Rote Grütze – natürlich ohne Tüte

Rote Grütze kann man auf vielerlei Art und Weise herstellen, die einzige Bedingung dabei ist, dass verschiedene rote Früchte enthalten sind. Und was Frau nun wirklich nicht zu kaufen braucht ist eine Tüte mit Zutaten wie

Zucker, modifizierte Stärke, Stärke, Säuerungsmittel: Citronensäure, Verdickungsmittel: Xanthan

Tüte für rote Grütze Tüte für eine rote Grütze

Das ist doch wirklich schnell gerührt, wie sich später noch zeigen wird.

Nachdem Foodfreak mir nach der Schwarze Johannisbeeren-Torte auch noch den Floh des redcurrant infused gin ins Ohr gesetzt hatte, war guter Rat teuer, weil wir nur schwarze Johannisbeeren im Garten haben. Auf die Kolleginnen war jedoch Verlass und wir wurden mit weißen und roten Johannisbeeren versorgt. Ein Teil der Beerenernte wurde mit Gin ertränkt, zu Saft verarbeitet und aus schwarzen, roten und weißen Johannisbeeren zusammen mit roten Kirschen eine Grütze gekocht.

Da braucht es wirklich keine Tüte, das lässt sich mit Bordmitteln bewerkstelligen.

Rote Grütze

Menge: 6 – 8 Portionen
©Lunch@Work Rote Grütze (1)

Drei verschiedene Johannisbeersorten und Kirschen vereinen sich mit Milch zu einer köstlichen Erfrischung

Zutaten:

  • 250 Gramm schwarze Johannisbeeren
  • 250 Gramm rote Johannisbeeren
  • 250 Gramm weiße Johannisbeeren
  • 350 Gramm Kirschen, ensteint
  • 750 Gramm Wasser
  • 100 Gramm Zucker
  • 1/2 Limette, der Saft
  • ca. 45 bis 90 Gramm Stärke, je nach gewünschter Konsistenz.

FÜLLUNG

QUELLE

eigene Idee von Kuechen latein

ZUBEREITUNG

  1. Die Johannisbeeren pürieren und durch ein Sieb in einen Topf streichen. Die Stärke mit etwas Wasser glatt rühren.
  2. Fruchtpüree mit Wasser, Zucker und Limettensaft zum Kochen bringen, die glatt gerührte Stärke bis zur gewünschten Konsistenz zufügen, aufkochen, die Kirschen zugeben und ca.5 Minuten köcheln lassen, bis der Stärkegeschmack verschwunden ist.

Gesamtzeit: 1 Stunde
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Koch-/Backzeit: 5 Minuten

7 Gedanken zu „Rote Grütze – natürlich ohne Tüte

  1. Frauke

    kennst du das Gedicht von Klaus Groth :

    Rote Grütt,Rote Grütt ,
    kiek mal wat lütt Heini itt
    allens rundum hett he vergeten,
    Rote Grüt dat ist sin Eten!

    und damit mit bin ich groß geworden
    und nun koche ich mir sie wieder täglich bei der Sommerhitze,
    oder auch in größeren Mengen im Schraubglass in der Kühlung
    aber auch zu Joghurt, Quark Müsli..
    Sahne ist mir zu fett

    auch mehme ich viel weniger Wasser
    und meist nur eine Sorte Frucht ,
    so wie ich sie als Kind kennenlernte

    und deshalb habe ich die vielen Beeren und Früchte im Garten
    grüße von Frauke

    Antworten
    1. kuechenlatein Beitragsautor

      Ja, du hast wirklich einen schönen Garten, in dem ich (virtuell) auch gerne vorbeischaue. Meine Großmutter verarbeitete immer mehrere Früchte.

      Und danke für das Gedicht.

      Antworten
  2. Karin Anderson

    Mein Lieblings-Sommerdessert. Koche ich hier in Maine auch jedes Jahr, leider ohne Johannisbeeren, die es nicht zu kaufen gibt. Ich nehme meistens Erdbeeren, Himbeeren und Blaubeeren, und anstatt Stärke ein Vanillepuddingpulver (das wiederum ist natürlich aus der Tüte).
    Das Gedicht ist ja nett, Frauke!

    Antworten
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