Rhabarber-Pickles

Beim Verfassen dieses Postings, ist mir aufgefallen, dass ich zu meinen im Mai eingelegten Rhabarber-Pickles überhaupt noch gar keinen Beitrag geschrieben habe. Obwohl sich Katharina über ihren sauer eingelegten Rhabarber eher untentschlossen geäußert hatte, habe ich mich nicht davon abhalten lassen, den einzukochen. Ich habe auf jeden Fall mehr Zucker genommen und Frau Kollegin, der ich schon ein Glas zum Probieren gegeben hatte, äußerte sich sehr positiv. Höchste Zeit also, das selbst zu probieren:

©Ziegenfrischkäsebrötchen mit Rhabarber-Pickles

Zu Käse, insbesondere zu Ziegenkäse schmecken die Rhabarber-Pickles ausgesprochen gut. Nächstes Jahr werde ich die Stücke aber definitiv größer schneiden, so wie beim Rhabarberkompott.

Rhabarber-Pickles

Menge: 4 Sturzgläser à 290 ml

©Rhabarber Pickles (1)

Ein Rezept für süß-sauer eingelegten Rhabarber

Zutaten:

QUELLE

Weck Landjournal 02_2014

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Weck Landjournal 2/2014

ZUBEREITUNG

  1. Den Rhabarber waschen, soweit nötig schälen und in kleinere Stücke schneiden. Bei dünneren Stangen kann man ca. 0,5cm dicke Scheiben runterschneiden. In vorbereitete, saubere Einkochgläser schichten – komprimiert bis zum Rand, jeweils 1 Salbeiblatt mit einlegen.
  2. Ingwer schälen, in feine Scheiben schneiden. Die Schilischote halbieren, Stielansatz, Samen und Trennwände entfernen. In Stücke schneiden.
  3. Apfelessig mit Zucker und Salz zum Kochen bringen, bis sich der Zucker gelöst hat. Ingwer, Chilistücke und Gewürznelken zugeben und weitere 2 Minuten kochen. Den heißen Sud gleichmäßig über den Rehabarber in den Gläsern verteilen. Die Gläser mit Einkochring, Glasdeckel und Klammern verschließen.
  4. 30 Minuten bei 90 °C einkochen
  5. Einige Tage durchziehen lassen.

Gesamtzeit: 50 Minuten
Vorbereitungszeit:15 Minuten
Koch-/Backzeit: 35 Minuten

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Pickled Cucumber, Bresaola, Emmentaler sandwich from Nigel Slater

This week I ♥ Cooking Clubs is looking for Nigel Slater recipes featuring or including pickled ingredients of all kinds. I have to admit, that I just begin to enjoy pickling at home, this year I pickled carrots and rhubarb. There was a piece of cucumber waiting in the fridge, so I decided to make a quick pickling and served

Pickled Cucumber, Bresaola, Emmentaler sandwich from Nigel Slater

©Pickled Cucumber, Bresaola, Emmentaler sandwich from Nigel Slater

with freshly baked bread and Swiss Emmentaler and Italian Bresaola. Simple, easy and delicious!

Pickled Cucumber, Bresaola, Emmentaler sandwich from Nigel Slater

YIELD: Serves 2

@Collage Pickled Cucumber, Bresaola, Emmentaler sandwich from Nigel Slater

INGREDIENTS:

  • 4 slices of sourdough bread, I used Martin’s prototype no. one
  • Emmentaler, thinly sliced
  • Bresaola
  • 1/2 cucumber, I used ridge cucumber Johanna
  • 3 tablespoons white wine vinegar
  • 1 tablespoon mustard
  • 1 teaspoon sugar
  • black pepper
  • salt

SOURCE

modified by Ulrike Westphal from:
Nigel Slater – kitchen

INSTRUCTIONS

  1. Lightly peel the cucumber with a vegetable peeler, then halve down its length and remove and discard the seeds. Peel into long pappardelle like ribbons. Putvinegar,mustard, sugar and a little pepper into a mixing bowl and add the cucumber. Leave for 10 mins.
  2. Fry 4 pieces of sourdough in a little butter till lightly crisp on both sides then drain on kitchen paper. Pile one with thinly sliced Emmental, shreds of pickled cucumber, a little salt, slices of bresaola, then another slice of bread. Repeat with the remaining fried bread slices.

total time: 25 minutes
preparation time: 15 minutes
cook/baking time: 10 minutes

 
 
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IHCC

For all other great In Quite a Pickle! recipes visit the I heart cooking clubs site

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Besuch beim Ziegenhof Rehder in Boksee

Kurz nachdem ich diesen Artikel geschrieben hatte, ergab sich die Gelegenheit, an einer organisierten Fahrradtour zum Ziegenhof Rehder in Boksee teilzunehmen. Was ich an meinem Wohnort so liebe: Eben noch mitten im Stadtverkehr und dann sofort in ländlicher Idylle.

©Fahrradtour nach Boksee Collage

Nach knapp einer Stunde gemütlicher Fahrt erreichten wir den Ziegenhof Rehder in Boksee. Dort gab uns Janne Olaf Rehder eine Führung über den Ziegenhof und interessante Einblicke in die Ziegenkäseproduktion.

©Ziegenhof Rehder Collage (1)

Während ein Teil der Gruppe

©Blick aus Meierei Ziegenhof Rehder in Boksee

diese Köstlichkeiten

©Produkte Ziegenhof Rehder Collage

probierte, gab es für den anderen Teil – ordnungsgemäß mit Häubchen auf dem Kopf und Überziehern an den Füßen – einen Einblick in die Molkerei, in der die Milch von ca. 100 – 120 Tieren verarbeitet wird.

©Meierei Collage Ziegenhof Rehder in Boksee

An diesem Tag wurden Ziegenfrischkäse und der Ziegencamembert hergestellt. Die frische Ziegenmilch wird vor der Weiterverarbeitung bei 63-65°C für 30 – 35 Minuten pasteurisiert, um krankheitserregende Mikroorganismen abzutöten. Der pasteurisierten Milch wird je nach Käsesorte Milchsäurebakterien, Lab und Edelschimmelkulturen zugesetzt. Damit der Camembert auch von Vegetariern verzehrt werden kann, verwendet der Ziegenhof Rehder mikrobiell hergestelltes Lab. Während Frischkäse unmittelbar nach der Produktion verzehrsfertig sind, müssen Camembert und Schnittkäse in speziellen Kammern noch reifen.

Ziegenkäse vom Ziegenhof Rehder steht nicht das ganze Jahr über zur Verfügung. Denn um genug Kraft und Milch für die jungen Zicklein zu haben, gehen die Ziegen ab November/Dezember in den Mutterschutz. Sie werden “trockengestellt” und es gibt keine Milch. Wenn die Ziegen abgelammt haben und die Zicklein gesäugt wurden, geht es dann wieder los mit der Milch und den Ziegenkäsesorten. Die Miglieder der Käsestraße Schleswig-Holstein begehen dann die Eröffnung der Schafs- und Ziegenkäsesaison jedes Jahr mit einem Fest.

Aber irgendwann müssen die Ziegen des Hofes auch wieder von dieser Welt und werden von einer Schlachterei in Wankendorf zu allerlei Köstlichkeiten, wie z.B. Ziegenleberwurst

©Ziegenleberwurst

und weiteren Produkten verarbeitet. Die Ziegenleberwurst schmeckte absolut himmlisch, erinnerte mich aber vom Geschmack eher an Corned Beef als an Leberwurst. Bekanntermaßen bin ich ja nicht der Grill-Fan, aber diese Würstchen

©Ziegenwürstchen auf dem Grill

könnten mich noch zu einem machen.

Nicht nur mich, sondern auch die anderen Teilnehmer interessierte natürlich brennend, wo die Molkereiprodukte käuflich zu erwerben sind: Wer es nicht auf die Kieler Wochenmärkte schafft, der geht zu EDEKA in Suchsdorf oder Schlemmer-Markt Freund oder macht eine Fahrradtour nach Boksee.

Radtour nach Boksee Visitenkarte Ziegenhof_0001

Rezepte mit Blaubeeren

#bcki14 – Barcamp Kiel 2014: ein paar Eindrücke

Es war grandios, das fünfte Barcamp Kiel im Wissenschaftszentrum. Bevor ich meine Eindrücke schildere, erst einmal ein Riesendank an das Organisationsteam und auch an die Sponsoren, die es überhaupt möglich machten, dass sich all die Menschen, die sich mit Computer, Internet oder irgendwie mit Medien beschäftigen, treffen konnten.

Sponsoren Barcamp Kiel 2014

Ich habe, wie schon im letzten Jahr, interessante Menschen kennengelernt und wunderbare Gespräche geführt.

©Eingang bcki14

So nahm ich am ersten Tag unter anderem an der Session von Daniela teil, die von den Erfahrungen mit ihrem Blog berichtete. Eine sehr angenehme Session im Gegensatz zu der vorherigen, wo die Vortragenden sich lieber im Vorfeld von Andreas Wiener hätten coachen lassen sollen, wie man einen guten Power-Point Vortrag hält. Ganz abgesehen davon, dass sämtliche Vorurteile, die ich gegen ich gegen Agenturen hege, bestätigt wurden. Am Nachmittag gab es eine interessante Diskussionsrunde mit Dr. Jörg Nickels von der Staatskanzlei zum Thema Bürokratie und Bürokratieabbau, wobei digitale Verfahren zur Vereinfachung beitragen könnten.

©Session grid Sonnabend

Auch 2. Tag des Barcamp Kiel 2014 gab es wieder interessante Themen, natürlich, die die ich besonders interessant fand, parallel. Aber das ist Klagen auf hohem Niveau. In der Runde “Unternehmen in Blogs platzieren” musste die Vortragende feststellen, dass Blogger – aus allen Bereichen von DIY über Food, Lego und Technik – sehr gereizt reagieren können, wenn sie von Unternehmen um Fremdveröffentlichung gebeten werden und dazu noch ohne Bezahlung. Nur in den allerwenigsten Fällen konnten sich die Blogger einen – so oft verkauften – Mehrwert für ihr Blog vorstellen.

Grandios der Vortrag von Christoph Janke zu den Grundlagen zum Erfolg auf Youtube, der auch regen Anklang bei Teilnehmern unter 18 fand. Nicht nur ich fühlte mich leveled up.

Kurzweilig und mitreißend war der Vortrag “Schlechte Powerpoint Präsentation” von Andreas Wiener. Weniger ist da mehr und das Zitat “Keiner war je unglücklich, wenn eine PowerPoint-Präsentation zu früh zu Ende war”, wird mir hoffentlich immer in Erinnerung bleiben.

Ich weiß jetzt die Vorteile eines Freifunknetzes in Kiel zu schätzen und dank des wunderbaren Vortrags von Uli König weiß ich jetzt, wie auch ich mit meiner Kompaktkamera die schönsten Panoramabilder herstellen kann.

Nach dem Barcamp 2014 ist vor dem Barcamp 2015, das hoffentlich auch wieder stattfinden wird.