute rühren. Zum Schluss Weizenmehl und Salz unterrühren.
  4. Den Teig in der Form verteilen und die Apfelwürfel über dem Teig verteilen und leicht in den Teig drücken.
  5. Mandeln mit 1,5 Essl. Zucker und Zimt mischen und gleichmäßig über die Apfelstücke verteilen.
  6. Den Kuchen 30 – 35 Minuten goldbraun backen, in der Mitte kann er noch etwas weich bleiben.
  7. Den Kuchen auf einem Gitterrost auskühlen lassen und anschließend in rechteckige Stücke schneiden. Mit etwas Puderzucker bestreut servieren.

Gesamtzeit: 1 Stunde
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 30 – 35 Minuten

 
 
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mehr Apfelkuchenrezepte bei Küchenlatein (click)

Irischer Apfelkuchen

Im Moment geht mir DIE Situation total auf die Nerven. So sehr, dass ich noch nicht einmal Lust verspürte, kulinarisch zu verreisen. Aber der Inschennör hatte Appetit auf Apfelkuchen. Da nahm ich das vor 12 Jahren in Irland erstandene Buch Irish Traditional Cooking * zur Hand und backte

Irischer Apfelkuchen

Irischer Apfelkuchen

daraus. Serviert wurde irischer Apfelkuchen lauwarm mit Muskovadozucker und Schlagsahne. Ein Highlight im grauen November

Irischer Apfelkuchen

Menge: 6 Portionen

Irischer Apfelkuchen

Apfelkuchen, wie Irischer Apfelkuchen, sind traditionell süß in Irland. Ursprünglich wurde diese Art Apfelkuchen in einem flachen Topf neben dem offenen Feuer am Herd gebacken.

Zutaten

  • 225 Gramm Dinkelmehl Type 405
  • 1/4 Teel. Backpulver
  • 125 Gramm Zucker, in zwei Portionen 85 und 40 Gramm
  • 110 Gramm Butter
  • 1 Ei, Größe M, verquirlt
  • 50 – 120 ml Milch
  • 1 – 2 Äpfel, geschält, Kerngehäuse entfernt, in feine Würfel geschnitten
  • 2 Nelken, fein gemörsert
  • 1 Ei, verquirlt zum Bestreichen; Ulrike: verzichtet

Zum Servieren

  • Schlagsahne, nicht ganz steif geschlagen
  • Muskovadozucker

QUELLE

978-0717127917 *

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Darina Allen
Irish Traditional Cooking *
ISBN: 978-0717127917

ZUBEREITUNG

  1. Backpulver mit Mehl in eine Schüssel sieben. Die Butter mit den Fingerspitzen mit dem Mehl verreiben, bis eine krümelige Konsistenz erreicht ist. 85 Gramm Zucker zufügen, dann eine Kuhle für die Milch und das verquirlte Ei formen. Zu einem weichen Teig – ähnlich wie der für Scones – verarbeiten. Den Teig in zwei Teile teilen. Mit der einen Hälfte eine ausgebutterte, ofenfeste Form mit einem Durchmesser von 24 cm auskleiden. Die Apfelstücke mit dem restlichen Zucker und den Nelken vermischen und auf dem Teig verteilen. Den restlichen Teig auf den Äpfeln so verteilen, dass diese vollständig bedeckt sind. Wenn die Teigdecke vollständig abdeckt, einritzen und ggf. mit dem verquirlten Ei bestreichen.
  2. Den Kuchen in den auf 180 °C vorgeheizten Backofen schieben und in etwa 40 Minuten goldbraun backen.
  3. Noch warm mit Muskovadozucker und Schlagsahne servieren.

Gesamtzeit: 1 Stunde
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 40 – 45 Minuten

 
 
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Kulinarische Weltreise Irland

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Apfelkuchen nach Johann Lafer

Seit 2014 ist der

Apfelkuchen nach Johann Lafer

Apfelkuchen nach Johann Lafer

ein Blog-Buster. Nun 6 Jahre später ist das Rezept endlich auch bei mir im Blog gelandet. Apfelkuchenrezepte kann man ja nie zu viele haben.

Definitiv hat der Apfelkuchen nach Johann Lafer das Potential auch im Hause Küchenlatein ein „Keeper“ zu werden. Ein ausgesprochen feiner Apfelkuchen, der auch noch am nächsten Tag gut schmeckt. Dabei bleibt der Mürbeteig sogar noch knusprig.

Apfelkuchen nach Johann Lafer

Menge: 1 rechteckige Backform von 28 x 18 cm Größe

Apfelkuchen nach Johann Lafer

Die Kombination aus würzigem Mürbeboden und weicher Sandmasse mit Apfeleinlage ist einfach unschlagbar. Kein Wunder, dass Lafers Apfelkuchen ein Blogbuster ist.

Zutaten

Mürbeteig

  • 80 Gramm Butter, weich
  • 30 Gramm Zucker, mit dem Zerkleinerer * zu Puderzucker vermahlen
  • 1 Teel. Zimt
  • 150 g Dinkelmehl Type 405

Sandmasse

  • 150 Gramm Butter, weich
  • 1/2 Zitrone: abgeriebene Schale
  • 150 Gramm Zucker
  • 2 Eier; Eiklar und Dotter getrennt
  • 1 Prise Salz
  • 150 Gramm Weizenmehl Type 405
  • 1 Teel. Backpulver *

Belag

  • 4-5 Äpfel; etwa 600 Gramm, geschält, entkernt, Oberseite mehrmals quer mit einem Messer fein eingeschnitten
  • 25 Gramm Butter, zerlassen
  • 2 Essl. Zucker gemischt mit
  • 1/2 Teel. Zimt
  • 1 Handvoll Mandelstifte oder Mandelblättchen
  • Puderzucker; zum Bestäuben

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Johan Lafer
gefunden bei
Chili und Ciabatta

ZUBEREITUNG

  1. Den Backofen auf 180° C vorheizen. Eine rechteckige Backform von 28 x 18 cm oder eine Springform mit 20 25 – 26 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen.
  2. Für den Mürbeteig Butter und Puderzucker mit dem Knethaken vermischen. Dann Zimt und Mehl zugeben und unterkneten. Den bröseligen Teig nun mit den Händen durchkneten, in die Form geben und gleichmäßig fest drücken. Die Form dann in den Kühlschrank stellen.
  3. Für die SandmasseButter mit dem Zucker und Zitronenschale schaumig schlagen, dann die Eigelbe nacheinander unterrühren. Mehl und Backpulver vermengen und auf die Masse sieben, unterrühren.
  4. Das Eiklar mit einer Prise Salz aufschlagen. Ein Drittel des Eischnees per Hand unterrühren, den Rest vorsichtig unterheben. Die Form aus dem Kühlschrank holen und die Sandmasse auf dem Mürbeteigboden verteilen.
  5. Die Äpfel nun gleichmässig in die Sandmasse drücken. Die Äpfel mit der zerlassenen Butter bepinseln. Den Kuchen mit den Mandelstiften und dem Zimt-Zuckergemisch bestreuen.
  6. Den Kuchen in den Ofen schieben und etwa 50-55 Minuten goldbraun backen, bis ein eingesteckter Holzstab sauber wieder herauskommt. Den Kuchen etwas abkühlen lassen, dann aus der Form holen. Auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.

Gesamtzeit: 1 Stunde 30 Minuten
Vorbereitungszeit: 30 Minuten
Koch-/Backzeit: 50 – 55 Minuten

 
 
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Scharfe Apfelsuppe

Der Apfelbaum hängt voller Äpfel, da wurde es Zeit, das bei der Fahrradtour ins Alte Land erstandene Kochbuch * wieder einmal zur Hand zu nehmen. Die Wahl fiel auf eine

Scharfe Apfelsuppe

Scharfe Apfelsuppe

Scharfe Apfelsuppe

Menge: 4 Portionen

Scharfe Apfelsuppe

Die scharfe Apfelsuppe kombiniert die Süße von Apfel mit der leichten Schärfe von Paprika in Form von Paprikastücken und -pulver

Zutaten

  • 4 Äpfel, etwa 550 Gramm, geschält, entkernt, gewürfelt
  • 2 rote Paprikaschoten; etwa 300 Gramm entkernt, gewürfelt
  • 1 kleine Salatgurke, etwa 150 Gramm, geschält, entkernt gewürfelt
  • 1 Zehe Knoblauch, geschält, mit etwas Salz zu einer Paste gemörsert
  • 1 Stück Butter zum Braten
  • 750 ml Fleischbrühe
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Paprikapulver, Rosen und edelsüß
  • 1 Teel. Zucker
  • 100 ml Sahne*
  • Schnittlauch

QUELLE

978-3000051395 *

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Leckere Früchte in köstlichen Gerichten
aus dem Alten Land
*
ISBN: 978-3000051395

ZUBEREITUNG

  1. Apfel-, Paprika- und Gurkenwürfel mit der Knoblauchpaste in Butter weich dünsten. Mit der Fleischbrühe aufgießen, gut durchdochen lassen und mit dem Stabmixer * pürieren.
  2. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und Zucker würzen, die Sahne zugießen und naochmals aufkochen lassen. Die Suppe mit Schnittlauch und Paprikastreifen garniert serieren.

Gesamtzeit: 30 Minuten
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 15 Minuten

 
 
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