Archiv des Autors: kuechenlatein

Jahresrückblick #Foodblogbilanz2019

Es ist jetzt Tradition, dies ist meine 6. Foodblogbilanz, nach #Foodblogbilanz2014, #Foodblogbilanz2015 und #Foodblogbilanz 2016 und #Foodblogbilanz2017 und #Foodblogbilanz2018

Feed me up before you go-go laden dieses Jahr zur Foodblogbilanz 2019. Ins Leben gerufen wurde das Event von Sabine von Schmeckt nach mehr, weil ihr Blog derzeit brach liegt, rief letztes Jahr Sina, die Giftige Blonde zur Bilanz auf.

1. Was war 2019 dein erfolgreichster Blogartikel?

Letztes Jahr war der Kartoffelsalat nach Alfons Schuhbeck der am meisten aufgerufene Artikel, aber dieses Jahr steht das Rezept aus dem Jahr 2011

Lea Linsters Bouneschlupp – Bohnensuppe

#Foodblogbilanz2017 erfolgreichster Artikel

in der Beliebtheit wieder an erster Stelle. Interessanterweise sind es nicht die Rezepte aus dem aktuellen Jahr, die häufig aufgerufen werden, sondern alles ältere Beiträge. Diese sind wie sie sind und so Bestandteil des Küchentagebuches. Mir sind sie nicht peinlich, zeigt es doch, wie „es damals war“.

Im Jahr 2019 war es

Flammkuchen New York

Flammkuchen New York (2)

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Der Beitrag zum Jahrestag dieses Blogs. Wenn man etwas in dieses Internet schreibt, dann ist das öffentlich, für immer … Man muss einfach damit rechnen, dass es eine Rückmeldung gibt.

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Gut gefallen mir die Rezepte, die im Rahmen Kulinarischen Weltreise, die im Februar letzten Jahres startete und in diesem Jahr weiter um die Welt führte. Großartige Rezeptanregungen bekomme ich von meinen Blogger-KollegInnen, die im Rahmen „Saisonal schmeckt’s besser! Der Foodblogger-Jahreskalender“ grandiose Rezeptideen für Gemüse der Saison veröffentlichen. Die Rezepte werden in ebooks von Nadine zusammengestellt, mit einem click gelangt man zu den ebooks.

Und dann inspirieren mich natürlich alle „alten“ Wegbegleiter meiner Blogroll.

4. Welches der Rezepte, die du 2019 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Von den in diesem Jahr veröffentlichten Rezepten habe ich doch tatsächlich das griechische Schmorgericht aus dem Slowcooker

Briam – Tourlou

Jahresrückblick #Foodblogbilanz2019: Briam - Tourlou - griechisches Schmorgericht aus dem Slowcooker (1)

doppelt gekocht.

5. Was hat dich im Zusammenhang mit Kochen, Essen oder deinem Blog 2019 beschäftigt und warum?

Besonders erschütterte mich das Schicksal einer Bloggerin und die Erkenntnis: Nicht alle Krankheiten können geheilt werden. Gesundheit ist so wertvoll, wie wertvoll, merkt man erst, wenn sie eingeschränkt vorhanden ist.

Weil regionale Betriebe wichtig sind, kaufte ich mir Genossenschaftsanteile an einer Meierei und eine Regionalwert-Aktie.

Facebook beschäftigte mich: Ich war dort eigentlich nur noch Mitglied, weil es als Plattform für das Entdecken spannender Events dient. Dann fing Facebook an, mir Sicherheitsabfragen für von mir erstellte Dokumente aufzuerlegen. Mehr als nervig. Parallel dazu spammte angeblich ein Gruppenmitglied ein Dokument mit seinen Beiträgen voll und Facebook löschte das Dokument eigenmächtig.

Dann schrieb mir Facebook:

Scheinbar hat jemand versucht, sich am 23. November um 15:54 mit einem Firefox für Windows 10-Gerät bei deinem Konto anzumelden. Dein Konto ist sicher. Wir möchten nur sicherstellen, dass du dich über ein neues Gerät anmelden wolltest. Wenn du der Meinung bist, dass du das nicht warst, melde dich bitte bei Facebook an. Dann können wir dir bei der Durchführung einiger Schritte helfen, um die Sicherheit deines Kontos zu gewährleisten.

Das war ich, soweit alles gut, kein Handlungsbedarf. Bei der nächsten Anmeldung sollte ich mich verifizieren, z.B. mit meinem Geburtsdatum. Und das befand Facebook für falsch. Genauso wie meine richtig identifizierten Kommentare. Danach hatte ich die Faxen dick. Facebook sieht für solche Fälle keinen Kontakt vor, nun ja. Nur bedauerlich, dass ich so nicht mehr bei „All you need is“ mitmachen kann, aber das ist dann nicht zu ändern.

Weiterhin bereitet auch mir Flickr schlaflose Nächte. Seit 2005 habe ich dort meine Bilder, drei Umzüge bis zur selbst gehosteten Domain war das sehr sinnvoll. Ich habe dort über 8500 Bilder liegen und bin auch gerne bereit, weiter dafür zu zahlen. Ich glaube nicht, dass ich für das Blog die Zeit aufbringen kann/möchte, alle Bilder umzuzuziehen und die URLs in 3500 Blogbeiträgen zu änderen.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

In Anbetracht heißer Sommertage entdeckte ich kalte Suppen für mich.

Basilikum-Dickmilch-Suppe
Basilikum-Dickmilch-Suppe
Heidelbeersüppchen mit Mohndickmilch
Heidelbeersüppchen mit Mohndickmilch
Persische Joghurtsuppe, gekühlt
Persische Joghurtsuppe, gekühlt
Pfirsichsuppe, kalt mit Ziegenfrischkäse
Pfirsichsuppe, kalt mit Ziegenfrischkäse

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Nun, gut oder lustig sind die Suchbegriffe nicht, aber es ist erstaunlich, über welche Suchbegriffe Küchenlatein gefunden wird:
omas handgeschriebene rezepte kekse mit Sukkade | schokoladig Latein | nudelvariationen von ulrike westphal | kochlatein :alles noch mal menü passieren lassent| Besonders lustig ist „bouneschlupp“ nicht, aber führt zum häufigsten aufgerufenen Artikel im Blog: Bouneschlupp

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2020?

Gesundheit und Durchhaltevermögen für ein weiteres Jahr, das Küchentagebuch zu füllen. Vielleicht habe ich genug Energie, den 15. Bloggeburtstag mit meinen zu Lesern begehen mit oder ohne Bilder …Ich werde dafür – wenn alles gut geht – gerade rechtzeitig von der bereits jetzt gebuchten Reise zurück sein. Dass ich auf Island mit dem Papst eine Herrenboutique aufmache, ist eher unwahrscheinlich. Auf jeden Fall tue ich alles dafür, um am 23.05.2020 der Commencement Excercises beiwohnen zu können.

Vielen Dank an Steffen und Sabrina für die Einladung Anregung zum Jahresrückblick. Dort im Blog findet man auch die Links zu weiteren Bilanzen.

Ich wünsche allen meinen LeserInnen und BlogkollegInnen einen guten Rutsch ins Jahr 2020 und hoffe, dass diese mir gewogen bleiben. Bleibt oder werdet gesund!

weitere Foodblogbilanzen findet Ihr bei:

Feed me up before you go-go | Leberkassemmel und mehr | Zimtkringel | German Abendbrot | Wallygusto |
Backina | Linal’s Backhimmel | Herbs & Chocolate | Chestnut & Sage | Schöner Tag noch | Danielas Foodblog | Unter Freunden | Dental-Food | Elbcuisine | Sanddorn & Seegras | Möhreneck | Happy plate | Jessis Schlemmerkitchen | Gekleckert | Die Küche brennt | Evchenkocht | Feines Gemüse | Magentratzerl | Ninamanie | Anna Antonia | Kochtopf | Liebe und Kochen | Elbgesund | Chez Kim-Joëlle | Gernekochen | Brotwein | Herzgedanke | Brittas Kochbuch | In die Küche. Fertig, los! | mus.er.me.ku | Mein wunderbares Chaos | Jenny is baking | Die Jungs kochen und backen | Löffelgenuss | Wolkenfees Küchenwerkstatt | Vive la réduction | Moeys Kitchen | Gut essen in München

Walnuss-Mohnbällchen mit Vanille

Mit den

Walnuss-Mohnbällchen mit Vanille

Walnuss-Mohnbällchen mit Vanille (1)

verabschiede ich mich in die Weihnachtspause. Ich wünsche allen meinen Lesern besinnliche Festtage.

Am 31. Dezember melde ich mich mit der Foodblogbilanz 2019 ein letztes Mal in 2019. Gesammelt werden die Links dieses Jahr von Feed me up before you go-go.

Walnuss-Mohnbällchen mit Vanille

Menge: 45 Stück

Walnuss-Mohnbällchen mit Vanille (2)

Zutaten:

  • 200 Gramm Walnüsse, geröstet und gemahlen
  • 30 Gram Mohn, gemahlen; Ulrike: Mohnkörner mit dem UniversalzerkleinererB000AYTSH2* fein gemahlen
  • 220 Gramm Butter, weich
  • 20 Gramm Vanillezucker
  • 1 Teel. Rum
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Teel. fein abgeriebene Orangenschale
  • 325 Gramm Dinkelmehl Type 405
  • 1 Messerspritze Backpulver
  • 1/2 Vanilleschote, das Mark

QUELLE

EDEKA Mit Liebe 06/2019

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
EDEKA Mit Liebe 06/2019

ZUBEREITUNG

  1. Nüsse mit 20 Gramm Mohn vermischen. Buttder, 100 Gramm Puderzucker und Vanillezucker in der Küchenmaschine cremig aufschlagen. Rum, Salz, Zimt, Nussmischung, Orangenschale, Mehl und Backpulver zügig unter die Buttermasse kneten. Den Teig in eine dicht schließende Schüssel geben und etwa 1 Stunde kalt stellen.
  2. Das Vanillemark mit dem restlichen Puderzucker und übrigem Mohn vermischen. Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Aus dem Teig etwa 45 Kugeln von 19 Gramm rollen und auf die Backbleche verteilen. Im vorgeheizten Backofen auf der 1. und 3 Schiene ca. 15 Minuten goldbraun backen.
  3. Die Walnuss-Mohnbällchen aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und sofort im Vanille-Puderzucker wälzen. Kugeln vollständig auskühlen lassen und in einer Dose trocken und kühl aufbewahren.

Gesamtzeit: 30 Minuten + 1 Stunde Kühlzeit
Vorbereitungszeit:15 Minuten
Koch-/Backzeit: 15 Minuten

 
 
*=Affiliate-Link zu Amazon

Süßkartoffelsuppe mit Fenchel und Maronen

Die wärmende

Süßkartoffelsuppe mit Fenchel und Maronen

Süßkartoffelsuppe mit Fenchel und Maronen (1)

ist mein letzter Beitrag für die kulinarische Weltreise nach China. Wie schön, dass hierfür das seit 2016 so sträflich vernachlässigte Kochbuch ausgiebig zum Einsatz kam.

Die spätsommerliche Vollmondnacht eignet sich auch im Winter als wärmende Suppe. Die Zutaten haben bis auf wenige Ausnahmen auch noch im Dezember Saison. Und natürlich macht sie auch als Lunch at Work eine gute Figur.

Süßkartoffelsuppe mit Fenchel und Maronen

Menge: 4 Portionen

Süßkartoffelsuppe mit Fenchel und Maronen (2)

Die spätsommerlicheche Vollmondnacht oder auch Süßkartoffelsuppe mit Fenchel und Maronen schmeckt auch im Dezember

Zutaten:

  • 1 Karotte, geschält, 180 Gramm, grob gewürfelt
  • 1/2 Apfel, etwa 115 Gramm, geschält, entkernt, gewürfelt
  • 2 Schalotten, geschält, gewwürfelt
  • 2 kl. Süßkartoffeln, 610 Gramm, geschält, grob gewürfelt
  • 2 Essl. Chiliöl
  • 2 Zehen Knoblauch, geschält, gehackt
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer, 20 Gramm geschält, fein gehackt
  • 1 Messerspitze Muskatnuss
  • 1 Teel Kurkuma
  • 1/2 Teel. chilipaste
  • 1 Liter Chinesische Gemüsebrühe
  • 2 Stangen Zitronengras
  • 2 Essl. helle Sojasauce
  • 1 Orange, der Saft
  • 1 Knolle Fenchel, der Länge nach in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 Hand voll Walnusshälften
  • 50 Gramm Maronen, ohne Haut und Schale; Ulrike: 100 Gramm Maronen 20 Minuten im Backofen bei 180 °C geröstet und anschließend gehäutet
  • 1/2 Teel. Pimentkörner
  • 1 Gewürznelke
  • 1 Stange Zimt
  • 5 Blätter Salbei, Ulrike: frisch
  • 3 Essl. Sonnenblumenöl
  • Salz
  • 1 Bund frischer Koriander, gehackt; Ulrike: wie immer durch Petersilie ersetzt
  • etwas Bohnenkraut, frisch oder getrocknet

QUELLE

978-3943314151978-3943314151 *

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Suppen aus China:
Vegane Rezepte für den Alltag (Chinas Küche)
978-3943314151*
ISBN 978-3943314151

ZUBEREITUNG

  1. Karotten-, Apfel-, Schalotten- und Süßkartoffelwürfel zusammen mit dem Knoblauch und Ingwer, sowie Muskatnuss und Kurkuma in Chiliöl 2 – 3 Minuten anbraten.
  2. Chilipaste in der Gemüsebrühe auflösen, das Gemüse damit ablöschen und mit dem Zitronengras ca 10- 15 Minuten lang kochen, bis alles weich ist.
  3. Zitronengras entfernen, das Gemüse pürieren und mit Sojasauce und Orangensaft abschmecken. Topf beiseite stellen
  4. Fenchelstreifen, mit Walnusshälften, Esskastaneien, Piment, Gewürznelken, Zimtstange und den Salbeiblättern in Öl anbraten, bis der Fenchel bissfest ist. Leicht salzen.
  5. Die Gemüsesuppe auf Schalen verteilen. Gehackten Koriander mit der Mischung aus Fenchel, Walnüssen, Maronen und Salbei vermengen und zur Suppe geben. Zum Schluss – wenn gewünscht – mit Bohnenkraut garnieren.

Gesamtzeit: 45 Minuten
Vorbereitungszeit:15 Minuten
Koch-/Backzeit: 15 Minuten

 
 
*=Affiliate-Link zu Amazon

Kulinarische Weltreise China

meine Mitreisenden:

Turbohausfrau: Fisolen mit Olivengemüse + Ameisen auf dem Baum | The Road Most Traveled: Süßes und Salziges: Snacks aus Hongkong + Chinesisch essen in Oldenburg | Pane-Bistecca: Yu Xiang Qie Zi – Sichuan – Nach Fish duftende Auberginen + Chinesische Salzwasser Garnelen + Sai Mai Lou – Kokosnuss-Sago Suppe – Chinese Dessert – Coconut Sago Soup + Dou Fu Pao – Knuspertofu mit KNoblauch und Salz + Nian Wuhuarou – Klebriger Schweinebauch | Magentratzerl: Pfannengerührter Gai Lan + Pfannengerührte Reiskuchen mit Pak Choi, getrockneten Shrimps und Rührei | Zimtkringel: teegeräucherte Ente mit Erdnuss-Sauce | Brittas Kochbuch: Pekingsuppe | Kaffeebohne: Rind mit Cashewnüssen – Xiang Gen Niu Song + Schwein mit Erdnüssen – Hua Sheng Hui Li Ji“ rel=“noopener | Chili und Ciabatta: Huhn nach Naxi-Art mit Chili, grünen Paprika und Erdnüssen + Scharfes Schweinefleisch mit Bambussprossen und Pilzen + Rotgeschmorter Schweinebauch mit Eiern aus Shanghai – shang hai hong shao rou | Brotwein: Gebackenes Schweinefleisch süß sauer + Ameisen krabbeln auf dem Baum – Glasnudeln mit Hackfleisch | Backmaedchen 1967: Chinesischer Kuchen | Brot & Meer: Chinesische Walnusskekse – Knuspriges zum Neuen Jahr | Volker mampft: Fisch süß-sauer – der „chinesische“ Klassiker mal anders | SilverTravellers: Chinesisch kochen – Putenfleisch mit Ingwer aus dem Wok

noch mehr chinesische Suppen bei Küchenlatein:

Sellerie-Salbeisuppe mit Hafer

Weil Suppen genau das Richtige für diese Jahreszeit sind, kochte ich als dritten Beitrag für die kulinarische Weltreise nach China

Sellerie-Salbeisuppe mit Hafer

Sellerie-Salbeisuppe mit Hafer (1)

die auch Herbstnachmittag unter dem Walnussbaum genannt wurde. Diese Suppe wärmt wunderbar durch und schmeckt ausgesprochen lecker. Die mitgekochten Haferflocken dicken die Suppe leicht an, der gebratene Salbei verleiht der Suppe das gewisse Etwas und die Walnusshälften sorgen für den richtigen Biss.

Sellerie-Salbeisuppe mit Hafer

Menge: 4 Portionen

Sellerie-Salbeisuppe mit Hafer (2)

Die Sellerie-Salbeisuppe mit Hafer wärmt wunderbar durch, gebratene Salbeiblätter und Walnüsse verleihen das gewisse Etwas und den richtigen Biss.

Zutaten:

  • 2 mittelgr. Kartoffeln; geschält, gewürfelt; 485 Gramm vorbereitet gewogen
  • 1/4 Sellerieknolle, geschält, in Würfel geschnitten, 220 Gramm vorbereitet gewogen
  • 5 Essl. Haferflocken; 30 Gramm
  • 2 – 3 Kardamomkapseln
  • 1 Messerspitze Muskatnuss
  • 2 Essl.Maiskeimöl; Ulrike: Sonnenblumenöl
  • 1 Ltr. Chinesische Gemüsebrühe
  • 1 Teel. Rohrzucker
  • 2 Essl. chinesischer Essig, schwarz
  • 1 Essl. Reiswein
  • 1 Essl. Tomatenmark
  • 150 Gramm Austernpilze, in Streifen geschnitten
  • 1 Stange Lauch, etwa 150 Gramm, in feine Ringe geschnitten
  • 2 Zehen Knoblauch, geschält, fein gehackt
  • 2 Lauchzwiebeln, in Stücke von 2 cm geschnitten
  • 1 Essl. Sesamöl
  • 1 – 2 Essl. Sojasoße
  • 1 Teel. Chilipaste
  • 2 Essl. Walnusshälften
  • 20 kleine Salbeiblätter
  • 1 Essl. Chiliöl
  • Chilifäden zum Anrichten

QUELLE

978-3943314151978-3943314151 *

abgewandelt von Ulrike Westphal nach:
Suppen aus China:
Vegane Rezepte für den Alltag (Chinas Küche)
978-3943314151*
ISBN 978-3943314151

ZUBEREITUNG

  1. Kartoffel- und Selleriewürfel zusammen mit Haferflocken, Kardamom und Muskatnuss im Öl anbraten.
  2. Gemüsebrühe angießen und das Gemüse in etwa 20 Minuten wiech kochen.
  3. Zucker in dem Essig auflösen und gemeinsam mit dem Reiswein und dem Tomatenmrk zur Suppe geben.
  4. In einer Panne die Austernpilzstreifen, Lauchringe, gehackten Knoblauch und die Lauchzwiebelringe in Sesamöl anbraten. Mit 2-3 Essl. Gemüsebrühe ablöschen, Sojasauce dazugeben, kurz wieterrühren und zur Suppe dazugeben.
  5. Die Suppe mit etwas Essig, Chilipaste und Sojasauce abschmecken.
  6. in einer kleinen Pfanne Walnüsse und Salbei im Chhiliöl auf kleiner Flamme vorsichtig braten, bis der Salbei schön knusprig ist.
  7. Suppe und Gemüse auf Schalen verteilen und mit Walnüssen, Salbei und Chilifäden bestreuen.

Gesamtzeit: 45 Minuten
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 20 Minuten Minuten

 
 
*=Affiliate-Link zu Amazon

Kulinarische Weltreise China

meine Mitreisenden:

Turbohausfrau: Fisolen mit Olivengemüse + Ameisen auf dem Baum | The Road Most Traveled: Süßes und Salziges: Snacks aus Hongkong + Chinesisch essen in Oldenburg | Pane-Bistecca: Yu Xiang Qie Zi – Sichuan – Nach Fish duftende Auberginen + Chinesische Salzwasser Garnelen + Sai Mai Lou – Kokosnuss-Sago Suppe – Chinese Dessert – Coconut Sago Soup + Dou Fu Pao – Knuspertofu mit KNoblauch und Salz + Nian Wuhuarou – Klebriger Schweinebauch | Magentratzerl: Pfannengerührter Gai Lan + Pfannengerührte Reiskuchen mit Pak Choi, getrockneten Shrimps und Rührei | Zimtkringel: teegeräucherte Ente mit Erdnuss-Sauce | Brittas Kochbuch: Pekingsuppe | Kaffeebohne: Rind mit Cashewnüssen – Xiang Gen Niu Song + Schwein mit Erdnüssen – Hua Sheng Hui Li Ji“ rel=“noopener | Chili und Ciabatta: Huhn nach Naxi-Art mit Chili, grünen Paprika und Erdnüssen + Scharfes Schweinefleisch mit Bambussprossen und Pilzen + Rotgeschmorter Schweinebauch mit Eiern aus Shanghai – shang hai hong shao rou | Brotwein: Gebackenes Schweinefleisch süß sauer + Ameisen krabbeln auf dem Baum – Glasnudeln mit Hackfleisch | Backmaedchen 1967: Chinesischer Kuchen | Backmaedchen 1967: Chinesischer Kuchen | Brot & Meer: Chinesische Walnusskekse – Knuspriges zum Neuen Jahr | Volker mampft: Fisch süß-sauer – der „chinesische“ Klassiker mal anders | SilverTravellers: Chinesisch kochen – Putenfleisch mit Ingwer aus dem Wok

noch mehr chinesische Suppen bei Küchenlatein:

Asiatische Weißkohl-Möhren-Pfanne mit Kokosmilch und Erdnüssen

Der restliche Weißkohl der chinesischen Gemüsebrühe und die halbe Dose Kokosmilch für die scharfe Blumenkohlsuppe mit Glasnudeln warteten noch auf weitere Verwendung. Da fiel mir das Rezept

Asiatische Weißkohl-Möhren-Pfanne mit Kokosmilch und Erdnüssen

Asiatische Weißkohl-Möhren-Pfanne mit Kokosmilch und Erdnüssen (1)

in die Hände. Statt des im Originalrezept verwendeten Bratöls nahm ich Kokosöl, da in dem Rezept sowieso Kokosmilch verwendet wird. Ich bin keine Anhängerin des Kokosöls, es lässt alle damit zubereiteten Gerichte für mich viel zu stark nach Kokos schmecken. Aber hier passte es vorzüglich zu Dithmarscher Weißkohl und Möhren. Auf den empfohlenen Jasminreis als Beilage konnte ich getrost verzichten, das Gericht war so sättigend genug.

Asiatische Weißkohl-Möhren-Pfanne mit Kokosmilch und Erdnüssen

Menge: 2 Portionen

Asiatische Weißkohl-Möhren-Pfanne mit Kokosmilch und Erdnüssen (2)

Dithmarscher Weißkohl und Möhren treffen auf asiatische Aromen

Zutaten:

  • 500 Gramm Weißkohl, Strunk entfernt, in 3 mm breite Streifen geschnitten
  • 1 rote Zwiebel, etwa 100 Gramm, geschält, in feine Würfel geschnitten
  • 1 Zehe Knoblauch, geschält, in feine Würfel geschnitten
  • 1 Stück Ingwer, etwa 15 g, geschält, fein gehackt
  • 200 Gramm Möhren, geschält, schräg in ca. 3 cm breite Streifen geschnitten.
  • 1/4 Teel. Chilipulver
  • 1,5 Essl. Kokosöl
  • 200 ml Kokosmilch
  • 1,5 Teel. Sesamöl, geröstet
  • 40 Gramm Erdnüsse, geröstet, gehackt
  • 7 – 8 Stiele Koriander, optional, alternativ Petersilie

QUELLE

abgewandelt von Ulrike Westphal nach: Köstlich Vegetarisch 01/2013
auch hier zu finden.

ZUBEREITUNG

  1. Kokosöl im Wok erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Chili etwa 5 Minuten darin anschwitzen. Gemüsezufügen und etwa 10 Minuten unter Rühren anbraten. Kokosmilch zufügen und 5 – 10 Minuten bei milder Hitze köcheln lassen.
  2. Mit Salz und Sesamöl abschmecken. Mit gehackten Erdnüssen und auf Wunsch mit Petersilienblättchen bestreut servieren.

Gesamtzeit: 45 Minuten
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch-/Backzeit: 30 Minuten

 
 
*=Affiliate-Link zu Amazon