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Koch mein Rezept: Grünkohl-Flammkuchen

In der dritten Runde von „Koch mein Rezept“ wurde mir das Blog Tanz auf der Tomate von Carmen Hillebrand zugelost. Tanz auf der Tomate heißt, wenn man nicht aufpasst, wird es Ketchup. Das Blog ist kein typischer Rezepteblog, sondern gibt eher Anregungen für ein Rezept, wie. z.B. für den

Grünkohl-Flammkuchen,

Grünkohl-Flammkuchen

den ich mir aussuchte. Daneben gibt es

Verkostungsnotizen und genussfanatische Reise Erinnerungen. Wichtig: alles wird besser mit Senf,

natürlich mit ABB-Senf, denn Carmen wirkt in Düsseldorf.

Was bleibt mir eigentlich noch über Carmen und ihr Blog zu erzählen, nach dem es schon von Pane Bistecca und Esskalation vorgestellt wurde? Ein weiteres Interview mit Carmen ist übrigens hier zu finden.

Beginnen wir im Jahr 2012, wo das Blog im Mai das Licht der Welt erblickte. Bereits kurz danach hatte ich Kontakt mit Carmen bei Twitter, der der Hamburg Kocht!-Truppe den Abend rettete. Im November 2012 nahm Küchenlatein dann selbst an einer Metro-Kochherausforderung teil, aus den gestellten Zutaten kochten Katze und ich dieses Menü. 2015 machte Carmen einen Kochkurs in Paris, erwarb in der Quicheteigverarbeitung neue Erkenntnisse, obwohl sie doch schon das beste Mürbeteigrezept der Welt kannte. Das Rezept für den perfekten Quiche-Teig teilte Carmen in einer Session auf dem Foodbloggercamp in Düsseldorf. Es lag an meiner Foodbloggercampmüdigkeit, dass die Begeisterung die Carmen bei der Session zeigte, nicht auf mich übersprang.

In der Kategorie trinkbares wird bei Tanz auf der Tomate die Liebe für Craftbeer und Whisky deutlich, damit kennt sie sich Carmen sehr gut aus.

Craftbeer und Whisk(e)y mag ich zwar auch, doch die Grünkohlzeit hat begonnen. Daher entschied ich mich für Grünkohl-Flammkuchen. Die Idee finde ich großartig, weder Grünkohl-Pizza noch Grünkohl-Flammkuchen sind in meiner Rezeptsammlung vorhanden. Wenn Carmen das beste Rezept für Quicheteig kennt, kenne ich das beste Rezept für Flammkuchenteig … Da Roggenrot einer Auffrischung bedurfte, wählte ich die Variante aus 2020. Und selbstverständlich enthält der Teig Olivenöl.

Etwas ungewöhnlich fand ich Käse auf dem Flammkuchen, oder habe ich das einfach nur falsch interpretiert? Egal, Carmen probierte Cheddar, Gruyère, Gouda und war weniger begeistert von geräuchtertem Raclette. Also schaute ich mich bei unseren skandinavischen Nachbarn um, die mit Grünkohl viel innovativer umgehen, als wir Schleswig-Holsteiner. So kombiniert Meyers Grünkohl mit Nordseekäse, Blauschimmel, Spis Bedre vereint auf einer Grünkohlpizza Ricotta und Pecorino oder kombiniert Grünkohl mit Ziegenkäse, Feta oder Parmesan. Erlaubt ist, was gefällt und schmeckt. Der Vesterhavsost ist ein Schnittkäse mit festem Teig und feiner, fast kristalliner Struktur und frischer Würze. Er reift – von Nordseeluft umspült – im Nordwesten Jütlands in Reiferäumen an der Küste. Auch Schleswig-Holstein hat einen Nordseekäse zu bieten, ein Rahm-Tilsiter mit pikant-würzigem Aroma, der mit seinem Geschmack an die Urgewalt der Nordsee erinnert. Der machte sich ausgesprochen gut in der Kombination mit dem Grünkohl, fand auch der Inschennör, der diesen Käse sonst links liegen lässt.

Grünkohl-Flammkuchen

Menge: 4 Portionen

Grünkohl-Flammkuchen

Grünkohl-Flammkuchen hat einen Belag aus Crème fraîche, Speck, rohen, gehackten Grünkohl und würzigem Nordseekäse.

Zutaten

BELAG

  • Crème fraîche mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt
  • rote Zwiebeln, geschält, halbiert, in hauchdünne Scheiben geschnitten
  • Panchetta, hauchdünn
  • Grünkohl, bunte Sorten, etwa 150 Gramm, gewaschen, von der dicken Blattrippe befreit und gehackt
  • Nordseekäse, gerieben

QUELLE

von Ulrike Westphal nach Inspirationen von:
Tanz auf der Tomate
und
Meyers

ZUBEREITUNG

  1. Den Backofen mit einem Backstein * bestücken und auf 280 °C vorheizen.
  2. Für eine Portion etwa 130 Gramm Flammkuchenteig dünn ausrollen, mit gewürzter Crème fraîche bestreichen, mit Panchettastreifchen, Zwiebeln und reichlich Grünkohl belegen. Mit Käse bestreuen.
  3. In den Backofen einschießen und auf dem heißen Stein 6 – 8 Minuten backen, bis die Ränder knusprig sind und heiß genießen.

Gesamtzeit: 40 Minuten
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 6 – 8 Minuten

 
 
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Herbs and Chocolate sich Rote-Beete-Kartoffelstampf oder Labskaus vegetarisch aus den Rezepten im Blog ausgesucht, wie man hier nachlesen kann.

Blogger Aktion Koch mein Rezept - der große Rezepttausch

Flammkuchen mit Blauer Stunde, Birne und Walnuss

Diesen Monat werden wieder unter dem Motto: All you need is … Pizza, Zwiebel- & Flammkuchen schöne Rezepte zusammengetragen. Die Liste der Teilnehmer ist am Ende des Beitrags zu finden.

Ohne zu wissen, ob ein Birnbaum in der Nachbarschaft steht, pflanzten wir im letzten Jahr ein Williams-Christ-Bäumchen. Und dieses Jahr trug er 9 Früchte, es gibt also im Umkreis fleißiger Bienen mindestens eine weitere Birne. Bei der üppigen Ernte will gut überlegt sein, was mit den Birnen gezaubert wird. Während der Inschennör und ich noch darüber sinnierten, fielen vier Birnen dann einfach so vom Baum. Bevor wir die teilen mussten, verarbeitete ich sie zu

Flammkuchen mit Blauer Stunde, Birne und Walnuss

Flammkuchen mit Blauer Stunde, Birne und Walnuss (1)

Die Blaue Stunde ist ein Blauschimmelkäse aus Schleswig-Holstein, der wunderbar zur Süße der Birne und den Walnüssen passt. Geschmeckt hat uns diese Variante sehr gut, wir fragen uns, warum wir nicht öfter Flammkuchen essen.

Flammkuchen mit Blauer Stunde, Birne und Walnuss

Menge: 2 Portionen

Flammkuchen mit Blauer Stunde, Birne und Walnuss (2)

Süße Birne, würziger Blauschimmelkäse aus der Region und knackige Walnüsse auf einem knusprigen Flammkuchenteig. Das klingt nicht nur köstlich, sondern schmeckt auch so.

Zutaten:

  • 1/2 Portion Flammkuchenteig nach diesem Rezept, etwa 250 Gramm
  • Birnen, geschält, entkernt geviertelt, in dünnen Scheiben, etwa 100 Gramm
  • 100 Gramm Blauschimmelkäse, würzig, in kleine Würfel geschnitten Ulrike: Blaue Stunde
  • 50 Gramm Walnüsse, gehackt
  • 150 Gramm Crème fraîche; Ulrike: Meierei Horst
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

QUELLE

von Ulrike Westphal

ZUBEREITUNG

  1. Den mit einem Backstein bestückten Ofen rechtzeitig auf 250 °C aufheizen lassen.
  2. 2 Stücke Backpapier auf Backschiebergröße zuschneiden. Crème fraîche verrühren und mit Salz, Pfeffer abschmecken.
  3. Den Flammkuchenteig teilen und dünn auf die Größe des Backpapiers ausrollen. Jede Teigplatte mit der Crème fraîche bestreichen, Birne und Blauschimmelkäase auf dem Flammkuchenteig verteilen. Mit Walnüssen bestreuen.
  4. Mit dem Backpapier in den Backofen einschießen und in ca. 15 Minuten goldbraun backen, dabei nach 10 Minuten das Backpapier entfernen. Sofort servieren.

Gesamtzeit: 30 Minuten, mit backfertigem Flammkuchenteig
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 15 Minuten

 
 
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All you need is … Flammkuchen New York

Diesen Monat lautet das Motto: All you need is … Blechgerichte. Zunächst fiel mir wenig dazu ein, aber als dann Pizza und Flammkuchen zur Sprache kamen, war der Weg vorgezeichnet. Der

Flammkuchen New York

Flammkuchen New York (2)

bot die Gelegenheit, mein übrig gebliebenes Stück Knollensellerie zu verwenden. Bis auf die Ananas und den Pfeffer sind die Zutaten wieder brutal regional. Der Belag erinnert an den Salat aus dem Waldorf Astoria, daher der Name New York. Ein köstliches, dazu noch kostengünstiges Gericht vom Blech.

Flammkuchen New York

Menge: 2 Portionen

Flammkuchen New York (1)

Zutaten:

Flammkuchen New York Zutaten
TEIG

  • 200 Gramm Mehl
  • ½ Teel. Salz
  • ¼ Teel. Zucker
  • 10 Gramm Hefe ca., zerbröckelt entsprechend 2,8 Gramm Trockenhefe
  • 150 ml Wasser

BELAG

  • 100 Gramm Crème fraîche, die köstliche von Meierei Horst
  • 100 Gramm, Knollensellerie, geraffelt, etwa 160 Gramm brutto, waschen und schälen
  • ¼ Teel. Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 45 Gramm Walnusskerne, gehackt
  • 120 Gramm Ananas,in Stücken

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Betty Bossi

ZUBEREITUNG

  1. Alle Teigzutaten zu einem weichen, glatten Teig kneten. Zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 1 Std. aufs Doppelte aufgehen lassen. Dann formen:Teig auf wenig Mehl oval, ca. 3 mm dick ausrollen, in ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  2. Crème fraîche, geraffelter Sellerie, ,Salz und wenig Pfeffer mischen und auf dem Teig gleichmäßig verteilen. Gehackte Walnüsse und Ananasin Stücken darauf verteilen.
  3. Bei 240 ° C in der Mitte des vorgeheizten Backofens etwa 10 Minuten backen.

Gesamtzeit: 1 h 30 Minuten mit Wartezeit
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 10 – 12 Minuten

 
 
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** 08.07.2020 https://www.leckerundco.de/2019/02/nasu-dengaku-aubergine-mit-miso nicht mehr verfügbar
03.03.3021 https://www.kleineskuliversum.com/recipe/wintergemuese-vom-blech-mit-feta/ nicht mehr verfügbar

Elsässer Flammkuchen

Fool for Food lieferte die Idee für das Mittagessen: Elsässer Flammkuchen. Einen Holzbackofen haben wir nicht, aber einen Backstein. Wir haben den hauchdünn ausgerollten Flammkuchen mit Backpapier in den Ofen eingeschossen und dieses nach kurzer Backzeit wieder entfernt. Beim Ausrollen muss man allerdings geduldig sein, sonst schnurrt der Teig für den

Elsässer Flammkuchen

Elsässer Flammkuchen 001<

schnell wieder zusammen. Und da der Boden und Rand so dünn war, nahm der auch sehr schnell an einigen Stellen eine dunkle Farbe an.

Elsässer Flammkuchen 002

Obwohl ich das Die 100 besten Rezepte aus aller Welt. Brot und pikantes Gebäck* auch besitze und schon einiges daraus gebacken habe, fand der Flammkuchen bisher keine Beachtung. Wie schön dass es Foodblogs gibt.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Elsässer Flammkuchen
Kategorien: Hefeteig, Zwiebeln, Speck
Menge: 4 Kuchen ca. 28 cm Ø

Zutaten

H FÜR DEN TEIG
300 Gramm   Weizenmehl Type 550
1/2 Teel.   Trockenhefe
      Oder
5 Gramm   Frische Hefe
200 ml   Lauwarmes Wasser
6 Gramm   Salz
H FÜR DEN BELAG
200 Gramm   Zwiebeln
150 Gramm   Roh geräucherter, durchwachsener Speck
3/8 Ltr.   Creme double; Ulrike Crème fraîche
      Frisch geriebene Muskatnuss
      Frisch gemahlener Pfeffer
      Salz
2 Essl.   Rapsöl
H AUSSERDEM
  Etwas   Öl zum Bestreichen der Backbleche
  Etwas   Mehl zum Bestauben

Quelle

3-7742-3084-6* Christian Teubner
Die 100 besten Rezepte aus aller Welt. Brot und pikantes Gebäck*
ISBN 3-7742-3084-6
  Erfasst *RK* 04.10.2008 von
  Ulrike Westphal

Zubereitung

Für den Teig das Mehl in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe hineinbröckeln und mit etwas Wasser auflösen, dabei ein wenig Mehl vorn Rand mit untermischen.

Ulrike: Trockenhefe mit dem Mehl vermischen und weiter wie angegeben.

Das Salz über das Mehl streuen. Das restliche Wasser zugießen und alles zusammen zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer Kugel formen und zugedeckt in einer Schüssel an einem warmen, zugfreien Ort gehen lassen, bis der Teig das Doppelte seines Volumens erreicht hat. Für den Belag die Zwiebeln schälen und in etwa 2 mm dünne Ringe schneiden. Den Speck zunächst in 3 mm dicke Scheiben, dann quer in dünne Streifen schneiden. Den Teig erneut durchkneten und halbieren.

Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu 2 hauchdünnen Fladen von 45 cm Durchmesser ausrollen. Die Ränder rundum etwa 1 cm breit einschlagen, so dass sie leicht erhöht sind. *

Zwei Backbleche mit Öl einpinseln. Die Fladen umgedreht – mit dem eingeschlagenen Rand nach unten – auf die Backbleche legen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Mit Crème double oder Crème fraîche bestreichen, Zwiebeln und Speck darüber verteilen und würzen. Die Ränder der Fladen leicht mit Mehl bestäuben. Die Flammkuchen bei 250 °C im vorgeheizten Ofen 10 bis 15 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und ganz heiß servieren, sie schmecken so am besten.

*Ulrike: 4 dünne Flammkuchen von etwa 28 cm Ø geformt und nacheinander mit Backpapier direkt auf den Backstein geschoben.

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