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Roastbeef mit Ofenkartoffeln und Safran-Dip

Seit gefühlt immer, im Blog dokumentiert seit 2008, gibt es bei uns Weihnachten Roastbeef. Die Zubereitung wurde im Laufe der Jahre perfektioniert, inzwischen gelingt es uns am besten rückwärts gebraten nach einem Rezept von Kolja Kleeberg. Und auch schon im Oktober weiß ich, was es bei uns Weihnachten zu essen gibt:

Nun wünschte sich John Kabys zum Geburtstag ebenfalls Roastbeef und damit sich dieses von der Weihnachtsedition unterscheidet, fiel die Wahl auf

Roastbeef mit Ofenkartoffeln und Safran-Dip

Roastbeef mit Ofenkartoffeln und Safran-Dip (1)

nach einem Rezept von Hans Gerlach in Süddeutsche Zeitung Magazin, allerdings rückwärts gebraten. Damit wir nicht wieder das Rezept suchen und als „Beweis“ für den Inschennör, gibt es diesen Blogbeitrag. Das Problem des 2. Backofens für die Ofenkartoffeln lösten wir damit, dass ENZETT v. Lilienstein diese auf den Punkt in seiner (Nachbar)Wohnung zubereitete.

Roastbeef mit Ofenkartoffeln und Safran-Dip

Menge: 4 Portionen

Roastbeef mit Ofenkartoffeln und Safran-Dip (2)

Zutaten:

  • 1-2 EL Öl
  • 1,2 kg Rinderrücken
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Ofenkartoffeln

  • 1 kg kleine Kartoffeln
  • 3 Essl. Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • einige gequetschte Knoblauchzehen
  • einige Rosmarinzweige

Safrandip

  • 3 Essl. Mayonnaise
  • 3 Essl. Crème fraîche
  • 1 Döschen Safranfäden, etwa 0,1 – 0,5 Gramm;Ulrike: von hierB00ENZTPZY*
  • 1 Bund Dill
    • QUELLE

      abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
      Süddeutsche Zeitung Magazin

      ZUBEREITUNG

      1. Das Roastbeef mindestens 3 Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Das Fleischstück mit Olivenöl leicht einölen, pfeffern und in einer flachen Form bei 60 – 80 °C Ober-/Unterhitze bis zu einer Kerntemperatur von 50 – 55 °C in den Ofen geben. Das dauert etwa pro kg 1 h ± 15 %. Wenn der Braten die gewünschte Kerntemperatur erreicht hat, von allen Seiten 2 – 3 Minuten braun anbraten.
      2. Kartoffeln so sauber waschen, dass Sie die Schale später mitessen können. Die Kartoffeln längs halbieren, etwas größere Exemplare ggf. vierteln und in einer Schüssel mit 3 EL Olivenöl mischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Auf den Schnittflächen 8 Minuten hellbraun anbraten. Kartoffeln mit dem Bratfett auf einem Ofenblech verteilen, einige gequetschte Knoblauchzehen und Rosmarinzweige zugeben und 45 Minuten bei 175 °C im Ofen garen.
      3. Für den Safran-Dip Safranfäden in 1 EL heißem Wasser einweichen. 1 Bund Dill zupfen und hacken, mit Safranfäden und -wasser und je 3 EL Mayonnaise und Crème fraîche verrühren, abschmecken.
      4. Der Braten muss wegen der niedrigen Gartemperatur kaum ruhen. Das Fleisch in Scheiben schneiden und mit Kartoffeln und Dip servieren.

      Gesamtzeit: 5 Stunden
      Vorbereitungszeit: 15 Minuten
      Koch-/Backzeit: 45 Minuten

     
     
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    Persisches Safraneis

    Es ist Sommer, wie schön! Wenn dir die schwül-warmen Temperaturen allerdings – wörtlich zu sehen – Flötentöne beibringen, ist es an der Zeit, das Tempo zu drosseln, viel zu Trinken und zur Entspannung eine Eiscreme zu rühren und die dann zu genießen.

    Auf dem Gewürzemarkt in Dubai wurde Safran nicht in Mengen von einem Gramm oder darunter angeboten, sondern gleich 100 grammweise oder gar in ganzen Kilos. Ein Gewürzhändler legte mir Safreis aus persischem Safran nahe. Die Gugl-Suche förderte ein Rezept von Véronique zutage und der Hamburger Kollege mit iranischen Wurzeln empfahl mir dringend, dazu noch Haselnusskrokant zu verarbeiten.

    Eine schöne sonnengelbe Erfrischung, etwas für Safranliebhaber. Der Geschmack des Safrans kam bei

    Persisches Safraneis

    ©Persisches Safraneis (2)

    sehr gut zur Geltung, wobei das Rosenwasser auch bei 40 ml nicht zu schmecken war. Das Haselnusskrokant gibt dem ganzen „crunch“, danke Herr Kollege.

    Der persichen Safran habe ich einer unverlangten Werbesendung eines im Hamburger Umland ansässigen Gewürzimporteurs zu verdanken. Das Anschreiben war höflich und die Warensendung gerade so im Rahmen. Ich möchte jedoch vorher gefragt werden, ob ich ein Produkt testen möchte, wer nicht fragt, sollte einen Blick in mein frisch geändertes Impressum werfen.

    Persisches Safraneis mit Rosenwasser und Krokant

    Menge: 1 Behälter Unold 8835
    Persisches Safraneis

    Der Krokant verleiht diesem orientalisch angehauchten Eis den richtigen Biss. Wer es authentischer mag, nimmt Pistazien

    • 600 ml Milch, min. 3,5 % Fett
    • 200 Gramm Crème fraîche
    • 1 Teel. Vanilleextrakt
    • 4 Eigelb, Größe M, ca. 66 Gramm
    • 80 Gramm Zucker
    • 25 Gramm Traubenzucker
    • 0,4 Gramm Safranfäden

    ©0,4 Gramm Safran

    QUELLE

    978-2035602725978-2035602725 *

    abgewandelt von Kuechen latein nach:
    Larousse des desserts978-2035602725 *
    über Wie Gott in Deutschland

    ZUBEREITUNG

      1. In einem Topf, Milch und Crème Fraîche zum Kochen bringen.
      2. Eigelb mit Zucker und Traubenzucker zu einer hellgelben dicklichen Creme aufschlagen
      3. Ein Teil der heißen Milchmischung unter die Eigelbmasse rühren und zur restlichen heißen Milchmischung zurückgeben. Unter ständigem Rühren (max. 82 °C) erhitzen, bis die Masse andickt. Von der Kochstelle nehmen.

    ©Grundmasse Persisches Safraneis

    1. Den Safran in ein wenig warmes Wasser auflösen, und zusammen mit dem Rosenwasser zu der Crème geben und gut rühren.
    2. Die Masse in Eiswasser abkühlen und in die Eismaschine geben.
    3. Kurz vor Ende des Gefriervorganges den Haselnusskrokant unterrühren.
    4. Das Eis kann noch in cremiger Konsistenz serviert werden. Ansonsten das Eis in einen Kunststoffbehälter füllen, mit Backpapier zur Verhinderung von Eiskristallen abdecken. Das Papier glatt streichen, damit sich keine Blasen bilden. Dann das Eis in der luftdicht verschlossenen Box im Tiefkühlfach fest werden lassen.

    Vor dem Servieren das Eis etwa 15 Minuten antauen lassen, damit es seinen Geschmack entfalten kann.

    Gesamtzeit: 2 Stunden
    Vorbereitungszeit: 25 Minuten

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